
Ecuador und die USA haben eine gemeinsame Militäroperation gegen den illegalen Drogenhandel im südamerikanischen Staat gestartet. In einer entsprechenden Mitteilung des Südlichen Kommandos der Vereinigten Staaten (SOUTHCOM) war die Rede von Einsätzen gegen “als terroristisch eingestufte Organisationen”. Daran beteiligten sich am 3. März Armeeangehörige aus Ecuador und den USA. Auf der Plattform X veröffentlichte das SOUTHCOM ein Video, auf dem Hubschrauber zu sehen waren.
On March 3, Ecuadorian and U.S. military forces launched operations against Designated Terrorist Organizations in Ecuador. The operations are a powerful example of the commitment of partners in Latin America and the Caribbean to combat the scourge of narco-terrorism.Together,… pic.twitter.com/MrkKZcrDbs
— U.S. Southern Command (@Southcom) March 4, 2026
Diese Einsätze seien ein klares Beispiel für das Engagement der US-Partner in Lateinamerika und in der Karibik im Kampf gegen den “Drogenterrorismus”, hieß es in der SOUTHCOM-Erklärung weiter. Der illegale Drogenhandel verbreite seit Langem in der gesamten westlichen Hemisphäre Terror, Gewalt und Korruption. Der SOUTHCOM-Kommandeur, Generalmajor Francis L. Donovan, wurde mit den Worten zitiert:
“Wir loben die Männer und Frauen der ecuadorianischen Streitkräfte für ihr unerschütterliches Engagement in diesem Kampf, indem sie durch ihr beständiges Vorgehen gegen Drogenterroristen in ihrem Land Mut und Entschlossenheit beweisen.”
Weitere Einzelheiten gab das SOUTHCOM nicht bekannt. Die ecuadorianischen Behörden äußerten sich bislang nicht zur gemeinsamen Militäroperation.
Am Montag hatte Ecuadors Präsident Daniel Noboa jedoch für diesen März eine Reihe von Einsätzen gegen den “Drogenterrorismus” und den illegalen Bergbau angekündigt. Auf der Plattform X gab der Politiker bekannt, dass sich daran auch Verbündete des südamerikanischen Landes, darunter die USA, beteiligen würden. Die Sicherheit der Ecuadorianer sei die Priorität seiner Regierung. Um den Frieden in jedem Winkel der Heimat zu erzielen, müsse man gegen die Kriminellen mit Stärke vorgehen, so Noboa.
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