Friedensverhandlungen zwischen Russland und den USA in der saudischen Hauptstadt “machen Europa nervös”, schreibt die Financial Times. Wie es heißt, befürchten die Schwarzmeerstaaten Bulgarien und Rumänien, dass Moskau und Washington eine umfassende Einigung erzielen, die auch eine wesentliche Änderung des Status quo vorsieht.
Es wird erwartet, dass bei Gesprächen, die am Montag in Riad begannen, unter anderem Themen mit Bezug auf das Schwarze Meer erörtert werden.
Bulgarien und Rumänien hegten Bedenken, dass im Rahmen eines möglichen Abkommens Einfluss Russlands in den umstrittenen Gewässern teilweise wiederhergestellt und das Operationsgebiet der russischen Marine erweitert werde.
In dem Zusammenhang berichtet die Zeitung unter Berufung auf Beamte aus der Schwarzmeerregion:
“Es liegt in unserer Nachbarschaft und wir trauen den Russen nicht, wenn sie mehr Handlungsfreiheit bekommen.”
Jede Einigung in dieser Angelegenheit werde Moskau zugutekommen, behaupten die Quellen der Financial Times.
Ganz oben auf der Tagesordnung des Treffens in Saudi-Arabien steht offenbar die Schifffahrt im Schwarzen Meer und die Wiederaufnahme des Getreideabkommens, hieß es übereinstimmend von Vertretern der beiden Länder. Der US-Sondergesandte für den Nahen Osten Steve Witkoff betonte, das Moratorium gegen Angriffe auf Schiffe im Schwarzen Meer könnte Gegenstand der Verhandlungen sein.
Bei einem Telefongespräch am 18.März haben sich Russlands Präsident Wladimir Putin und sein US-amerikanischer Amtskollege Donald Trump darauf geeinigt, “technische Gespräche” über die Möglichkeit eines Waffenstillstands im Schwarzen Meer aufzunehmen.
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