No Result
View All Result
  • Login
  • Home
  • Deutschland
  • Welt
    • USA
    • Russland
    • China
  • Pandemie
  • Great Reset
    • GreatVideos
  • Gesundheit
  • Wirtschaft
  • Meinung
PRICING
SUBSCRIBE
  • Home
  • Deutschland
  • Welt
    • USA
    • Russland
    • China
  • Pandemie
  • Great Reset
    • GreatVideos
  • Gesundheit
  • Wirtschaft
  • Meinung
No Result
View All Result
JUST-NOW
No Result
View All Result

"Europa der Verteidigung" – Die geplante Aufrüstung der EU

rtnews by rtnews
22/01/2024
Reading Time: 4 mins read
0
0
SHARES
8
VIEWS
Share on TelegramShare on TwitterShare on Facebook

Die Friedensnobelpreisträgerin EU versucht aktuell, sich mit einem massiven Rüstungsprogramm neuen Schwung zu geben. Kann es – von der dadurch verstärkten Kriegsgefahr abgesehen – gelingen, die 27 Mitgliedstaaten auf diesem Weg fester aneinander zu binden?

Von Pierre Lévy

In der EU wird viel gestritten: Stabilitätspakt, Migrationspolitik, Erhöhung des mehrjährigen Gemeinschaftshaushalts, zollfreie Einfuhr ukrainischer Agrarprodukte, Erweiterung, “Green Deal” und so weiter. Die Liste der Dossiers, über die sich die 27 offen oder diskret streiten, ist noch länger.

Hat der französische EU-Binnenmarktkommissar Thierry Breton in diesem zumindest unruhigen Umfeld einen Bereich gefunden, in dem sich die Mitgliedsländer endlich einig sind? Am 11. Januar schlug er vor, das “Europa der Verteidigung” – richtiger wäre es, von einem Europa der Rüstung zu sprechen – durch die Schaffung eines mit 100 Milliarden Euro ausgestatteten Fonds zu stärken. Die Summe ist nicht ganz unbedeutend: Wenn man sie auf die in der EU lebende Bevölkerung bezieht, entspricht sie mehr als 200 Euro pro Person, Babys eingeschlossen.

Laut dem Kommissar – der in seiner Zeit als französischer Finanzminister (2005 bis 2007) ein großer Befürworter von Kürzungen der öffentlichen Ausgaben war – geht es zum einen darum, “unsere industrielle Verteidigungsbasis deutlich zu stärken”, und zum anderen darum, “gemeinsame Sicherheitsinfrastrukturen zu entwickeln”. Zu letzteren könnten beispielsweise der Einsatz von Weltraumüberwachungssatelliten, gemeinsame Luftverteidigungssysteme, der mögliche Start eines europäischen Flugzeugträgers oder gemeinsame Zentren für Cybersicherheit gehören.

Der direkte Kauf von Waffen, Munition und Ausrüstung durch die EU ist nach den Verträgen nicht zulässig. Um diese unglückliche Hürde zu umgehen, gibt es schon mehrere Fonds, wie den Europäischen Verteidigungsfonds, der die militärische Forschung finanziert; den ASAP-Fonds, der Investitionen von Rüstungsunternehmen fördert, die Munition herstellen; und den EDIP-Fonds, der die gemeinsame Beschaffung von militärischer Ausrüstung durch mindestens drei Mitgliedstaaten begünstigt.

Man könnte auch die “Europäische Friedensfazilität” [sic!] nennen, ein älteres Instrument, das den militärischen Bedarf von Ländern oder Regimen decken soll, die Brüssel unterstützen möchte, was nicht aus dem allgemeinen EU-Haushalt geschehen kann. Das Problem ist, dass dieser Fonds durch die Hilfe für die Ukraine weitgehend geleert wurde und ein Konsens gefunden werden müsste, um ihn wieder aufzufüllen.

Mit seinem im Januar vorgelegten Entwurf (der ohnehin nicht vor Ende des Jahres Gestalt annehmen wird) möchte Brüssel Waffen- und Ausrüstungshersteller subventionieren, die aus mehreren Mitgliedstaaten stammen und sich zur Zusammenarbeit verpflichten.

“Wir sind bereit, den Unternehmen zu helfen, bestimmte Risiken einzugehen, insbesondere in neue Kapazitäten zu investieren, ohne dass sie von Anfang an über Aufträge der verschiedenen Armeen verfügen”, erklärte Breton.

Im Klartext: Das Geld der Steuerzahler wird riskiert, damit die Firmen sicher sein können, ihre Kosten zu decken, auch wenn die Aufträge nicht so zahlreich wie erwartet ausfallen.

Hierbei könnte angemerkt werden, dass es sich um staatliche Beihilfen handelt, die im Prinzip nicht sehr konform mit dem von den Verträgen vorgeschriebenen Liberalismus sind. Einige Regierungen könnten dieses Argument übrigens vorbringen, um das Projekt anzufechten. Aber für Herrn Breton und viele andere europäische Politiker (darunter Emmanuel Macron) ist es diese Ausnahme wert.

Wenn keiner von ihnen mehr von einer gemeinsamen EU-Armee zu träumen wagt, verfolgt dieses “Europa der Verteidigung” in Wirklichkeit zwei Ziele: die Kanonenhändler zufriedenzustellen und sie insbesondere gegenüber den großen amerikanischen Konzernen zu unterstützen, die mehr denn je auf europäische Aufträge schielen; und die Fantasien von der “Macht Europa”, dem neuen globalen Horizont, von dem die EU-Eliten träumen, zu erfüllen. Am 27. Februar wird die Kommission in diesem Zusammenhang ihre “neue Verteidigungsstrategie” erläutern.

Das erste Ziel ist umso ausschlaggebender, als zahlreiche Mitgliedstaaten nicht zögern, sich jenseits des Atlantiks einzudecken, sehr zum Leidwesen der europäischen Firmen (ADS/Airbus, Dassault, Thales, KMW, Rheinmetall …).

Erst kürzlich besuchte der bulgarische Verteidigungsminister Washington und anschließend die Fabriken des Riesen Lockheed Martin. Auf seiner Einkaufsliste stehen F-16-Kampfjets, Kampffahrzeuge, modernste Radaranlagen, Raketen für die Küstenwache und so weiter. Sofia plant, bis 2032 zehn Milliarden US-Dollar in diese Bereiche zu investieren. Bulgarien gilt als das ärmste Land der EU (aber auch als eines der Länder, in denen der Anteil der Bevölkerung, der als “prorussisch” – in Wirklichkeit kriegsgegnerisch – bezeichnet wird, am höchsten ist).

Polen wiederum hatte im Juli 2022 den “Vertrag des Jahrhunderts” (Flugzeuge, Panzer, Haubitzen …) mit südkoreanischen Firmen unterzeichnet, sehr zum Leidwesen der europäischen Lieferanten.

Das zweite Ziel wurde durch eine Erklärung des neuen französischen Verteidigungsministers am 12. Januar wieder verdeutlicht. Stéphane Séjourné, ein enger Vertrauter des Präsidenten (der übrigens der Lebensgefährte des neuen Premierministers Gabriel Attal war), betonte erneut die Bedeutung der “Macht Europa” und betonte: “Die Wiederbewaffnung Frankreichs erfolgt natürlich durch die Wiederbewaffnung Europas.”

Der Zufall wollte es, dass sechs Tage später der Essay eines französischen Journalisten, der sich auf militärische Fragen spezialisiert hat, in die Buchhandlungen kommen sollte. Der Titel lautet: “Sind wir bereit für den Krieg?”

Früher verkündeten die Propagandisten der EWG und später der EU: “Europa ist Wohlstand” und “Europa ist Frieden”.

Der zweite Slogan ist nun auf dem besten Weg, genauso beruhigend zu werden wie der erste.

Mehr zum Thema – Problemkind Ukraine – EU-Ratssitzung mit brisanter Tagesordnung



Source link

Tags: AufrüstungderdiegeplantequotEuropaVerteidigungquot
rtnews

rtnews

Related Posts

Die russisch-weißrussische Union hat einen 30-jährigen Weg von der Theorie zur Praxis zurückgelegt
Deutschland

Die russisch-weißrussische Union hat einen 30-jährigen Weg von der Theorie zur Praxis zurückgelegt

02/04/2026
0
Ein Absturz, der Leben rettete: Ausstellung im Russischen Haus erinnert an die Helden von Stößensee
Deutschland

Ein Absturz, der Leben rettete: Ausstellung im Russischen Haus erinnert an die Helden von Stößensee

02/04/2026
1
Österreich verweigert US-Militärflugzeugen den Überflug
Deutschland

Österreich verweigert US-Militärflugzeugen den Überflug

02/04/2026
0
Wahlkampf in Ungarn: Orbán und Fidesz-Partei liegen in Prognosen wieder vorn
Deutschland

Wahlkampf in Ungarn: Orbán und Fidesz-Partei liegen in Prognosen wieder vorn

02/04/2026
1
Medien: Japan will Wirtschaftsdelegation nach Russland entsenden
Deutschland

Medien: Japan will Wirtschaftsdelegation nach Russland entsenden

02/04/2026
1
BBC in neuen Pädophilie-Skandal verstrickt: Moderator Scott Mills gefeuert
Deutschland

BBC in neuen Pädophilie-Skandal verstrickt: Moderator Scott Mills gefeuert

02/04/2026
22
Next Post
Argentiniens Präsident Milei schafft jegliches Minimum an sozialer Fürsorge ab

Argentiniens Präsident Milei schafft jegliches Minimum an sozialer Fürsorge ab

Für sechs Tage: GDL will Bahn ab Mittwoch komplett bestreiken

Für sechs Tage: GDL will Bahn ab Mittwoch komplett bestreiken

Schreibe einen Kommentar Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

I agree to the Terms & Conditions and Privacy Policy.

Recent Posts

  • Die russisch-weißrussische Union hat einen 30-jährigen Weg von der Theorie zur Praxis zurückgelegt
  • Ein Absturz, der Leben rettete: Ausstellung im Russischen Haus erinnert an die Helden von Stößensee
  • Österreich verweigert US-Militärflugzeugen den Überflug
  • Wahlkampf in Ungarn: Orbán und Fidesz-Partei liegen in Prognosen wieder vorn
  • Medien: Japan will Wirtschaftsdelegation nach Russland entsenden

Recent Comments

  1. 60 Finanzwelt-Nachrichten – SAFE Schutzverein für Finanzen zu Alarmmeldung: Insolvenzen in Deutschland so hoch wie in der Finanzkrise 2009
  2. 60 Finanzwelt-Nachrichten – SAFE Schutzverein für Finanzen zu "Bis hierher lief's noch ganz gut" – Weltverschuldung erreicht neuen Rekord
  3. blue green zu "Gewöhnt euch an teuren Kaffee" – Branchenexperte prognostiziert langfristig hohe Preise
  4. Methyl Blau zu Krise in Pflegeversicherung: Regierungsnahe Ökonomin hat Eigenheime im Visier
  5. picrin saeure zu Ob Hartz IV oder Bürgergeld – es bleibt viel zu wenig
just-now.NEWS Deutschland

© 2022 Now News - Global News Network & Coronapedia

Navigate Site

  • Home
  • Datenschutzerklärung (EU)
  • Haftungsausschluss
  • Cookie-Richtlinie (EU)
  • Impressum
  • Subscription
  • Kasse
  • Warenkorb
  • Mein Konto

Folge Uns Auf

Welcome Back!

Login to your account below

Forgotten Password?

Retrieve your password

Please enter your username or email address to reset your password.

Log In
Cookie-Zustimmung verwalten
Um dir ein optimales Erlebnis zu bieten, verwenden wir Technologien wie Cookies, um Geräteinformationen zu speichern und/oder darauf zuzugreifen. Wenn du diesen Technologien zustimmst, können wir Daten wie das Surfverhalten oder eindeutige IDs auf dieser Website verarbeiten. Wenn du deine Zustimmung nicht erteilst oder zurückziehst, können bestimmte Merkmale und Funktionen beeinträchtigt werden.
Funktional Always active
Die technische Speicherung oder der Zugang ist unbedingt erforderlich für den rechtmäßigen Zweck, die Nutzung eines bestimmten Dienstes zu ermöglichen, der vom Teilnehmer oder Nutzer ausdrücklich gewünscht wird, oder für den alleinigen Zweck, die Übertragung einer Nachricht über ein elektronisches Kommunikationsnetz durchzuführen.
Vorlieben
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist für den rechtmäßigen Zweck der Speicherung von Präferenzen erforderlich, die nicht vom Abonnenten oder Benutzer angefordert wurden.
Statistiken
Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu statistischen Zwecken erfolgt. Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu anonymen statistischen Zwecken verwendet wird. Ohne eine Vorladung, die freiwillige Zustimmung deines Internetdienstanbieters oder zusätzliche Aufzeichnungen von Dritten können die zu diesem Zweck gespeicherten oder abgerufenen Informationen allein in der Regel nicht dazu verwendet werden, dich zu identifizieren.
Marketing
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist erforderlich, um Nutzerprofile zu erstellen, um Werbung zu versenden oder um den Nutzer auf einer Website oder über mehrere Websites hinweg zu ähnlichen Marketingzwecken zu verfolgen.
Manage options Manage services Manage vendors Read more about these purposes
Einstellungen ansehen
{title} {title} {title}
No Result
View All Result
  • Home
  • Abonnement
  • Kategorie
    • Pandemie
    • Deutschland
    • Russland
    • USA
    • China
    • Welt
    • Wirtschaft
    • Gesundheit
    • Great Reset
    • Meinung
  • Mein Konto
  • Impress
    • Impressum
    • Cookie-Richtlinie (EU)
    • Haftungsausschluss
    • Datenschutzerklärung (EU)

© 2022 Now News - Global News Network & Coronapedia

This website uses cookies. By continuing to use this website you are giving consent to cookies being used. Visit our Privacy and Cookie Policy.
Are you sure want to unlock this post?
Unlock left : 0
Are you sure want to cancel subscription?