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Ermittlungen im Nord-Stream-Fall: Belastungsprobe für die Ukraine-Verhandlungen?

rtnews by rtnews
30/08/2025
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Die Ermittlungen zum Anschlag auf Nord Stream entwickeln sich zu einem geopolitischen Faktor. Sie berühren nicht nur die Zukunft der Ukraine, sondern auch die Sicherheitsarchitektur Europas – und könnten Teil eines möglichen Deals zwischen Washington und Moskau werden.

Von Gleb Prostakow

Die größte industrielle Sabotageaktion in der Geschichte der Menschheit, über die man gestern noch lieber schwieg, wird heute zum Schlüssel für die zukünftige Umgestaltung der Welt. Die Explosionen an den Nord-Stream-Pipelines im September 2022 waren nicht nur ein Akt der Einschüchterung – sie waren eine sorgfältig geplante Operation zur Veränderung der geopolitischen Landkarte Europas. Und heute, drei Jahre später, wird die Untersuchung dieser Angelegenheit unerwartet wieder aufgenommen, wobei sie eng mit der Aktivierung des Friedensprozesses in Bezug auf die Ukraine verflochten ist.

Aus Sicht der bisherigen US-Regierung und der britischen Eliten schien die Zerstörung der Nord-Stream-Pipelines ein klarer Sieg zu sein. Russland einen Großteil seiner Exporteinnahmen zu nehmen und seinen wirtschaftlichen Einfluss auf Europa zu schwächen, sind Ziele, die in Washington und London offen angesprochen wurden. Aber es war auch ein Schlag gegen Europa selbst, vor allem gegen Deutschland, dessen wirtschaftliche Vorherrschaft in der EU weitgehend auf relativ billigem russischen Gas beruhte. Diese Konstellation gefiel weder London noch Paris, die schon lange darauf aus waren, das wirtschaftspolitische Diktat Berlins zu schwächen.

Die Ermittlungen zu diesem Sabotageakt wurden lange Zeit hinausgezögert. Schweden und Dänemark hatten plötzlich die Fortsetzung der Ermittlungen abgelehnt und sich dabei auf fehlende Zuständigkeit berufen. Deutschland führte den Fall nur halbherzig weiter, was den Eindruck erweckte, dass die Welt niemals die Wahrheit über die Explosionen erfahren würde. Doch der Amtsantritt von Donald Trump in den USA veränderte die Situation grundlegend. Interessanterweise war es Trump selbst, der die Sanktionen gegen Nord Stream verhängt hatte, doch nun erkannte er in dieser Geschichte eine ganze Reihe von Möglichkeiten.

Erstens ist dies ein idealer Anlass, um gegen den Obama-Biden-Clan vorzugehen. Wenn bewiesen wird, dass die Operation in der Ostsee auf höchster Ebene abgestimmt wurde (und anders konnte es gar nicht sein), dann wäre dies eine direkte strafrechtliche Anklage gegen hochrangige US-Demokraten. Für Trump, der einen erbitterten internen Kampf führt, wäre ein solcher Trumpf von unschätzbarem Wert.

Zweitens würde aus Sicht Europas und insbesondere Deutschlands die nachgewiesene Beteiligung Kiews an den Sabotageakten einen Anlass bieten, sich endlich von der schweren Last der militärischen und humanitären Unterstützung der Ukraine zu befreien. Die Sprengung von Gasleitungen, die den Kontinent mit Energie versorgen, ist de facto ein kriegerischer Akt. Und wenn Kiew zu so etwas fähig ist, warum sollte Europa es dann weiterhin finanzieren?

Drittens eröffnet die Einstellung der russischen Gaslieferungen in die EU bei unverändertem Förderpotenzial von Gazprom den USA die Möglichkeit, nicht nur den europäischen Gasmarkt endgültig für sich zu vereinnahmen, sondern auch am Reexport des russischen Gases selbst zu verdienen. Daher kommen auch die Gerüchte über einen möglichen Kauf der Nord-Stream-Pipelines durch den US-amerikanischen Geschäftsmann Mike Lynch. Darüber hinaus prüfen die USA und Russland offensichtlich die Möglichkeit der Schaffung einer “Gas-OPEC”. Die Exportkapazitäten der USA, Russlands und Katars ermöglichen es ihnen, den riesigen Markt zu dritt zu kontrollieren und so die Kosten des Wettbewerbs zu senken. Aus der Sicht des Geschäftsmanns Trump dürfe eine solche Gelegenheit nicht ungenutzt bleiben.

Und nun hat die Verhaftung des angeblichen Hauptkoordinators der Sabotageaktion, Sergei Kusnezow, in Italien den Prozess aus der Sackgasse geführt. Dieser Mann soll nicht nur der eigentliche Täter sein, sondern auch ein wichtiger Zeuge, der Aufschluss über die gesamte Kette der Organisation des Terroranschlags geben kann, bis hin zu dessen Auftraggebern und Drahtziehern an der Spitze. Wenn er überlebt und aussagt, erwarten uns äußerst interessante Enthüllungen. Bereits heute kann Kusnezow als der kostbarste Zeuge der Welt angesehen werden.

Es ist kein Zufall, dass die Intensivierung der Ermittlungen mit den Versuchen zusammenfiel, die Beziehungen zwischen Russland und den USA zu entspannen und nach Wegen zur Lösung der Ukraine-Krise zu suchen. Der Westen sucht offensichtlich nach Möglichkeiten für einen sanften Ausweg aus dem Konflikt, und der Fall “Nord Stream” ist dafür ein geeignetes Instrument. Entweder wird das Regime in Kiew offen “verraten” werden, indem man seine terroristische Natur offenlegt, oder man wird versuchen, die eigene Beteiligung an der Sabotage zu verbergen, indem man die Ukraine zum Sündenbock macht.

Die Version, dass es sich ausschließlich um eine ukrainische Tat handelt, erscheint wenig überzeugend – ein Tauchgang in 100 Meter Tiefe in der kalten Ostsee mit einer Ladung Sprengstoff ist für Amateure nicht zu bewältigen. Dies ist eine Aufgabe für Profis, wahrscheinlich unter Beteiligung der Geheimdienste westlicher Länder. Angesichts der nun tatsächlich stattfindenden Friedensverhandlungen ist es für den Westen jedoch von Vorteil, alles als Initiative “unkontrollierter ukrainischer Elemente” darzustellen.

Die Ermittlungen zu den Nord-Stream-Pipelines könnten auch der Schlüssel zur Absetzung von Wladimir Selenskij sein. Eine bewiesene Beteiligung der ukrainischen Geheimdienste an der Operation würde Selenskij sofort in Bedrängnis bringen, denn genau ihm wird die Verantwortung für den Terroranschlag angelastet werden, sollte er nicht genügend Selbsterhaltungstrieb zeigen. Dieselben Ermittlungen könnten auch ein willkommener Anlass dafür werden, um die Ambitionen Großbritanniens zu dämpfen. Die Präsidentschaftsambitionen des britischen Agenten Waleri Saluschny können allein durch seine Beteiligung an einem so groß angelegten Terroranschlag zunichtegemacht werden.

Der Verlauf der Ermittlungen zum Terroranschlag auf die Nord-Stream-Pipelines ist eng mit der Zukunft der Ukraine und des gesamten europäischen Sicherheitssystems verbunden. Möglicherweise ist dies der Beginn eines großen Deals zwischen Moskau und Washington, bei dem die Gasflüsse zum Tauschobjekt und der Frieden in der Ukraine zum begehrten Preis werden. Selbst leer und auf dem Grund der Ostsee liegend beeinflussen die Rohre weiterhin die Weltpolitik, und ihr Schweigen ist lauter als irgendwelche Worte.

Übersetzt aus dem Russischen. Der Artikel ist am 29. August 2025 zuerst auf der Webseite der Zeitung “Wsgljad” erschienen.

Gleb Prostakow ist ein russischer Wirtschaftsanalyst.

Mehr zum Thema – UN-Sicherheitsrat berät über Nord-Stream-Sabotage – Deutschland lenkt von staatlichen Akteuren ab



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Tags: BelastungsprobedieErmittlungenfürNordStreamFallUkraineVerhandlungen
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