No Result
View All Result
  • Login
  • Home
  • Deutschland
  • Welt
    • USA
    • Russland
    • China
  • Pandemie
  • Great Reset
    • GreatVideos
  • Gesundheit
  • Wirtschaft
  • Meinung
PRICING
SUBSCRIBE
  • Home
  • Deutschland
  • Welt
    • USA
    • Russland
    • China
  • Pandemie
  • Great Reset
    • GreatVideos
  • Gesundheit
  • Wirtschaft
  • Meinung
No Result
View All Result
JUST-NOW
No Result
View All Result
Home Deutschland

Ökonom: Normalisierung mit Russland gäbe bis zu 3,14 Prozent Wirtschaftswachstum für Deutschland

rtnews by rtnews
01/03/2026
Reading Time: 4 mins read
0 0
0
0
SHARES
2
VIEWS
Share on TelegramShare on TwitterShare on Facebook

Die Folgen der EU-Sanktionspolitik sind in Deutschland überall zu spüren, aber sie werden selten beziffert. Der Ökonom Christopher Kofner hat sie berechnet. Die Kosten der Sanktionen belaufen sich pro Haushalt auf Tausende Euro – jährlich.

Christopher Kofner, Leiter des Instituts für konservative Wirtschaftspolitik, veröffentlichte eine Berechnung dazu, welche Folgen eine Normalisierung der Wirtschaftsbeziehungen zu Russland für Deutschland hätte.

Deutschland habe mit am stärksten unter den Sanktionen gelitten. Nicht nur, weil die deutsche Industrie viele strategische Metalle aus Russland importierte: “Im Jahr 2019 stammten 40 Prozent der deutschen Nickelimporte, 26 Prozent der Palladiumimporte und 23 Prozent der Chromimporte aus Russland.” Die niedrigen Energiepreise dank langfristiger Importverträge hatten zuvor wesentlich zum deutschen Wachstum beigetragen: “Bis zum Jahr 2021 erreichte diese Partnerschaft ihren Höhepunkt: 52 Prozent der deutschen Gasimporte – 859 TWh von insgesamt 1.652 TWh – stammten aus Russland. Die niedrigen Großhandelspreise von 16 bis 18 Euro/MWh in den 2010er Jahren bildeten das Fundament des deutschen Industriebooms.” Aktuell liegt der Preis bei um die 32 Euro pro MWh.

Schon 2022 wurden die Verluste für das deutsche Wirtschaftswachstum auf 0,3 Prozent des BIP geschätzt. “Eine neuere Studie des MIWI-Instituts vom September 2023 stellte fest, dass westliche Restriktionen – abgesehen vom Energieschock – Deutschland jährlich 0,7 Prozent des BIP kosten, was die zunehmende wirtschaftliche Belastung durch das westliche Sanktionsregime verdeutlicht.”

Es sind aber nicht nur die Energiekosten, die sich auswirken. Durch die EU-Sanktionen hätten, so Kofner, auch eine Reihe großer deutscher Unternehmen große Verluste gemacht: “Zu den bedeutendsten betroffenen Unternehmen gehörte Uniper, das Abschreibungen in Höhe von 5,7 Milliarden Euro erlitt, sowie Wintershall Dea, das durch Enteignungen in Russland Verluste von zwei Milliarden Euro hinnehmen musste. Auch BASF verbuchte Verluste von 6,5 Milliarden Euro aufgrund seiner Beteiligung an Wintershall.” Die Durchschnittsbevölkerung wurde ebenfalls unmittelbar getroffen – Ende 2024 lagen die Reallöhne in Deutschland “weiterhin vier Prozent unter dem Niveau von 2019”. Der Anteil der deutschen Haushalte, die unter Energiearmut litten (also mehr als zehn Prozent des Nettoeinkommens für Energie ausgeben mussten), stieg von 2021 bis 2023 von 14,5 auf 43 Prozent.

Gewinner der Entwicklung seien vor allem die USA gewesen, deren LNG-Exporte nach Europa deutlich zunahmen. Noch 2021 gab es keine LNG-Importe aus den USA nach Deutschland. 2023 stiegen sie dann bis auf 262 TWh. Mindestens ebenso bedeutend war aber der Zuwachs der Waffenimporte aus den USA, die auf das Neunfache anstiegen.

Allein die Aufhebung der Sanktionen gegen Russland würde schon eine deutliche Verbesserung der wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland zur Folge haben: “Insgesamt könnte die Entfernung dieser Sanktionen die deutsche Wirtschaft um 0,46 Prozent bis 0,86 Prozent ankurbeln, was zwischen 19,3 Milliarden Euro und 36 Milliarden Euro oder 462 Euro bis 862 Euro pro Haushalt entspricht.”

Eine Auswirkung derselben Größenordnung hätte eine Wiederaufnahme der Gasimporte aus Russland, wodurch der Großhandelspreis wieder auf das Niveau von 2021 sänke. Das “würde zu Einsparungen von 27,6 Milliarden Euro führen, was 0,7 Prozent des deutschen BIP ausmacht”. Die Haushalte würden beim Endverbraucherpreis immer noch 300 Euro pro Jahr einsparen. Auch die Strompreise würden entsprechend sinken – für die Haushalte eine weitere Ersparnis von etwa 450 Euro jährlich.

Eine Rückkehr zum direkten Bezug von Rohöl und Ölprodukten aus Russland würde auch die Kraftstoffpreise deutlich senken; eine weitere mögliche Entlastung pro Haushalt um 886 Euro.

Die 11,5 Milliarden Euro, die jährlich die Versorgung der ukrainischen Flüchtlinge kostet, und die Mittel, die für militärische Ausrüstung für die Ukraine ausgegeben wurden, würden ebenfalls entfallen, was pro Haushalt weitere 276 Euro ergäbe.

Insgesamt ergäbe sich durch die Wiederaufnahme der Wirtschaftsbeziehungen ein mögliches zusätzliches Wirtschaftswachstum von 2,54 Prozent. Für die Haushalte summierte sich das bereits auf 2.508 Euro jährlich. Aber die Erweiterung des möglichen Wirtschaftsraums nach Osten sowie die Kooperationen, die dann wieder möglich wären, bis hin zur Nutzung der Nordost-Passage Richtung Asien, könnten noch weitere 0,6 Prozent hinzufügen, sodass sich am Ende ein mögliches zusätzliches Wachstum von 3,14 Prozent des BIP jährlich ergäbe. Die aktuellen deutschen Prognosen rechnen derzeit für 2026 bestenfalls mit einem Wirtschaftswachstum von 1,0 bis 1,3 Prozent, wobei selbst das angesichts der Deindustrialisierung fraglich scheint.

“Strategisch gesehen könnte die Kombination deutscher technologischer Innovation und Kapital mit russischen Ressourcen, Arbeitskräften und geografischen Vorteilen eine beispiellose Ära des Wirtschaftswachstums, der konservativen Werteverstärkung und der geopolitischen Unabhängigkeit für Berlin fördern. Insgesamt könnte der Frieden in der Ukraine und die Verwirklichung dieser Handelsmöglichkeiten das deutsche BIP um 3,1 Prozent erhöhen, was zu einem Wohlfahrtsgewinn von jährlich 130 Milliarden Euro oder über 3.100 Euro pro Haushalt führen würde. Diese monumentale Perspektive unterstreicht nicht nur die wirtschaftliche Logik des Friedens, sondern auch die Chance, eine nachhaltige und wohlhabende Zukunft für Europa aufzubauen.”

Mehr zum Thema – Deutsche Wirtschaft: Wie der Substanzverlust aussieht



Source link

Tags: bisDeutschlandfürGabemitNormalisierungÖkonomProzentrusslandWirtschaftswachstum
rtnews

rtnews

Related Posts

Die Zukunft der Billigjobs: Vollüberwachung im Headset
Deutschland

Die Zukunft der Billigjobs: Vollüberwachung im Headset

01/03/2026
2
Hinterlist und Tücke – USA und Israel: Anschlag auf Iran
Deutschland

Hinterlist und Tücke – USA und Israel: Anschlag auf Iran

01/03/2026
10
Jagdsaison: Der Jahrestag des Ukraine-Kriegs und die Ära der Neugestaltung der Weltordnung
Deutschland

Jagdsaison: Der Jahrestag des Ukraine-Kriegs und die Ära der Neugestaltung der Weltordnung

01/03/2026
6
Meinungsforscher sorgen sich um interne und externe Feinde der Europäischen Union
Deutschland

Meinungsforscher sorgen sich um interne und externe Feinde der Europäischen Union

01/03/2026
4
Wer steht hinter den Enthüllungsattacken von Saluschny gegen Selenskij?
Deutschland

Wer steht hinter den Enthüllungsattacken von Saluschny gegen Selenskij?

28/02/2026
10
Selenskij hat Angst vor der Nachkriegsukraine
Deutschland

Selenskij hat Angst vor der Nachkriegsukraine

28/02/2026
6
Next Post
Die Zukunft der Billigjobs: Vollüberwachung im Headset

Die Zukunft der Billigjobs: Vollüberwachung im Headset

Schreibe einen Kommentar Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

I agree to the Terms & Conditions and Privacy Policy.

Recent Posts

  • Die Zukunft der Billigjobs: Vollüberwachung im Headset
  • Ökonom: Normalisierung mit Russland gäbe bis zu 3,14 Prozent Wirtschaftswachstum für Deutschland
  • Hinterlist und Tücke – USA und Israel: Anschlag auf Iran
  • Jagdsaison: Der Jahrestag des Ukraine-Kriegs und die Ära der Neugestaltung der Weltordnung
  • Meinungsforscher sorgen sich um interne und externe Feinde der Europäischen Union

Recent Comments

  1. 60 Finanzwelt-Nachrichten – SAFE Schutzverein für Finanzen zu Alarmmeldung: Insolvenzen in Deutschland so hoch wie in der Finanzkrise 2009
  2. 60 Finanzwelt-Nachrichten – SAFE Schutzverein für Finanzen zu "Bis hierher lief's noch ganz gut" – Weltverschuldung erreicht neuen Rekord
  3. blue green zu "Gewöhnt euch an teuren Kaffee" – Branchenexperte prognostiziert langfristig hohe Preise
  4. Methyl Blau zu Krise in Pflegeversicherung: Regierungsnahe Ökonomin hat Eigenheime im Visier
  5. picrin saeure zu Ob Hartz IV oder Bürgergeld – es bleibt viel zu wenig
just-now.NEWS Deutschland

© 2022 Now News - Global News Network & Coronapedia

Navigate Site

  • Home
  • Datenschutzerklärung (EU)
  • Haftungsausschluss
  • Cookie-Richtlinie (EU)
  • Impressum
  • Subscription
  • Kasse
  • Warenkorb
  • Mein Konto

Folge Uns Auf

Welcome Back!

Login to your account below

Forgotten Password?

Retrieve your password

Please enter your username or email address to reset your password.

Log In
Cookie-Zustimmung verwalten
Um dir ein optimales Erlebnis zu bieten, verwenden wir Technologien wie Cookies, um Geräteinformationen zu speichern und/oder darauf zuzugreifen. Wenn du diesen Technologien zustimmst, können wir Daten wie das Surfverhalten oder eindeutige IDs auf dieser Website verarbeiten. Wenn du deine Zustimmung nicht erteilst oder zurückziehst, können bestimmte Merkmale und Funktionen beeinträchtigt werden.
Funktional Immer aktiv
Die technische Speicherung oder der Zugang ist unbedingt erforderlich für den rechtmäßigen Zweck, die Nutzung eines bestimmten Dienstes zu ermöglichen, der vom Teilnehmer oder Nutzer ausdrücklich gewünscht wird, oder für den alleinigen Zweck, die Übertragung einer Nachricht über ein elektronisches Kommunikationsnetz durchzuführen.
Vorlieben
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist für den rechtmäßigen Zweck der Speicherung von Präferenzen erforderlich, die nicht vom Abonnenten oder Benutzer angefordert wurden.
Statistiken
Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu statistischen Zwecken erfolgt. Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu anonymen statistischen Zwecken verwendet wird. Ohne eine Vorladung, die freiwillige Zustimmung deines Internetdienstanbieters oder zusätzliche Aufzeichnungen von Dritten können die zu diesem Zweck gespeicherten oder abgerufenen Informationen allein in der Regel nicht dazu verwendet werden, dich zu identifizieren.
Marketing
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist erforderlich, um Nutzerprofile zu erstellen, um Werbung zu versenden oder um den Nutzer auf einer Website oder über mehrere Websites hinweg zu ähnlichen Marketingzwecken zu verfolgen.
Optionen verwalten Dienste verwalten Anbieter verwalten Lese mehr über diese Zwecke
Einstellungen ansehen
{title} {title} {title}
No Result
View All Result
  • Home
  • Abonnement
  • Kategorie
    • Pandemie
    • Deutschland
    • Russland
    • USA
    • China
    • Welt
    • Wirtschaft
    • Gesundheit
    • Great Reset
    • Meinung
  • Mein Konto
  • Impress
    • Impressum
    • Cookie-Richtlinie (EU)
    • Haftungsausschluss
    • Datenschutzerklärung (EU)

© 2022 Now News - Global News Network & Coronapedia

This website uses cookies. By continuing to use this website you are giving consent to cookies being used. Visit our Privacy and Cookie Policy.
Are you sure want to unlock this post?
Unlock left : 0
Are you sure want to cancel subscription?