
Die US-Präsidentenmaschine Air Force One kehrte kurz nach dem Start zum Regierungsflughafen nach Maryland, Washington, D.C., zurück, nachdem das Flugzeug auf dem Weg in die Schweiz laut Angaben von Trumps Sprecherin Karoline Leavitt “ein kleines elektrisches Problem” zu bewältigen hatte. Nach der Landung der Boeing 747 wurde die Reise mit einer kleineren Boeing 757 fortgesetzt. Damit verzögert sich die Ankunft des US-Präsidenten in Davos beim WEF.
US-Präsident Trump und seine Entourage samt Journalisten landeten “aus Gründen der Vorsichtsmaßnahme” am Dienstagabend mit der vorgesehenen Air Force One auf der Joint Base Andrews in der Nähe von Washington, um im Anschluss in ein anderes Flugzeug für die Reise nach Davos zu wechseln. Die Air-Force-One-Besatzung hatte zuvor kurz nach dem Start ein “kleines elektrisches Problem” mitgeteilt, so die Formulierung des Weißen Hauses.
Nach der Landung der defekten Boeing 747 wurde die Reise laut US-Medien mit einer kleineren Boeing 757 fortgesetzt, die dann mit mehr als zwei Stunden Verspätung nach dem ursprünglichen Flugstart Richtung Europa abhob.
Mabinty Quarshie, eine mitreisende Journalistin für den Washington Examiner, informierte laut X-Beitrag des Fox-News-Mitarbeiters Nick Sortor darüber, dass die Kabinenbeleuchtung der Air Force One unmittelbar nach dem Start “kurzzeitig ausging”, ohne dass es Erklärungen dafür gab. Trumps Pressesprecherin Leavitt soll demnach mit der Bemerkung reagiert haben, dass die neue Präsidentenmaschine, eine Boeing 747-8, die Katar dem US-Kriegsministerium im Vorjahr geschenkt hatte, “viel besser” klingen würde.
🚨 UPDATE: Air Force One’s cabin lights went out “briefly” after takeoff, but no explanation was offeredKaroline Leavitt reportedly said the new 747 gifted to the War Department by Qatar sounds “much better” right now 🤣The current 747 used as AF1 first flew in ‘87. Time to… pic.twitter.com/hm7L3caZj3
— Nick Sortor (@nicksortor) January 21, 2026
Die gestern eingesetzte Boeing 747, die weiterhin als AF1-Präsidentenmaschine genutzt wird, flog erstmals im Jahr 1987.
Trotz der Verzögerung wird laut WEF-Planung davon ausgegangen, dass der US-Präsident heute Nachmittag eine mit Spannung erwartete Rede beim Weltwirtschaftsforum in Davos halten wird. Zudem sind laut bisherigen Ankündigungen mehrere Treffen mit anderen Staats- und Regierungschefs geplant. Im Mittelpunkt steht dabei weiterhin der andauernde Streit um das zu Dänemark gehörende Grönland.
Vor Journalisten erklärte Trump vor dem Abflug in Washington, er gehe davon aus, dass es “ein sehr interessantes Treffen in Davos werden wird”. Er sei sich sicher, man werde eine Lösung zur Causa Grönland finden, mit der die NATO und die USA “sehr glücklich sein werden”, so Trump wenige Stunden vor seinem Abflug nach Davos. Er wiederholte zudem erneut seine Position, dass die USA Grönland aus Sicherheitsgründen bräuchten.
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron plant laut Medienberichten demnach nicht, beim Weltwirtschaftsforum mit US-Präsident Donald Trump ein Gespräch zu führen. Dies erklärte Macron nach seiner Rede vor der internationalen Presse in Davos.
Seinen Plan für ein G7-Treffen mit Russland am Donnerstag in Paris hat Macron demnach ebenfalls bereits ad acta gelegt. “Es ist kein Treffen geplant”, so Macron, kurz kommentierend.
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