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FSB vereitelt Reihe von Anschlägen – verhaftete Frau in Honigfalle von Kiews Geheimdiensten getappt

rtnews by rtnews
09/07/2026
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Der FSB hat eine ganze Reihe von Kamikazedrohnen-Terroranschlägen des Kiewer Regimes verhindert. In einem Fall wurde eine Komplizin mit der sprichwörtlichen Honigfalle angeworben, in einem anderen sollte der Ausführende durch westliche Spezialisten fortgebildet werden.

Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat eine beispiellose Serie von Drohnenterroranschlägen verhindert, die von Kiew und dessen westlichen Strippenziehern geplant wurden. Dies meldet das Zentrum für Öffentlichkeitsarbeit des Föderalen Sicherheitsdienstes der Russischen Föderation. Die Mitteilung auf dessen Internetpräsenz besagt:

“Ein Versuch der ukrainischen Geheimdienste, eine Reihe von Sabotageakten und Terroranschlägen von beispiellosem Ausmaß und Bedrohungspotenzial durchzuführen, wurde vereitelt. Diese Angriffe richteten sich gegen militärische Infrastruktureinrichtungen, eines der führenden Unternehmen des militärisch-industriellen Komplexes sowie gegen Militärangehörige.”

Die genauen Regionen Russlands und Namen der betroffenen Einrichtungen wurden nicht genannt – wohl wegen noch anhaltender weiterführender Ermittlungen oder aber gegebenenfalls aufgrund von Geheimhaltung der betroffenen Objekte. Ausnahmen machte Russlands Inlandsgeheimdienst aber doch – und führte zum Redaktionszeitpunkt dieses Artikels folgende zwei Beispiele an. Das erste betrifft eine junge Frau, die der FSB festgenommen hat:

“So wurde beispielsweise in Moskau ein Attentat auf einen hochrangigen Beamten des Verteidigungsministeriums vereitelt. Sicherheitskräfte nahmen 2024 eine 2001 geborene Staatsbürgerin der Russischen Föderation fest, die von ukrainischen Geheimdiensten über den Messenger WhatsApp rekrutiert worden war.”

Videomaterial vom Geständnis der jungen Frau wurde ausschnittsweise veröffentlicht. Ihr zufolge wurde sie über einen Bekannten angeworben, den sie noch im Jahr 2020 in Russland kennengelernt habe. Die beiden hätten den Kontakt im Jahr 2024 über WhatsApp wiederaufgenommen. Die Frau wörtlich:

“Zu diesem Moment stellte sich heraus, dass er bereits in der Ukraine lebte – zuvor aber irgendwelche geheimdienstliche Arbeit im Auftrag der ukrainischen Geheimdienste auf Russlands Staatsgebiet geleistet hatte. Ich erklärte mich daraufhin zur Hilfe bereit, sagte: ‘Wenn was ist, meldet euch gern.’ Er leitete mir dann WhatsApp-Kontaktdaten eines Mannes zu, der sich als Dmitri vorstellte und meinte, dass wir telefonieren sollten.”

Der Koordinator täuschte ihr romantische Zuneigung vor und versprach, die Beziehung in der Ukraine fortzusetzen, um die Frau zu terroristischen Aktivitäten zu verleiten, meldet der FSB.

Zunächst hatte sie Daten über potenzielle Anschlagsziele in Moskau und St. Petersburg sammeln sollen. Später wurde sie mit der Überwachung der Residenz eines Offiziers beziehungsweise Militärbeamten beauftragt. Zu diesem Zweck mietete sie im März 2026 eine Wohnung gegenüber dem Mehrparteienhaus, in dem das Anschlagsziel wohnt, und installierte dort Kameras, die Videomaterial an ihre Hintermänner übertrugen. Zusätzlich beschattete die Frau den Beamten auch persönlich.

Später bereitete sie Tarnzubehör und Verpflegung für den eigentlichen Ausführenden des geplanten Terroranschlags vor, der separat über die Türkei und Moldawien einreisen sollte. Die Verdächtige selbst plante derweil, Russland zu verlassen und über die Türkei und Moldawien in die Ukraine einzureisen, um sich ihrem “Liebhaber” anzuschließen – der Ausführende sollte in die Wohnung einziehen, sobald die Russin das Land verlassen hatte.

Die dringend Terrorverdächtige wurde festgenommen. Nach ihrer Festnahme wurden in der Wohnung Überwachungstechnik, Tarnzubehör und Smartphones mit Korrespondenz mit dem ukrainischen Führungsoffizier sichergestellt. Es wurde ein Verfahren wegen Vorbereitung eines Terroranschlags und Hochverrats eingeleitet. Die 25-Jährige bekannte sich schuldig und muss mit einer langen Haftstrafe rechnen.

Dem veröffentlichten Videomaterial lässt sich entnehmen, dass die junge Frau sich von ukrainischer oder westlicher Propaganda zum Verlauf des Ukraine-Krieges hatte beeinflussen lassen: Sie glaubte ohne Weiteres den Behauptungen ihres Führungsoffiziers, dass Russlands Streitkräfte angeblich absichtlich Zivilisten in der Ukraine angreifen.

In der Tat habe ihr Betreuer behauptet, dass das Objekt ihrer Beschattung – die, wie ihr bewusst gewesen sei, in einem Mord habe enden sollen – sogar Befehle zum Töten von Zivilisten in der ehemaligen Sowjetrepublik abgegeben habe. Indes wurden vom Kiewer Regime für keinen von Kiew behaupteten Fall absichtlichen und bewussten Feuers auf Zivilisten – nicht einmal für das einst medienwirksam aufgeblasene Butscha – jemals Listen der mutmaßlichen Opfer des jeweiligen, Russland vorgeworfenen Kriegsverbrechens vorgelegt, ganz gleich, wie oft Moskau hierauf bestand.

Der zweite Fall betrifft einen weiteren von ukrainischen Geheimdiensten geworbenen Agenten, der ebenfalls einen Terroranschlag auf einen hochrangigen Beamten des russischen Verteidigungsministeriums geplant hatte und in Krasnodar festgenommen wurde. Der Beschreibung durch den FSB nach zu urteilen, könnte es sich bei dem Ziel des von ihm geplanten Anschlag um denselben Militärbeamten handeln wie im oben beschriebenen Fall der jungen Frau – ob dem allerdings auch so ist oder es sich um weitestgehend separate Fälle handelt, präzisiert der FSB jedoch nicht.

Dem FSB-Bericht zufolge war der Mann zuvor in Russland wegen Diebstahls und Raubes verurteilt worden. Nach seiner Freilassung zog er in die Ukraine und lebte mit seiner Familie in Dnjepropetrowsk. Im Februar dieses Jahres wurde er vom ukrainischen Geheimdienst SBU angeworben und im Schießen mit Handfeuerwaffen sowie im Umgang mit Sprengstoff ausgebildet. Er reiste über Moldawiens und Jerewans Hauptstädte, Chișinău und Jerewan, und dann über Mineralnyje Wody in das russische Gebiet Krasnodar wieder nach Russland ein. In Moskau überwachte er mittels Kameras in einer Mietwohnung das Haus, in dem ein Militärbeamter beziehungsweise Offizier wohnt.

Obwohl der dringend Terrorverdächtigte eher für den Schusswaffengebrauch und das eigenhändige Legen von Sprengkörpern ausgebildet worden war, hat der SBU die Angriffsmethode geändert: Eine Drohne sollte den Sprengstoff zum Ziel tragen. Ein wichtiges Detail: Der Festgenommene sollte hierfür laut eigener Aussage wieder in die Ukraine reisen, um in Kiew ein Drohnentraining zu absolvieren – mit westlichen Geheimdienstoffizieren als Ausbildern.

Für den geplanten Terroranschlag hatte er sich außerdem einen falschen Schnurrbart und Bart sowie eine Brille besorgt. Nachdem er den Tagesablauf des Militärbeamten studiert hatte, sollte er ihn mit einer Drohne vor dessen Haustür angreifen.

Weil aber der Sprengkörper bereits an einem geheimen Ort in der Stadt Krasnodar hinterlegt worden war, musste der 48-Jährige noch vor seiner geplanten Ausbildung zuerst aus Moskau nach Krasnodar reisen und ihn dort abholen – wohl, um ihn an einem verlässlicheren Versteck zu verwahren. Beim seinem Zugriff auf den Sprengkörper griff auch die Einsatzmannschaft des FSB zu und fasste den erfolglosen Terroristen. Der Sprengkörper von 600 Gramm Gewicht zuzüglich vorgefertigter Splitterelemente wurde als Beweismittel sichergestellt – mittels eines ferngesteuerten Minenräumfahrzeugs mit Manipulator.

Bei der Festnahme des Mannes wurden außerdem ein Telefon mit Korrespondenz mit seinem Kontaktmann, Kameras und seine Verkleidung sichergestellt. Es wurde ein Strafverfahren wegen versuchten Terrorismus eingeleitet. Der Festgenommene bekannte sich schuldig.

Mehr zum Thema – “Europa muss zur Besinnung kommen”: Roger Köppel interviewt RT-Chefin Margarita Simonjan



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