No Result
View All Result
  • Login
  • Home
  • Deutschland
  • Welt
    • USA
    • Russland
    • China
  • Pandemie
  • Great Reset
    • GreatVideos
  • Gesundheit
  • Wirtschaft
  • Meinung
PRICING
SUBSCRIBE
  • Home
  • Deutschland
  • Welt
    • USA
    • Russland
    • China
  • Pandemie
  • Great Reset
    • GreatVideos
  • Gesundheit
  • Wirtschaft
  • Meinung
No Result
View All Result
JUST-NOW
No Result
View All Result

Zinskosten des Bundes für Schulden explodieren: Verzehnfachung innerhalb von drei Jahren

rtnews by rtnews
09/10/2023
Reading Time: 3 mins read
0
0
SHARES
15
VIEWS
Share on TelegramShare on TwitterShare on Facebook

Unter der “Ampel” geht die Neuverschuldung durch die Decke: Für das nächste Jahr rechnet Finanzminister Christian Lindner mit rund 37 Milliarden Euro Zinsausgaben für die Schulden des Bundes – eine Verzehnfachung gegenüber 2021. Der FDP-Politiker meint, man sei “auf dem Hochplateau angekommen.”

Finanzminister Christian Lindner (FDP) gibt sich über die explodierenden Kosten für die Zinsen auf Schulden des Bundes besorgt. Wie das Handelsblatt am Montag berichtet, sei die Bundesregierung “auf dem Hochplateau angekommen.” Er betonte:

“Hier ist die Luft merklich dünner geworden.”

Für 2024 geht Lindner von rund 37 Milliarden Euro Zinsausgaben für die Schulden des Bundes aus – das wäre eine Verzehnfachung gegenüber 2021. Vor zwei Jahren betrug diese Summe “nur” rund vier Milliarden Euro.

Lindner gibt sich ratlos. Dabei ist unter seiner Amtszeit die Neuverschuldung des Bundes regelrecht durch die Decke gegangen – ein Novum in der Geschichte der Bundesrepublik. Das arbeitgebernahe Institut der deutschen Wirtschaft (IW) hat in einer Analyse die Gründe näher untersucht und kommt zu dem wenig überraschenden Ergebnis: Der Bund hat das Problem zum großen Teil durch sein Schuldenmanagement selbst verursacht.

Nach den Berechnungen des IW ist die sogenannte Zins-Steuer-Quote von 1,3 Prozent im Jahr 2021 auf 11,1 Prozent im Jahr 2023 gestiegen. Berlin muss in diesem Jahr also gut elf Prozent seiner Steuereinnahmen allein für den Schuldendienst ausgeben. Kritik an der Bundesregierung bleibt da nicht aus:

“Der enorme Anstieg ist ein Zeichen dafür, dass sowohl die Große Koalition als auch die Ampelregierung es versäumt haben, die Niedrigzinsen langfristig im Sinne der Steuerzahler zu sichern.”

Bereits Ende August monierte der Bundesrechnungshof, Lindner spare überhaupt nicht. Demnach liege die tatsächliche Verschuldung unter Einbeziehung aller Schattenhaushalte nicht bei den von der Bundesregierung angegebenen 16,6 Milliarden Euro, sondern bei 85,7 Milliarden Euro. Somit sei diese fünfmal höher als offiziell angegeben, hieß es in der “Analyse zur Lage der Bundesfinanzen für die Beratungen zum Bundeshaushalt 2024”.

Sowohl Lindner als auch das IW sehen den Hauptgrund für die Rekordverschuldung jedoch in der “Corona-Krise”. So ist zwischen 2019 und 2022 ist der Schuldenstand des Bundes um 35 Prozent auf 1,78 Billionen Euro gestiegen. Dazu kommen dann noch die Kosten der von Bundeskanzler Olaf Scholz 2022 ausgerufenen “Zeitenwende” mitsamt Mehrausgaben für Waffenlieferungen, aber auch für teurere Energie durch die Sanktionspolitik Berlins gegenüber Russland. Die Zinserhöhung der EZB hat die Lage 2023 noch weiter verschärft. 

Die Wirtschaftswissenschaftler kritisieren den Bund zudem dafür, die lange Niedrigzinsphase nicht genutzt zu haben, um sich langfristig günstige Konditionen zu sichern. Zwischen 2012 und 2021 sei die mittlere Zinsbindungsfrist der Bundesanleihen um lediglich 0,4 Jahre auf knapp sieben Jahre gestiegen, heißt es in der Studie weiter. Auch die Tatsache, dass der Bund mittlerweile nicht mehr als guter Schuldner gilt, fällt Lindner nun auf die Füße und lässt die Zinskosten explodieren. Doch der Finanzminister tut so, als hätte er mit der Entwicklung nichts zu tun und will nun die Schuldenbremse ziehen. Denn:

“Die Zinskosten im Bundeshaushalt sind mittlerweile doppelt so hoch wie der Etat der Bildungs- und Forschungsministerin.”

An einer mittelfristigen Herabstufung der Kreditwürdigkeit der Bundesrepublik durch die großen Rating-Agenturen wird eine Schuldenbremse allerdings kaum noch etwas ändern – und auch nicht an einer höheren Inflation sowie höheren Steuern und Abgaben für die Bevölkerung. 

Mehr zum Thema – Rekorddefizit bei den deutschen Kommunen



Source link

Tags: BundesdesdreiexplodierenfürinnerhalbJahrenSchuldenVerzehnfachungvonZinskosten
rtnews

rtnews

Related Posts

Washington revanchiert sich in Venezuela für die Misserfolge im Nahen Osten
Deutschland

Washington revanchiert sich in Venezuela für die Misserfolge im Nahen Osten

31/08/2026
1
Warum der August 1991 keinen Frieden zwischen Russland und dem Westen brachte
Deutschland

Warum der August 1991 keinen Frieden zwischen Russland und dem Westen brachte

31/08/2026
0
Russland hat endlich den wunden Punkt des Westens in der Ukraine gefunden
Deutschland

Russland hat endlich den wunden Punkt des Westens in der Ukraine gefunden

31/08/2026
10
25 Jahre Putins Bundestagsrede – eine verpasste Chance auf Frieden
Deutschland

25 Jahre Putins Bundestagsrede – eine verpasste Chance auf Frieden

30/08/2026
3
Gitter durchgesägt: Filmreifer Gefängnisausbruch in Duisburg
Deutschland

Gitter durchgesägt: Filmreifer Gefängnisausbruch in Duisburg

30/08/2026
1
1500 Kilometer Reichweite: US-Rüstungsfirma will ab 2027 Marschflugkörper bei Leipzig produzieren
Deutschland

1500 Kilometer Reichweite: US-Rüstungsfirma will ab 2027 Marschflugkörper bei Leipzig produzieren

30/08/2026
1
Next Post
Hochrangige russische Beamte machen auf Schmuggel der für Ukraine bestimmten Waffen aufmerksam

Hochrangige russische Beamte machen auf Schmuggel der für Ukraine bestimmten Waffen aufmerksam

Großdemonstration am Brandenburger Tor: Postangestellte protestieren gegen Pläne der Bundesregierung

Großdemonstration am Brandenburger Tor: Postangestellte protestieren gegen Pläne der Bundesregierung

Schreibe einen Kommentar Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

I agree to the Terms & Conditions and Privacy Policy.

Recent Posts

  • Washington revanchiert sich in Venezuela für die Misserfolge im Nahen Osten
  • Warum der August 1991 keinen Frieden zwischen Russland und dem Westen brachte
  • Russland hat endlich den wunden Punkt des Westens in der Ukraine gefunden
  • 25 Jahre Putins Bundestagsrede – eine verpasste Chance auf Frieden
  • Gitter durchgesägt: Filmreifer Gefängnisausbruch in Duisburg

Recent Comments

  1. Ed Anol zu "Man kann nicht so einen Unfrieden in der Bevölkerung schüren": Schwesig hadert mit ihrer SPD
  2. Ed Anol zu The New York Post: "Der Krieg mit Iran wirkt sich auf jeden Reisenden aus"
  3. azo green zu Mailand: Wasserwerfer und Festnahmen bei Protesten gegen Winterolympiade
  4. 60 Finanzwelt-Nachrichten – SAFE Schutzverein für Finanzen zu Alarmmeldung: Insolvenzen in Deutschland so hoch wie in der Finanzkrise 2009
  5. 60 Finanzwelt-Nachrichten – SAFE Schutzverein für Finanzen zu "Bis hierher lief's noch ganz gut" – Weltverschuldung erreicht neuen Rekord
just-now.NEWS Deutschland

© 2022 Now News - Global News Network & Coronapedia

Navigate Site

  • Home
  • Datenschutzerklärung (EU)
  • Haftungsausschluss
  • Cookie-Richtlinie (EU)
  • Impressum
  • Subscription
  • Kasse
  • Warenkorb
  • Mein Konto

Folge Uns Auf

Welcome Back!

Login to your account below

Forgotten Password?

Retrieve your password

Please enter your username or email address to reset your password.

Log In
Cookie-Zustimmung verwalten
Um dir ein optimales Erlebnis zu bieten, verwenden wir Technologien wie Cookies, um Geräteinformationen zu speichern und/oder darauf zuzugreifen. Wenn du diesen Technologien zustimmst, können wir Daten wie das Surfverhalten oder eindeutige IDs auf dieser Website verarbeiten. Wenn du deine Zustimmung nicht erteilst oder zurückziehst, können bestimmte Merkmale und Funktionen beeinträchtigt werden.
Funktional Always active
Die technische Speicherung oder der Zugang ist unbedingt erforderlich für den rechtmäßigen Zweck, die Nutzung eines bestimmten Dienstes zu ermöglichen, der vom Teilnehmer oder Nutzer ausdrücklich gewünscht wird, oder für den alleinigen Zweck, die Übertragung einer Nachricht über ein elektronisches Kommunikationsnetz durchzuführen.
Vorlieben
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist für den rechtmäßigen Zweck der Speicherung von Präferenzen erforderlich, die nicht vom Abonnenten oder Benutzer angefordert wurden.
Statistiken
Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu statistischen Zwecken erfolgt. Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu anonymen statistischen Zwecken verwendet wird. Ohne eine Vorladung, die freiwillige Zustimmung deines Internetdienstanbieters oder zusätzliche Aufzeichnungen von Dritten können die zu diesem Zweck gespeicherten oder abgerufenen Informationen allein in der Regel nicht dazu verwendet werden, dich zu identifizieren.
Marketing
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist erforderlich, um Nutzerprofile zu erstellen, um Werbung zu versenden oder um den Nutzer auf einer Website oder über mehrere Websites hinweg zu ähnlichen Marketingzwecken zu verfolgen.
Manage options Manage services Manage vendors Read more about these purposes
Einstellungen ansehen
{title} {title} {title}
No Result
View All Result
  • Home
  • Abonnement
  • Kategorie
    • Pandemie
    • Deutschland
    • Russland
    • USA
    • China
    • Welt
    • Wirtschaft
    • Gesundheit
    • Great Reset
    • Meinung
  • Mein Konto
  • Impress
    • Impressum
    • Cookie-Richtlinie (EU)
    • Haftungsausschluss
    • Datenschutzerklärung (EU)

© 2022 Now News - Global News Network & Coronapedia

This website uses cookies. By continuing to use this website you are giving consent to cookies being used. Visit our Privacy and Cookie Policy.
Not enough quota to unlock this post
Unlock left : 0
Are you sure want to cancel subscription?