Wjatscheslaw Wolodin, der Vorsitzende der russischen Staatsduma, hat auf die Äußerungen des US-Moderators Tucker Carlson reagiert, wonach die frühere US-Regierung unter Joe Biden versucht habe, Wladimir Putin zu töten. Der Journalist hatte dieses Vorhaben als verrückt bezeichnet und die Frage aufgeworfen, wer dann Russland und sein Atomwaffenarsenal kontrollieren würde. Woher er diese Information hatte, sagte Carlson nicht.
Wolodin erklärte, dass allein diese Diskussion eine direkte Bedrohung für die globale Sicherheit darstelle und zum Beginn eines Atomkrieges führen könnte.
In einem Beitrag auf Telegram betonte er, dass es in der Vergangenheit bereits ähnliche Vorfälle gegeben habe, darunter ein gescheiterter Mordanschlag auf den slowakischen Premierminister Robert Fico, zwei Attentate auf US-Präsident Donald Trump und ein vereitelter Anschlag auf den ungarischen Premierminister Viktor Orbán. All diese Vorfälle, so Wolodin, seien “Glieder einer Kette” und zeigten, dass man Carlsons Aussage ernst nehmen müsse.
Wolodin forderte eine gründliche Untersuchung der Behauptungen und sagte, dass Ex-Präsident Joe Biden und Ex-Außenminister Antony Blinken zur Verantwortung gezogen werden sollten.
“Wir müssen uns alle darüber im Klaren sein, dass ein erbitterter Kampf gegen die Russische Föderation geführt wird. Das Ausmaß der Herausforderungen und Bedrohungen, denen wir gegenüberstehen, verstehen.”
Weiter betonte Wolodin, dass Putin alles in seiner Macht Stehende tue, um das Land zu stärken und globale Sicherheitsfragen zu lösen. Die Solidarität um den Präsidenten sei in der heutigen Zeit von entscheidender Bedeutung.
Kremlsprecher Dmitri Peskow sagte am Dienstag lediglich, die Sicherheit des russischen Präsidenten sei ausreichend gewährleistet.
Im vergangenen Sommer hatte Kirill Budanow, der Chef des ukrainischen Geheimdienstes, bestätigt, dass es Mordanschläge auf Putin gegeben habe, die aber alle gescheitert seien. Details nannte er nicht.
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