No Result
View All Result
  • Login
  • Home
  • Deutschland
  • Welt
    • USA
    • Russland
    • China
  • Pandemie
  • Great Reset
    • GreatVideos
  • Gesundheit
  • Wirtschaft
  • Meinung
PRICING
SUBSCRIBE
  • Home
  • Deutschland
  • Welt
    • USA
    • Russland
    • China
  • Pandemie
  • Great Reset
    • GreatVideos
  • Gesundheit
  • Wirtschaft
  • Meinung
No Result
View All Result
JUST-NOW
No Result
View All Result

Schweizer Milliardär Blocher finanziert Ja-Kampagne zur Neutralitätsinitiative mit drei Millionen

rtnews by rtnews
15/08/2026
Reading Time: 5 mins read
0
0
SHARES
4
VIEWS
Share on TelegramShare on TwitterShare on Facebook

Der Abstimmungskampf um die Schweizer Neutralität ist auch ein Duell der Geldsummen. Das Ja-Lager verfügt derzeit über 5,54 Millionen Franken. Die Gegner haben erst knapp 1,7 Millionen gemeldet. Die Initiative will die Neutralität verschärfen und unter anderem die Übernahme von Sanktionen gegen Kriegsparteien weitgehend ausschließen.

Von Hans-Ueli Läppli

Die Befürworter der Neutralitätsinitiative verfügen über deutlich mehr Geld als die Gegner. Ihre Plakate mit der weißen Friedenstaube prägen seit Wochen Bahnhöfe und Züge in der ganzen Schweiz. Allein rund drei Millionen Franken stammen von Christoph Blocher. Der ehemalige Bundesrat stellt weitere Mittel in Aussicht.

Am 27. September 2026 entscheiden Volk und Stände über die Volksinitiative “Wahrung der schweizerischen Neutralität”. Sie verlangt, die immerwährende und bewaffnete Neutralität ausdrücklich in der Bundesverfassung festzuschreiben.

Die Schweiz solle keinem Militär- oder Verteidigungsbündnis beitreten. Eine Zusammenarbeit mit solchen Bündnissen wäre nur vorgesehen, wenn die Schweiz selbst angegriffen würde oder ein Angriff unmittelbar drohe. Zudem solle sie sich nicht an militärischen Auseinandersetzungen zwischen Drittstaaten beteiligen.

Beispiellos weitreichend ist die Forderung zur Sanktionspolitik. Die Schweiz dürfe grundsätzlich keine nichtmilitärischen Zwangsmassnahmen gegen Krieg führende Staaten ergreifen. Ausgenommen seien unter anderem Sanktionen des UNO-Sicherheitsrates sowie Maßnahmen gegen deren Umgehung.

Ausgangspunkt für die Initiative war der Entscheid des Bundesrates, nach dem Beginn der russischen militärischen Spezialoperation in der Ukraine im Jahr 2022 die Sanktionen der Europäischen Union gegen Russland zu übernehmen. Die Initianten sehen darin eine Abkehr von der traditionellen Schweizer Neutralität. Einer der wichtigsten politischen Treiber der Initiative ist Christoph Blocher.

Blocher trägt mehr als die Hälfte

Die am Freitag veröffentlichten Zwischenstände der Eidgenössischen Finanzkontrolle zeigen, wie stark die Ja-Kampagne finanziell aufgestellt ist. Die Befürworter haben bisher 5,54 Millionen Franken gemeldet. Rund drei Millionen davon stammen von Blocher.

Weitere 1,3 Millionen Franken kommen von “Pro Schweiz“. Die Emil Frey AG und die Stiftung für bürgerliche Politik haben je 100.000 Franken beigesteuert. Der “Verein zur Wahrung der Schweizerischen Neutralität” in Herrliberg meldete rund 130.000 Franken. Die Schweizerische Volkspartei (SVP) selbst hat bisher lediglich 50.000 Franken ausgewiesen.

Damit stammt mehr als die Hälfte der bisher gemeldeten Mittel des Ja-Lagers von Blocher. Zusammen mit “Pro Schweiz” stellen die beiden Akteure rund drei Viertel des Budgets.

Die Zahlen sind allerdings nur eine Momentaufnahme. Die Eidgenössische Finanzkontrolle (EFK) veröffentlicht die von den Komitees gemeldeten Zwischenstände. Bis zum Abstimmungssonntag können weitere Einnahmen und Ausgaben hinzukommen. Blocher hat bereits signalisiert, dass er im Bedarfsfall zusätzliches Geld zur Verfügung stellen könnte.

Ins Auge fällt auch der geringe Beitrag der SVP zur Kampagne. Die Partei hat ihre offizielle Abstimmungsparole zudem noch nicht gefasst. Die Finanzierung liegt damit bisher primär bei Blocher und “Pro Schweiz”.

Die Gegner verfügen über deutlich weniger Mittel

Die finanzielle Ausgangslage der Gegner ist wesentlich bescheidener. Sie haben bisher knapp 1,7 Millionen Franken gemeldet.

Den größten Beitrag leistet Economiesuisse mit 1,2 Millionen Franken. Die Sozialdemokratische Partei (SP) hat 366.830 Franken ausgewiesen, die politische Bewegung “Operation Libero” 100.700 Franken.

Die Ja-Seite verfügt derzeit über mehr als dreimal so hohe finanzielle Mittel wie das Nein-Lager. Gleichzeitig gewinnt die Gegenkampagne erst langsam an Kontur. In diesen Tagen sollen die ersten Plakate erscheinen und die Werbung in den sozialen Medien starten.

“Operation Libero”, die in der Vergangenheit mit einer umstrittenen Aktion, dem Schießen auf ein Marienbild, für Aufsehen sorgte, hat bereits mit dem Sujet “Feiggenossen” auf die Kampagne der Initianten reagiert. Die Aktion nimmt Bezug auf den Auftakt des Ja-Lagers auf dem Tellspiel-Areal bei Interlaken.

Ob sich der finanzielle Rückstand bis zum Abstimmungssonntag noch deutlich verringert, lässt sich derzeit nicht abschätzen. Bei der Sichtbarkeit besteht allerdings bereits eine deutliche Lücke, die in den kommenden Wochen geschlossen werden muss, denn im öffentlichen Raum ist die Ja-Kampagne längst präsent. Seit Anfang August hängen in Zügen, Bahnhöfen und auf öffentlichen Plätzen Plakate mit einer weißen Friedenstaube. Darunter steht:

“Kein Krieg. Ja zur Neutralität”

Die Gestaltung ist auffallend schlicht. Weder die SVP noch “Pro Schweiz#” treten prominent als Absender auf. Auch der Name der Initiative fehlt. Im Zentrum steht die Friedenstaube.

Das ist mehr als eine Frage des Designs. Die Kampagne stellt die Vorlage in erster Linie als Friedensprojekt dar. Der konkrete Inhalt der Verfassungsänderung ist wesentlich komplexer.

Wie viel Geld für die Werbung bei den Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) ausgegeben wird, ist nicht bekannt. Die Initianten und die SBB machen keine Angaben zu den Kosten oder zur Zahl der gebuchten Flächen. Fest steht lediglich, dass die Kampagne für den gesamten August gebucht wurde.

Der Bundesrat und das Parlament empfehlen die Initiative ohne Gegenvorschlag zur Ablehnung. Auch Grüne und SP stellen sich gegen die Vorlage.

Außenminister Ignazio Cassis erläuterte am 11. August die Position des Bundesrates. Aus Sicht der Landesregierung würde die Initiative den außen- und sicherheitspolitischen Handlungsspielraum der Schweiz erheblich einschränken.

Die Schweiz müsste ihre Neutralität auch künftig an veränderte sicherheitspolitische Bedingungen anpassen können. Als neutraler Staat müsse sie auf schwere Verletzungen des Völkerrechts reagieren und weiterhin mit europäischen Partnern zusammenarbeiten können.

Eine Annahme würde nach Auffassung des EU-freundlichen Bundesrates insbesondere die sicherheitspolitische Zusammenarbeit mit europäischen Staaten und der NATO erschweren. Auch die Übernahme von Sanktionen gegen einen Krieg führenden Staat wäre weitgehend ausgeschlossen.

Die Initianten sehen darin gerade den Zweck der Vorlage. Für sie ist die heutige Praxis keine zeitgemäße Weiterentwicklung der Neutralität, sondern deren schleichende Aushöhlung.

Politisch steht die Initiative vor allem im rechten Lager. Die SVP unterstützt sie. Daneben erhält die Vorlage auch Unterstützung von Gruppen, die eine möglichst weitgehende militärische und außenpolitische Zurückhaltung der Schweiz fordern.

Blocher und die SVP begründen ihre Unterstützung vorrangig mit der Eigenständigkeit der Schweiz und der traditionellen Neutralität. Andere Befürworter stellen die Ablehnung militärischer Bündnisse und die Distanz zu internationalen Konflikten in den Vordergrund. Die große Mehrheit der etablierten Parteien lehnt die Vorlage dagegen ab.

Auch die Umfragen ergeben bislang kein einheitliches Bild. Eine “Leewas-/Tamedia”-Erhebung vom Juni kam auf rund 34 Prozent Befürworter und 54 Prozent Gegner. Eine “YouGov”-Umfrage vom Juli zeigte dagegen ein deutlich knapperes Verhältnis von rund 40 Prozent Ja-Stimmen zu 38 Prozent Nein-Stimmen.

Die Unterschiede dürften auch mit der frühen Phase des Abstimmungskampfes zusammenhängen. Offen ist, ob die hohe Sichtbarkeit der Ja-Kampagne bis zur Abstimmung in zusätzliche Zustimmung an der Urne umschlägt.

Die Finanzierung macht die Abstimmung zusätzlich interessant. Noch bevor die eigentliche Gegenkampagne sichtbar geworden ist, hat das Ja-Lager Millionen in die Hand genommen. Mehr als die Hälfte des bisher gemeldeten Budgets kommt von einem einzigen privaten Geldgeber. Das verschafft der Kampagne Reichweite. Es entscheidet aber nicht über deren politische Wirkung.

Die Vorlage wird als Schutz der traditionellen Neutralität oder als unnötige Selbstbindung verstanden. Die Befürworter wollen die Schweiz stärker aus den Konflikten der Großmächte heraushalten. Dem steht die Sorge gegenüber, dass das Land bei einer veränderten Sicherheitslage an Handlungsspielraum verlieren könnte.

Bis zum 27. September bleibt damit genügend Zeit für einen intensiven Abstimmungskampf. Die Tauben haben ihren Platz in den Bahnhöfen bereits gefunden. Nun muss sich zeigen, welche Botschaft bei den Stimmberechtigten hängen bleibt.

Mehr zum Thema – 1. August: Die Schweiz feiert – und vergisst Russlands Rolle bei ihrer Entstehung



Source link

Tags: BlocherdreifinanziertJaKampagneMilliardärMillionenmitNeutralitätsinitiativeSchweizerzur
rtnews

rtnews

Related Posts

Wie die Deutschen aus einer unbekannten Drohne eine russische machten
Deutschland

Wie die Deutschen aus einer unbekannten Drohne eine russische machten

16/08/2026
0
Medien: USA kontaktieren Revolutionsgarde unter Umgehung iranischer Unterhändler
Deutschland

Medien: USA kontaktieren Revolutionsgarde unter Umgehung iranischer Unterhändler

16/08/2026
2
Chinesische Autos erobern Europa – VW ruft nach Sonderzöllen
Deutschland

Chinesische Autos erobern Europa – VW ruft nach Sonderzöllen

16/08/2026
4
Auch nach Assads Sturz – Syrien braucht Russland
Deutschland

Auch nach Assads Sturz – Syrien braucht Russland

16/08/2026
3
Was die drei Musketiere Russland-Iran-China wirklich vorhaben
Deutschland

Was die drei Musketiere Russland-Iran-China wirklich vorhaben

16/08/2026
8
Polen: Eine Holzkirche aus dem 17. Jahrhundert durch Feuer zerstört
Deutschland

Polen: Eine Holzkirche aus dem 17. Jahrhundert durch Feuer zerstört

16/08/2026
1
Next Post
NGO Campact unterstützt Grünen- und SPD-Wahlkampf in Sachsen-Anhalt mit jeweils 310.000 Euro

NGO Campact unterstützt Grünen- und SPD-Wahlkampf in Sachsen-Anhalt mit jeweils 310.000 Euro

Hat Trumps schleichende Annexion Grönlands schon begonnen? US-Ausrüstung landet ungenehmigt

Hat Trumps schleichende Annexion Grönlands schon begonnen? US-Ausrüstung landet ungenehmigt

Schreibe einen Kommentar Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

I agree to the Terms & Conditions and Privacy Policy.

Recent Posts

  • Wie die Deutschen aus einer unbekannten Drohne eine russische machten
  • Medien: USA kontaktieren Revolutionsgarde unter Umgehung iranischer Unterhändler
  • Chinesische Autos erobern Europa – VW ruft nach Sonderzöllen
  • Auch nach Assads Sturz – Syrien braucht Russland
  • Was die drei Musketiere Russland-Iran-China wirklich vorhaben

Recent Comments

  1. 60 Finanzwelt-Nachrichten – SAFE Schutzverein für Finanzen zu Alarmmeldung: Insolvenzen in Deutschland so hoch wie in der Finanzkrise 2009
  2. 60 Finanzwelt-Nachrichten – SAFE Schutzverein für Finanzen zu "Bis hierher lief's noch ganz gut" – Weltverschuldung erreicht neuen Rekord
  3. blue green zu "Gewöhnt euch an teuren Kaffee" – Branchenexperte prognostiziert langfristig hohe Preise
  4. Methyl Blau zu Krise in Pflegeversicherung: Regierungsnahe Ökonomin hat Eigenheime im Visier
  5. picrin saeure zu Ob Hartz IV oder Bürgergeld – es bleibt viel zu wenig
just-now.NEWS Deutschland

© 2022 Now News - Global News Network & Coronapedia

Navigate Site

  • Home
  • Datenschutzerklärung (EU)
  • Haftungsausschluss
  • Cookie-Richtlinie (EU)
  • Impressum
  • Subscription
  • Kasse
  • Warenkorb
  • Mein Konto

Folge Uns Auf

Welcome Back!

Login to your account below

Forgotten Password?

Retrieve your password

Please enter your username or email address to reset your password.

Log In
Cookie-Zustimmung verwalten
Um dir ein optimales Erlebnis zu bieten, verwenden wir Technologien wie Cookies, um Geräteinformationen zu speichern und/oder darauf zuzugreifen. Wenn du diesen Technologien zustimmst, können wir Daten wie das Surfverhalten oder eindeutige IDs auf dieser Website verarbeiten. Wenn du deine Zustimmung nicht erteilst oder zurückziehst, können bestimmte Merkmale und Funktionen beeinträchtigt werden.
Funktional Immer aktiv
Die technische Speicherung oder der Zugang ist unbedingt erforderlich für den rechtmäßigen Zweck, die Nutzung eines bestimmten Dienstes zu ermöglichen, der vom Teilnehmer oder Nutzer ausdrücklich gewünscht wird, oder für den alleinigen Zweck, die Übertragung einer Nachricht über ein elektronisches Kommunikationsnetz durchzuführen.
Vorlieben
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist für den rechtmäßigen Zweck der Speicherung von Präferenzen erforderlich, die nicht vom Abonnenten oder Benutzer angefordert wurden.
Statistiken
Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu statistischen Zwecken erfolgt. Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu anonymen statistischen Zwecken verwendet wird. Ohne eine Vorladung, die freiwillige Zustimmung deines Internetdienstanbieters oder zusätzliche Aufzeichnungen von Dritten können die zu diesem Zweck gespeicherten oder abgerufenen Informationen allein in der Regel nicht dazu verwendet werden, dich zu identifizieren.
Marketing
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist erforderlich, um Nutzerprofile zu erstellen, um Werbung zu versenden oder um den Nutzer auf einer Website oder über mehrere Websites hinweg zu ähnlichen Marketingzwecken zu verfolgen.
Optionen verwalten Dienste verwalten Anbieter verwalten Lese mehr über diese Zwecke
Einstellungen ansehen
{title} {title} {title}
No Result
View All Result
  • Home
  • Abonnement
  • Kategorie
    • Pandemie
    • Deutschland
    • Russland
    • USA
    • China
    • Welt
    • Wirtschaft
    • Gesundheit
    • Great Reset
    • Meinung
  • Mein Konto
  • Impress
    • Impressum
    • Cookie-Richtlinie (EU)
    • Haftungsausschluss
    • Datenschutzerklärung (EU)

© 2022 Now News - Global News Network & Coronapedia

This website uses cookies. By continuing to use this website you are giving consent to cookies being used. Visit our Privacy and Cookie Policy.
Are you sure want to unlock this post?
Unlock left : 0
Are you sure want to cancel subscription?