No Result
View All Result
  • Login
  • Home
  • Deutschland
  • Welt
    • USA
    • Russland
    • China
  • Pandemie
  • Great Reset
    • GreatVideos
  • Gesundheit
  • Wirtschaft
  • Meinung
PRICING
SUBSCRIBE
  • Home
  • Deutschland
  • Welt
    • USA
    • Russland
    • China
  • Pandemie
  • Great Reset
    • GreatVideos
  • Gesundheit
  • Wirtschaft
  • Meinung
No Result
View All Result
JUST-NOW
No Result
View All Result

Palästinensische Widerstandsgruppen: "Wir lehnen eine einseitige Entwaffnung kategorisch ab"

rtnews by rtnews
21/06/2026
Reading Time: 6 mins read
0
0
SHARES
1
VIEWS
Share on TelegramShare on TwitterShare on Facebook

Der Abzug der israelischen Streitkräfte aus dem Gazastreifen wird als Voraussetzung für den Übergang zur zweiten Phase des Waffenstillstandsabkommens benannt. Nikolai Mladenow, der Hohe Vertreter des Friedensrats für den Gazastreifen, hat seinen 15-Punkte-Fahrplan vorgelegt.

Von Aseel Saleh

Mehr als acht Monate, nachdem US-Präsident Donald Trump den Start der ersten Phase seines Waffenstillstandsabkommens für den Gazastreifen angekündigt hatte, scheint es bescheidene Fortschritte in Richtung der zweiten Phase gegeben zu haben.

Während der ersten Phase beging Israel rund 3.300 Verstöße in der belagerten Enklave. Dabei wurden fast 1.000 Menschen getötet und Tausende weitere verletzt. Der Transport humanitärer Hilfe in den Gazastreifen sowie medizinische Notfallevakuierungen sind erheblich eingeschränkt worden.

Die Trump-Regierung macht jedoch die Hamas dafür verantwortlich, Fortschritte in Richtung der nächsten Phase des Abkommens zu behindern. Für viele zielt dieser Ansatz darauf ab, die Hamas und andere palästinensische Widerstandsgruppen unter Druck zu setzen, die Waffen niederzulegen – auch wenn Israel seinen Völkermord im Gazastreifen fortsetzt.

Seit er von Trump ernannt wurde, hat Nikolai Mladenow, der Hohe Vertreter des Friedensrats für den Gazastreifen (ein Gremium, das von Palästinensern dafür kritisiert wird, die Interessen der USA und Israels im Gazastreifen zu vertreten), den Druck auf den palästinensischen Widerstand deutlich erhöht – sowohl durch seine öffentlichen Erklärungen als auch durch den 15-Punkte-Fahrplan, den er im vergangenen Monat vorgestellt hat.

Laut Mladenow soll mit dieser Roadmap Trumps “20-Punkte-Gesamtplan” umgesetzt werden, der den Wiederaufbau, die Entmilitarisierung, den Fluss humanitärer Hilfe, die Entsendung einer internationalen Truppe sowie eine palästinensische Selbstverwaltung im Gazastreifen beinhaltet.

Mladenow behauptete, dass der vorgeschlagene Entwicklungsplan “auf dem Prinzip der Gegenseitigkeit beruht”. Analysten argumentieren jedoch, dass er dazu tendiere, die Verzögerung bei der Entwaffnung palästinensischer Fraktionen als das einzige Hindernis darzustellen, das die zweite Phase des Abkommens behindert.

Obwohl in Mladenows Fahrplan erwähnt wird, dass das Töten im Gazastreifen trotz des Waffenstillstands nicht aufgehört hat, wird nicht auf die israelischen Besatzungstruppen (IDF) als Täter verwiesen. Ebenso wenig wird die Beendigung israelischer Verstöße als primäre Bedingung für die zweite Phase des Abkommens festgelegt.

Zudem konzentriert sich der Vorschlag stark auf die Entwaffnung der Palästinenser, anstatt von Israel den bedingungslosen Rückzug aus dem Gazastreifen zu fordern.

Nach internationalem Recht gilt der Gazastreifen als Teil der besetzten palästinensischen Gebiete, wobei die Souveränität letztlich beim palästinensischen Volk liegt. Der Plan räumt jedoch der Entwaffnung der Palästinenser Vorrang vor der Beendigung der Besatzung ein, was wiederum eine Voreingenommenheit zugunsten Israels widerspiegelt, die in dem gesamten Vorschlag offensichtlich ist.

In Mladenows Fahrplan werden die Angriffe vom 7. Oktober als Vorwand genutzt, um die Massenmorde und Zerstörungen zu rechtfertigen und zu beschönigen, die Israels völkermörderische Aggression seit rund drei Jahren verursacht. Israels 78 Jahre andauernde Besatzung wird nicht erwähnt, während der jahrzehntelang systematisch Palästinenser ausgelöscht wurden, bevor am 7. Oktober eine Reaktion auf die Unterdrückung losbrach.

Diese Unterdrückung wurde durch die unerschütterliche Unterstützung der USA und die Ineffizienz einer zerfallenden internationalen Gemeinschaft angeheizt, was beides Israels Straffreiheit begünstigte.

Während Mladenow von der Rückkehr aller israelischen Gefangenen schwärmte – deren Zahl 251 nicht übersteigt –, ignorierte er die Tatsache, dass etwa 10.000 Palästinenser in israelischen Gefängnissen festgehalten werden, von denen die meisten bereits viele Jahre vor dem 7. Oktober verhaftet wurden. Die Rückkehr dieser palästinensischen Geiseln scheint den neu ernannten Hohen Vertreter für den Gazastreifen überhaupt nicht zu kümmern.

Waffen im Gazastreifen werden an palästinensisches Komitee übergeben

Während Mladenows Fahrplan eine unverhohlene Annäherung an Israel offenbart, sehen Analysten es als positive Entwicklung an, dass die Entwaffnung in Gaza in den Händen der Palästinenser selbst bleibt.

Gemäß der Roadmap werden alle Waffen an das Nationale Komitee für die Verwaltung des Gazastreifens (NCAG) übergeben, einschließlich derjenigen, die sich im Besitz des palästinensischen Widerstands und lokaler, von Israel geführter Milizen befinden. Das NCAG ist eine vorübergehende, technokratische palästinensische Verwaltung, die mit der Führung der täglichen Angelegenheiten im Gazastreifen nach dem Krieg betraut ist.

“Die Entwaffnung wird schrittweise, in festgelegter Reihenfolge und zeitgebunden nach einem vereinbarten Zeitplan erfolgen. Er wird überwacht und unterstützt. Er wird unter palästinensischer Führung erfolgen, die Waffen werden an das NCAG übergeben. Alle bewaffneten Gruppen – und das wird in dem Text ausdrücklich erwähnt – einschließlich der Milizen, nehmen daran teil, um alle Waffen und die gesamte militante Infrastruktur zu entwaffnen”, heißt es im achten Grundsatz des Vorschlags.

Palästinensische Gruppen lehnen einseitige Entwaffnung kategorisch ab und bestehen auf Rückzug der IDF aus dem Gazastreifen

Nach wochenlangen intensiven Konsultationen mit Vermittlern und Garanten des Waffenstillstandsabkommens aus Ägypten, Katar und der Türkei legten die palästinensischen Fraktionen am 13. Juni eine gemeinsame, offizielle Antwort auf Mladenows Fahrplan vor.

Darin lehnten sie jegliche einseitige Entwaffnung kategorisch ab und betonten, dass diese keine Vorbedingung sein kann und erst umgesetzt werden müsse, nachdem Israel seine Militäraktionen im Gazastreifen beendet und seine Verstöße gegen das Waffenstillstandsabkommen eingestellt habe.

Sie bekräftigten, dass sich die israelischen Streitkräfte vollständig und unverzüglich aus dem Gazastreifen zurückziehen und alle noch bestehenden Sicherheitszonen oder Trennkorridore auflösen müssen. Die Fraktionen forderten die sofortige Entsendung und vollständige Aktivierung der NCAG in Gaza und bildeten in Kairo einen internen Übergabeausschuss, um den Weg für einen reibungslosen Übergang der zivilen Verwaltung und der öffentlichen Dienstleistungen zu ebnen.

Zu ihren Forderungen gehört auch, Israel zur vollständigen Umsetzung der humanitären Protokolle der ersten Phase zu zwingen. Das beinhaltet, dass Israel alle militärischen Vorstöße einstellt, alle Grenzübergänge öffnet und die uneingeschränkte Verteilung von Treibstoff und Hilfsgütern ermöglicht.

Darüber hinaus lehnten die palästinensischen Fraktionen ab, den Wiederaufbau des Gazastreifens mit dem Demilitarisierungsprozess zu verknüpfen, und betonten, dass der humanitäre Wiederaufbau unabhängig umgesetzt werden sollte, ohne mit politischen und sicherheitspolitischen Fragen verbunden zu werden.

Unterstützung von der palästinensischen Basis und allen nationalen Bewegungen

BreakThrough News sprach mit dem palästinensischen politischen Aktivisten, Freiheitskämpfer und ehemaligen Häftling in israelischen Gefängnissen, Omar Assaf, um seine Einschätzung zur Reaktion der palästinensischen Fraktionen auf den Mladenow-Plan einzuholen.

Assaf erklärte, dass sie die Waffenstillstandsverhandlungen seit Beginn der völkermörderischen Aggression Israels gegen den Gazastreifen mit einem hohen Maß an Verantwortung geführt hätten, um die Interessen ihrer Bevölkerung zu schützen. Dieses Verantwortungsbewusstsein zeige sich bei ihren jüngsten Konsultationen in Kairo sowie in der Antwort, die sie Mladenow übermittelt hätten. Der prominente palästinensische Aktivist stellte fest:

“Die Fraktionen haben auf alle aufgeworfenen Themen klare Antworten gegeben, insbesondere was die Waffen des palästinensischen Widerstands betrifft.

Sie haben den Besitz von Waffen in Zusammenhang mit der Existenz der Besatzung gestellt. Solange die palästinensische Unabhängigkeit und Staatlichkeit nicht erreicht sind, bleibt unser Heimatland unter Besatzung, und gemäß dem Völkerrecht haben Menschen unter Besatzung ein legitimes Recht, sich selbst und ihre Rechte zu verteidigen.”

Aus Assafs Sicht stellte der Wortlaut der Antwort, der von der palästinensischen Basis und allen nationalen Bewegungen einstimmig unterstützt wird, einen wichtigen Durchbruch dar. Die Antwort wurde auch von den Vermittlern begrüßt, vor allem der Teil, der vorsieht, die Waffen an ein palästinensisches Komitee zu übergeben und nicht an die israelische Besatzungsmacht oder andere externe Parteien.

Der erfahrene Freiheitskämpfer lobte die Fraktionen dafür, dass sie darauf bestanden, die von Israel unterstützten Milizen im Gazastreifen aufzulösen, als eine wesentliche Voraussetzung für den Übergang zur zweiten Phase.

In Bezug auf den Einsatz der Internationalen Stabilisierungstruppe sagte Assaf, diese solle die Rolle einer Friedenstruppe spielen, die das palästinensische Volk schützen müsse, “anstatt als weitere Besatzungsmacht auf palästinensischem Boden zu agieren”.

Er betonte, dass der Ball nun bei Washington liege, was den Erfolg der Roadmap angehe. Die Antwort der Fraktionen biete eine tragfähige Lösung für mehrere zentrale Fragen, darunter die Demilitarisierung, so Assaf.

Aus dem Englischen übersetzt von Olga Espín

Mehr zum Thema – Bericht: Iranische Revolutionsgarde baut geheime Zellen im Irak für Angriffe auf Golfstaaten auf





Source link

Tags: abquoteineeinseitigeEntwaffnungkategorischlehnenpalästinensischequotWirWiderstandsgruppen
rtnews

rtnews

Related Posts

Araghtschi: Straße von Hormus bleibt 30 Tage lang unter iranischer Kontrolle
Deutschland

Araghtschi: Straße von Hormus bleibt 30 Tage lang unter iranischer Kontrolle

29/06/2026
0
Rücktritt in London, Ambitionen in Brüssel: Keir Starmer soll NATO-Chef werden wollen
Deutschland

Rücktritt in London, Ambitionen in Brüssel: Keir Starmer soll NATO-Chef werden wollen

29/06/2026
1
Kröten versus Nattern: Wenn Warschau und Kiew sich streiten, ist das die Schuld von ... Russland!
Deutschland

Kröten versus Nattern: Wenn Warschau und Kiew sich streiten, ist das die Schuld von … Russland!

29/06/2026
2
Warum können Slawen nicht aufhören, einander zu bekämpfen?
Deutschland

Warum können Slawen nicht aufhören, einander zu bekämpfen?

29/06/2026
2
Grundrechte mit Füßen getreten: Wie die Ukraine ihre eigene Verfassung missachtet
Deutschland

Grundrechte mit Füßen getreten: Wie die Ukraine ihre eigene Verfassung missachtet

28/06/2026
1
NYT: Mehrere mexikanische Beamte agieren als Informanten der Trump-Regierung
Deutschland

NYT: Mehrere mexikanische Beamte agieren als Informanten der Trump-Regierung

28/06/2026
1
Next Post
Rentner jetzt auch wegen Beleidigung gegen Söder bestraft

Rentner jetzt auch wegen Beleidigung gegen Söder bestraft

Autozulieferer Schaeffler wird künftig auch Kamikaze-Drohnen produzieren

Autozulieferer Schaeffler wird künftig auch Kamikaze-Drohnen produzieren

Schreibe einen Kommentar Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

I agree to the Terms & Conditions and Privacy Policy.

Recent Posts

  • Araghtschi: Straße von Hormus bleibt 30 Tage lang unter iranischer Kontrolle
  • Rücktritt in London, Ambitionen in Brüssel: Keir Starmer soll NATO-Chef werden wollen
  • Kröten versus Nattern: Wenn Warschau und Kiew sich streiten, ist das die Schuld von … Russland!
  • Warum können Slawen nicht aufhören, einander zu bekämpfen?
  • Grundrechte mit Füßen getreten: Wie die Ukraine ihre eigene Verfassung missachtet

Recent Comments

  1. 60 Finanzwelt-Nachrichten – SAFE Schutzverein für Finanzen zu Alarmmeldung: Insolvenzen in Deutschland so hoch wie in der Finanzkrise 2009
  2. 60 Finanzwelt-Nachrichten – SAFE Schutzverein für Finanzen zu "Bis hierher lief's noch ganz gut" – Weltverschuldung erreicht neuen Rekord
  3. blue green zu "Gewöhnt euch an teuren Kaffee" – Branchenexperte prognostiziert langfristig hohe Preise
  4. Methyl Blau zu Krise in Pflegeversicherung: Regierungsnahe Ökonomin hat Eigenheime im Visier
  5. picrin saeure zu Ob Hartz IV oder Bürgergeld – es bleibt viel zu wenig
just-now.NEWS Deutschland

© 2022 Now News - Global News Network & Coronapedia

Navigate Site

  • Home
  • Datenschutzerklärung (EU)
  • Haftungsausschluss
  • Cookie-Richtlinie (EU)
  • Impressum
  • Subscription
  • Kasse
  • Warenkorb
  • Mein Konto

Folge Uns Auf

Welcome Back!

Login to your account below

Forgotten Password?

Retrieve your password

Please enter your username or email address to reset your password.

Log In
Cookie-Zustimmung verwalten
Um dir ein optimales Erlebnis zu bieten, verwenden wir Technologien wie Cookies, um Geräteinformationen zu speichern und/oder darauf zuzugreifen. Wenn du diesen Technologien zustimmst, können wir Daten wie das Surfverhalten oder eindeutige IDs auf dieser Website verarbeiten. Wenn du deine Zustimmung nicht erteilst oder zurückziehst, können bestimmte Merkmale und Funktionen beeinträchtigt werden.
Funktional Immer aktiv
Die technische Speicherung oder der Zugang ist unbedingt erforderlich für den rechtmäßigen Zweck, die Nutzung eines bestimmten Dienstes zu ermöglichen, der vom Teilnehmer oder Nutzer ausdrücklich gewünscht wird, oder für den alleinigen Zweck, die Übertragung einer Nachricht über ein elektronisches Kommunikationsnetz durchzuführen.
Vorlieben
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist für den rechtmäßigen Zweck der Speicherung von Präferenzen erforderlich, die nicht vom Abonnenten oder Benutzer angefordert wurden.
Statistiken
Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu statistischen Zwecken erfolgt. Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu anonymen statistischen Zwecken verwendet wird. Ohne eine Vorladung, die freiwillige Zustimmung deines Internetdienstanbieters oder zusätzliche Aufzeichnungen von Dritten können die zu diesem Zweck gespeicherten oder abgerufenen Informationen allein in der Regel nicht dazu verwendet werden, dich zu identifizieren.
Marketing
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist erforderlich, um Nutzerprofile zu erstellen, um Werbung zu versenden oder um den Nutzer auf einer Website oder über mehrere Websites hinweg zu ähnlichen Marketingzwecken zu verfolgen.
Optionen verwalten Dienste verwalten Anbieter verwalten Lese mehr über diese Zwecke
Einstellungen ansehen
{title} {title} {title}
No Result
View All Result
  • Home
  • Abonnement
  • Kategorie
    • Pandemie
    • Deutschland
    • Russland
    • USA
    • China
    • Welt
    • Wirtschaft
    • Gesundheit
    • Great Reset
    • Meinung
  • Mein Konto
  • Impress
    • Impressum
    • Cookie-Richtlinie (EU)
    • Haftungsausschluss
    • Datenschutzerklärung (EU)

© 2022 Now News - Global News Network & Coronapedia

This website uses cookies. By continuing to use this website you are giving consent to cookies being used. Visit our Privacy and Cookie Policy.
Are you sure want to unlock this post?
Unlock left : 0
Are you sure want to cancel subscription?