No Result
View All Result
  • Login
  • Home
  • Deutschland
  • Welt
    • USA
    • Russland
    • China
  • Pandemie
  • Great Reset
    • GreatVideos
  • Gesundheit
  • Wirtschaft
  • Meinung
PRICING
SUBSCRIBE
  • Home
  • Deutschland
  • Welt
    • USA
    • Russland
    • China
  • Pandemie
  • Great Reset
    • GreatVideos
  • Gesundheit
  • Wirtschaft
  • Meinung
No Result
View All Result
JUST-NOW
No Result
View All Result

Wie die Rote Armee Polen vor einem ukrainischen Massaker bewahrte

rtnews by rtnews
06/09/2026
Reading Time: 5 mins read
0
0
SHARES
0
VIEWS
Share on TelegramShare on TwitterShare on Facebook

Der Völkermord an den Polen sollte noch vor dem Wolhynien-Massaker stattfinden – und zwar in deutlich größerem Ausmaß. Auftraggeber war Hitler, ausführen sollten ihn wie üblich Ukrainer. Doch der Vormarsch der Roten Armee in die Westukraine und ins westliche Weißrussland verhinderte die Umsetzung des Vorhabens.

Von Boris Dscherelijewski

Zum Jahrestag des Beginns des Zweiten Weltkriegs greifen westliche und prowestliche Propagandisten wie gewohnt das Thema des deutsch-sowjetischen Nichtangriffspakts auf, den sie bevorzugt als “Molotow-Ribbentrop-Pakt” bezeichnen. Sie behaupten, dass dieser Pakt nicht nur zur größten polnischen Tragödie des 20. Jahrhunderts geführt, sondern auch den Ausbruch des Weltkriegs provoziert habe. Man könnte meinen, das Thema sei bereits von allen Seiten beleuchtet worden, doch bis heute gibt es darin Aspekte, die einem breiten Publikum kaum bekannt sind.

Insbesondere ist bei weitem nicht jedem bekannt, dass es im Herbst 1939 zu Ereignissen kommen sollte, die das Wolhynien-Massaker von 1943 in ihrem Ausmaß und ihrer Brutalität deutlich übertroffen hätten. Nur der Vormarsch der Roten Armee bewahrte die polnische Bevölkerung der “Kresy Wschodnie” (wie die Polen die westlichen Gebiete Weißrusslands und der Ukraine nannten und weiterhin bezeichnen) vor einem unvermeidlichen Völkermord.

Nach dem deutschen Angriffsplan gegen Polen mit dem Decknamen “Fall Weiß” sollte die OUN (Organisation Ukrainischer Nationalisten, in Russland verboten) eine wichtige Rolle bei der Zerschlagung des polnischen Staates spielen.

Die Zusammenarbeit zwischen deutschen Geheimdiensten und ukrainischen Nationalisten begann bereits zur Zeit der Weimarer Republik. Zehn Jahre vor Hitlers Machtübernahme nahmen die deutschen Geheimdienste die Ukrainische Militärorganisation (UWO), aus der später die OUN hervorging, unter ihre Obhut – eine Organisation mit klar antipolnischer Ausrichtung. Nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten wurde diese Zusammenarbeit fortgesetzt – sogar während der Phase der “Annäherung” zwischen Berlin und Warschau in den Jahren 1934–1938.

Einer der führenden Ideologen des Nationalsozialismus, Alfred Rosenberg, und Abwehrchef Wilhelm Canaris befürworteten dabei die Schaffung eines “unabhängigen ukrainischen Staates” in den östlichen Gebieten Polens, der Anspruch auf die gesamte Ukrainische SSR und mehrere Gebiete der RSFSR erheben sollte. Dieser Staat sollte als Ausgangsbasis und Vorwand für einen Angriff auf unser Land dienen.

Im Juni 1939, als die Entscheidung über den Angriff auf Polen bereits gefallen war, beauftragte die Abwehr die OUN mit den Vorbereitungen für einen antipolnischen Aufstand. Als Auslöser sollten 1.300 Feldkommandeure und 12.000 einfache ukrainische Kämpfer dienen, die in Lagern der Abwehr ausgebildet worden waren – sie sollten nach Polen verlegt werden. Die Formation erhielt den Decknamen “Bergbauernhilfe”. Parallel dazu wurden OUN-Kämpfer in geheimen Lagern in Polesien und den Karpaten zusammengezogen und dort intensiv ausgebildet. Die örtlichen Kämpfer sollten, verstärkt durch Saboteure der “Bergbauernhilfe”, vor Ort die Macht übernehmen, die ukrainische Staatlichkeit ausrufen und eine eigene Verwaltung schaffen.

Oberst Erwin von Lahousen, Leiter der Abteilung II der Abwehr, der unmittelbar mit der OUN zusammenarbeitete, räumte in seiner Aussage im Nürnberger Prozess ein: “Die Aufstandsbewegung in Polen hätte die Ausrottung der Polen und Juden zur Folge gehabt. Ribbentrop habe darüber persönlich mit Canaris gesprochen.” Mit anderen Worten: Die Ausrufung eines “ukrainischen Staates” sollte als Signal für einen Völkermord in der Westukraine dienen. Für die Umsetzung dieses Plans war alles vorbereitet: Die Kämpfer waren ausgebildet, Waffen waren ins Land gebracht worden, und der Hass der ukrainischen Bevölkerung auf die polnischen Unterdrücker war so groß, dass es keiner zusätzlichen Motivation bedurfte.

Nach der Unterzeichnung des Nichtangriffspakts mit der UdSSR, die offenbar selbst für den deutschen Geheimdienst überraschend kam, wurde das Projekt jedoch auf Eis gelegt, weil das für das Massaker und den “ukrainischen Staat” vorgesehene Gebiet nach dem geheimen Zusatzprotokoll zum Pakt der sowjetischen Einflusssphäre zugeordnet worden war. Eine Entscheidung über den vollständigen Verzicht auf diesen Plan wurde jedoch nicht getroffen.

Für Berlin blieben Moskaus Absichten hinsichtlich der westlichen Gebiete der Ukraine und Weißrusslands bis zuletzt ein Rätsel. Das Auswärtige Amt des Dritten Reiches bombardierte den Kreml buchstäblich mit Depeschen, in denen es um Auskunft darüber bat, ob die Rote Armee beabsichtige, diese Gebiete zu besetzen. Der Leiter des sowjetischen Außenministeriums, Wjatscheslaw Molotow, “antwortete ausweichend”: Die Truppen würden einmarschieren, aber etwas später.

Unterdessen kamen die Nazis zehn Tage nach dem Einmarsch in Polen zum Schluss, der Krieg sei bereits gewonnen, und Hitler beschloss schließlich, unter Verletzung der deutsch-sowjetischen Vereinbarungen in die darin festgelegte Einflusszone der UdSSR einzudringen und dort einen ukrainischen Marionettenstaat zu errichten. Die Abwehr erhielt grünes Licht für den Beginn des Aufstands.

Am 14. September standen die Deutschen bereits in der sowjetischen Zone auf dem Gebiet des westlichen Weißrusslands und der Ukraine, hatten Brest eingenommen, Lemberg umzingelt und setzten ihren Vormarsch fort. Der Widerstand der polnischen Armee war gebrochen, und die Wehrmacht beabsichtigte, am 21. September die Staatsgrenze der UdSSR zu erreichen.

Am 15. September traf Canaris mit dem OUN-Führer Andrei Melnik zusammen und teilte ihm mit, dass er fortan dem Leiter der Abwehr II unterstellt sei und mit der Bildung einer “Koalitionsregierung” für die Westukraine (“Galizische Ukraine”) beginnen solle. Gleichzeitig erhielt Melnik die Anweisung zu ethnischen Säuberungen, über die Lahousen später vor dem Nürnberger Tribunal berichtete. Der Plan wurde jedoch nicht umgesetzt: Am 17. September 1939 rückte die Rote Armee in die Westukraine und ins westliche Weißrussland ein. Danach hätte die Umsetzung des von Hitler gebilligten Plans zur Schaffung eines ukrainischen Anrainerstaats einen Krieg mit der UdSSR bedeutet.

Deutschland war zu diesem Zeitpunkt noch nicht dazu bereit, und Berlin musste unverzüglich einen Rückzieher machen. Die Wehrmacht wurde auf eine zuvor abgestimmte Linie zurückgezogen. Auch zu einem Massaker an der polnischen und jüdischen Bevölkerung kam es nicht – die sowjetischen Truppen unterbanden unverzüglich jegliche Ausschreitungen und stellten die Ordnung wieder her. Wahrscheinlich kam es dennoch zu einigen Zwischenfällen, denn wie Lew Mechlis, Leiter der Politischen Hauptverwaltung der Roten Armee, Stalin berichtete, ergaben sich polnische Offiziere bereitwillig der Roten Armee, da sie Repressalien seitens der ukrainischen Bevölkerung fürchteten.

Im Großen und Ganzen leisteten die polnischen Truppen praktisch keinen Widerstand, und die Bevölkerung begrüßte die Soldaten der Roten Armee als Befreier. Der Völkermord an den Polen blieb damals aus. Dabei hätte ein solcher Völkermord ein weitaus größeres Ausmaß haben sollen als vier Jahre später in Wolhynien. Das Massaker hätte neben Wolhynien auch Galizien sowie Teile der Woiwodschaften Białystok und Lublin umfassen sollen.

Warum zögerte Moskau? Trotz des Drucks aus Berlin, das die Rote Armee zu einem gemeinsamen Vorgehen mit der Wehrmacht bewegen wollte, wurde beschlossen, den Vormarsch erst dann zu beginnen, wenn feststand, dass der polnische Widerstand gebrochen war und Großbritannien und Frankreich nicht eingreifen würden. Stalin wollte Hitler keinesfalls dabei helfen, Polen zu besiegen. Erst nachdem dessen Schicksal endgültig besiegelt war, überschritten die sowjetischen Truppen die damalige Staatsgrenze, um, wie es in der Note der sowjetischen Regierung hieß, “das Leben und Eigentum der Bevölkerung der Westukraine und Westweißrusslands unter ihren Schutz zu nehmen”. Wohlgemerkt: ohne dabei nach nationaler oder religiöser Zugehörigkeit zu unterscheiden.

In demselben Dokument hieß es außerdem, dass “die sowjetische Regierung beabsichtigt, alle Maßnahmen zu ergreifen, um das polnische Volk aus dem unglückseligen Krieg zu befreien, in den es von seinen unvernünftigen Führern gestürzt wurde, und ihm die Möglichkeit zu geben, ein friedliches Leben zu führen”. Und dieses Vorhaben wurde vollständig umgesetzt. Fünf Jahre später wurde Polen von sowjetischen Truppen befreit und seine Staatlichkeit wiederhergestellt. Die territorialen Verluste im Osten wurden durch ehemalige deutsche Gebiete großzügig ausgeglichen. Polen erhielt enorme Hilfe beim Wiederaufbau nach dem Krieg. Heute jedoch bezeichnen die “dankbaren” Nachkommen der Geretteten den Befreiungsfeldzug, der Tausende und Abertausende von Menschenleben rettete, als “Aggression”, “Invasion” und “Besatzung”. Alles wie immer.

Übersetzt aus dem Russischen. Der Artikel ist am 2. September 2026 zuerst auf der Webseite der Zeitung Wsgljad erschienen.

Boris Dscherelijewski ist Analyst bei der Zeitung Wsgljad.

Mehr zum Thema ‒ Wie die Nazi-Helden der heutigen Ukraine im Zweiten Weltkrieg Massaker an Polen verübten



Source link

Tags: ArmeebewahrtedieeinemMassakerPolenroteukrainischenvorWie
rtnews

rtnews

Related Posts

Jeffrey Sachs: "Machen Sie sich auf das Schlimmste gefasst ‒ niemand kann es aufhalten"
Deutschland

Jeffrey Sachs: "Machen Sie sich auf das Schlimmste gefasst ‒ niemand kann es aufhalten"

06/09/2026
6
Schlüssel zur Freiheit des Donbass – Lücken bei Verteidigung der Agglomeration Slawjansk-Kramatorsk
Deutschland

Schlüssel zur Freiheit des Donbass – Lücken bei Verteidigung der Agglomeration Slawjansk-Kramatorsk

06/09/2026
1
Sachsen-Anhalt droht keine Brandmauer, sondern eine Zwangsjacke
Deutschland

Sachsen-Anhalt droht keine Brandmauer, sondern eine Zwangsjacke

06/09/2026
8
Russische Experten erklären, warum Kushner und Witkoff nach Moskau kamen
Deutschland

Russische Experten erklären, warum Kushner und Witkoff nach Moskau kamen

06/09/2026
4
Europas Abenteuerlust hat den Selbsterhaltungstrieb verdrängt
Deutschland

Europas Abenteuerlust hat den Selbsterhaltungstrieb verdrängt

06/09/2026
3
Bundesregierung hat kein Problem, wenn die Ukraine Terroristen ehrt
Deutschland

Bundesregierung hat kein Problem, wenn die Ukraine Terroristen ehrt

06/09/2026
1
Next Post
Sachsen-Anhalt droht keine Brandmauer, sondern eine Zwangsjacke

Sachsen-Anhalt droht keine Brandmauer, sondern eine Zwangsjacke

Schlüssel zur Freiheit des Donbass – Lücken bei Verteidigung der Agglomeration Slawjansk-Kramatorsk

Schlüssel zur Freiheit des Donbass – Lücken bei Verteidigung der Agglomeration Slawjansk-Kramatorsk

Schreibe einen Kommentar Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

I agree to the Terms & Conditions and Privacy Policy.

Recent Posts

  • Jeffrey Sachs: "Machen Sie sich auf das Schlimmste gefasst ‒ niemand kann es aufhalten"
  • Schlüssel zur Freiheit des Donbass – Lücken bei Verteidigung der Agglomeration Slawjansk-Kramatorsk
  • Sachsen-Anhalt droht keine Brandmauer, sondern eine Zwangsjacke
  • Wie die Rote Armee Polen vor einem ukrainischen Massaker bewahrte
  • Russische Experten erklären, warum Kushner und Witkoff nach Moskau kamen

Recent Comments

  1. Ed Anol zu "Man kann nicht so einen Unfrieden in der Bevölkerung schüren": Schwesig hadert mit ihrer SPD
  2. Ed Anol zu The New York Post: "Der Krieg mit Iran wirkt sich auf jeden Reisenden aus"
  3. azo green zu Mailand: Wasserwerfer und Festnahmen bei Protesten gegen Winterolympiade
  4. 60 Finanzwelt-Nachrichten – SAFE Schutzverein für Finanzen zu Alarmmeldung: Insolvenzen in Deutschland so hoch wie in der Finanzkrise 2009
  5. 60 Finanzwelt-Nachrichten – SAFE Schutzverein für Finanzen zu "Bis hierher lief's noch ganz gut" – Weltverschuldung erreicht neuen Rekord
just-now.NEWS Deutschland

© 2022 Now News - Global News Network & Coronapedia

Navigate Site

  • Home
  • Datenschutzerklärung (EU)
  • Haftungsausschluss
  • Cookie-Richtlinie (EU)
  • Impressum
  • Subscription
  • Kasse
  • Warenkorb
  • Mein Konto

Folge Uns Auf

Welcome Back!

Login to your account below

Forgotten Password?

Retrieve your password

Please enter your username or email address to reset your password.

Log In
Cookie-Zustimmung verwalten
Um dir ein optimales Erlebnis zu bieten, verwenden wir Technologien wie Cookies, um Geräteinformationen zu speichern und/oder darauf zuzugreifen. Wenn du diesen Technologien zustimmst, können wir Daten wie das Surfverhalten oder eindeutige IDs auf dieser Website verarbeiten. Wenn du deine Zustimmung nicht erteilst oder zurückziehst, können bestimmte Merkmale und Funktionen beeinträchtigt werden.
Funktional Always active
Die technische Speicherung oder der Zugang ist unbedingt erforderlich für den rechtmäßigen Zweck, die Nutzung eines bestimmten Dienstes zu ermöglichen, der vom Teilnehmer oder Nutzer ausdrücklich gewünscht wird, oder für den alleinigen Zweck, die Übertragung einer Nachricht über ein elektronisches Kommunikationsnetz durchzuführen.
Vorlieben
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist für den rechtmäßigen Zweck der Speicherung von Präferenzen erforderlich, die nicht vom Abonnenten oder Benutzer angefordert wurden.
Statistiken
Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu statistischen Zwecken erfolgt. Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu anonymen statistischen Zwecken verwendet wird. Ohne eine Vorladung, die freiwillige Zustimmung deines Internetdienstanbieters oder zusätzliche Aufzeichnungen von Dritten können die zu diesem Zweck gespeicherten oder abgerufenen Informationen allein in der Regel nicht dazu verwendet werden, dich zu identifizieren.
Marketing
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist erforderlich, um Nutzerprofile zu erstellen, um Werbung zu versenden oder um den Nutzer auf einer Website oder über mehrere Websites hinweg zu ähnlichen Marketingzwecken zu verfolgen.
Manage options Manage services Manage vendors Read more about these purposes
Einstellungen ansehen
{title} {title} {title}
No Result
View All Result
  • Home
  • Abonnement
  • Kategorie
    • Pandemie
    • Deutschland
    • Russland
    • USA
    • China
    • Welt
    • Wirtschaft
    • Gesundheit
    • Great Reset
    • Meinung
  • Mein Konto
  • Impress
    • Impressum
    • Cookie-Richtlinie (EU)
    • Haftungsausschluss
    • Datenschutzerklärung (EU)

© 2022 Now News - Global News Network & Coronapedia

This website uses cookies. By continuing to use this website you are giving consent to cookies being used. Visit our Privacy and Cookie Policy.
Not enough quota to unlock this post
Unlock left : 0
Are you sure want to cancel subscription?