-
27.12.2022 08:21 Uhr
08:21 Uhr
UN-Generalsekretär Guterres bietet sich als Vermittler im Ukraine-Konflikt an
Archivbild: Der Generalsekretär der Vereinten Nationen António GuterresSelcuk Acar/Anadolu Agency / Gettyimages.ru UN-Generalsekretär António Guterres ist bereit, im Ukraine-Konflikt zu vermitteln, wenn alle Seiten zustimmen. Dies teilte Guterres’ Büro gegenüber TASS mit. Die Nachrichtenagentur gibt die Erklärung wörtlich weiter:
“Wie der Generalsekretär bereits mehrfach erklärt hat, kann er nur dann vermitteln, wenn alle Seiten dies wollen.”
-
07:58 Uhr
Medwedew sagt für 2023 ein Viertes Reich und Besetzung der Westukraine durch Polen und Ungarn voraus
Archivbild: Dmitri MedwedewMichail Woskresenski / Sputnik Dmitri Medwedew, der frühere Präsident und stellvertretende Vorsitzende des russischen Sicherheitsrats, hat auf Twitter seine Vorhersagen für das kommende Jahr einschließlich der Situation in der Ukraine mitgeteilt.
Laut dem Politiker werden Polen und Ungarn die westlichen Regionen der ehemaligen Ukraine besetzen. Ein Viertes Reich werde erstehen, das “aus Deutschland und seinen Satelliten, das heißt Polen, den baltischen Staaten, Tschechien, der Slowakei, der Kiewer Republik und weiteren Ausgestoßenen” bestehen soll. Später werde ein Krieg zwischen Frankreich und dem Vierten Reich ausbrechen. In der Folge werde Europa geteilt, Polen neu aufgeteilt.
4. Poland and Hungary will occupy western regions of the formerly existing Ukraine5. The Fourth Reich will be created, encompassing the territory of Germany and its satellites, i.e., Poland, the Baltic states, Czechia, Slovakia, the Kiev Republic, and other outcasts
— Dmitry Medvedev (@MedvedevRussiaE) December 26, 2022
-
07:29 Uhr
LVR: Kiew verlegt Sturmtruppen mit im Ausland ausgebildeten ukrainischen Soldaten und Söldnern nach Kremennaja
Archivbild: Ukrainische Soldaten in Donezker Volksrepublik am 25. DezemberPierre Crom / Gettyimages.ru Die ukrainischen Streitkräfte haben Sturmtruppen mit im Ausland ausgebildeten ukrainischen Soldaten und Söldnern in das Gebiet bei Kremennaja in der Volksrepublik Lugansk (LVR) verlegt. Dies teilte Andrei Marotschko, ein Offizier der LVR-Volksmiliz, am Dienstag gegenüber TASS mit.
Marotschko zufolge hätten die ukrainischen Truppen bei dem Versuch, die Verteidigungslinie der russischen Streitkräfte bei Kremennaja zu durchbrechen, Verluste erlitten und seien “in ihre zuvor besetzten Stellungen zurückgekehrt”. Derzeit versuche die ukrainische Armee, sich neu zu gruppieren und ihre Verluste aufzufüllen, um ihre Offensiven wieder aufnehmen zu können.
-
07:02 Uhr
Lawrow: Ukraine will Frontalzusammenstoß zwischen NATO und Russland
Archivbild: Sergei Lawrow, 26. DezemberSergei Gunejew / Sputnik Russland wirft der Ukraine vor, die USA und andere NATO-Mitglieder tiefer in den Krieg hineinziehen zu wollen. Dies sagte der russische Außenminister Sergei Lawrow der Nachrichtenagentur TASS in einem in der Nacht zum Dienstag veröffentlichten Interview. Er wörtlich:
“Das Kiewer Regime versucht, die US-Amerikaner und andere NATO-Mitglieder tiefer in den Strudel des Konflikts zu ziehen, und hofft dabei, ihren Frontalzusammenstoß mit der russischen Armee unvermeidlich zu machen.”
Lawrow erinnerte in diesem Zusammenhang an den Einschlag einer Rakete Mitte November in Polen und bezeichnete Kiews Reaktion darauf als Provokation. Der ukrainische Präsident Wladimr Selenskij habe versucht, das Geschoss “als russische Rakete auszugeben”, sagte Lawrow. Er betonte, es sei gut, dass Washington und Brüssel damals die Weisheit gehabt hätten, nicht darauf hereinzufallen. Allerdings habe dieser Vorfall gezeigt, dass Kiew vor nichts zurückschrecke.
-
26.12.2022 22:00 Uhr
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
-
21:52 Uhr
Maria Sacharowa bezeichnet ukrainisches Gesetz über nationale Minderheiten als zynischen Hohn
Archivbild: Maria SacharowaPressedienst des russischen Außenministeriums / Sputnik Nur die Umsetzung der Aufgaben der russischen Sonderoperation in der Ukraine wird der russischsprachigen Bevölkerung ihre Rechte zurückgeben — mit diesen Worten kommentierte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, die Verabschiedung eines neuen Gesetzes über nationale Minderheiten in der Ukraine. Weiter hieß es:
“Wir halten es für unsere Pflicht, die Aufmerksamkeit der gesamten internationalen Gemeinschaft auf die zynische Verhöhnung der ukrainischen Gesetzgeber zu lenken, die gegen alle Verpflichtungen dieses Staates verstoßen.”
Sacharowa betonte, das russische Außenministerium habe das am 13. Dezember vom ukrainischen Parlament verabschiedete Gesetz “Über nationale Minderheiten (Gemeinschaften) in der Ukraine” sorgfältig geprüft.
Das Gesetz über nationale Minderheiten war am 13. Dezember von der Werchowna Rada angenommen worden. Das Dokument verbietet insbesondere die “Popularisierung und Propaganda” von Russland und Handlungen seiner staatlichen Persönlichkeiten, sowie Strukturen, die ein “positives Bild” des Landes vermitteln.
-
21:18 Uhr
Zwei Zivilisten in Makejewka in der DVR durch ukrainischen Beschuss verletzt
Nach Angaben der DVR-Vertretung beim Gemeinsamen Zentrum für die Kontrolle und Koordinierung ukrainischer Kriegsverbrechen sind zwei Zivilisten in der Siedlung Makejewka im Gebiet Donezk durch den Beschuss ukrainischer Truppen verwundet worden. Es geht um zwei Männer, geboren in den Jahren 1988 und 1991.
Darüber hinaus berichtete der Bürgermeister von Donezk, Alexei Kulemsin, dass zwei Menschen bei einer der Attacken am 26. Dezember verletzt worden seien. Betroffen sind eine 1939 geborene Frau und ein 1954 geborener Mann.
-
20:51 Uhr
Ukrainischer Außenminister: Kiew will “Friedensgipfel” auf der UN-Plattform abhalten
Archivbild: Dmitri KulebaANDREI PUNGOVSCHI / AFP Der ukrainische Außenminister Dmitri Kuleba hat in einem Interview mit der Associated Press erklärt, dass die ukrainischen Behörden Ende Februar einen “Friedensgipfel” im Rahmen der Vereinten Nationen mit dem Generalsekretär der Organisation, António Guterres, als möglichem Vermittler durchführen möchten. Kuleba fügte hinzu:
“Es geht darum, alle einzubeziehen. Jeder Krieg endet diplomatisch. Jeder Krieg endet durch Handlungen auf dem Schlachtfeld und am Verhandlungstisch.”
Gleichzeitig antwortete Kuleba auf die Frage nach einer Einladung Russlands zum Gipfel, dass ein solcher Schritt erst nach einem “internationalen Prozess wegen Kriegsverbrechen” möglich sei.
-
20:10 Uhr
Oberhaupt von Sewastopol rät vom Pyrotechnik-Einsatz an Neujahrs-Feiertagen ab
(Symbolbild)Grigori Sysojew / Sputnik Michail Raswosschajew, der Gouverneur der Stadt Sewastopol, die sich auf der Krim befindet, hat die Einwohner aufgerufen, während der Neujahrs-Feiertage auf die Verwendung pyrotechnischer Erzeugnisse zu verzichten. Viele Menschen hätten jetzt Angst vor lauten Geräuschen, aber man dürfe Pyrotechnik nicht verbieten, so der Beamte. Daher wandte sich der Politiker an die Einwohner von Sewastopol:
“Wir sollten unsere Nachbarn nicht unnötig erschrecken und zu dieser Zeit keine Feuerwerkskörper abbrennen. Wir werden am Tag des Sieges in der speziellen Militäroperation alle verfügbaren Feuerwerkskörper gemeinsam abfeuern.”
Der Gouverneur fügte hinzu, dass die Sicherheitsvorkehrungen in der Region während der Neujahrs-Feiertage verstärkt würden.
-
19:37 Uhr
Donezker Behörden: Zwei Zivilisten während Beschusses durch ukrainische Armee verletzt
Das Hauptquartier der Territorialen Verteidigung der Donezker Volksrepublik teilte auf seinem Telegram-Kanal mit, dass zwei Menschen bei einer Attacke der ukrainischen Streitkräfte verletzt worden seien. Der Donezker Bürgermeister Alexei Kulemsin veröffentlichte die Bilder, die die Folgen des Beschusses zeigen.