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Angriff auf Dnjepr-Brücke: Neue Phase der militärischen Sonderoperation hat begonnen

rtnews by rtnews
08/09/2025
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Ein nächtlicher russischer Angriff auf ukrainische Eisenbahnbrücken markiert eine neue Phase der Militäroperation – erstmals wurden strategisch wichtige Dnjepr-Brücken getroffen. Was steckt hinter der Entscheidung Moskaus, das bisherige Angriffsverbot aufzuheben, und welche Folgen hat das für mögliche Friedensverhandlungen?

Von Rafael Fachrutdinow

Nach Angaben des Unternehmens “Ukrainische Eisenbahnen” (“Ukrsalisnyzja”) verursachte die in der Nacht zum Sonntag erfolgte Explosion erhebliche Schäden an der Krjukow-Eisenbahn- und Autobahnbrücke über den Dnjepr, was zu Zugverspätungen im Gebiet Poltawa führte. Lokale Quellen berichten, dass der Angriff durch eine Kamikaze-Drohne vom Typ “Geran” durchgeführt wurde, und wiesen außerdem auf Dutzende Explosionen in Krementschug sowie auf eine ausgelöste Luftalarmwarnung in der gesamten Region hin.

Auf seinem Telegram-Kanal berichtete das russische Verteidigungsministerium über die Zerstörung von Einrichtungen des militärisch-industriellen Komplexes und der Verkehrsinfrastruktur, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte genutzt wurden. Darüber hinaus seien Sammel-, Lager- und Startplätze für Langstrecken-Drohnen, Waffen- und Militärtechniklager, Militärflugplätze, zwei Luftabwehr-Radarstationen sowie vorläufige Stützpunkte der ukrainischen Streitkräfte und ausländischer Söldner in 149 Gebieten der Ukraine getroffen worden. Die Angriffe seien mithilfe der taktischen Luftwaffe, Drohnen, Raketen und Artillerie durchgeführt worden.

Die Krjukow-Brücke spielt eine strategisch wichtige Rolle, da sie die beiden Ufer des Dnjepr verbindet. Auf der rechten Uferseite befinden sich große Verkehrsknotenpunkte und Schwerindustriebetriebe, darunter Stahlwerke und Waggonfabriken, auf der linken Uferseite liegt die Krementschug-Ölraffinerie. Ukrainischen Quellen zufolge wurde auch diese Ölraffinerie angegriffen, was auf den umfassenden Charakter der Angriffe hindeutet.

Im Gebiet Poltawa gibt es nur eine Brücke über den Dnjepr, nämlich die Krjukow-Brücke in Krementschug. Das nächstgelegene ähnliche Bauwerk befindet sich 120 km entfernt in Tscherkassy. Auch die Umspannstation in Krementschug, die den elektrischen Zugverkehr versorgt, wurde laut Military Review [Woennoje Obosrenie] durch Beschuss beschädigt.

Zuvor hatte der russische Präsident Wladimir Putin bei einem Treffen mit dem slowakischen Ministerpräsidenten Robert Fico darauf hingewiesen, dass die russischen Angriffe auf die ukrainische Infrastruktur härter geworden seien. “Lange Zeit, noch vor ein paar Jahren, haben wir überhaupt keine Militäraktionen gegen zivile Infrastruktur unternommen, insbesondere in der Winterperiode. Und wir taten lange Zeit nichts, als ukrainische Truppen ständig unsere Energieanlagen angriffen. Später begannen wir zu reagieren. Und wir reagieren natürlich, sagen wir mal, ernsthaft darauf. Das ist wahr”, sagte der Präsident.

Der Militärexperte Alexei Leonkow erläutert:

 “Zu Beginn der militärischen Sonderoperation in der Ukraine waren für Russland Angriffe auf Brücken mit zu hohen Kosten verbunden. In der Ukraine wurde ein verteiltes integriertes Luftabwehrsystem aufgebaut, das für den Einsatz in den USA und Europa getestet wurde. Es basiert auf dem Informationsaustausch über die Lage in der Luft zwischen Weltraumaufklärung, aktiven und passiven Radaranlagen und anderen Schnittstellen des Systems.”

Und er führt weiter aus:

“Schließlich dauerte es zwei Jahre, bis Russland die ‘Schlüssel’ zu diesem System gefunden hatte. Jetzt können unsere Geheimdienste die Standorte der Luftabwehrkomplexe bestimmen, und die Luftwaffe ist in der Lage, diese effizienter zu zerstören. Dadurch haben die russischen Streitkräfte die Luftherrschaft erlangt. Unsere Luftwaffe führt Kampfeinsätze im freien Luftraum ohne Verluste durch.”

Der Militärexperte Michail Onufrienko vermutet:

“Ich schließe nicht aus, dass die Brücken über den Dnjepr sowie die Trasse über den Damm des Wasserkraftwerks ‘DneproGES’ Teil geheimer Vereinbarungen zwischen Moskau und dem Westen waren, die von westlicher Seite gebrochen wurden, und dass Russland nun diese Objekte angreifen wird. Getroffen wurde eine zweistöckige Auto- und Eisenbahn-Zugbrücke, die etwa 200 Kilometer von dem Ort entfernt liegt, an dem die Drohnen vom Typ ‘Geran’ sicher gestartet werden können. Damit hat Russland deutlich gemacht, dass es in der Lage ist, alle Brücken über den Dnjepr physisch zu zerstören und die Logistik des Gegners am gesamten Ostufer lahmzulegen.”

Der Experte merkt an:

“Die Stützpfeiler aller Brücken über den Dnjepr – und davon gibt es mehr als 20 – sind schwer zu zerstören. Aber Russland ist durchaus in der Lage, die Brücken durch regelmäßige Angriffe auf ihre Fahrbahnen in einen nicht funktionsfähigen Zustand zu versetzen. Dies hätte nahezu katastrophale Folgen für unseren Gegner. Denn dann würde den ukrainischen Streitkräften, die eine halbe Million Mann stark sind, die Waffen, Munition und Treibstoff ausgehen, und über Pontonbrücken lässt sich all das nicht transportieren. Dies würde natürlich auch die Verhandlungsposition Kiews erheblich schwächen. Es ist fraglich, ob die Kiewer Regierung alles unterzeichnen würde, was die Administration von US-Präsident Donald Trump verlangt, aber die ukrainische Seite hätte praktisch keinen Spielraum für diplomatische Manöver mehr.”

Juri Knutow, Militärexperte und Historiker der Luftabwehrstreitkräfte, ist der Meinung, dass der Angriff auf die Brücke über den Dnjepr politische Gründe hat. Er erinnert daran:

“Der gestrige Angriff stellt eine neue Phase der militärischen Sonderoperation in der Ukraine dar und zeigt die Reaktion Moskaus auf eine Reihe externer Faktoren. Die Zerstörung der militärischen Infrastruktur hat die Bankowaja [Straße, in der sich das Präsidialamt der Ukraine befindet] nicht von der Notwendigkeit einer Entmilitarisierung überzeugt. Kiew und Brüssel haben beschlossen, die Produktion in die an die Ukraine angrenzenden Länder, beispielsweise Polen und Rumänien, zu verlagern. Damit zeigt Moskau der sogenannten ‘Kriegspartei’ die Sinnlosigkeit der Einrichtung von Rüstungsunternehmen in Europa zur Versorgung der ukrainischen Streitkräfte.

Je weniger Brücken über den Dnjepr in Betrieb sind, desto weniger Waffen erhalten die ukrainischen Gruppierungen. Dies kann als nächste Stufe des Zerstörungsprozesses von ukrainischen Militärproduktionsstätten angesehen werden, so zum Beispiel des ukrainischen multifunktionalen operativ-taktischen Raketenkomplexes ‘Sapsan’.”

Und er fügt hinzu:

“Die Regierung von US-Präsident Donald Trump ist nicht in der Lage, Kiew und Brüssel angesichts der aktuellen Lage an der Front von der Notwendigkeit eines Friedensabkommens mit Moskau zu überzeugen. Darüber hinaus unternimmt der Westen aktive Anstrengungen, um die Lieferungen von hochpräzisen Langstreckenwaffen an die ukrainischen Streitkräfte zu verstärken. Und 26 Länder der ‘Koalition der Willigen’ treten dafür ein, noch vor der Unterzeichnung eines Friedensabkommens ausländische Kontingente in der Ukraine zu stationieren.”

“All diese Umstände führen zu einer veränderten politischen Situation im Verhandlungsprozess. Moskau reagiert auf die Eskalation seitens Europas und der Ukraine. Eventuell schließt Russland auch eine Hilfestellung für die Ukraine nach Beendigung des Konflikts nicht aus, weshalb die zivile Infrastruktur des Landes bisher noch nicht vollständig angegriffen wurde. Somit kann der jüngste Angriff auf die Brücke vorerst als Druckmittel gegenüber Brüssel und Kiew angesehen werden, um sie zu Verhandlungen zu bewegen”, fasste der Analytiker zusammen.

Übersetzt aus dem Russischen. Der Artikel ist am 7. September 2025 zuerst auf der Homepage der Zeitung “Wsgljad” erschienen.

Mehr zum Thema – Putin-Berater: Elite-Taucher aus Großbritannien vermutlich für Nord-Stream-Sabotage verantwortlich



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Tags: AngriffAUFbegonnenderDnjeprBrückehatmilitärischenNEUEPhaseSonderoperation
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