
Stefan Thumann, prämierter Manager des bayerischen Unternehmens “Donaustahl GmbH”, eines deutschen Rüstungs-Start-ups, das mit Schwerpunkt “Aufklärungs- und Kamikazedrohnen” in die Ukraine liefert, soll laut Geheimdienstinformationen und Recherchen der Zeit-Redaktion (Bezahlschranke) im Vorjahr angeblich das gezielte Opfer eines “geplanten Attentats” gewesen sein. Die Auftraggeber sollen dabei wörtlich aus “jenem Staat stammen, gegen den Thumanns Drohnen eingesetzt werden: Russland.” Der verhinderte, potenzielle Killer sollte eventuell ein Ukrainer oder eine Rumänin sein.
Am 5. August 2026 um 14:06 Uhr veröffentlichte die Zeit-Redaktion wenige Stunden nach Bekanntwerden einer angeblichen “Drohnen-Attacke” auf Frachtflugzeuge auf dem Flughafen Leipzig/Halle einen Recherchebeitrag, der sich mit demnach nachweislichen Ereignissen im Dezember 2025 in der niederbayerischen Ortschaft Straßkirchen beschäftigt.
Deutsche Sicherheitsbehörden seien laut den andauernden Ermittlungen davon ausgegangen, dass ein seitens Russland eingesetzter “Agent” den dort beheimateten Rüstungsmanager Stefan Thumann über mehrere Monate an seinem Wohnort in Bayern “ausgespäht und Vorbereitungen für einen möglichen Angriff getroffen” habe.
Der Agent, ein mittlerweile festgenommener Sergey N., habe dabei kein Interesse an Industriespionage gehabt, sondern sich rein auf den Unternehmer konzentriert. Dazu heißt es:
“Für die Drohnen interessiert sich der Agent aber kaum. Er interessiert sich offenbar für die Person Thumann. Wie sehen dessen Büroräume aus? Was gibt der Manager über sich im Internet preis?”
Das vermeintliche Ziel von N. war laut “Zeit-Recherchen”, nach Auswertung von Geheimdienstinformationen, “ein Anschlag auf das Leben des Managers”, demnach “beauftragt von jenem Staat, gegen den Thumanns Drohnen eingesetzt werden: Russland.”
Einen ersten Hinweis, dass Stefan Thumann “offenbar hochgefährdet” war, hätten die deutschen Sicherheitsbehörden im Dezember 2025 über einen ungenannten “ausländischen Nachrichtendienst” erhalten. Schon kurze Zeit später hätten dann bayerische Beamte Sergey N. festnehmen können, der jedoch laut Artikel nicht allein agiert habe.
“Derweil”, also während der kurzzeitigen Inhaftierung von N., habe dann eine Alla S., eine Rumänin, “die zuletzt in Nordrhein-Westfalen lebte”, die Agentenaufgabe übernommen und “spähte nun offenbar Stefan Thumann weiter aus.” Dazu heißt es nach erfolgreicher Festnahme:
“Auch sie soll keine ausgebildete Agentin sein, im Gegenteil, auf die Ermittler wirkt S. geradezu unbeholfen. Im März 2026 schlagen die Behörden zu. Sergey N. wird in Spanien, Alla S. in Nordrhein-Westfalen festgenommen.”
Sergey N., laut Zeit-Information “ein ehemaliger Maurer aus Charkow, in der Ukraine, der zuletzt mit seiner Familie in Deutschland lebte”, war demnach zuvor aus juristischen Gründen aus der Untersuchungshaft entlassen worden und direkt nach Spanien geflohen. Beide inhaftierten “Agenten” würden daher laut Zeit-Recherche klassische, mutmaßliche “Wegwerfagenten” Russlands darstellen. So heißt es zur Person N. abschließend mutmaßend:
“Aus Spanien soll Sergey N. offenbar noch versucht haben, seine Auftraggeber zu kontaktieren. Ob sie ihm helfen? Ihn nach Russland holen?”
Nach seiner Festnahme wurde er im Mai 2026 aus Spanien nach Deutschland überstellt. Stefan Thumann stehe nun “mittlerweile unter erhöhtem Personenschutz”. Auf eine “offizielle Anfrage” habe er jedoch nicht reagiert. Der Zeit-Artikel erklärt:
“Erst vor wenigen Wochen postete er das Bild einer Wettervorhersage von einem Ort in der Arktis (‘Und wie ist das Wetter bei euch so?’). Vielleicht eine falsche Fährte, ein kleiner Spaß Richtung Moskau, vielleicht auch nicht.”
Bundesinnenminister Alexander Dobrindt würde sich angeblich “regelmäßig über den Fall unterrichten” lassen. Er bereite ihm “unruhige Nächte”, aus Sorge, so wörtlich im Artikel, “dass die Russen Ernst machen könnten.”
Im Jahr 2024 kritisierte Thumann nach Auszeichnung mit dem “cpm Innovation Award” auf der “Rü.net”, eine der führenden Fachveranstaltungen “rund um Rüstung, Ausstattung und Beschaffung für den militärischen Bereich”, Bankunternehmen würden dafür sorgen, “dass die Rahmenbedingungen für Rüstungsunternehmen in Deutschland mittlerweile so schlecht seien, dass er ‘für den Standort Deutschland keine Zukunft sieht.'”
Auf Youtube findet sich für das gleiche Jahr ein Beitrag mit Thuman als Rüstungsunternehmer auf der Berliner Luftfahrtausstellung ILA und dem Titel: “Donaustahl: Drohnen aus Deutschland, getestet in der Ukraine”.
Thumann habe laut Zeit-Recherchen “eine wechselhafte Biografie”. Der junge, gerade einmal 39-jährige Unternehmer habe demnach “schon theologische Fachliteratur verkauft, Sportwaffen-Zubehör und ausgemusterte Bundeswehrkleidung” sowie “Solarparks geplant und zwischendurch von Hartz IV gelebt.”
2019 habe er dann die “Donaustahl GmbH” gegründet. Seit 2023 produziere das Unternehmen Drohnen, auch für den Bedarf in Kiew.
Im Jahr 2025 erklärte der Unternehmer im Rahmen eines RBB-Beitrags, dass es direkte Kontakte mit dem Beschaffungsamt der Bundeswehr (BAAINBw) gebe.
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