
Die thailändischen Behörden haben die Entdeckung eines neuen Coronavirus-Stamms bei Fledermäusen im Land bestätigt. Dies teilte das Thailändische Ministerium für digitale Wirtschaft und Gesellschaft unter Berufung auf das Zentrum zur Bekämpfung von Fake News (kurz AFNC) auf seiner Facebook-Seite mit.
Nach Angaben des Ressorts sind die Informationen über den Nachweis des Virus zuverlässig. Wie die Behörden präzisierten, sei das neue Coronavirus bei Fledermäusen mithilfe eines Systems zur Überwachung von Krankheiten bei Wildtieren nach dem One-Health-Konzept entdeckt worden, das eine gemeinsame Kontrolle von Gefahren für Menschen, Tiere und die Umwelt vorsieht. In der Mitteilung des Ministeriums wird betont:
“Derzeit sind keine Infektionen bei Menschen festgestellt worden.”
Nach vorläufigen Angaben weist das neue Virus ein geringeres Ausbreitungspotenzial auf und verursacht im Vergleich zu COVID-19 einen weniger schweren Krankheitsverlauf. Die Behörden wiesen zudem darauf hin, dass die bestehenden COVID-19-Impfstoffe auch gegen das neue Virus wirksam sein könnten. Das Ausbreitungsrisiko wird als gering eingeschätzt.
Mehr zum Thema – Hantavirus: Vier Kreuzfahrt-Passagiere nun in Frankfurt – RKI: “Keine Pandemiegefahr”
