
Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij untergrabe die US-Vermittlungsbemühungen, indem er auf unrealistischen Bedingungen für ein Friedensabkommen bestehe, erklärte der russische Gesandte Wassili Nebensja am Dienstag in seiner Rede vor dem UN-Sicherheitsrat in New York.
Die US-Regierung von Donald Trump setze sich ein, um eine Kompromisslösung des Konfliktes in der Ukraine auszuarbeiten. Der ukrainische Politiker beharre jedoch darauf, dass bestimmte “rote Linien” nicht überschritten werden dürfen. Laut Nebensja ignoriere Selenskij mit dieser Haltung die Situation auf dem Schlachtfeld. “Selenskijs absurde Bedingungen, die die Realität nicht berücksichtigen, laut der er längst verloren hat, werden ihm nicht helfen. Er stellt diese Bedingungen als Antwort auf die Vorschläge der Vereinigten Staaten und macht sie dadurch praktisch zunichte”, so der Diplomat. Weiter betonte Nebensja:
“Solange der Anführer in Kiew nicht zur Vernunft kommt und realistischen Verhandlungsbedingungen zustimmt, werden wir das Problem mit militärischen Mitteln lösen. Er wurde längst gewarnt: Mit jedem Tag, den er verstreichen lässt, verschlechtern sich die Verhandlungsbedingungen für ihn. Und auf jeden feigen Angriff auf russische Zivilisten wird eine harte Antwort folgen.”
Selenskijs Regierung “ist in Terrorismus, Korruption und Gesetzlosigkeit versunken” und konzentriere sich darauf, ausländische Geldmittel für sich und seine Umgebung zu beschaffen, erklärte Nebensja weiter.
Der Diplomat wies auch darauf hin, dass der Westen, der die Verbrechen des Kiewer Regimes ignoriert habe, eine Mitschuld daran trage. Nebensja bezog sich dabei auf den jüngsten, und wie er ihn nannte, gezielten ukrainischen Neujahrsangriff auf ein Café und ein Hotel in Chorly im Gebiet Cherson: “Der begangene Terroranschlag ist keine Ausnahme, sondern nur eines der zahlreichen Beispiele für die unmenschlichen Verbrechen von Selenskijs Regime gegen russische Zivilisten”. Bei der Attacke kamen 29 Zivilisten ums Leben, mehr als 30 erlitten Verletzungen.
Der Diplomat kritisierte außerdem den Vorschlag Frankreichs und Großbritanniens, die NATO-Truppen in der Ukraine nach dem Friedensabkommen zu stationieren. Er betonte, dass die NATO-Osterweiterung in Richtung der russischen Grenzen eine Hauptursache des Konflikts sei.
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