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Neue Region im Visier: Die USA wollen Geld aus Zentralasien abschöpfen

rtnews by rtnews
10/11/2025
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Der US-Präsident traf sich zum ersten Mal gleichzeitig mit fünf Staatschefs Zentralasiens. Was wurde von diesem Treffen erwartet, wie fiel das Ergebnis tatsächlich aus – und inwiefern hängt das Geschehen mit den Besonderheiten des neuen außenpolitischen Ansatzes von Donald Trump zusammen?

Von Geworg Mirsajan

Am 6. November empfing US-Präsident Donald Trump im Weißen Haus die Staatschefs einiger zentralasiatischer Länder – die Präsidenten von Kasachstan (Kasym-Schomart Tokajew), Kirgisistans (Sadyr Schaparow), Usbekistans (Schawkat Mirsijojew), Tadschikistans (Emomali Rachmon) und Turkmenistans (Serdar Berdimuhamedow). Es handelte sich um ein Treffen im Rahmen des seit zehn Jahren bestehenden sogenannten Formats C5+1 – also Zentralasien plus die Vereinigten Staaten –, doch in den vergangenen Jahren trafen sich die zentralasiatischen Vertreter hauptsächlich mit dem US-Außenminister oder sogar seinem Stellvertreter. Trump entschuldigte sich nun auf seine Weise für diese Vernachlässigung der zentralasiatischen Fünf. Der US-Präsident erklärte:

“Dies ist das Herz Eurasiens, eine Region mit enormem Potenzial. Dieser Teil der Welt war einst Teil der alten Seidenstraße. Eine großartige Geschichte! Leider haben frühere US-Präsidenten diese übrigens sehr reiche Region völlig ignoriert, aber wir korrigieren diesen Fehler.”

Jetzt gab es keine Spur von Ignoranz mehr. An dem Treffen mit den zentralasiatischen Staatschefs nahmen nicht nur Trump, sondern auch US-Vizepräsident J. D. Vance und US-Außenminister Marco Rubio teil.

Tatsächlich ist Zentralasien ein wichtiger Ort auf dem globalen Schachbrett. Durch diese Region verlaufen Landhandelskorridore, die China mit Europa verbinden. Dort entstehen derzeit Korridore, die Russland und teilweise China mit dem Indischen Ozean verbinden sollen. Aus dieser Region bezieht die Volksrepublik China einen erheblichen Teil ihrer Energieträger. Zentralasien birgt aber auch ein erhebliches Potenzial für Instabilität, was eine ernsthafte Bedrohung für Russland und China darstellt.

Genau aus diesem Grund beabsichtigt Washington, mit dem russischen und chinesischen Einfluss in Zentralasien zu konkurrieren. Deshalb schrieben eine Reihe russischer und ausländischer Medien, dass die USA auf diesem Gipfel die zentralasiatischen Staatschefs zu geopolitischen Abenteuern bewegen würden. Doch nichts dergleichen ist geschehen.

Zum Teil liegt das daran, dass diese Staatschefs schon lange einen starken Selbsterhaltungstrieb entwickelt haben. Sie wissen, dass sie zwischen China, Russland und Iran eingeklemmt sind – und dass es sie teuer zu stehen kommen kann, wenn sie versuchen, gegen die Interessen dieser drei Länder zugunsten des fernen und unzuverlässigen Washington zu spielen. Es ist eine Sache, eine vielschichtige Diplomatie zu betreiben (was sie seit vielen Jahren tun, um den chinesischen Einfluss durch den US-amerikanischen auszugleichen), aber eine andere, in regionalen Konflikten auf der Seite Washingtons zu stehen.

Die “5+1”-Treffen selbst sowie die bilateralen Kontakte mit den Vereinigten Staaten nutzten sie nur, um ihr politisches Gewicht zu erhöhen und von den US-Amerikanern Geld für bestimmte humanitäre Projekte zu erhalten. Wahrscheinlich rechneten sie damit, dass dieses Schema auch dieses Mal funktionieren würde – deshalb lobten sie den US-amerikanischen Präsidenten. Tokajew betonte bei dem Treffen:

“Sie sind ein großer Staatsmann, der vom Himmel gesandt wurde, um den gesunden Menschenverstand und die Traditionen, die wir alle schätzen, in die Politik der USA zurückzubringen. Und zwar sowohl in die Innen- als auch in die Außenpolitik. Millionen von Menschen sind Ihnen dafür dankbar.”

Schawkat Mirsijojew äußerte sich weniger pompös, aber dennoch schmeichelhaft:

“In Usbekistan nennt man Sie den ‘Präsidenten des Friedens’ – Sie haben acht Kriege beendet, und ich glaube, dass gerade Sie den Krieg zwischen Russland und der Ukraine beenden können.”

Allerdings erhielten die Staatschefs Zentralasiens dafür keine Vergünstigungen. Anstatt Geld zu erhalten, mussten sie für den Empfang in Washington sogar bezahlen.

Insbesondere versprach Taschkent, Washington eine kolossale Summe zu zahlen. Trump verkündete:

“In den nächsten drei Jahren wird Usbekistan (…) fast 35 Milliarden US-Dollar in wichtige US-amerikanische Branchen investieren, darunter wichtige Bodenschätze, Luftfahrt, Autoteileherstellung, Infrastruktur, Landwirtschaft, Energie, chemische Industrie, Informationstechnologie und andere. Und in den nächsten zehn Jahren mehr als 100 Milliarden US-Dollar.”

Zum Verständnis: 35 Milliarden US-Dollar entsprechen dem gesamten Staatshaushalt Usbekistans.

Die Erklärung Astana über den Abschluss von Geschäften mit US-amerikanischen Unternehmen im Wert von 17 Milliarden US-Dollar wirft ebenfalls Fragen auf. Tatsächlich wurde Kasachstan eine Reihe von Vereinbarungen über den Kauf verschiedener Waren und Dienstleistungen in den USA aufgezwungen.

Auf diese Weise treibt Trump nun auch in Zentralasien sein außenpolitisches Modell voran, das die Forderung nach vergünstigten Investitionsbedingungen durch die regionalen Behörden, die Übernahme interessanter Rohstoffvorkommen sowie den schnellstmöglichen Abzug von Kapital und Ressourcen bei minimaler Lokalisierung innerhalb der Wirtschaft umfasst. Genauso, wie er es beispielsweise mit der Ukraine macht. Washington betrachtet die Region als Lieferanten von Bodenschätzen – vor allem von Uran und Seltenen Erden.

Das tadschikische Präsidialamt berichtet über die Ergebnisse der Verhandlungen:

“In Tadschikistan sind mehr als 70 Unternehmen mit US-amerikanischer Kapitalbeteiligung tätig. Angesichts des Fortschritts und der Ergebnisse der bilateralen Zusammenarbeit im Bereich der Industrie Tadschikistans, einschließlich der Gewinnung und Verarbeitung von Bodenschätzen, insbesondere seltener Mineralien, wurde eine Ausweitung dieser Beziehungen als sinnvoll erachtet.”

Und schließlich kamen auch die US-amerikanischen Flugzeughersteller auf ihre Kosten. Die nationalen Fluggesellschaften Kasachstans, Usbekistans und Tadschikistans unterzeichneten Vereinbarungen über den Kauf von Boeing-Flugzeugen – 15, 22 beziehungsweise 14 Stück.

Theoretisch könnten die zentralasiatischen Staatschefs, die mit milliardenschweren Verträgen geködert wurden, den europäischen Weg einschlagen. Das heißt, Trump nichts zu zahlen und abzuwarten, bis er abtritt und ein “klassischer” US-Präsident an seine Stelle tritt, der ihnen für ihre Vielseitigkeit und öffentliche Loyalität wieder Geld zahlt.

Die innenpolitischen Tendenzen in den USA zeigen jedoch, dass sie auf dieses Glück möglicherweise nicht warten können. An der Macht in Washington wird entweder ein isolationistischer Trump-Anhänger oder ein radikaler Linksliberaler stehen, der wegen Menschenrechtsverletzungen Druck auf Zentralasien ausüben wird. Und vielleicht sind die Lieferung von Seltenerdmetallen und der Kauf von Boeings noch nicht die schlechteste Option für die Beziehungen zu den Vereinigten Staaten.

Übersetzt aus dem Russischen. Der Artikel ist am 8. November 2025 zuerst auf der Webseite der Zeitung “Wsgljad” erschienen.

Geworg Mirsajan ist außerordentlicher Professor an der Finanzuniversität der Regierung der Russischen Föderation, Politikwissenschaftler und eine Persönlichkeit des öffentlichen Lebens. Geboren im Jahr 1984 in Taschkent, erwarb er seinen Abschluss an der Staatlichen Universität des Kubangebiets und promovierte in Politikwissenschaft mit dem Schwerpunkt USA. Er war in der Zeit von 2005 bis 2016 Forscher am Institut für die Vereinigten Staaten und Kanada an der Russischen Akademie der Wissenschaften.

Mehr zum Thema – Wegen Urandefizit: USA sichern sich Uranvorkommen in Usbekistan



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Tags: abschöpfenausdieGeldNEUERegionUSAVisierwollenZentralasien
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