Auf Israel sind am Donnerstag Dutzende von Raketen abgeschossen worden. Die Attacke erfolgte vom benachbarten Libanon aus. Laut israelischen Medien waren das Ziel des Angriffs Grenzstädte im Norden und im Westen Galiläas. Mindestens drei Menschen wurden verletzt. Es gab auch Sachschäden.
Die Behörden riefen die Einwohner auf, sich in Luftschutzräumen zu verstecken. In den sozialen Netzwerken machten Fotos und Videos mit Rauchsäulen und Spuren von Abfangraketen am Himmel die Runde.
Images of missile strike in western Galilee, ask travellers to avoid reaching the area #israel#lebanon#Lebanon#Lebanon#Hezbollah#Hamas#Iran#فلسطين#بالقدس#Palestinian#السلطة@WallaNewshttps://t.co/6Y6U7umgnapic.twitter.com/7j2aRh9A0o
— Agencia AJN (@AgenciaAJN) April 6, 2023
🇮🇱All in shelter order has been issued in Israel. Iran will pay the price. pic.twitter.com/Tzxix75K6H
— Terror Alarm (@Terror_Alarm) April 6, 2023
Laut Medienberichten wurden mindestens 15 Raketen mit dem Luftabwehrsystem Iron Dome (Eiserne Kuppel) abgefangen. Als Reaktion auf den massiven Angriff stiegen israelische Kampfflugzeuge in die Luft. Augenzeugen wollten sie später im Süden des Libanons gesehen haben. Es gab auch Berichte über Gegenangriffe auf das libanesische Territorium. Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu berief eine Dringlichkeitssitzung des Sicherheitskabinetts ein. Der israelische Außenminister Eli Cohen rief die internationale Gemeinschaft auf, die Attacke am ersten Pessach-Tag zu verurteilen.
Der libanesische Abgeordnete Kassem Hachem sagte gegenüber der russischen Agentur RIA Nowosti, dass die Raketen wahrscheinlich aus palästinensischen Flüchtlingslagern im Libanon als Reaktion auf die jüngsten Ereignisse in Jerusalem abgefeuert worden seien. Es habe sich um eine begrenzte Zahl von Projektilen gehandelt, während Israel mit einer Attacke mit über 90 Raketen reagiert habe.
Die libanesische Miliz Hisbollah wies im Sender al-Arabiya jegliche Verantwortung für die Attacke zurück.
Mehr zum Thema – Im Jerusalem kehrt keine Ruhe ein: Erneut Ausschreitungen in Al-Aksa-Moschee