No Result
View All Result
  • Login
  • Home
  • Deutschland
  • Welt
    • USA
    • Russland
    • China
  • Pandemie
  • Great Reset
    • GreatVideos
  • Gesundheit
  • Wirtschaft
  • Meinung
PRICING
SUBSCRIBE
  • Home
  • Deutschland
  • Welt
    • USA
    • Russland
    • China
  • Pandemie
  • Great Reset
    • GreatVideos
  • Gesundheit
  • Wirtschaft
  • Meinung
No Result
View All Result
JUST-NOW
No Result
View All Result

Stahldialog: Russische Importe "endlich beenden" – Industrie will Grünstahl über "Anreize" erwerben

rtnews by rtnews
07/11/2025
Reading Time: 4 mins read
0
0
SHARES
4
VIEWS
Share on TelegramShare on TwitterShare on Facebook

Die Regierungsspitze traf sich zum “Stahldialog” im Kanzleramt. Bundeskanzler Friedrich Merz und Bundesfinanzminister Lars Klingbeil erklärten im Anschluss, die Koalition “werde wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen für die Branche schaffen.” Diese solle über “Anreizsysteme” mehr in grünen Stahl investieren.

Bundeskanzler Friedrich Merz bestellte am 6. November Führungskräfte der Stahlindustrie und der Gewerkschaft IG Metall ins Kanzleramt, da seiner Wahrnehmung nach die Branche sich in einer “existenzbedrohenden Krise” befinde. Anwesend auch Bundesfinanzminister Lars Klingbeil und weitere Branchenvertreter. In einer gemeinsamen Pressekonferenz äußerten sich Merz und Klingbeil zu den Ergebnissen des “Stahldialogs”. Für den Kanzler “gehen die Vorschläge der Europäischen Kommission in die richtige Richtung”, dies bezogen auf “marktverzerrende Praktiken internationaler Wettbewerber”. 

Die deutschen Stahlwerke können wegen der andauernd hohen Energiekosten kaum noch wettbewerbsfähig produzieren. Der Bundesregierung ist dieses eigenverschuldete Problem mehr als bewusst, daher wurden am gestrigen Tag “fünf Bundesminister, Ministerpräsidenten aus sieben Bundesländern sowie Vertreter der Stahlindustrie und von Arbeitnehmern ins Kanzleramt eingeladen, um über Auswege aus der Krise zu beraten”, so der Spiegel (Bezahlschranke). Kanzler Merz erklärte im Anschluss vor den Hauptstadtjournalisten:

“Wir teilen die Sorge der Industrie, der Stahlindustrie um die gegenwärtige Wirtschaftslage. Die Unternehmen sind in einer existenzbedrohenden Krise. Deswegen war dieser Stahldialog, wie er genannt wurde, dringend notwendig.”

Der Spiegel-Artikel führt aus:

“Teure Energie ist einer der Hauptgründe, warum deutscher Stahl Probleme auf dem Weltmarkt hat. Besonders betroffen sind die sogenannten Elektrostahlwerke […] 2019 kostete die Herstellung einer Tonne Stahl in Deutschland knapp 440 Euro, heißt es in einer am Mittwoch veröffentlichten Untersuchung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln. 2023 aber seien es schon 550 Euro pro Tonne gewesen. Die Umstellung auf die Herstellung mit klimafreundlichem Wasserstoff könnte die Kosten sogar auf 810 Euro pro Tonne treiben.”

Kanzler Merz erklärte phrasierend zu diesen Realitäten:

“Das zweite große Thema ist die Energiepolitik und die Transformation hin zu klimaneutralem Stahl. Wir haben verabredet, dass wir alle Anstrengungen unternehmen und verstärken, um die Energiepreise in Deutschland zu senken. Das gilt insbesondere für diese Industrie, die das dringend braucht. Ohne eine wirksame Absenkung der Strompreise ist diese Industrie nicht überlebensfähig. Wir wollen das gemeinsam auf den Weg bringen.”

Merz führte weiter aus, dass Bundeswirtschaftsministerin Katharina Reiche “seit Monaten in Brüssel um einen Industriestrompreis verhandeln” würde. Der Bund gehe davon aus, “dass wir bald auch Klarheit darüber haben, ob dieser Industriestrompreis genehmigt werden kann. Die Aussichten sind gut”, so der Kanzler.

Finanzminister Lars Klingbeil erinnerte zum Abschluss seiner Ausführungen, nach unwesentlichen Allgemeinformulierungen, an seine Aussage zu Wochenanfang, “dass wir endlich den Import russischer Stahlbrammen einstellen müssen.” Dazu führte er weiter aus:

“Ich kann niemandem erklären, dass wir auf der einen Seite nach finanziellen Möglichkeiten suchen, um die Ukraine weiter zu unterstützen, und auf der anderen Seite, obwohl es der heimische Stahlmarkt leisten könnte, trotzdem noch Brammen aus Russland importieren. Das muss beendet werden. Darüber haben wir eine absolute Klarheit in der Regierung. Dafür werden wir uns einsetzen.”

„Wir müssen die Importe von russischem Stahl endlich beenden.“ pic.twitter.com/lYp0IE8Lwb

— Bundesministerium der Finanzen (@BMF_Bund) November 6, 2025

Nach Angaben der Wirtschaftsvereinigung Stahl (WV Stahl) sind dabei die Importe russischer Brammen und Halbzeuge in die EU im laufenden Jahr auf 3,56 Millionen Tonnen gestiegen, nach 3,26 Millionen Tonnen im Vorjahr – ein Zuwachs von gut neun Prozent. 

Gunnar Groebler, Präsident der Wirtschaftsvereinigung Stahl, gab sodann seine Sicht auf die “Nachfrage nach Grünstahl” zum Besten. Groebler gab zu Protokoll, dass zwischen den Industrievertretern und den Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Länder Einigkeit zu diesem Thema bestehe:

“Es gilt aber auch im privaten Bereich, in der Privatwirtschaft, über Anreizsysteme die Nachfrage nach grünem Stahl anzukurbeln, um letztendlich auch dort in den Tritt zu kommen. Auch darüber bestand große Einigkeit und auch ein gemeinsames Verständnis, was die Geschwindigkeit angeht. Wir haben heute sehr viel Einigkeit in diesem Kreis gehabt und gesehen. Wir haben ein gemeinsames Verständnis zum Thema der Geschwindigkeit.” 

Im Juni dieses Jahres hatte Siegfried Russwurm, der Aufsichtsratschef des Stahlkonzerns Thyssenkrupp, in einem Zeit-Interview erklärt, dass grüner Stahl aus Deutschland auf absehbare Zeit nicht rentabel sei (Bezahlschranke). So erklärte Russwurm unter anderem:

“Der Stahl aus der Duisburger Direktreduktionsanlage wird teurer sein als der heutige Hochofenstahl – und auch teurer als grüner Stahl aus anderen Regionen der Welt. Es ist daher eine politische Frage. Wollen wir das? Rein marktwirtschaftlich ist grüner Stahl aus Deutschland auf absehbare Zeit nicht wettbewerbsfähig.”

Mehr zum Thema – Stahl-Branche schlägt Daueralarm – Hohe Energiepreise belasten





Source link

Tags: beendenquoterwerbenGrünstahlImporteIndustriequotAnreizequotquotEndlichRussischeStahldialogüber
rtnews

rtnews

Related Posts

Vier Szenarien für den US-Krieg gegen Iran
Deutschland

Vier Szenarien für den US-Krieg gegen Iran

01/04/2026
0
Eine Bodenoffensive gegen Iran würde die US-Armee in eine Falle locken
Deutschland

Eine Bodenoffensive gegen Iran würde die US-Armee in eine Falle locken

31/03/2026
6
Bundesbank: Deutschland reißt erneut die Maastricht-Kriterien
Deutschland

Bundesbank: Deutschland reißt erneut die Maastricht-Kriterien

31/03/2026
1
Butscha: Die Propaganda wird nicht besser
Deutschland

Butscha: Die Propaganda wird nicht besser

31/03/2026
7
"Katzbuckelei": Vorstandsmitglied Zaklin Nastic verlässt BSW und lobt Chrupalla
Deutschland

"Katzbuckelei": Vorstandsmitglied Zaklin Nastic verlässt BSW und lobt Chrupalla

31/03/2026
13
Kallas: Keine guten Nachrichten zum 90-Milliarden-Kredit für Ukraine
Deutschland

Kallas: Keine guten Nachrichten zum 90-Milliarden-Kredit für Ukraine

31/03/2026
3
Next Post
Trotz Waffenruhe: Israel fliegt Luftangriffe auf den Südlibanon

Trotz Waffenruhe: Israel fliegt Luftangriffe auf den Südlibanon

Vor Termin in Washington – UN hebt "terrorbezogene Sanktionen" gegen syrischen Präsidenten auf

Vor Termin in Washington – UN hebt "terrorbezogene Sanktionen" gegen syrischen Präsidenten auf

Schreibe einen Kommentar Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

I agree to the Terms & Conditions and Privacy Policy.

Recent Posts

  • Vier Szenarien für den US-Krieg gegen Iran
  • Eine Bodenoffensive gegen Iran würde die US-Armee in eine Falle locken
  • Bundesbank: Deutschland reißt erneut die Maastricht-Kriterien
  • Butscha: Die Propaganda wird nicht besser
  • "Katzbuckelei": Vorstandsmitglied Zaklin Nastic verlässt BSW und lobt Chrupalla

Recent Comments

  1. 60 Finanzwelt-Nachrichten – SAFE Schutzverein für Finanzen zu Alarmmeldung: Insolvenzen in Deutschland so hoch wie in der Finanzkrise 2009
  2. 60 Finanzwelt-Nachrichten – SAFE Schutzverein für Finanzen zu "Bis hierher lief's noch ganz gut" – Weltverschuldung erreicht neuen Rekord
  3. blue green zu "Gewöhnt euch an teuren Kaffee" – Branchenexperte prognostiziert langfristig hohe Preise
  4. Methyl Blau zu Krise in Pflegeversicherung: Regierungsnahe Ökonomin hat Eigenheime im Visier
  5. picrin saeure zu Ob Hartz IV oder Bürgergeld – es bleibt viel zu wenig
just-now.NEWS Deutschland

© 2022 Now News - Global News Network & Coronapedia

Navigate Site

  • Home
  • Datenschutzerklärung (EU)
  • Haftungsausschluss
  • Cookie-Richtlinie (EU)
  • Impressum
  • Subscription
  • Kasse
  • Warenkorb
  • Mein Konto

Folge Uns Auf

Welcome Back!

Login to your account below

Forgotten Password?

Retrieve your password

Please enter your username or email address to reset your password.

Log In
Cookie-Zustimmung verwalten
Um dir ein optimales Erlebnis zu bieten, verwenden wir Technologien wie Cookies, um Geräteinformationen zu speichern und/oder darauf zuzugreifen. Wenn du diesen Technologien zustimmst, können wir Daten wie das Surfverhalten oder eindeutige IDs auf dieser Website verarbeiten. Wenn du deine Zustimmung nicht erteilst oder zurückziehst, können bestimmte Merkmale und Funktionen beeinträchtigt werden.
Funktional Always active
Die technische Speicherung oder der Zugang ist unbedingt erforderlich für den rechtmäßigen Zweck, die Nutzung eines bestimmten Dienstes zu ermöglichen, der vom Teilnehmer oder Nutzer ausdrücklich gewünscht wird, oder für den alleinigen Zweck, die Übertragung einer Nachricht über ein elektronisches Kommunikationsnetz durchzuführen.
Vorlieben
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist für den rechtmäßigen Zweck der Speicherung von Präferenzen erforderlich, die nicht vom Abonnenten oder Benutzer angefordert wurden.
Statistiken
Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu statistischen Zwecken erfolgt. Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu anonymen statistischen Zwecken verwendet wird. Ohne eine Vorladung, die freiwillige Zustimmung deines Internetdienstanbieters oder zusätzliche Aufzeichnungen von Dritten können die zu diesem Zweck gespeicherten oder abgerufenen Informationen allein in der Regel nicht dazu verwendet werden, dich zu identifizieren.
Marketing
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist erforderlich, um Nutzerprofile zu erstellen, um Werbung zu versenden oder um den Nutzer auf einer Website oder über mehrere Websites hinweg zu ähnlichen Marketingzwecken zu verfolgen.
Manage options Manage services Manage vendors Read more about these purposes
Einstellungen ansehen
{title} {title} {title}
No Result
View All Result
  • Home
  • Abonnement
  • Kategorie
    • Pandemie
    • Deutschland
    • Russland
    • USA
    • China
    • Welt
    • Wirtschaft
    • Gesundheit
    • Great Reset
    • Meinung
  • Mein Konto
  • Impress
    • Impressum
    • Cookie-Richtlinie (EU)
    • Haftungsausschluss
    • Datenschutzerklärung (EU)

© 2022 Now News - Global News Network & Coronapedia

This website uses cookies. By continuing to use this website you are giving consent to cookies being used. Visit our Privacy and Cookie Policy.
Are you sure want to unlock this post?
Unlock left : 0
Are you sure want to cancel subscription?