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Epstein und kein Ende – Mainstream stürzt sich auf Mette-Marit, warum nicht auf Peter Thiel?

rtnews by rtnews
02/02/2026
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Das US-Justizministerium präsentiert mal wieder nachweisliche Protagonisten aus dem Umfeld des Sexualverbrechers Jeffrey Epstein. In den Fokus der Wahrnehmung geriet nun erstmalig die norwegische Kronprinzessin Mette-Marit. Bei Betrachtung der jüngsten Skandalmeldungen stellt sich nur eine Frage: Warum erfolgen keine Verhaftungen?

Von Bernhard Loyen

Nun also erneut ein Riesenkonvolut von “drei Millionen Seiten, 180.000 Bildern und 2.000 Videos”, eingescannte Dokumente von den sichergestellten Festplatten des abgrundtief bösen Jeffrey Epstein. Auch das ist eine bewusste Strategie der Verwirrung. Mit den heutigen Möglichkeiten der Manipulation können da ohne größere Anstrengung kleine, aber feine, bewusste Fehlinformationen platziert werden, um von maßgeblichen, “wichtigen” Tatsachen abzulenken.

Wirklich Elementares aus dem jahrzehntelangen grauenhaften, ausgeklügelten System von Macht, Missbrauch und Abgründen der Menschheit aus einer mehr als gestörten Parallelwelt, wird weiterhin manipulativ zurückgehalten für … – ja, wofür? Einen weiteren Tag X des Absturzes für Person Y?

Nach Betrachtung erster Analysen in den sozialen Medien und der umgehenden Leitartikel in den Mainstreammedien, wird sehr schnell offensichtlich: Die bewusst gelegten Ablenkungsfährten werden dankend aufgenommen und breit publiziert. Es fallen erneut die Namen, die wahrgenommen werden sollen, allen voran Trump, Musk, Gates und der schmierige Andrew Mountbatten-Windsor, ehemals unantastbarer Duke of York.

Ungeachtet dessen, ob Jeffrey Epstein Suizid verübte oder ob er schlichtweg beseitigt wurde, werden interessierte Bürger die definitive Wahrheit letztlich wohl niemals erfahren. Der Mann – ein für Jahrzehnte israelischer “Honeypot”-Akteur der unantastbaren Art (?) – wurde sogenannten Eliten am Ende zu unangenehm, zu gefährlich in seinen Absichten und Plänen vor und nach Haftantritt. 

Der aktuelle Aufmacher der Stunde gilt dem “creepy crawler“, dem “gruseligen Krabbler” Mountbatten-Windsor. Am Wochenende fand die deutsche Journaille zudem Unverständnis, Spott und Häme für die norwegische Kronprinzessin Mette-Marit und ihren “irritierenden” Mailkontakt mit Epstein. Laut Artikeln wird empört berichtet, dass der Name Mette-Marit “mindestens tausendmal in den am Freitag vom US-Justizministerium veröffentlichten Akten auftaucht”. Warum jetzt und nicht in den vorherigen Konvoluten? Antwort gibt die Bild-Redaktion:

“Am 3. Februar beginnt der Vergewaltigungsprozess um Marius Borg Høiby [vorbestrafter Sohn von Mette-Marit aus erster Ehe]. Als sei das nicht schon schlimm genug, kommt durch neu veröffentlichte ‘Epstein-Files’ ans Licht: Kronprinzessin Mette-Marit soll ‘mehrere Hundert Mal’ mit dem verurteilten Sexualstraftäter in Kontakt gestanden haben.”

Also, alles nur Zufall zum Thema der Veröffentlichungsstrategie? In den nun bekannt gewordenen E-Mails fragte Mette-Marit Epstein laut einem Screenshot demnach unter anderem wörtlich, ob es “für eine Mutter unangemessen ist, als Bildschirmschoner für ihren 15-jährigen Sohn ein Bild von zwei nackten Frauen, die ein Surfbrett tragen, vorzuschlagen”. So der Berliner Tagesspiegel zitierend, exemplarisch für Copy/Paste-Qualitätsjournalismus, da in der Mail von “Wallpaper” gesprochen wird, also Tapete.

Crown Princess Mette-Marit asks Jeffery Epstein if it’s inappropriate to suggest that her 15-year-old son Marius have a wallpaper with two naked women carrying a surfboard. Given that her son will be on trial next week for rape, in hindsight, this seems like a really bad idea. pic.twitter.com/nBrfvIcGRZ

— Royal News Network (@RNN_RoyalNews) January 31, 2026

Bleiben wir in Norwegen und Epstein-“Neuheiten”, die in den vergangenen Tagen für die Mainstreammedien nachweislich anscheinend mit Gründen nicht von Interesse waren. Man kann auf der Webseite des US-Justizministeriums Suchbegriffe eingeben. Nach erkenntnisreichen Stunden der Lektüre und Betrachtung von Fotos der New Yorker Wohnung und des Anwesens auf Little St.James findet sich im aktuellen Material folgende Mail an Peter Thiel, Chef von Palantir und aktuell kommender Drohnenlieferant der Bundeswehr.

So heißt es zu Plänen eines erneuten Wiedersehens von Epstein und Thiel:

“Thorbjørn Jagland wird die ganze nächste Woche auf der Insel sein, kommen Sie doch vorbei!”

Jagland gehört zu den bekanntesten Sozialdemokraten Norwegens der letzten Jahrzehnte. So war er Regierungschef Norwegens (1996–1997), Außenminister Norwegens (2000–2001), Präsident des norwegischen Parlaments (2009–2013), Generalsekretär des Europarats (2009–2019) sowie viele Jahre Vorsitzender des norwegischen Nobelkomitees.

Archiv B.Loyen

Auf der Insel, der Insel der Schande, des Kindesmissbrauchs und vielleicht noch viel mehr? Jagland traf sich laut Mailkorrespondenz aus im Vorjahr freigegebenen Unterlagen im September 2013 auch mit Epstein zum “Lunch” in New York. Was folgte – mutmaßend – im Anschluss als Entspannungsprogramm in Epsteins mehrstöckigem Appartement?

Archiv B.Loyen

Jagland hätte es demnach auch begrüßt, wenn Epstein im Oktober 2013 nach Paris gereist wäre, und zwar aus folgenden Gründen:

“Hallo Jeffrey, bist du nächsten Montag in Paris? Wenn ja, wird der französische Präsident [François Hollande ] dich zur Zeremonie im Élysée-Palast einladen, um mir die Auszeichnung zu überreichen.”

Gibt man bei der ARD-Tagesschau, dem Spiegel, der FAZ oder beim ZDF die Kombination Peter Thiel und Epstein ein, ergeben sich sogenannte Null-Ergebnisse. Das Zeit-Magazin fragt in einem Absatz im Dezember des Vorjahres:

“Vor allem politisch hat der Fall [Epstein] also weiterhin Sprengkraft, nicht nur in den USA. Denn die Liste derer, die nah an Epstein dran waren, ist lang. Auf ihr stehen etwa auch der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman, der ehemalige israelische Premier Ehud Barak und der einflussreiche Techmilliardär Peter Thiel. Erfahren wir mehr, wenn nun weitere Akten öffentlich werden”

“Was die neuen Epstein-Akten zeigen – und was nicht” titelt die Zeit-Redaktion nach den aktuellen Veröffentlichungen. So lauten die Unterkapitel unter anderem bei direkter Namensnennung:

  • Welche neuen Erkenntnisse gibt es zum früheren britischen Prinzen Andrew?
  • Was steht über Elon Musk in den Akten?
  • Welche neuen Informationen gibt es zur Rolle Donald Trumps?
  • Welche Erkenntnisse gibt es zur Rolle von US-Handelsminister Lutnick? [und]
  • Welche anderen Prominenten tauchen in den Akten auf?

Auch dort, Fehlanzeige, keine Erwähnung von Peter Thiel. Ein SZ-Kommentar erwähnt ihn zumindest, jedoch ohne weitere Recherche (Bezahlschranke), mit Schwerpunkt auf zitierte “wichtigere” Namen:

“Trump jedenfalls gehörte früher zu Epsteins Umgebung, ebenso wie viele andere Prominente, die davon heute wie er nichts mehr wissen wollen. An welchem Tag oder in welcher Nacht ‘die wildeste Party’ auf Epsteins Insel in der Karibik stattfinde, erkundigte sich zum Beispiel Elon Musk 2012 in einer E-Mail, wie die New York Times berichtet. Auch der Milliardär Peter Thiel hatte offenbar Kontakt mit Epstein.”

Der attackierte Elon Musk komentierte aktuell auf X mit dem einzig entscheidenden Ansatzpunkt in der gesamten seit Jahren dümpelnden Causa Epstein:

“Wow, es ist schon verrückt, dass Epstein ‘Selbstmord begangen hat’, bevor er erkannte, dass er ‘unschuldig’ war 🙄. Und warum genau sitzt Ghislaine Maxwell im Gefängnis? Ach ja. Die Zahl der Festnahmen von Epstein-Kunden liegt immer noch bei null.”

DAS ist der entscheidende Skandal, neben noch sehr vielen weiteren Nebelgranaten in der manipulativen US-Verschleierungstaktik, angefangen in Washington, über Hollywood bis in die erste Liga der Musikindustrie.

Der verantwortliche US-Generalstaatsanwalt Todd Blanch erklärte am Wochenende, dass “die Überprüfung der Unterlagen zu Jeffrey Epstein durch das Justizministerium (DOJ) abgeschlossen” seien. Blanche erklärte weiter, dass “zwar einige Dokumente noch nicht veröffentlicht” worden seien, “die Überprüfung jedoch abgeschlossen” wurde. 

Der US-Sender ABS News zitiert dann den entscheidenden Absatz in der Pressekonferenz, der die hohen Tore zur tiefschwarzen Hölle manipulativ und bewusst seitens der US-Regierung verschlossen hält:

“Blanche sagte, dass mehrere Kategorien aufgrund ihrer Sensibilität von der Veröffentlichung ausgenommen wurden. Dazu gehören personenbezogene Daten der Opfer, medizinische Akten der Opfer, Bilder mit Kinderpornografie, Informationen zu laufenden Verfahren sowie alle Bilder, die Tod oder Missbrauch darstellen.”

Das Bundesverteidigungsministerium plant Medienberichten zufolge, zwei Unternehmen Verträge im Rahmen eines Drohnen-Beschaffungsdokuments zu erteilen, “das der Bundestag voraussichtlich in der letzten Februarwoche billigen werde”, so die Wirtschaftswoche.

Die Webseite Investment Week informierte im August des Vorjahres darüber, dass das deutsche Unternehmen Stark Defence mit Investoren des “Who-is-Who der sicherheitspolitischen Digitalelite” glänzen würde, darunter “Peter Thiels Thiel Capital”.

Ein gewichtiger Grund dafür, dass sich der deutsche Mainstream aktuell eben auf Mette-Marit konzentriert und nicht auf Epstein-Partyfreund und mehr … Peter Thiel.

Zur Not geht man – weiterhin – im militärisch-industriellen Komplex, wie gehabt und vollkommen unbekümmert, über Leichen.

Mehr zum Thema – Epstein-Akten, das britische Königshaus und der KGB: Zweite Zeugin belastet Ex-Prinz Andrew





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Tags: AUFEndeEpsteinKeinMainstreamMetteMaritnichtPetersichstürztThielundWarum
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