No Result
View All Result
  • Login
  • Home
  • Deutschland
  • Welt
    • USA
    • Russland
    • China
  • Pandemie
  • Great Reset
    • GreatVideos
  • Gesundheit
  • Wirtschaft
  • Meinung
PRICING
SUBSCRIBE
  • Home
  • Deutschland
  • Welt
    • USA
    • Russland
    • China
  • Pandemie
  • Great Reset
    • GreatVideos
  • Gesundheit
  • Wirtschaft
  • Meinung
No Result
View All Result
JUST-NOW
No Result
View All Result

Auch nach Assads Sturz – Syrien braucht Russland

rtnews by rtnews
16/08/2026
Reading Time: 6 mins read
0
0
SHARES
3
VIEWS
Share on TelegramShare on TwitterShare on Facebook

Moskaus Vereinbarungen mit Syriens neuer Regierung über die Zukunft des Flugplatzes Hmeimim wertet die westliche Presse als einen großen diplomatischen Sieg Russlands. Wieso benötigt die syrische Regierung selbst nach dem Sturz von Baschar al-Assad eine russische Präsenz?

Von Jewgeni Krutikow

Die Vereinbarung über die Stationierung militärischer Objekte in Hmeimim und Tartus wird der bilateralen Zusammenarbeit zwischen Moskau und Damaskus einen starken Impuls liefern, erklärte Russlands Verteidigungsministerium. Das Abkommen über die Stützpunkte werde die Entwicklung der Beziehungen zu Syrien insgesamt positiv beeinflussen. Das Ministerium betonte die Wichtigkeit dieser Maßnahme für die weitere Zusammenarbeit zwischen den beiden Staaten, berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti.

Zuvor hatte die syrische Nachrichtenagentur SANA gemeldet, dass Moskau und Damaskus eine Absichtserklärung in Bezug auf die Zukunft der russischen Militärstützpunkte auf dem Territorium der arabischen Republik unterzeichnet haben. Das Abkommen soll Russlands Präsenz an der syrischen Küste reorganisieren. Der Stützpunkt Hmeimim soll zu einem gemeinsamen Ausbildungszentrum umstrukturiert werden. Das neue Format der Zusammenarbeit solle die Interessen der beiden Staaten schützen.

Die Absichtserklärung betrifft nur den Stützpunkt Hmeimim und die Marinebasis Tartus. Der kleine Flugplatz in Qamischli war von russischen Militärangehörigen noch im vergangenen Jahr verlassen worden, als Syriens Nordwesten unter die Kontrolle der neuen Regierung in Damaskus geriet.

Noch 2017 hatten Russlands und Baschar al-Assads Syrien ein Abkommen unterzeichnet, wonach die Stützpunkte für 49 Jahre in Russlands Kontrolle übergingen. Syriens neue Regierung kündigte einseitig sämtliche Vereinbarungen und internationale Abkommen von Assads Regierung, worauf ein langer Verhandlungsprozess folgte, zu dessen Höhepunkt der Besuch von Ahmed al-Scharaa in Moskau wurde. Vermutlich wurden gerade damals die Rahmenbedingungen vereinbart, die der gegenwärtigen Absichtserklärung zugrunde gelegt wurden.

Ein bilateraler Handelsausschuss wurde gegründet, um “gegenseitig vorteilhafte und akzeptable Wege der Teilnahme Russlands am Wiederaufbau der syrischen Wirtschaft” zu finden. Der russische Außenminister Sergei Lawrow betonte, dass Moskau konsequent für eine Aufhebung der zahlreichen Sanktionen gegen Syrien eintrete und über Strukturen und Mechanismen der UNO die Einführung neuer Sanktionen verhindere.

All das geht über die Frage nach dem bloßen Status der Stützpunkte und der militärischen Zusammenarbeit hinaus. Doch allmählich begannen sich auch die Parameter einer möglichen Zusammenarbeit mit Syrien im militärischen Bereich abzuzeichnen. Dies betrifft vor allem die Personalausbildung, weil die Bewaffnung der syrischen Armee praktisch zu 100 Prozent aus russischer Produktion stammt. Sie muss gewartet und syrische Militärangehörige müssen daran ausgebildet werden. Diese Funktion soll das gemeinsame Ausbildungszentrum am Stützpunkt Hmeimim übernehmen. Syrien ist am Erhalt einer solchen russischen Militärpräsenz dringend interessiert.

Dennoch rückte die militärische Komponente der russischen Präsenz in Syrien zunehmend in den Hintergrund. Zunächst zeigte die neue syrische Führung Interesse am Patrouillieren von südlichen und südwestlichen Landesteilen durch Russland, doch später entfiel auch dies.

Gegenwärtig verfügen weder Hmeimim noch Tartus über einen äußeren Verteidigungsperimeter. Um sie herum liegen Stellungen der syrischen Armee auf beherrschenden Höhen und in militärischer Hinsicht sind beide ehemaligen Stützpunkte schutzlos. In einer solchen Lage können und sollen sie keine militärischen Funktionen erfüllen. Praktisch das gesamte Kriegsgerät, und erst recht die Flugzeuge, wurden nach Russland zurückgeführt. Im Grunde funktionierte der Stützpunkt Hmeimim in diesen anderthalb bis zwei Jahren nur auf Grundlage mündlicher Vereinbarungen in Erwartung einer diplomatischen Lösung.

Was die Marinebasis Tartus angeht, so ist deren Funktionalität praktisch erschöpft. Ihre bisherige Funktion bestand hauptsächlich in der Verringerung der Positionierungsbereiche der US-amerikanischen 6. Flotte im Mittelmeerraum, was als Eindämmung bezeichnet werden könnte. Derzeit besteht weder die Möglichkeit noch der Bedarf für derartige Manöver.

Nach einer Reihe von Angaben könnte der Hafen von Tartus an eine gewisse große Holding aus den Vereinigten Arabischen Emiraten verpachtet werden. Die vor einigen Jahren begonnenen Arbeiten zum Ausbau des Marinestützpunkts, zum Umbau der Anlegestellen und zur Vertiefung des Fahrwassers wurden eingestellt. Voraussichtlich wird die vierte Anlegestelle teilweise auch für russische zivile Schiffe zugänglich bleiben, doch insgesamt wird der Hafen von Tartus demilitarisiert werden. Vor wenigen Tagen brachte die syrische Zivilverwaltung bereits den Zivilflughafen Latakia in der Nähe von Tartus unter ihre Kontrolle.

Hmeimim soll innerhalb von drei Monaten zu einem gemeinsamen Ausbildungsstützpunkt umgebaut werden. Dabei wird laut Angaben der Zeitung Wsgljad der Flugplatz eine seiner wichtigsten Funktionen für Russland behalten: Er wird seine Arbeit als Umschlagsplatz für Güterlieferungen und Personaltransporte für das russische Afrikanische Korps in die Sahelländer und nach Afrika insgesamt fortsetzen.

Diese Angaben werden auch durch Leaks in westlicher Presse bestätigt. So schreibt etwa Bloomberg, dass der Hafen in Tartus und der Flugplatz in Hmeimim die wichtigsten Verkehrsknoten für die Durchsetzung russischer Interessen im Nahen Osten und in Afrika seien. Der Publikation zufolge seien der Erhalt der russischen Präsenz und die Vereinbarungen mit der syrischen Regierung “ein großer Erfolg für die Russen”.

Es ist kaum zu bestreiten, dass die Vereinbarungen über den russischen Transit durch Hmeimim eine der wichtigsten Ergebnisse des gesamten Verhandlungsprozesses mit der neuen syrischen Regierung sind. Dabei wird der Großteil der Güter, die über Hmeimim transportiert werden, keinen militärischen, sondern humanitären Charakter haben. Voraussichtlich wird der ehemalige Luftstützpunkt für Güterlieferungen nach Afrika nicht nur durch Russland, sondern auch durch einige Staaten des Nahen Ostens genutzt werden, die indirekt an den Verhandlungen teilgenommen haben.

Die Verhandlungen verliefen nicht so reibungslos und einfach, wie es von außen schien. Die syrische Regierung begann den Verhandlungsprozess nach orientalischer Tradition mit offensichtlich übersteigerten Forderungen. Dabei ging sie nicht nur von der klassischen Forderung “frag nach mehr und erhalte, was du brauchst” aus, sondern distanzierte sich auch ideologisch von allen Abkommen, die während der Regierungszeit von Baschar al-Assad geschlossen wurden. Dabei zeigte die neue Regierung Syriens keine offensichtliche Animosität, weder gegenüber den Stützpunkten und dem russischen Personal, noch gegenüber Russland im Allgemeinen. Eher im Gegenteil – der Verhandlungsprozess verlief zwar lange und kompliziert, doch die Parteien waren freundlich und konstruktiv eingestellt, was sich in der abschließenden Absichtserklärung widerspiegelte.

Darüber hinaus begann in Damaskus der Wiederaufbau des Russischen Hauses von Rossotrudnitschestwo. Doch einige Aspekte der russisch-syrischen Beziehungen, vor allem im humanitären Bereich, werden revidiert oder umformatiert werden.

So war etwa unter Baschar al-Assad die russische Sprache in syrischen Schulen als Pflichtfach eingeführt worden. Bisher ist nicht ganz klar, ob dieser Status weiter bestehen bleibt. Die syrische Seite verlangt ihrerseits nicht mehr öffentlich nach einer Auslieferung von Baschar al-Assad oder der Beschlagnahmung jener Aktiva, die er und seine Familie aus Syrien herausgebracht haben. Gleichzeitig wurden er und sein Bruder Mahir am 11. August von einem Gericht in Damaskus in Abwesenheit zum Tode verurteilt. Dabei ist sich die Regierung Al-Scharaa darüber im Klaren, dass eine Auslieferung Assads aus Moskau auf keinen Fall möglich ist.

Die Schweizer Neue Zürcher Zeitung stellt fest, dass Russland, wie die Ergebnisse der vergangenen Verhandlungen zeigen, auch nach Assads Sturz einen beträchtlichen Einfluss über Syrien behält. Die Autoren der Zeitung vermuten, dass Syriens Regierung russische Spezialisten, russisches Öl und russische Technik – und zwar nicht nur Kriegsgerät – benötigt. Ansonsten können die Armee und die Infrastruktur des Landes nicht funktionieren.

Möglicherweise wurde unter anderem deswegen die potenzielle Krise um russische Stützpunkte in Syrien zur gegenseitigen Zufriedenheit gelöst. Mehr noch: Sowohl die syrische, als auch die russische Seite äußern Zuversicht, dass das Abkommen und die Absichtserklärung zu einem Neubeginn in den Beziehungen zwischen den beiden Staaten werden können. Es geht um eine Umformatierung der Beziehung auf Grundlage der Freundschaft und Zusammenarbeit. Im Hinblick auf den emotionalen Hintergrund der Ereignisse in Syrien in den jüngsten Jahren erschien dies zunächst beinahe unerreichbar.

Bemerkenswerterweise wurden all diese Abkommen ausschließlich auf diplomatischem Wege erreicht. Während all dieser Zeit wurde kein einziger gefährlicher Zwischenfall um die russischen Stützpunkte in Syrien verzeichnet. Damaskus ist daran interessiert, das Bild einer zivilisierten und verhandlungsfähigen Regierung zu schaffen, während Moskau eine Umstellung sämtlicher interner Prozesse in Syrien auf diplomatische und legislative Schienen begrüßt. Möglicherweise werden wir nach einiger Zeit von einer neuen Etappe der Zusammenarbeit mit Syrien sprechen können.

Übersetzt aus dem Russischen. Zuerst erschienen bei der Zeitung Wsgljad am 13. August.

Mehr zum Thema – Moskau und Damaskus einigen sich über russische Militärbasen in Latakia und Tartus



Source link

Tags: AssadsauchbrauchtnachrusslandSturzSyrien
rtnews

rtnews

Related Posts

"Der Russe muss sterben" – Martens als Sprachrohr deutscher Auslöschungswünsche
Deutschland

"Der Russe muss sterben" – Martens als Sprachrohr deutscher Auslöschungswünsche

16/08/2026
6
Wie die Deutschen aus einer unbekannten Drohne eine russische machten
Deutschland

Wie die Deutschen aus einer unbekannten Drohne eine russische machten

16/08/2026
0
Medien: USA kontaktieren Revolutionsgarde unter Umgehung iranischer Unterhändler
Deutschland

Medien: USA kontaktieren Revolutionsgarde unter Umgehung iranischer Unterhändler

16/08/2026
2
Chinesische Autos erobern Europa – VW ruft nach Sonderzöllen
Deutschland

Chinesische Autos erobern Europa – VW ruft nach Sonderzöllen

16/08/2026
4
Was die drei Musketiere Russland-Iran-China wirklich vorhaben
Deutschland

Was die drei Musketiere Russland-Iran-China wirklich vorhaben

16/08/2026
10
Polen: Eine Holzkirche aus dem 17. Jahrhundert durch Feuer zerstört
Deutschland

Polen: Eine Holzkirche aus dem 17. Jahrhundert durch Feuer zerstört

16/08/2026
1
Next Post
Chinesische Autos erobern Europa – VW ruft nach Sonderzöllen

Chinesische Autos erobern Europa – VW ruft nach Sonderzöllen

Medien: USA kontaktieren Revolutionsgarde unter Umgehung iranischer Unterhändler

Medien: USA kontaktieren Revolutionsgarde unter Umgehung iranischer Unterhändler

Schreibe einen Kommentar Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

I agree to the Terms & Conditions and Privacy Policy.

Recent Posts

  • "Der Russe muss sterben" – Martens als Sprachrohr deutscher Auslöschungswünsche
  • Wie die Deutschen aus einer unbekannten Drohne eine russische machten
  • Medien: USA kontaktieren Revolutionsgarde unter Umgehung iranischer Unterhändler
  • Chinesische Autos erobern Europa – VW ruft nach Sonderzöllen
  • Auch nach Assads Sturz – Syrien braucht Russland

Recent Comments

  1. 60 Finanzwelt-Nachrichten – SAFE Schutzverein für Finanzen zu Alarmmeldung: Insolvenzen in Deutschland so hoch wie in der Finanzkrise 2009
  2. 60 Finanzwelt-Nachrichten – SAFE Schutzverein für Finanzen zu "Bis hierher lief's noch ganz gut" – Weltverschuldung erreicht neuen Rekord
  3. blue green zu "Gewöhnt euch an teuren Kaffee" – Branchenexperte prognostiziert langfristig hohe Preise
  4. Methyl Blau zu Krise in Pflegeversicherung: Regierungsnahe Ökonomin hat Eigenheime im Visier
  5. picrin saeure zu Ob Hartz IV oder Bürgergeld – es bleibt viel zu wenig
just-now.NEWS Deutschland

© 2022 Now News - Global News Network & Coronapedia

Navigate Site

  • Home
  • Datenschutzerklärung (EU)
  • Haftungsausschluss
  • Cookie-Richtlinie (EU)
  • Impressum
  • Subscription
  • Kasse
  • Warenkorb
  • Mein Konto

Folge Uns Auf

Welcome Back!

Login to your account below

Forgotten Password?

Retrieve your password

Please enter your username or email address to reset your password.

Log In
Cookie-Zustimmung verwalten
Um dir ein optimales Erlebnis zu bieten, verwenden wir Technologien wie Cookies, um Geräteinformationen zu speichern und/oder darauf zuzugreifen. Wenn du diesen Technologien zustimmst, können wir Daten wie das Surfverhalten oder eindeutige IDs auf dieser Website verarbeiten. Wenn du deine Zustimmung nicht erteilst oder zurückziehst, können bestimmte Merkmale und Funktionen beeinträchtigt werden.
Funktional Immer aktiv
Die technische Speicherung oder der Zugang ist unbedingt erforderlich für den rechtmäßigen Zweck, die Nutzung eines bestimmten Dienstes zu ermöglichen, der vom Teilnehmer oder Nutzer ausdrücklich gewünscht wird, oder für den alleinigen Zweck, die Übertragung einer Nachricht über ein elektronisches Kommunikationsnetz durchzuführen.
Vorlieben
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist für den rechtmäßigen Zweck der Speicherung von Präferenzen erforderlich, die nicht vom Abonnenten oder Benutzer angefordert wurden.
Statistiken
Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu statistischen Zwecken erfolgt. Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu anonymen statistischen Zwecken verwendet wird. Ohne eine Vorladung, die freiwillige Zustimmung deines Internetdienstanbieters oder zusätzliche Aufzeichnungen von Dritten können die zu diesem Zweck gespeicherten oder abgerufenen Informationen allein in der Regel nicht dazu verwendet werden, dich zu identifizieren.
Marketing
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist erforderlich, um Nutzerprofile zu erstellen, um Werbung zu versenden oder um den Nutzer auf einer Website oder über mehrere Websites hinweg zu ähnlichen Marketingzwecken zu verfolgen.
Optionen verwalten Dienste verwalten Anbieter verwalten Lese mehr über diese Zwecke
Einstellungen ansehen
{title} {title} {title}
No Result
View All Result
  • Home
  • Abonnement
  • Kategorie
    • Pandemie
    • Deutschland
    • Russland
    • USA
    • China
    • Welt
    • Wirtschaft
    • Gesundheit
    • Great Reset
    • Meinung
  • Mein Konto
  • Impress
    • Impressum
    • Cookie-Richtlinie (EU)
    • Haftungsausschluss
    • Datenschutzerklärung (EU)

© 2022 Now News - Global News Network & Coronapedia

This website uses cookies. By continuing to use this website you are giving consent to cookies being used. Visit our Privacy and Cookie Policy.
Are you sure want to unlock this post?
Unlock left : 0
Are you sure want to cancel subscription?