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Marode Infrastruktur der USA führt zu Katastrophen

rtnews by rtnews
20/02/2026
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Es riecht leicht faul im Staate USA: ASCE, der US-Bauingenieurverband, gibt der Infrastruktur der USA die Note 3. Sollte Präsident Trump da nicht lieber über eine Generalsanierung der maroden Kanalisationen als über die Erhöhung des Wehretats nachdenken? Das wird er kaum. Und auch die Konkurrenz von den Demokraten tickt da nicht anders.

Von Valentin Bogdanow

Weil die hochbrisante Veröffentlichung von Epsteins Akten alle öffentliche Aufmerksamkeit an sich bindet, hätten die USA beinahe eine Umweltkatastrophe mitten im Herzen des Landes verschlafen: einen mengenmäßig schlicht beispiellosen Abwasseraustritt, der die größte jemals in der Geschichte der USA verursachte Verschmutzung des Flusses Potomac River (an dem die Landeshauptstadt Washington, D.C., liegt) zur Folge hatte. Alles begann noch am 19. Januar mit einem Bruch einer Abwasserleitung, dem sogenannten Potomac Interceptor, in der Gegend um den Dulles Airport, etwa acht Kilometer flussaufwärts. Das Rohr mit einem Durchmesser von 182 Zentimetern, das täglich fast 230 Millionen Liter Abwasser transportiert, war fast eine Woche lang vollkommen leck.

Während die örtlichen Behörden unbeholfen zu beweisen versuchten, dass die Trinkwasserversorgung nicht beeinträchtigt ist, entdeckten Experten erhöhte Konzentrationen antibiotikaresistenter Bakterien im Potomac, die Staphylokokken-Infektionen verursachen. Hierbei könnte es sich sogar um eine Epidemie handeln. Seitdem ist diese Umweltkatastrophe zu einem Faktor in der US-amerikanischen Innenpolitik geworden – und hat sich zu einem weiteren Schlachtfeld der beiden großen Parteien entwickelt:

Donald Trump veröffentlichte Beiträge auf seinem sozialen Netzwerk Truth Social, in denen er örtliche Beamte aus den Reihen der Demokratischen Partei für den Vorfall verantwortlich machte. Das meiste Fett bekam Wesley Moore weg – der Gouverneur von Maryland, der dritte Schwarze auf einem solchen Posten in den USA und der erste schwarze Gouverneur dieses US-Bundesstaats –, der dem Weißen Haus zufolge auf die Katastrophe schlicht nicht reagiert habe. Die Umweltgefahr (wie die zuvor aufgetretene kriminelle Bedrohung, die den Einsatz der Nationalgarde erforderlich machte) sei eine direkte Folge des Handelns der “linksradikalen” Politiker der Demokraten.

Diese meldeten sich ihrerseits umgehend zu Wort. Moore, den Trump nicht einmal zu seinem jüngsten Treffen mit Gouverneuren einlud (weil er die Aktivitäten der Zoll- und Einwanderungsbehörde ICE kritisiert hatte), gibt seinerseits dem US-Präsidenten selbst die Schuld an dem Vorfall: Er behauptet, alles sei passiert, weil das Weiße Haus beim Eindampfen und Auflösen von Bundesbehörden zu Beginn der zweiten Amtszeit Trumps nicht einmal die Katastrophenschutzbehörde FEMA verschonte.

Und jetzt die Fakten: Die schwere Unterfinanzierung des über 60 Jahre alten Potomac Interceptor, einer Abwasser-Magistralleitung, die über 1,6 Millionen Kunden in Washington, D.C., sowie weite Strecken jeweils zweier Grafschaften in den Bundesstaaten Maryland und Virginia versorgt, war lange vor dem aktuellen Rohrbruch bekannt. Die Gesamtkosten für die Sanierung des Abwassersystems werden auf sage und schreibe 625 Millionen Dollar geschätzt. Es ist unklar, wann die Gelder bereitgestellt werden – denn es ist doch noch nicht einmal klar, wann das Kitten des jetzigen Lochs abgeschlossen sein wird: Die Arbeiter können momentan die Bruchstelle des Abwasserrohrs nicht einmal erreichen, da sie unter einer neun Meter dicken Schicht von Felsbrocken begraben ist. Und diese Felsbrocken werden von Hand geräumt, was einmal mehr den desolaten Zustand der US-amerikanischen Infrastruktur im Allgemeinen verdeutlicht.

Weitere Beispiele gefällig? Bitteschön. Die stundenlangen Verspätungen und der erbärmlich mangelhafte Service von Amtrak, dem einzigen staatlichen Eisenbahnunternehmen der USA, sind ein ständiges Thema für Witze im Volk und bei Stand-up-Comedians gleichermaßen. Videos von sintflutartigen Regenfällen, die die ohnehin schon heruntergekommenen Bahnsteige der New Yorker U-Bahn überschwemmen – von denen viele seit über einem halben Jahrhundert nicht repariert wurden –, gehen nach jedem starken Regen im Big Apple in den einschlägigen sozialen Medien viral. Doch das ist, wie es im alten Lied heißt, noch gar nicht die Geschichte selbst. So haben noch während Bidens Präsidentschaft gleich zwei Katastrophen die Probleme der maroden Infrastruktur der USA in den Rang von dringendem Handlungsbedarf erhoben:

Die Folgen der schweren Entgleisung eines mit chemischem Gefahrgut geladenen Güterzuges in East Palestine, Bundesstaat Ohio, im Februar 2023 wurden heute, drei Jahre später, immer noch nicht behoben. Die massive Freisetzung giftiger Substanzen (Vinylchlorid, Butylacrylat und Ethylenglykol) führte zu langfristigen Gesundheitsproblemen im betroffenen Gebiet sowie zu enormen wirtschaftlichen Verlusten. Auch jetzt – nochmals: drei Jahre später – klagen Anwohner über eine Verschlechterung ihres Gesundheitszustands. Doch gab es irgendwelche Reformen im Schienenverkehr? Nein. Das Land, das sich der längsten Eisenbahnstrecken der Welt rühmen kann (Sie lesen recht – dies ist nicht etwa Russland, sondern es sind ausgerechnet die ansonsten automobilfreundlichen USA; seltsam, aber wahr), scheint aufgrund von deren Zustand geradezu prädestiniert für eine Wiederholung solcher Katastrophen.

Der Zustand der Brücken ist nicht besser, wie das Jahr 2024 bereits gezeigt hat. Etwa die Francis Scott Key Bridge in Baltimore, in den 1970er Jahren erbaut, wurde seit ihrem Einsturz nach der Kollision mit einem Containerschiff in jenem Jahr (bei der sechs Arbeiter ums Leben kamen) nicht bloß nicht wiederaufgebaut – der Wiederaufbau hat noch nicht einmal begonnen. Nur die Kosten steigen: Neuesten Schätzungen zufolge sind sie von ursprünglich 1,7 Milliarden US-Dollar auf 5,2 Milliarden gewachsen – noch bevor der erste Pfahl oder die erste Spundwand in den Flussboden gerammt wurde. Der Wiedereröffnungstermin wurde ebenfalls vom Jahr 2028 auf Ende 2030 verschoben.

Und all diese Fälle sind nur die Spitze des Eisbergs. Nach Wertung der American Society of Civil Engineers (ASCE, der US-Bauingenieurverband) hat die US-Infrastruktur die Note C – verdient (“befriedigend mit Minus”). Um wenigstens ein B zu erreichen, benötige sie in den nächsten zehn Jahren Investitionen von mindestens 9,1 Billionen US-Dollar. Doch im besten Fall werde man nur 5,4 Billionen US-Dollar auftreiben können. Und das auch nur, nebenbei bemerkt, wenn sich die USA nicht in ein weiteres militärisches Abenteuer verwickeln – sei es im Nahen Osten, in Lateinamerika, Europa oder Asien … woran, ehrlich gesagt, kaum ein Zweifel besteht: Schließlich wird sich das neue, elf Billionen US-Dollar schwere Budget des Pentagons in diesem Zeitraum doch nicht von selbst “erschließen”, oder? Weder unter Trump noch unter irgendjemand anderem.

Übersetzt aus dem Russischen: Teil 1, Teil 2.

Valentin Bogdanow ist Leiter des Büros der russischen Mediaholding WGTRK in New York. Diesen Beitrag verfasste er exklusiv für RT. 

Mehr zum Thema – Riesenhavarie wegen Kabelbrandes in Berlin: Wie plausibel ist die offizielle Erklärung?



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Tags: derführtInfrastrukturKatastrophenMarodeUSA
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