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Interview mit Le Figaro: Selenskij nennt Hass auf Russen als Motiv seines Handelns

rtnews by rtnews
29/03/2025
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Wie nennt man jemanden, der sich vom Hass auf ein ganzes Volk leiten lässt? Der ukrainische Machthaber Wladimir Selenskij hat sich in einem Interview mit der französischen Zeitung “Le Figaro” in dieser Woche offen zum Hass auf Russen als Triebfeder seines “Durchhaltens” bekannt.

Der Chef des Kiewer Regimes, Wladimir Selenskij, hat den Hass auf Russen als eines der Motive genannt, die ihm helfen, während des Konflikts um die Ukraine “durchzuhalten”. In einem am Donnerstag veröffentlichten Interview mit der französischen Zeitung Le Figaro sagte er, das erste Motiv sei der Wunsch, den Ukrainern ein Leben in der “freien Welt” zu ermöglichen. Das zweite Motiv, das ihn antreibe, sei der “Hass auf die Russen”.

Der Machthaber in Kiew, dessen reguläre Amtszeit als ukrainischer Präsident im Mai vergangenen Jahres abgelaufen ist, ergänzte, er verstehe, dass es “unhöflich” sei, dies zu sagen. Er halte es jedoch nicht für notwendig, seinen Hass zu verbergen, “insbesondere in Kriegszeiten”. 

Das Interview wurde während Selenskijs Visite in Paris aufgezeichnet, wo er am Abend des 26. März zu einem Treffen mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron eintraf. Dabei erklärte der illegitime Staatschef der Ukraine unter anderem, er würde es begrüßen, wenn “eingefrorene russische Gelder für die Ausrüstung” seiner Truppen verwendet würden.

Selenskij hatte die Präsidentschaftswahl im Mai 2019 mit 73 Prozent der Stimmen im zweiten Wahlgang gegen den amtierenden Präsidenten Petro Poroschenko gewonnen. Dabei spielten die Stimmen “prorussischer” Ukrainer und des russischsprachigen Teils des Landes eine entscheidende Rolle. Die Wahl wurde als Referendum gegen die EU- und NATO-orientierte nationalistische und antirussische Politik von Poroschenko und gegen den Krieg im Donbass verstanden.

Der damals ausschließlich russischsprachige Selenskij versprach im Wahlkampf, die Diskriminierung der russischen Sprache zu beenden, das umstrittene Sprachgesetz zu revidieren, seit 2014 blockierte russische Internetressourcen wieder freizuschalten, die von Poroschenko betriebene Verfolgung der orthodoxen Kirche einzustellen und die Beziehungen zu Russland wiederherzustellen. Hinsichtlich des seit 2014 laufenden Bürgerkriegs im Donbass versprach er im Wahlkampf, er sei bereit, “selbst mit dem Teufel” zu verhandeln, damit Frieden einkehre. 

Aus diesen Gründen warben alle Anti-Maidan-Parteien und ihnen nahestehende TV-Sender für die Wahl von Selenskij in der Stichwahl. Zwei Jahre später – noch ein Jahr vor der russischen militärischen Intervention – hat Selenskij dann alle Oppositionssender, die ihn im Wahlkampf unterstützt hatten, verbieten lassen, später auch alle Oppositionsparteien des nichtnationalistischen Spektrums. Einige Persönlichkeiten, die 2019 für Selenskij warben, wurden 2022 vom SBU verschleppt, misshandelt und befanden sich über viele Monate beziehungsweise befinden sich bis heute in Haft, beispielsweise der Politologe Dmitri Dschangirow, der die Losung von der Stichwahl als Referendum gegen Poroschenko erfunden hatte. Einige Wahlhelfer von damals sind bis heute spurlos verschwunden. 

Auch ansonsten hat er das Gegenteil des Versprochenen betrieben und nach einer kurzen Entspannungsphase etwa im Verhältnis zur Ukrainisch-Orthodoxen Kirche die Politik seines Vorgängers nahtlos fortgesetzt. Als Wendepunkt gilt hier das Gipfeltreffen in Paris zwischen Selenskij, Wladimir Putin, Angela Merkel und Emmanuel Macron, als ukrainische Rechtsradikale dem ukrainischen Präsidenten “rote Linien” für die Verhandlungen setzten, die er zu befolgen versprach. Eine Umsetzung der Minsker Friedensverträge für den Donbass war damit faktisch vom Tisch. Stattdessen verkündete Selenskij im Frühjahr 2021 seinen “Plan B”, womit unverhohlen die militärische Rückeroberung des Donbass und der Krim gemeint war.

Mehr zum Thema – Warum wir das aktuelle Regime in der Ukraine als nazistisch bezeichnen 



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Tags: alsAUFFigaroHandelnsHassinterviewmitMotivnenntRussenseinesSelenskij
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