
Der bei einem US-Militäreinsatz entführte und in den USA inhaftierte venezolanische Präsident Nicolás Maduro hat sich laut Angaben seiner Familie aus dem Gefängnis zu Wort gemeldet. “Uns geht es gut. Wir sind Kämpfer”, zitierte Nicolás Maduro Guerra seinen Vater in einem Video, das am Samstag von der venezolanischen Regierungspartei PSUV veröffentlicht wurde. “Seid nicht traurig”, sagte Maduro demnach seinen Anwälten im Gefängnis in New York.
Vor gut einer Woche wurden Maduro und seine Frau Cilia Flores bei einem US-Militäreinsatz in Caracas gefangen genommen und in die USA gebracht. Dem langjährigen Präsidenten soll dort unter fadenscheinigen Vorwürfen wegen “Drogenterrorismus” der Prozess gemacht werden.
Im Rahmen einer Demonstration in Caracas forderten Anhänger Maduros am Samstag die Freilassung des gestürzten Präsidenten.
US-Finanzminister Scott Bessent erklärte unter anderem gegenüber Reuters, dass zusätzliche US-Sanktionen gegen Venezuela bereits nächste Woche aufgehoben werden könnten, um den Ölverkauf zu erleichtern. Zudem kündigte er an, sich nächste Woche mit den Leitern des Internationalen Währungsfonds und der Weltbank über deren erneutes Engagement in Venezuela zu treffen.
In einem Interview am Freitagabend sagte Bessent außerdem, dass fast fünf Milliarden Dollar der derzeit beim IWF eingefrorenen Sonderziehungsrechte Venezuelas eingesetzt werden könnten, um den Wiederaufbau der Wirtschaft des Landes zu unterstützen.
Diese Maßnahmen sind Teil der Bemühungen der Regierung unter Präsident Trump, Venezuela zu stabilisieren und die Rückkehr US-amerikanischer Ölproduzenten in das Land zu fördern. Die US-Sanktionen verbieten internationalen Banken und anderen Gläubigern, ohne Lizenz mit der venezolanischen Regierung zusammenzuarbeiten.
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