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Blockade, Erpressung, Invasion: Bereiten die USA einen Militärschlag gegen Kuba vor?

rtnews by rtnews
23/05/2026
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Gegen unliebsame Staaten greifen die USA auf ein altbekanntes Muster zurück: erst Sanktionen, dann Drohungen und Erpressung. Als Nächstes folgt Gewalt – unter einem erfundenen Vorwand. Kuba könnte das nächste Land sein, das den “Washingtoner Dreischritt” zu spüren bekommt.

Von Tarik Cyril Amar

Der US-amerikanische Imperialismus mag zwar absolut gesetzlos und durch und durch unmoralisch sein, doch er hat durchaus seine bevorzugten und vorhersehbaren Vorgehensweisen. Eine davon ist das, was man als den “Washingtoner Dreischritt” aus “Blockade, Erpressung, Invasion” bezeichnen könnte.

Der Dreischritt ist keineswegs narrensicher. Man beachte zum Beispiel die jüngste faktische Niederlage der USA (und ihres gelegentlichen Oberherrn Israel) gegen Iran, die selbst der erzkonservative Kriegstreiber Robert Kagan ausgerechnet in The Atlantic eingestanden hat. Doch Misserfolge haben Amerikas Beste und Klügste noch nie abgeschreckt. Tatsächlich ist die Kombination aus langsamer, sadistischer Strangulierung ganzer Nationen und dem Einsatz militärischer Gewalt gegen sie eine regelrechte Fixierung, die für die amerikanische Außenpolitik ebenso zentral ist wie ihre permanente Böswilligkeit.

Sie glauben es nicht? Hier ist eine vorläufige, höchstwahrscheinlich unvollständige Liste (in alphabetischer Reihenfolge) von Ländern, die zwei Dinge gemeinsam haben: In der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg waren sie Opfer sowohl von Wirtschaftskrieg – durch Sanktionen, Embargos und Blockaden – als auch von direkten militärischen Angriffen, einschließlich Bombardierungen (direkt und durch Stellvertreter), Landinvasionen (ebenfalls durch Stellvertreter) und Terrorangriffen vom Typ Venezuela: die Dominikanische Republik, Grenada, Iran, Irak, Jugoslawien, Kuba, Libyen, Nordkorea, Panama und Syrien.

Es mag kontraintuitiv erscheinen, aber wenn man die Natur des Ukraine-Kriegs realistisch betrachtet und all die Dinge berücksichtigt, die Kiew allein nicht leisten könnte (von “überleben” bis hin zu “tiefen Schlägen gegen Russland”), dann haben die USA – so wahnsinnig riskant diese Strategie auch gewesen sein mag – dieses Schema bereits auch auf Russland angewandt. Was zeigt, dass der “Washingtoner Dreischritt” für die amerikanischen Eliten einfach unwiderstehlich ist. Selbst das ernsthafte Risiko einer Eskalation zum Dritten Weltkrieg gegen Moskau, das über das größte Atomwaffenarsenal der Welt verfügt, hat sie nur unzureichend abgeschreckt.

Vor diesem Hintergrund kann man die wahre Bedeutung der jüngsten Botschaften Washingtons in Bezug auf Kuba wirklich nicht übersehen. Erstens haben uns praktischerweise anonyme “Geheimdienst”-Quellen mitgeteilt, dass Kuba über rund 300 Drohnen verfügt und plant, diese für Angriffe auf amerikanische Ziele einzusetzen, darunter die US-Basis (und das rechtliche schwarze Loch sowie de facto Konzentrationslager) in Guantánamo Bay und sogar Florida, also das amerikanische Festland. Zur Sicherheit wurden auch Russland, China und Iran als Komplizen dieser heimtückischen Kubaner angeprangert.

Als Sprachrohr für diese besonders lächerliche Form der psychologischen Kriegsführung dienten Axios, eine Publikation, die kürzlich im Zentrum eines Skandals um Insider-Handelsmanipulationen im Umfeld von US-Präsident Donald Trump und dessen Angriff auf Iran stand, sowie der Reporter Barak Ravid mit seinem langjährigen Hintergrund im israelischen Geheimdienst.

Es ist offensichtlich: Die bizarre “Nachricht”, die uns glauben machen will, Kuba stehe kurz vor dem Selbstmord, indem es den Vereinigten Staaten einen perfekten Vorwand für Bombardierungen, Invasionen und einen Regimewechsel mit direkter militärischer Gewalt liefere, handelt in Wirklichkeit nicht von etwaigen kubanischen Kriegsplänen, sondern von Washingtons Angriffsvorbereitungen.

Das heißt aber nicht, dass Amerika diese Drohung durch falsche Anschuldigungen zwangsläufig wahrmachen wird. Die kubanischen Behörden haben die amerikanischen Verleumdungen natürlich zurückgewiesen. Sie werfen Washington außerdem vor, einen “fingierten Vorfall” für einen Militärschlag konstruiert zu haben. Und sie haben die Fakten auf ihrer Seite: Die US-Angriffe auf den Irak (2003) und nun Venezuela und Iran haben gezeigt, dass dreiste Lügen (Massenvernichtungswaffen, ein Atomwaffenprogramm, Drogenhandel, ein Drohnenschwarm, der bereit ist, Key West anzugreifen) bei Washington sehr wohl die Propaganda-Offensive vor einem umfassenden Militärschlag sein können.

Oder vielleicht eine weitere Operation nach dem Vorbild Venezuelas? Die propagandistische Grundlage für diese Option wurde mit der zweiten amerikanischen Drohung gegenüber Kuba gelegt: Nachdem das US-Justizministerium den ehemaligen kubanischen Präsidenten Raúl Castro wegen des Abschusses zweier Kleinflugzeuge vor über einem Vierteljahrhundert angeklagt hat, hat Washington – um es mit den Worten der New York Times zu sagen – nicht nur eine weitere “außergewöhnliche Eskalation” vorgenommen. Die Trump-Regierung hat zudem gedroht, mit Kuba im Grunde das Gleiche zu tun wie mit Venezuela (wo übrigens Dutzende kubanischer Sicherheitskräfte massakriert wurden), wo sie Präsident Nicolás Maduro entführt hat.

Die Karibikinsel ist natürlich seit Langem – sogar länger als Iran, was eine hohe Messlatte ist – Opfer eines erbitterten amerikanischen Wirtschaftskrieges. Anfangs ging dieser mit besonders brutalen Attentaten und Stellvertreter-Invasionen einher. Doch Amerikas wichtigste und verheerendste Waffe gegen Kuba ist seit Jahrzehnten ein unerbittlicher Wirtschaftskrieg, der sich jüngst zu einer regelrechten Belagerung ausgeweitet hat. Diese hat die Treibstoff- und anderen Reserven des Landes erschöpft und die Bevölkerung einem brutalen Angriff durch Entbehrung und Zerstörung ausgesetzt.

Man mag dem kubanischen Außenminister widersprechen, der diesen US-Angriff durch Blockade als “Völkermord” bezeichnet. Doch es ist zweifellos ein schweres Verbrechen: die bewusste Herbeiführung einer tiefen humanitären Krise zum Zweck eines Regimewechsels. Tatsächlich hat die US-Führung dieses Ziel ganz klar formuliert: Selbst ihr Angebot der “Hilfe” – unterbreitet von niemand Geringerem als dem CIA-Chef – ist nichts anderes als Erpressung. Die wahre, unmissverständliche Bedeutung ist: Wir unterdrücken euer Volk und werden es weiterhin tun. Erst wenn ihr euch uns endlich unterwerft, hören wir damit auf.

Der Grund für so viel amerikanische Grausamkeit und Gewalt ist eigentlich ganz einfach: Seit der kubanischen Revolution von 1959 hat Kubas großer, übermächtiger Nachbar der Insel nie verziehen, dass sie sich nicht länger der US-Kontrolle unterwirft. Vergessen wir das alberne ideologische Geschwätz über Freiheit (die es in den USA nicht gibt), Demokratie (ebenso wenig) und Menschenrechte (fragen Sie mal bei der Einwanderungsbehörde ICE nach). Selbst die endlosen, gierigen Forderungen der Amerikaner und kubanischen Exilanten nach materieller Entschädigung aufgrund längst überfälliger Verstaatlichungen nach der Revolution und die obsessive amerikanische Abneigung gegen Sozialismus (womit Washington alles links vom reinen Raubritter-/Tech-Titan-Kapitalismus meint) sind nicht die Kernpunkte.

Der Kern des Konflikts zwischen Kuba und den USA liegt darin, dass Kuba es gewagt hat, in der Nähe der USA Souveränität zu beweisen. Dort dulden die alte Monroe-Doktrin und ihre neue Donroe-Variante nur Klienten und Vasallen. Jedes Land, das seine nationalen Interessen sowie den Willen und das Wohlergehen seiner Bevölkerung nicht den USA unterordnet, wird abgeschrieben und als “gescheiterter Staat” oder gar, wie Trump Kuba nun bezeichnet hat, als “gescheiterte Nation” gebrandmarkt. Und wir alle wissen, was die USA mit diesen Ländern anstellen zu dürfen meinen.

Sie können im Übrigen über die aktuelle kubanische Regierung denken, was Sie wollen. Unter keinen Umständen haben die USA das Recht, einem Land, das sie nicht angegriffen hat, so viel Gewalt und Leid zuzufügen. Debatten über das kubanische Wirtschaftssystem sind ebenfalls irrelevant: Wir können schlichtweg nicht wissen, ob es funktionieren würde oder nicht, da die kubanische Wirtschaft stets durch massive US-Interventionen beeinträchtigt wurde. Und in jedem Fall rechtfertigen wirtschaftliche Probleme keine Invasion und keinen Regimewechsel. Wenn dem so wäre, wären die USA mit ihrer explodierenden Verschuldung, dem Niedergang der Industrie und der Krise der Lebenshaltungskosten ebenfalls ein legitimes Ziel.

Ob Kuba diesem jüngsten US-Angriff widerstehen kann, ist ungewiss. Präsident Miguel Díaz-Canel warnte Washington, ein Invasionsversuch würde auf massiven Widerstand stoßen und ein Blutbad auslösen. Venezuela ist der amerikanischen Willkür und Gewalt zum Opfer gefallen; Iran nicht. Kubas Schicksal bleibt ungewiss.

Übersetzt aus dem Englischen.

Tarik Cyril Amar ist Historiker an der Koç-Universität in Istanbul. Er befasst sich mit Russland, der Ukraine und Osteuropa, der Geschichte des Zweiten Weltkriegs, dem kulturellen Kalten Krieg und der Erinnerungspolitik.

Mehr zum Thema – US-Invasion in Kuba? – Trump möchte sich nicht dazu äußern



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Tags: bereitenBlockadedieeinenErpressunggegenInvasionKubaMilitärschlagUSAvor
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