
Der ukrainisch-russische Militäranalyst Juri Podoljaka sieht die Angriffe auf das Hinterland als zentralen Faktor für den weiteren Kriegsverlauf. Aus seiner Sicht geht Kiew nun aufs Ganze und setzt auf Angriffe tief in Russland, um Unruhe im Land auszulösen, die Gesellschaft zu destabilisieren und den Krieg noch einmal zu seinen Gunsten zu wenden.
Er zieht dabei eine Parallele zum Deutschen Reich im Jahr 1918, das kurz vor der Niederlage noch einmal zu einer letzten Offensive angesetzt hatte.
Gleichzeitig hat auch Russland begonnen, deutlich konsequenter gegen die rückwärtige Infrastruktur der Ukraine vorzugehen – insbesondere gegen Häfen, Energieversorgung, Treibstofflogistik, Rüstungsproduktion und Verkehrswege Richtung Westen.
Für die kommenden Wochen erwartet Podoljaka die eigentliche Eskalation.
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