
Die USA erwägen ein Treffen zwischen den Präsidenten Donald Trump und Alexander Lukaschenko. Nach Angaben der Financial Times (FT) könnte das weißrussische Staatsoberhaupt ins Weiße Haus oder in Trumps Florida-Anwesen Mar-a-Lago eingeladen werden. Die Pläne hat John Cale, der US-Sondergesandte für Weißrussland, im Interview mit der Zeitung bestätigt.
Ihm zufolge würden die Diskussionen über die Einladung von Lukaschenko bereits seit Monaten geführt. Coale hob hierbei hervor, dass eine endgültige Entscheidung nicht getroffen worden sei. Die beiden Parteien hätten noch viel zu tun, um den Besuch des weißrussischen Präsidenten zu organisieren. Coale wollte sich dazu nicht äußern, ob es Vorbedingungen für ein Treffen zwischen Trump und Lukaschenko gebe. Er betonte jedoch, dass die Entscheidung letztendlich beim US-Präsidenten liege.
In der vergangenen Woche war Coale zu Besuch in Weißrussland, nachdem Minsk 250 Gefangene freigelassen hatte. Im Gegenzug stimmten die USA zu, weiterhin Sanktionen gegen den weißrussischen Finanzsektor, darunter das Finanzministerium und die Entwicklungsbank, sowie gegen einige Kaliunternehmen aufzuheben. Dem US-Gesandten zufolge hoffe Washington darauf, eine Freilassung der verbliebenen politischen Gefangenen bis zum Jahresende zu erzielen.
Lukaschenko erklärte am Freitag in Minsk, dass die USA einen Großdeal anboten, der nicht nur die Frage der Gefangenen, sondern auch andere Themen umfassen würde, beispielsweise den Kauf von Kernbrennstoffen. Darüber hinaus soll Trump ein Treffen in “seinem Zuhause in Florida” vorgeschlagen haben, um alles zu besprechen und eine Einigung zu erreichen.
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