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Deutschland: Einzelhändler klagen über hohe Kosten und Bandenkriminalität

rtnews by rtnews
05/08/2025
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Von aggressiven Einzeltätern ist die Rede, aber auch von kriminellen Banden, die durch die Innenstädte ziehen. Der Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands Deutschland warnt vor “Zuständen wie in den USA”. Die Strafverfolgungsbehörden scheinen ins Hintertreffen zu geraten.

Der Dachverband der deutschen Einzelhändler stellt eine deutliche Zunahme der Ladendiebstähle fest und beklagt sich über die aus seiner Sicht mangelhafte Strafverfolgung. Stefan Genth, Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands Deutschland (HDE), sprach gegenüber dem Portal t-online von “organisierten Banden” und “zunehmend aggressiven Einzeltätern”. Sie würden den Einzelhändlern das Leben schwer machen und hätten für 2024 einen Schaden durch Ladendiebstahl in Höhe von rund drei Milliarden Euro verursacht. Innerhalb von nur zwei Jahren hätte es einen Anstieg um 20 Prozent gegeben und die Tendenz sei weiterhin steigend.

Gründe für den Anstieg

Die Täter würden inzwischen hochprofessionell vorgehen und sich zu Gruppen zusammenschließen. Diese würden “gezielt durch Innenstädte” fahren und hochwertige Waren stehlen, darunter “Parfüm, Schuhe, Elektronik”. Anschließend werde die gestohlene Ware auf dem “Graumarkt” verkauft.

Festzustellen seien aber auch vermehrt aggressive Einzeltäter, die – falls sie vom Personal gestellt werden – die Mitarbeiter angreifen.

Hinzu kommt, so Genth, dass “zu viele Verfahren” eingestellt werden. Zwar würden die Einzelhändler noch Anzeige erstatten, doch viele Staatsanwaltschaften stellten anschließend die Strafverfolgung ein – “aus Effizienzgründen”. Dies habe zur Folge, dass viele Händler frustriert Ladendiebstähle erst gar nicht mehr bei der Polizei zur Anzeige bringen würden. Der Branchenvertreter geht davon aus, dass die Dunkelziffer inzwischen “extrem hoch” sei:

“98 Prozent der Diebstähle werden nicht angezeigt.”

Konsequenzen für den Handel

Die stark angestiegene Zahl von Ladendiebstählen verlange von den Händlern, “massiv” in “Prävention” zu investieren. Zu den am meisten verbreiteten Gegenmaßnahmen zählen an den Waren angebrachte Sicherungen und Videoüberwachung. Und Mehrkosten beim Personal: Mitarbeiter müssen geschult, häufig auch zusätzliches Sicherheitspersonal bezahlt werden. Teilweise seien die Einzelhändler in den Innenstädten dazu übergegangen, gemeinsame Sicherheitsdienste zu organisieren, die mit der Polizei und den Ordnungsämtern zusammenarbeiten. All dies koste viel Geld, allein im vergangenen Jahr 1,5 Milliarden Euro. Diese Summen müssten, wenig verwunderlich, “am Ende erwirtschaftet” werden. Demzufolge gingen viele Geschäfte auch dazu über, immer mehr Waren wegzuschließen. Dazu Genth weiter:

“Ich fürchte Zustände wie in den USA, wo fast alles hinter Glas liegt. Das ist ein Ausdruck von Misstrauen gegenüber allen Kunden – obwohl über 90 Prozent ehrlich sind.”

Der HDE-Vertreter bedauert diese Entwicklung, sie lasse sich jedoch “kaum vermeiden”.

Forderung an den Staat

Um diesen Tendenzen entgegen zu steuern, müsse der Staat “härter durchgreifen”. Auch auf Gesetzesebene müsse es zu einer Änderung kommen. Die Staatsanwaltschaften dürften Verfahren wegen Ladendiebstahls “nicht massenhaft” einstellten. Daher: “Die personelle und technische Ausstattung der Strafverfolgungsbehörden und Gerichte muss deutlich verbessert werden.”

In einer Pressemitteilung von Ende Juli des Jahres begrüßt der Verband den von der Bundesregierung für 2026 angekündigten “Pakt für den Rechtsstaat”. Justiz und Strafverfolgungsbehörden müssten besser ausgestattet werden, ” um eine effiziente Strafverfolgung zu gewährleisten”, so Genth.

Diese Entwicklungen führen zu steigenden Kosten für den Einzelhandel, der ohnehin schon die Konkurrenz von reinen Online-Plattformen oder auch Billigimporteuren wie Temu und Shein zu spüren bekommt. Der Bummel durch die Innenstadt am Sonnabend – “zwischendurch ein Kaffee in der Sonne” – werde immer seltener. Inzwischen seien viele Kunden zum Online-Einkauf übergegangen: “bequem, schnell, günstig”.

Selbstverschuldete Misere

Die Welt beleuchtet die Hintergründe dieser Entwicklung. So habe das Kölner “EHI Retail Institute”, das von Handelsunternehmen und Verbänden getragen wird, festgestellt, dass die Zahl der Menschen in Deutschland zunehme, “die sich bestimmte Produkte nicht mehr leisten können oder wollen”. Anlässlich der Vorstellung eines Forschungsberichts zum Thema hat Frank Horst,

EHI-Fachmann und Autor der Studie, unverblümt konstatiert:

“Immer häufiger klauen auch Senioren und Familien.”

Das Institut begründet diese Tendenzen mit “Personalmangel”. Besonders in kleineren Geschäften sei häufig nur ein Mitarbeiter anwesend, der jedoch gleichzeitig verschiedene Aufgaben erledigen müsse und daher “oft genug” nicht so schnell reagieren könne, wie es erforderlich wäre.

Allerdings würden auch die immer mehr verbreiteten Selbstbedienungskassen den Ladendiebstahl erleichtern. Der EHI-Experte geht davon aus, dass in Läden mit Selbstbedienungskassen die Diebstähle um 15 bis 30 Prozent höher liegen als in Geschäften mit bedienten Kassen. Allerdings weise der HDE-Hauptgeschäftsführer diese These zurück: “Diesen Zusammenhang können wir nicht bestätigen.”

Dafür verweist Genth auf andere Gründe, warum es dem Einzelhandel in Deutschland nicht besonders gut geht: Abgesehen von weiteren Kostensteigerungen, deren Ende nicht absehbar sei, ist die “Konsumnachfrage in Deutschland noch nicht wirklich angesprungen”. Genth stellt weiter fest:

“Die Leute sind zurückhaltend. Sparen ist angesagt, nicht konsumieren.”

Seiner Meinung nach habe man “nach wie vor eine gute Situation mit relativ geringer Arbeitslosigkeit. Doch die Stimmungslage ist weiter schlecht.”

Zu den Gründen führt der HDE-Mann nur knapp aus: “Seit Corona” gäbe es “eher eine Seitwärtsbewegung” – und räumt dann ein: “teilweise gar eine Rezession. Das ist wirklich dramatisch”.

Der Handelsverband Deutschland ist ein Interessenverband des Einzelhandels. Als Arbeitgeberverband vertritt er die Interessen rund 400.000 selbständigen Unternehmen mit annähernd drei Millionen Beschäftigten.    

        

Mehr zum Thema – Messergewalt in London: Willkommen im vorigen Jahrhundert!



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Tags: BandenKriminalitätDeutschlandEinzelhändlerhoheklagenKostenüberund
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