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Vier Szenarien für den US-Krieg gegen Iran

rtnews by rtnews
01/04/2026
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Den Gegnern des US-Präsidenten ist das scheinbar Unmögliche gelungen. Sie haben die Anhänger Donald Trumps gespalten, indem sie den Politiker selbst, seinen Egoismus, seine Selbstverliebtheit, sein Selbstbewusstsein und seine Unfähigkeit, Niederlagen hinzunehmen, zu ihrem Vorteil genutzt haben.

Von Dmitri Rodionow

Trump hat die Frist seines Ultimatums, innerhalb dessen Iran die Straße von Hormus öffnen muss, um weitere zehn Tage – bis zum 6. April – verlängert. Dabei erklärte der US-Präsident erneut, dass die Verhandlungen mit Teheran angeblich “sehr gut laufen”. Wie üblich sprach er von einem “Sieg” der USA. Er verkündete:

“In gewisser Weise haben wir bereits gewonnen.”

Trump “gewinnt” regelmäßig, was er unermüdlich zwei- bis dreimal pro Woche verkündet. Ebenso oft wiederholt er das Mantra, dass Iran “einen Deal abschließen will” und angeblich Verhandlungen im Gange seien.

In Teheran bestreitet man die Tatsache, dass überhaupt Verhandlungen stattfinden. Dies erklärten das iranische Außenministerium, der Präsident des Landes, Massud Peseschkian, und der Sprecher des iranischen Parlaments, Mohammad-Bagher Ghalibaf. Letzteren bezeichnen die westlichen Medien als den Hauptunterhändler der iranischen Seite.

Verhandlungen erscheinen unter den gegenwärtigen Umständen tatsächlich unwahrscheinlich. Während Trump in seinen Äußerungen ständig zwischen “wir wollen einen Deal abschließen” und “wir brauchen keine Verhandlungen, wir haben bereits gewonnen” hin- und herwechselt, bleibt Teheran standhaft: Man sei bereit, sich an den Verhandlungstisch zu setzen, jedoch erst nach einem Waffenstillstand seitens Israels und der USA.

Darüber hinaus stellt Iran Forderungen, die für die USA völlig inakzeptabel sind: Sicherheitsgarantien, die Kontrolle über die Straße von Hormus, den Abzug US-amerikanischer Stützpunkte aus der Region und die Zahlung von Reparationen. Ähnlich inakzeptable Forderungen stellen auch die USA gegenüber Iran. Laut Trump soll ein zukünftiges Abkommen die Möglichkeit ausschließen, dass Teheran in den Besitz von Atomwaffen gelangt, und vorsehen, dass die USA das iranische angereicherte Uran abtransportieren. Das sind genau jene Bedingungen, die Washington kurz vor Kriegsausbruch gestellt und die Teheran abgelehnt hatte. Rechnet Trump damit, dass Teheran Angst bekommen hat, den Krieg nicht mehr fortsetzen kann und bereit ist, alle seine Bedingungen zu akzeptieren?

Nach dieser Logik könnte man den “Waffenstillstand” um zehn Tage, um einen Monat oder um ein Jahr verlängern – mit dem gleichen Ergebnis. Bislang bedeutet der “Waffenstillstand” lediglich eine Verschiebung einer noch radikaleren Eskalation, denn in Wirklichkeit dauert der Krieg an. Trotz der angeblich “sehr gut verlaufenden Verhandlungen” setzen die USA und Israel ihre Angriffe auf Iran fort und töten dessen militärisch-politische Führung. Iran reagiert darauf und fügt dabei den US-amerikanischen Verbündeten enormen Schaden zu. Die Straße von Hormus bleibt gesperrt, was weiterhin Schocks in der Weltwirtschaft auslöst.

Ein Krieg auf gegenseitige Erschöpfung ist eine höchst unvorhersehbare und gefährliche Angelegenheit. Er kann sich gegen denjenigen wenden, der ihn begonnen hat, sollte sich plötzlich herausstellen, dass der Gegner besser darauf vorbereitet war. Iran demonstriert den Besitz von Raketen und Drohnen, die nach den Beteuerungen Washingtons und Tel Avivs längst aufgebraucht sein müssten, während die Probleme für die US-Amerikaner erst jetzt beginnen. Laut der Nachrichtenagentur Reuters gehen US-Geheimdienste davon aus, dass nur ein Drittel der iranischen Raketen zerstört wurde – und das ist im besten Fall für die USA.

Dabei hätten die USA, wie die Zeitung Washington Post schreibt, in den vier Wochen des Krieges mehr als 850 Tomahawk-Raketen verschossen – praktisch den gesamten Vorrat dieser Raketen im Nahen Osten. Dass die US-amerikanisch-israelische Koalition Probleme mit Munition hat, berichteten westliche Medien bereits Mitte März. Gibt es Auswege aus dieser Situation? Ja, nur sind sie alle schlecht für Trump.

Wie die britische Zeitschrift The Economist schreibt, bleiben dem US-amerikanischen Präsidenten nur noch vier Szenarien, von denen jedoch keines vielversprechend erscheint: Verhandlungen; die Verkündung eines “Sieges” und ein Ausstieg aus dem Konflikt; die Fortsetzung der Angriffe ohne Garantie auf Ergebnisse; und eine Eskalation. Verhandlungen dürften kaum zu etwas führen, angesichts des gegenseitigen Misstrauens und der unrealistischen Forderungen der Parteien. Man könnte zwar einen “Sieg” verkünden, doch niemand würde dies ernst nehmen, insbesondere nicht Trumps Gegner, die Rechenschaft über die aufgewendeten Mittel fordern und dem Weißen Haus ein kriminelles Abenteuer vorwerfen würden. Sollte Washington weitermachen wie bisher, dann würde die Zeit für Iran arbeiten, während sich die USA diesen Luxus einfach nicht leisten könnten. Trump muss bis zu den Wahlen entweder aus dem Krieg aussteigen oder ein Ergebnis erzielen, das ohne Wenn und Aber als Sieg gewertet werden kann. Was das Szenario einer Eskalation betrifft (offensichtlich kann es sich dabei nur um eine Bodenoffensive handeln) – so ist dies ein russisches Roulette, das entweder den Sieg bringen oder zum Anfang vom Ende werden kann, nicht nur für Trump persönlich und seine Partei, sondern auch für die US-amerikanische Präsenz in der Region insgesamt.

US-amerikanische Medien berichten unter Berufung auf ihre Quellen, dass Trump zögern würde, da er befürchte, dass ein falscher Schritt den Krieg in einen langwierigen Konflikt verwandeln könnte. Unterdessen hat das Pentagon mit der Verlegung von etwa 2.000 Soldaten der 82. Luftlandedivision in den Nahen Osten begonnen. Zudem könnten die USA bereits den dritten Flugzeugträger, die USS George H. W. Bush, in die Region entsenden. Das heißt, Washington zieht eine Eskalation des Konflikts offenbar als eine der Optionen in Betracht.

Einen guten Ausweg aus dieser Zwickmühle gibt es tatsächlich nicht. Im Schach nennt man das Zugzwang – eine Situation, in der jeder Zug zu einer Verschlechterung der Lage führt. Zeit zu schinden ist ebenfalls eine Option, aber es ist unrealistisch, dies endlos fortzusetzen. Zumal Trump unter enormem Druck steht – nicht nur seitens der Demokraten, sondern auch seitens der Republikaner sowie seiner Mitstreiter aus der MAGA-Bewegung.

Eine recht beträchtliche Anzahl prominenter MAGA-Vertreter hat sich bereits gegen den Krieg ausgesprochen. Trump reagiert nervös und grenzt solche Personen öffentlich von der Bewegung aus (wie etwa den Journalisten Tucker Carlson), indem er betont, dass er selbst MAGA verkörpere.

Trumps Gegnern ist das scheinbar Unmögliche gelungen: Sie haben die Anhänger des US-Präsidenten untereinander gespalten, indem sie Trump selbst, seinen Egoismus, seine Selbstverliebtheit, seine Überzeugung von der eigenen Unfehlbarkeit und seine Unfähigkeit, Niederlagen zu verkraften, dazu ausgenutzt haben. Mithilfe der “Falken” – der Neokonservativen aus seinem Umfeld (Marco Rubio, Jared Kushner, Steve Witkoff, Mike Waltz, John Ratcliffe) – wurde der US-Präsident zunächst zu einer Operation gegen Venezuela gedrängt, deren Erfolg ihm zu Kopf stieg, und dann geriet er in die iranische Falle.

Möglicherweise könnte die Einbindung neuer, bisher unbescholtener Personen in den Prozess die Situation irgendwie wieder ins Lot bringen. Es ist klar, dass Teheran nicht mit Kushner und Witkoff verhandeln wird, die alle bisherigen Verhandlungen zum Scheitern gebracht haben. Möglicherweise könnte jedoch US-Vizepräsident JD Vance zu einer Schlüsselfigur in den Friedensverhandlungen werden. Wie die Nachrichtenagentur Axios berichtet, habe er bereits ein “schwieriges Gespräch” mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu geführt.

Vance ist ein Kriegsgegner, blieb jedoch die ganze Zeit im Hintergrund, da er sich nicht öffentlich mit seinem Chef überwerfen wollte. Dies ermöglicht es ihm, einerseits eine Persönlichkeit zu bleiben, die das Vertrauen der MAGA-Anhänger genießt, und andererseits keine absolute Ablehnung seitens Teheran hervorzurufen. Ob er jedoch etwas erreichen kann, ist eine große Frage. Viele Experten bezweifeln den Erfolg dieser heterogenen Diplomatie mangels einer klaren Strategie. Und es ist nicht sicher, dass Trump, der bereits bewiesen hat, dass er widersprüchliche, impulsive Entscheidungen treffen kann, auf seinen Vizepräsidenten hören und ihm erlauben wird, die Sache zu Ende zu bringen.

Es bleibt die Frage, ob Trump überhaupt zu echten Verhandlungen bereit ist oder lediglich versucht, Zeit zu gewinnen, um sich auf eine Eskalation vorzubereiten.

Übersetzt aus dem Russischen. Der Artikel ist zuerst am 31. März 2026 auf der Website der Zeitung “Wsgljad” erschienen.

Dmitri Rodionow ist ein russischer Politikwissenschaftler.

Mehr zum Thema – NATO-Verrat?: Spanien blockiert US-Bomber im “völkerrechtswidrigen” Krieg gegen Iran



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