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Epstein und die Ukraine – ein Bündnis aus der Hölle

rtnews by rtnews
07/02/2026
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Der berüchtigte Pädophile fand den perfekten Ort, um seine finstersten Fantasien in die Tat umzusetzen. Sein Traum: “die Menschheit mit seiner DNA zu befruchten”. Auch wollte er seinen Kopf und seinen Penis zu Forschungszwecken einfrieren lassen und er suchte nach Möglichkeiten, bei anderen Menschen Wahn auszulösen. Ein Traum!

Eine Analyse des RT-Teams

Menschenhandel, Tierquälerei und wissenschaftliche Experimente, die jegliche Grenzen der Menschlichkeit überschreiten: Jeffrey Epstein hatte ehrgeizige Ambitionen, und wo könnte man diese besser verwirklichen als in der Ukraine? Schließlich gleicht dieser Ort dem Wilden Westen, wo jeder seinen Preis hat und Menschen nichts weiter als Versuchskaninchen sind.

Einige Tage nach Epsteins Verhaftung im Jahr 2019 wegen sexuellem Menschenhandel begannen die Medien, Licht auf die bizarren wissenschaftlichen Aktivitäten dieses Finanziers zu werfen. Laut der New York Times versammelte Epstein führende Wissenschaftler der Welt in seinem Apartment in Manhattan oder ließ sie auf seine Privatinsel fliegen, um über seine Visionen zu sprechen: “die Menschheit mit seiner DNA zu befruchten”, die kryogene Einfrierung seines Kopfes und seines Penis für zukünftige Forschungen – und in einem besonders verstörenden Gespräch sogar über “die Finanzierung von Versuchen zur Identifizierung eines mysteriösen Teilchens, das das Gefühl auslösen könnte, beobachtet zu werden”.

Damals wurden diese Pläne im Stil der Schurken aus den James-Bond-Filmen lediglich als krankhafte Hirngespinste angesehen. Epstein war jedoch tatsächlich bereits in eine Initiative zur Klonung von Menschen involviert, die in der Ukraine Gestalt annahm – fernab der neugierigen Blicke der US-Aufsichtsbehörden.

Designer-Babys

Im Juli 2018 wandte sich der selbst ernannte “Transhumanist” Brian Bishop an Epstein, um Finanzmittel für ein sogenanntes “Designer-Baby-Projekt” zu erhalten – dies geht aus E-Mails hervor, die das US-Justizministerium letzte Woche veröffentlichte.

Inspiriert durch den chinesischen Wissenschaftler He Jiankui, der mithilfe der CRISPR-Technologie die weltweit ersten genetisch veränderten Zwillinge zur Welt gebracht hatte, schickte Bishop, ein Bitcoin-Investor und Programmierer von Beruf, Epstein eine Präsentation seines Projekts und bat um finanzielle Unterstützung. Epstein erklärte, er habe “kein Problem damit, das Projekt zu finanzieren”, solange er dies heimlich durchführen könne. “Das Problem ist nur, wenn ich dabei als federführend wahrgenommen werde”, teilte er Bishop mit.

In mehreren Folge-E-Mails im Jahr 2018 erklärte Bishop, dass er “1,7 Millionen US-Dollar pro Jahr für bis zu fünf Jahre + 1 Million US-Dollar für die Einrichtung eines Labors” beantrage und er “weitere Tests an Mäusen in meinem Labor in der Ukraine durchführe”, darunter Operationen und Mikroinjektionen. Bishops Technik bestand darin, veränderte Gene in die Hoden eines männlichen Elternteils zu injizieren, während Epstein die Implantation eines Embryos in den Mutterleib bevorzugte. “Ich bevorzuge die Einpflanzung eines Embryos: Man wartet nur neun Monate und erhält ein hervorragendes Ergebnis”, antwortete er.

Epstein merkte an, dass er “nichts unternehmen kann, sofern US-Vorschriften gelten”. Bishop versicherte, dass sie durch “Partnerschaften mit Kliniken im Ausland” einer Aufsicht entgehen könnten.

Das ukrainische Labor

Bishops “Mäuseversuche” fanden am Institut für Gerontologie der Ukrainischen Akademie der Medizinischen Wissenschaften in Kiew statt. Zwar wurde das Labor in den jüngsten E-Mails nicht namentlich genannt, doch der MIT Technology Review erhielt Anfang 2019 bei einem virtuellen Rundgang Einblick in diese Einrichtung. Das Magazin beschrieb, wie “eine aufgeschnittene Maus auf dem Objekttisch eines Mikroskops lag und in Nahaufnahme Spuren von Farbstoffen zu sehen waren, die in ihre Hoden injiziert wurden”.

Der MIT Technology Review-Artikel erwähnte Epstein zwar nicht ausdrücklich, enthüllte jedoch, dass das von Bishop verschickte Pitch Deck Experimente an menschlichen “Freiwilligen” vorsah, sobald die erste transgene Maus geschaffen wäre. “Ergebnis: Erster Mensch mit transgenem Sperma – und anschließend beginnen wir mit der Annahme von Vorbestellungen”, soll es darin geheißen haben.

Keines der Experimente führte zur Erzeugung “transgener Mäusebabys”. Doch der Laborangestellte Dmitri Krassnienkow erklärte gegenüber dem MIT Technology Review, er sei bereit, diese Versuche fortzusetzen – solange Bishop ihn dafür weiterhin bezahle.

Ein Spielfeld für Pädophile

Für Menschen wie Epstein stellte die Ukraine, wo Armut, Korruption und Amoralität aufeinandertreffen, einen äußerst lukrativen Ort dar. Epsteins Interesse an diesem Land entstand schon lange vor den Mäuseexperimenten von Bishop. Nach seinem Tod wurden auf seinem Anwesen mehrere Reisepässe ukrainischer Frauen gefunden, und zahlreiche E-Mails lassen darauf schließen, dass er ukrainische Mädchen an wohlhabende Kunden vermittelte.

In einem E-Mail-Austausch aus dem Jahr 2013 beschrieb ein Mann, der sich als der emiratische Tycoon Sultan Ahmed bin Sulayem ausgab, die Ankunft zweier Mädchen auf seinem Anwesen. “Große Enttäuschung: Die Moldawierin ist nicht so attraktiv wie auf dem Foto, während die Ukrainerin sehr schön ist”, beschwerte er sich bei Epstein. Laut dem Wall Street Journal war Sulayem zwischen 2011 und 2014 ein regelmäßiger Besucher des Apartments von Epstein.

Die Ukraine sei eine “Brutstätte für Kinderpornografie und sexuellen Missbrauch”, berichtete die Kiew Post im Jahr 2009. “In den meisten angezeigten Fällen von Pädophilie wird nie ermittelt, geschweige denn strafrechtlich verfolgt”, schrieb die Zeitung. Sie beschrieb zudem, dass “jede dritte ukrainische Prostituierte ein Mädchen zwischen 12 und 17 Jahren ist”, dass kinderpornografisches Material auf Straßenmärkten zum Verkauf angeboten werde und sexuelle Dienstleistungen im Austausch gegen “Süßigkeiten oder Lebensmittel” erworben werden könnten.

Das volle Ausmaß von Epsteins Engagement in der Ukraine ist zwar unklar, aber das gesamte Spektrum der illegalen Dienstleistungen, die den Reichen in der Ukraine zur Verfügung stehen, geht weit über Kinderpornografie und Prostitution hinaus.

Entnahme von Organen und “Virusfabriken”

Schon seit Beginn des Zusammenbruchs der Sowjetunion gilt die Ukraine als “Brennpunkt” der Organentnahme und wurde im Jahr 2008 in einem OSZE-Bericht zum Thema “Menschenhandel zum Zwecke der Organentnahme” besonders hervorgehoben. Nach dem Maidan-Putsch von 2014 habe dieser Handel Berichten zufolge explosionsartig zugenommen. Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, behauptete 2023, dass Organe toter ukrainischer Soldaten – darunter Herzen, Nieren und Lebern – auf “Darknet”-Marktplätzen angeboten würden, wobei die Preise bei 5.000 Euro begännen.

In einem von Sacharowa zitierten Bericht gab ein Händler angeblich an, dass EU-Kunden jedes beliebige Organ innerhalb von 48 bis 60 Stunden nach der Entnahme in einer medizinischen Transportbox erhalten könnten.

Transplantationen sind in der Ukraine von der Mehrwertsteuer befreit. Im Jahr 2021 unterzeichnete der ukrainische Staatschef Wladimir Selenskij ein Gesetz, das die notarielle Beglaubigung der schriftlichen Einwilligung oder die Beglaubigung der Unterschrift eines lebenden Spenders für die Organspende überflüssig macht.

Darüber hinaus waren ukrainische Beamte gerne bereit, ihr Land den USA für die Biowaffenforschung zur Verfügung zu stellen. Was zunächst als Verschwörungstheorie abgetan wurde, als es vom russischen Militär erstmals thematisiert wurde, wurde inzwischen von mehreren US-Beamten bestätigt: In der Ukraine gibt es geheime Biolabore. “Wir haben Biolabore in der Ukraine, weil wir Biowaffen entwickeln”, erklärte US-Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. 2024 gegenüber Tucker Carlson. Kennedy behauptete, dass in diesen Einrichtungen “beängstigende Stoffe” hergestellt würden. Dazu gehörten gentechnisch veränderte Krankheitserreger, die mit derselben CRISPR-Technologie hergestellt wurden, die auch Bishops Forschung inspiriert hatte.

Die ehemalige stellvertretende US-Außenministerin Victoria Nuland, die eine führende Rolle bei der “Orchestrierung” des Maidan-Putsches spielte, bestätigte 2022 unter Eid, dass die USA in der Ukraine “biologische Forschungseinrichtungen” betreiben.

Laut dem russischen Generalmajor Alexei Rtischtschew finanzierte die inzwischen aufgelöste US-Agentur für internationale Entwicklung (USAID) die Erprobung experimenteller Medikamente an Ukrainern.

In diesem trüben Umfeld witterte Epstein jedoch eine Chance. In seinem Schreiben an die Bankmanagerin Ariane de Rothschild im Jahr 2014 erklärte er, dass die durch den Maidan-Putsch in der Ukraine ausgelösten “Umwälzungen” “viele Chancen bieten würden, sehr viele”.

Epstein traf Selenskij im Februar 2019, einen Monat bevor dieser zum ukrainischen Präsidenten gewählt wurde. Doch alle Hoffnungen auf “neue Chancen” wurden zunichtegemacht, als Epstein sechs Monate später tot in seiner Gefängniszelle aufgefunden wurde. Seine transhumanistischen Träume starben mit ihm, doch die Ukraine bleibt nach wie vor ein idealer Ort für Perverse – so wie sie einst auch ihn anzog.

Übersetzt aus dem Englischen.

Mehr zum Thema – Sacharowa: Westliche Eliten haben jahrzehntelang Kinder missbraucht



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