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23.11.2022 10:55 Uhr
10:55 Uhr
DVR-Volksmiliz meldet: Acht Kampffahrzeuge und drei Haubitzen binnen 24 Stunden vernichtet

Archivbild: Ein russischer Mehrfachraketenwerfer im EinsatzRIA Nowosti / Sputnik Die Volksmiliz der Donezker Volksrepublik berichtet über die Verluste der ukrainischen Streitkräfte. In den vergangenen 24 Stunden haben die Soldaten ein ukrainisches Mehrfachraketensystem vom Typ Grad, drei Haubitzen vom Typ D-30, acht gepanzerte Kampffahrzeuge und vier Drohnen vernichtet. Mehr als 60 ukrainische Soldaten wurden getötet.
Außerdem fasste die Volksmiliz die Zahl der von ukrainischen Einheiten abgefeuerten Geschosse zusammen. Insgesamt wurden binnen 24 Stunden 148 Geschosse im Kaliber 155 und 152 Millimeter verzeichnet. Neun Ortschaften wurden Ziel von Beschuss. Dabei wurden zwei Zivilisten verwundet, vier Wohnhäuser sowie eine Infrastrukturanlage beschädigt.
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10:23 Uhr
LVR-Volksmiliz: Bis zu 55 ukrainische Soldaten binnen 24 Stunden getötet

Archivbild: Ein russischer SoldatWiktor Antonjuk / Sputnik Iwan Filiponenko, offizieller Vertreter der Volksmiliz der LVR, berichtet über die Entwicklungen an der Frontlinie. Dem Sprecher zufolge haben russische Soldaten innerhalb von 24 Stunden zwei ukrainische Panzer, drei gepanzerte Mannschaftstransportwagen, vier Drohnen und 17 Spezialfahrzeuge vernichtet. Bis zu 55 ukrainische Soldaten sind ums Leben gekommen.
Außerdem setzen die Pioniereinheiten der Lugansker Volksmiliz die Minenräumung fort. In den vergangenen 24 Stunden haben sie bei den Ortschaften Statiwtschino und Makartetino mehr als fünf Hektar Fläche von Sprengkörpern geräumt.
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09:56 Uhr
Medienbericht: Großbritannien liefert drei Mehrzweckhubschrauber an die Ukraine

Ein Sea-King-Hubschrauber (Archivbild)Chris Jackson / Chris Jackson Collection / AFP London stellt Kiew drei Hubschrauber vom Typ Sea King zur Verfügung. Dies berichtet die Tageszeitung The Times unter Berufung auf eine Erklärung des britischen Verteidigungsministers Ben Wallace.
Nach Angaben der Zeitung handelt es sich dabei um die erste Lieferung eines bemannten Fluggeräts aus dem Vereinigten Königreich an die Ukraine. Die Hubschrauber werden Teil eines neuen Hilfspakets für Kiew sein, das auch 10.000 Artilleriegeschosse umfasst.
Einer der Hubschrauber sei bereits in der Ukraine angekommen, hieß es. In dem Beitrag wird auch darauf hingewiesen, dass zehn ukrainische Besatzungen ein sechswöchiges Ausbildungsprogramm absolviert hätten, um Hubschrauber zu steuern, die im Jahr 2018 in Großbritannien außer Dienst gestellt worden seien.
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09:24 Uhr
Oberhaupt der Volksrepublik Lugansk: Minenräumung wird Jahre dauern

Archivbild: Eine von ukrainischen Streitkräften in der Volksrepublik Lugansk gelegte PanzerabwehrmineWiktor Antonjuk / Sputnik Die Minenräumung und Entschärfung von Sprengkörpern auf dem Territorium der Volksrepublik Lugansk könnte Jahre dauern, sagte das Oberhaupt der Republik Leonid Passetschnik in einem am Mittwoch veröffentlichten Interview mit der Zeitung Iswestija.
Er unterstrich, dass eine Minenräumung an der Frontlinie nicht möglich sei. Das Haupthindernis bei den Minenräumarbeiten nannte Passetschnik zufällig verstreute Minen und Blindgänger:
“In den vergangenen acht Jahren hat das ukrainische Militär das Territorium der Republik auf chaotische Weise vermint, es gibt keine Karten. Außerdem streut der Gegner weiterhin Minen durch Artillerie und Drohnen.”
Nach Angaben der russischen Nachrichtenagentur TASS haben russische Streitkräfte gemeinsam mit Kräften des russischen Katastrophenschutzministeriums seit Beginn der militärischen Sonderoperation bis Ende Oktober fast 344.000 Sprengkörper neutralisiert.
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09:08 Uhr
Saporoschje-Beamter: Ukrainisches Kriegsgerät an Feuerstellungen um AKW Saporoschje vernichtet
Russische Streitkräfte haben ukrainische Militärfahrzeuge an Feuerstellungen in den von Kiew kontrollierten Städten Nikopol und Marganez im Gebiet Dnjepropetrowsk zerstört, von denen aus die Stadt Energodar und das dort liegende Kernkraftwerk Saporoschje beschossen wurden. Die Fahrzeuge wurden beim Wechsel der Feuerstellungen entdeckt, teilte der Vorsitzende der Bewegung “Wir sind mit Russland” und Mitglied des Hauptrates der zivil-militärischen Verwaltung des russischen Gebiets Saporoschje Wladimir Rogow gegenüber der TASS mit:
“Diese Feuerstellungen wurden durch die russische Artillerie eingedeckt. Wir müssen verstehen, dass es nicht nur um eine Feuerstellung geht, sondern dass sie ihre Positionen ändern – und just in dem Moment, in dem die Fahrzeuge der ukrainischen bewaffneten Formierungen dort ankamen, kamen sie unter Artilleriebeschuss.”
Die genaue Zeit des Geschehens sowie die Art und Menge zerstörter feindlicher Ausrüstung nannte er nicht.
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08:45 Uhr
Destillatbehälter an AKW Saporoschje bei Beschuss durch ukrainische Streitkräfte beschädigt

Auf dem Archivbild: Das AKW SaporoschjeAndrii Kovnir / Legion-media.ru Die Destillatbehälter, Teil des Kühlsystems der Kernreaktoren, zwischen Block 4 und Block 5 des AKW Saporoschje sind bei Beschuss durch ukrainische Streitkräfte beschädigt worden. Dies teilte der Berater des Generaldirektors beim russischen Energiekonzern Rosenergoatom Renat Kartschaa gegenüber TASS mit.
Einzelne Vorfälle dieser Art könnten ungefährlich sein, zusammengenommen sollten sie aber zu einer völlig anderen Einschätzung der Schäden und Risiken führen, so Kartschaa.
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08:22 Uhr
Le Monde: Westen kann Waffenlieferungen an Kiew nicht aufrechterhalten – Lager leer, Produktionslinien geschlossen
Die Waffenbestände des Westens einschließlich der USA haben aufgrund der Lieferungen an Kiew einen kritischen Tiefstand erreicht. Und die Möglichkeiten, diese wieder aufzufüllen, haben sich als sehr begrenzt erwiesen. Dies schreibt die Zeitung Le Monde.
Das Blatt erinnert an mehr als eine Million Artilleriegranaten, Zehntausende von Panzer- und Flugabwehrraketen, Drohnen und Lenkraketen, die als Militärhilfe des Westens an die Ukraine geliefert wurden. Die USA hätten daran einen Anteil von zwei Dritteln.
Analysten zufolge seien die US-Bestände an mehreren Waffensystemen “unter das für die militärische Planung und Ausbildung erforderliche Niveau gefallen”. Washington habe sich gezwungen gesehen, Südkorea um den Verkauf von 100.000 155-Millimeter-Artilleriegranaten zu bitten, die man der Ukraine habe liefern wollen. Seoul habe dies jedoch abgelehnt, da es keine Waffen an die am Konflikt beteiligten Länder liefern möchte.
Als Gründe für diese Entwicklung nennt Le Monde den Rückgang der Militärausgaben der westlichen Länder nach dem Ende des Kalten Krieges sowie in “jahrzehntelangen asymmetrischen Konflikten” gegen schwächere Gegner. Der Rückgang der Waffenbestände habe auch dazu beigetragen, dass westliche Militärs technologisch fortschrittlichere Waffen bevorzugten, die zwar effektiv seien, sich aber als deutlich teurer erwiesen hätten. Diese “Illusion, auf schiere Mengen mittels Technologie” verzichten zu können, räche sich im hochintensiven Ukraine-Konflikt.
Zudem könne der Westen alte Produktionslinien nicht einfach wieder aktivieren, da diese nach dem Zusammenbruch der UdSSR massiv abgebaut worden seien. Rüstungshersteller selbst verweisen zudem auf hohe Risiken bei Investitionen in Produktionsintensivierungen.
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07:52 Uhr
Vormarsch ukrainischer Armee auf Volksrepublik Lugansk scheitert wegen schlechten Wetters und Munitionsmangels

Ukrainische Soldaten (Archivbild)Laurel Chor/SOPA Images/LightRocket / Gettyimages.ru Das Kommando der Streitkräfte der Ukraine hat seine Offensive auf die Volksrepublik Lugansk (LVR) wegen schlechten Wetters und Unterbrechungen der Munitionsversorgung eingestellt, teilte Andrei Marotschko, Offizier der Volksmiliz der LVR, am Mittwoch gegenüber TASS mit. Er fügte hinzu, dass derzeit örtliche Zusammenstöße und Positionskämpfe an der Frontlinie gebe.
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07:26 Uhr
Ukrainische Streitkräfte beschießen in frühen Morgenstunden Volksrepublik Donezk

Archivbild: Schäden nach dem Beschuss der Stadt Donezk durch ukrainische Einheiten am 21. NovemberSergei Baturin / Sputnik Am Morgen haben ukrainische Streitkräfte vier Ortschaften in der Volksrepublik Donezk beschossen: Jakowlewka, Panteleimonowka, Makejewka sowie die Stadt Donezk. Insgesamt haben ukrainische Truppen 18 Geschosse abgefeuert. Dies teilt die Vertretung der Donezker Volksrepublik beim Gemeinsamen Zentrum für die Kontrolle und Koordinierung von Fragen im Zusammenhang mit ukrainischen Kriegsverbrechen mit.
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07:03 Uhr
Johnson: Deutschland sah Niederlage der Ukraine als beste Option vor Sonderoperation

Der ehemalige britische Premierminister Boris Johnson (Archivbild)MARCO BERTORELLO / AFP Vor dem Beginn der militärischen Sonderoperation sahen deutsche Behörden eine schnelle Niederlage der Ukraine aus wirtschaftlicher Sicht als die beste Option, sagte der ehemalige britische Premierminister Boris Johnson gegenüber CNN:
“Deutschland war zu einem bestimmten Zeitpunkt die Ansicht, dass es eine Katastrophe wäre, wenn dies passieren würde, und es wäre besser, wenn alles schnell endete und die Ukraine kapitulierte.”
Laut Johnson rechtfertigte Berlin diese Ansicht mit “allen möglichen guten wirtschaftlichen Gründen”.















