
Russische Drohnen vom Typ Geran haben im Gebiet Kirowograd zwei Hubschrauber der ukrainischen Streitkräfte zerstört. Dabei handelt es sich um einen Kampfhubschrauber vom Typ Mi-24 und einen Transporthubschrauber vom Typ Mi-8. Entsprechende Videoaufnahmen veröffentlichte das russische Verteidigungsministerium am 26. Januar.
Laut dem Ministerium wurden die Ziele auf einem Hubschrauberlandeplatz getroffen, der sich 46 Kilometer westlich des Flugplatzes Kanatowo befindet. Der Angriff erfolgte zu einem Zeitpunkt, als sich die Drehflügler am Boden befanden.
Die veröffentlichten Aufnahmen wurden von Kameras in der Bugsektion der Drohnen aufgezeichnet. Dank dieser Technik und einer störsicheren Verbindung zu den Bedienern können die Geran-Drohnen inzwischen auch wie FPV-Drohnen eingesetzt werden. In dem Video ist zu sehen, wie die erste Drohne den Mi-24 trifft. Anschließend zeichnet die Kamera der zweiten Drohne den Brand des Hubschraubers auf, bevor die Drohne in den in unmittelbarer Nähe abgestellten Mi-8 einschlägt.
Wie später präzisiert wurde, erfolgte der Angriff im Raum der Ortschaft Malaja Wiska, Gebiet Kirowograd. Zuvor war der genaue Ort des Angriffs nicht eindeutig bekannt.
Der Militärkorrespondent Jewgeni Poddubny bestätigte die Zerstörung der Hubschrauber ebenfalls. Auf seinem Telegram-Kanal schrieb er:
“Der Hubschrauberpark des Gegners hat weitere Verluste erlitten. Die Aufnahmen der objektiven Wirkungsaufklärung stammen aus dem Gebiet Kirowograd.”
Vor diesem Hintergrund wird auch über eine Weiterentwicklung der Geran-Drohnen berichtet. Deren Ausrüstung und Einsatzspektrum werden demnach kontinuierlich erweitert. Laut russischen Medienberichten existieren inzwischen mehrere für Luftkämpfe vorgesehene Modifikationen. Sie sollen unter anderem mit tragbaren Flugabwehrraketensystemen der Typen “Igla” und “Werba” sowie mit Luft-Luft-Raketen vom Typ R-60 ausgerüstet sein. Vor diesem Hintergrund ist nicht auszuschließen, dass künftig auch Aufnahmen von der Zerstörung ukrainischer Luftfahrzeuge in der Luft veröffentlicht werden.
Mehr zum Thema – Sonderkonditionen für Drohnenpiloten: Moskaus neue Rekrutierungsstrategie







