No Result
View All Result
  • Login
  • Home
  • Deutschland
  • Welt
    • USA
    • Russland
    • China
  • Pandemie
  • Great Reset
    • GreatVideos
  • Gesundheit
  • Wirtschaft
  • Meinung
PRICING
SUBSCRIBE
  • Home
  • Deutschland
  • Welt
    • USA
    • Russland
    • China
  • Pandemie
  • Great Reset
    • GreatVideos
  • Gesundheit
  • Wirtschaft
  • Meinung
No Result
View All Result
JUST-NOW
No Result
View All Result
Home Deutschland

Reallohnverlust: Unternehmen erzielen Gewinne auf Kosten der Inflation trotz Lohnentwertung

rtnews by rtnews
15/12/2022
Reading Time: 4 mins read
0 0
0
0
SHARES
1
VIEWS
Share on TelegramShare on TwitterShare on Facebook

Laut den Experten des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts erleben Beschäftigte derzeit einen in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland bislang einzigartigen Reallohnverlust. Statt durch eine angeblich zu befürchtende Lohn-Preis-Spirale wird die Inflation wohl eher durch Gewinne und erhöhte Umsätze einiger Unternehmen befeuert.

Bereits vor dem Krieg in der Ukraine, mit dem nun allerhand begründet und gerechtfertigt wird, musste rund ein Fünftel der lohnabhängig Beschäftigten in Deutschland trotz Vollzeitarbeit mit Niedriglohn auskommen. Durch die Vermeidung selbst des Mindestlohns durch zahlreiche Unternehmen ergab sich laut DGB schon im Jahr 2015 in Deutschland ein Gesamtverlust aus geringerer Kaufkraft, Steuerausfällen und geringeren Einzahlungen in die Sozialversicherungen in zweistelliger Milliardenhöhe.

In diesem Jahr zehrt zudem die anhaltend hohe Inflationsrate einer Studie zufolge Lohnzuwächse in einem ungekannten Ausmaß auf. Tarifbeschäftigte haben damit unter dem Strich real noch weniger Geld zur Verfügung. Nach einer vorläufigen Bilanz des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) handelt es sich um einen “in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland bislang einzigartigen Reallohnverlust”.

Die Teuerungsrate verlor im November zwar etwas an Tempo, blieb nach bestätigten Daten des Statistischen Bundesamtes mit bereits 10,0 Prozent gegenüber dem Vorjahr aber weiter zweistellig. Nach Angaben des WSI-Tarifarchivs der gewerkschaftlichen Hans-Böckler-Stiftung steigen die Tariflöhne in Deutschland 2022 gegenüber dem Vorjahr nur um durchschnittlich 2,7 Prozent. Angesichts einer zu erwartenden Steigerung der Verbraucherpreise um 7,8 Prozent im Jahresschnitt ergebe sich hieraus eine durchschnittliche Verringerung der Einkünfte um 4,7 Prozent bei den tarifvertraglich vereinbarten Reallöhnen.
Zum einen hätten in diesem Jahr aufgrund langfristig wirksamer Tarifverträge in vielen Branchen gar keine neuen Tarifverhandlungen stattgefunden, erläuterte der Leiter des WSI-Tarifarchivs Thorsten Schulten. “Andererseits werden aktuell vereinbarte, deutlich stärkere Tariferhöhungen und Inflationsprämien oft erst ab 2023 wirksam.”

Im kommenden Jahr können Beschäftigte nach seiner Einschätzung auf insgesamt deutlich höhere Tarifzuwächse hoffen. Hierauf deutetet zum einen eine Reihe aktueller Abschlüsse etwa in der chemischen Industrie und in der Metall- und Elektroindustrie hin. Zudem lasse sich auch bei den kommenden Verhandlungen wie etwa im öffentlichen Dienst (Bund und Gemeinden), bei der Deutschen Post AG oder in der Nahrungsmittelindustrie eine Tendenz zu deutlich höheren Tarifforderungen seitens der Gewerkschaften als Tarifpartner beobachten, sagte der Experte.

Die Inflation in Deutschland wird seit Monaten insbesondere von hohen Energie- und Lebensmittelpreisen angetrieben. “Wir beobachten zunehmend auch Preisanstiege bei vielen anderen Waren neben der Energie”, erläuterte Georg Thiel, der Präsident des Statistischen Bundesamtes, in Wiesbaden am Dienstag.
Energie kostete im November durchschnittlich 38,7 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Der Preisanstieg schwächte sich nach einer Rekordsteigerung um 43 Prozent im Oktober damit etwas ab. Für Nahrungsmittel mussten Verbraucher 21,1 Prozent mehr zahlen als im November 2021. Seit Jahresbeginn hat sich der Preisauftrieb den Angaben zufolge hier schrittweise verstärkt.

Insgesamt stiegen die Verbraucherpreise im November gegenüber dem Vorjahresmonat um 10,0 Prozent. Im Oktober hatte die Jahresinflationsrate mit 10,4 Prozent den höchsten Stand seit etwa 70 Jahren erreicht. Im Vergleich zum Vormonat sanken die Verbraucherpreise im November insgesamt um 0,5 Prozent.

Volkswirte sehen in der leichten Entspannung noch keinen Grund zur Entwarnung. Viele Ökonomen rechneten zuletzt erst im Frühjahr 2023 mit einem deutlicheren Rückgang der Teuerung. Bundesbankpräsident Joachim Nagel geht davon aus, dass die Inflationsrate in Deutschland auch im kommenden Jahr hoch bleibt.

“Ich halte es für wahrscheinlich, dass im Jahresdurchschnitt eine Sieben vor dem Komma stehen wird”, sagte er jüngst.

Hohe Teuerungsraten schmälern die Kaufkraft der Verbraucher. Die Menschen können sich für einen Euro weniger leisten. Bei einer YouGov-Umfrage unter mehr als 2.000 Befragten in Deutschland gaben im November 23 Prozent an, in den vergangenen drei Monaten meistens oder immer Schwierigkeiten beim Lebensmitteleinkauf gehabt zu haben. Mehr als die Hälfte (59 Prozent) haben nach eigenen Angaben bei den gewohnten Ausgaben bereits den Rotstift angesetzt. Gut zwei Drittel (67 Prozent) der Verbraucher gehen davon aus, ihre Ausgaben weiter zu verringern.

Im Gegensatz zu der häufig von unternehmernahen Instituten vorgebrachten, angeblichen Gefahr einer Lohn-Preis-Spirale liegt hier eher eine andere Dynamik zugrunde. So sieht eine Analyse des Ifo-Instituts neben den gestiegenen Kosten auch höhere Gewinne der Unternehmen als Treiber der aktuellen Inflation.

“Einige Unternehmen scheinen den Kostenschub als Vorwand dafür zu nehmen, durch eine Erhöhung ihrer Absatzpreise auch ihre Gewinnsituation zu verbessern”, erklärte Ifo-Experte Joachim Ragnitz.

Dies dürfte die Inflation besonders verstärkt haben. Allerdings stellt er auch klar, dass die Inflation insgesamt “zu einem ganz erheblichen Teil” tatsächlich auf die gestiegenen Kosten der Unternehmen zurückzuführen sei. Man könne bisher nur vorläufige Aussagen über das tatsächliche Ausmaß des zusätzlichen Faktors treffen.

Die Bundesregierung will die Belastungen für Verbraucher und Unternehmen durch die hohen Energiepreise mit milliardenschweren Entlastungspaketen abfedern. Dazu zählen auch die ab dem kommenden Jahr geplanten Gas- und Strompreisbremsen. Der Bundestag und der Bundesrat sollen darüber zum Ende dieser Woche beschließen. Für private Haushalte und kleine und mittlere Firmen sollen die Preisbremsen ab März gelten, für Januar und Februar ist dann noch rückwirkend eine Entlastung geplant. Für große Industrieverbraucher soll die Gaspreisbremse bereits ab Januar greifen.

Mehr zum Thema – “Wut und Verzweiflung” – Streiks für bessere Löhne in mehreren europäischen Ländern



Source link

Tags: AUFdererzielenGewinneInflationKostenLohnentwertungReallohnverlustTrotzUnternehmen
rtnews

rtnews

Related Posts

EU: Zahl der Asylanträge geht zurück – Deutschland bleibt als Zielland an erster Stelle
Deutschland

EU: Zahl der Asylanträge geht zurück – Deutschland bleibt als Zielland an erster Stelle

04/03/2026
0
Macron: Frankreich will sein Atomwaffenarsenal ausbauen
Deutschland

Macron: Frankreich will sein Atomwaffenarsenal ausbauen

04/03/2026
0
FSB: Ukraine sprengt eigenen Agenten bei Verhaftung in Russland in die Luft (VIDEO)
Deutschland

FSB: Ukraine sprengt eigenen Agenten bei Verhaftung in Russland in die Luft (VIDEO)

03/03/2026
9
AfD wirft Abgeordneten aus der Bundestagsfraktion
Deutschland

AfD wirft Abgeordneten aus der Bundestagsfraktion

03/03/2026
9
Kaiserslautern: Messerangriff vom Samstag forderte nun ein Todesopfer
Deutschland

Kaiserslautern: Messerangriff vom Samstag forderte nun ein Todesopfer

03/03/2026
1
Russland: Razzien gegen mit Ukraine verbundene Terror- und Betrugsnetzwerke (VIDEO)
Deutschland

Russland: Razzien gegen mit Ukraine verbundene Terror- und Betrugsnetzwerke (VIDEO)

03/03/2026
1
Next Post
Internationale Energieagentur: Weltweite Ölnachfrage steigt, Produktion in Russland sinkt

Internationale Energieagentur: Weltweite Ölnachfrage steigt, Produktion in Russland sinkt

Krisen- und Insolvenzticker: Preise im Großhandel steigen im November um rund 15 Prozent

Krisen- und Insolvenzticker: Preise im Großhandel steigen im November um rund 15 Prozent

Schreibe einen Kommentar Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

I agree to the Terms & Conditions and Privacy Policy.

Recent Posts

  • EU: Zahl der Asylanträge geht zurück – Deutschland bleibt als Zielland an erster Stelle
  • Macron: Frankreich will sein Atomwaffenarsenal ausbauen
  • FSB: Ukraine sprengt eigenen Agenten bei Verhaftung in Russland in die Luft (VIDEO)
  • AfD wirft Abgeordneten aus der Bundestagsfraktion
  • Kaiserslautern: Messerangriff vom Samstag forderte nun ein Todesopfer

Recent Comments

  1. 60 Finanzwelt-Nachrichten – SAFE Schutzverein für Finanzen zu Alarmmeldung: Insolvenzen in Deutschland so hoch wie in der Finanzkrise 2009
  2. 60 Finanzwelt-Nachrichten – SAFE Schutzverein für Finanzen zu "Bis hierher lief's noch ganz gut" – Weltverschuldung erreicht neuen Rekord
  3. blue green zu "Gewöhnt euch an teuren Kaffee" – Branchenexperte prognostiziert langfristig hohe Preise
  4. Methyl Blau zu Krise in Pflegeversicherung: Regierungsnahe Ökonomin hat Eigenheime im Visier
  5. picrin saeure zu Ob Hartz IV oder Bürgergeld – es bleibt viel zu wenig
just-now.NEWS Deutschland

© 2022 Now News - Global News Network & Coronapedia

Navigate Site

  • Home
  • Datenschutzerklärung (EU)
  • Haftungsausschluss
  • Cookie-Richtlinie (EU)
  • Impressum
  • Subscription
  • Kasse
  • Warenkorb
  • Mein Konto

Folge Uns Auf

Welcome Back!

Login to your account below

Forgotten Password?

Retrieve your password

Please enter your username or email address to reset your password.

Log In
Cookie-Zustimmung verwalten
Um dir ein optimales Erlebnis zu bieten, verwenden wir Technologien wie Cookies, um Geräteinformationen zu speichern und/oder darauf zuzugreifen. Wenn du diesen Technologien zustimmst, können wir Daten wie das Surfverhalten oder eindeutige IDs auf dieser Website verarbeiten. Wenn du deine Zustimmung nicht erteilst oder zurückziehst, können bestimmte Merkmale und Funktionen beeinträchtigt werden.
Funktional Immer aktiv
Die technische Speicherung oder der Zugang ist unbedingt erforderlich für den rechtmäßigen Zweck, die Nutzung eines bestimmten Dienstes zu ermöglichen, der vom Teilnehmer oder Nutzer ausdrücklich gewünscht wird, oder für den alleinigen Zweck, die Übertragung einer Nachricht über ein elektronisches Kommunikationsnetz durchzuführen.
Vorlieben
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist für den rechtmäßigen Zweck der Speicherung von Präferenzen erforderlich, die nicht vom Abonnenten oder Benutzer angefordert wurden.
Statistiken
Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu statistischen Zwecken erfolgt. Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu anonymen statistischen Zwecken verwendet wird. Ohne eine Vorladung, die freiwillige Zustimmung deines Internetdienstanbieters oder zusätzliche Aufzeichnungen von Dritten können die zu diesem Zweck gespeicherten oder abgerufenen Informationen allein in der Regel nicht dazu verwendet werden, dich zu identifizieren.
Marketing
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist erforderlich, um Nutzerprofile zu erstellen, um Werbung zu versenden oder um den Nutzer auf einer Website oder über mehrere Websites hinweg zu ähnlichen Marketingzwecken zu verfolgen.
Optionen verwalten Dienste verwalten Anbieter verwalten Lese mehr über diese Zwecke
Einstellungen ansehen
{title} {title} {title}
No Result
View All Result
  • Home
  • Abonnement
  • Kategorie
    • Pandemie
    • Deutschland
    • Russland
    • USA
    • China
    • Welt
    • Wirtschaft
    • Gesundheit
    • Great Reset
    • Meinung
  • Mein Konto
  • Impress
    • Impressum
    • Cookie-Richtlinie (EU)
    • Haftungsausschluss
    • Datenschutzerklärung (EU)

© 2022 Now News - Global News Network & Coronapedia

This website uses cookies. By continuing to use this website you are giving consent to cookies being used. Visit our Privacy and Cookie Policy.
Are you sure want to unlock this post?
Unlock left : 0
Are you sure want to cancel subscription?