No Result
View All Result
  • Login
  • Home
  • Deutschland
  • Welt
    • USA
    • Russland
    • China
  • Pandemie
  • Great Reset
    • GreatVideos
  • Gesundheit
  • Wirtschaft
  • Meinung
PRICING
SUBSCRIBE
  • Home
  • Deutschland
  • Welt
    • USA
    • Russland
    • China
  • Pandemie
  • Great Reset
    • GreatVideos
  • Gesundheit
  • Wirtschaft
  • Meinung
No Result
View All Result
JUST-NOW
No Result
View All Result
Home Deutschland

Droht durch Trumps "Ölschaukel" eine globale Krise?

rtnews by rtnews
19/01/2026
Reading Time: 6 mins read
0 0
0
0
SHARES
3
VIEWS
Share on TelegramShare on TwitterShare on Facebook

Der Ölmarkt gerät ins Wanken: Mal steigen die Preise sprunghaft an, dann fallen sie ebenso schnell wieder. Der Hauptverantwortliche für diese “Achterbahnfahrt” ist US-Präsident Donald Trump, der seine Tweets rasch und fleißig verfasst. Die Situation in Venezuela hat gezeigt, dass er leicht von Worten zu Taten übergehen kann.

Von Olga Samofalowa

Der Preisanstieg ist auf die Befürchtung einer physischen Unterbrechung der Lieferungen zurückzuführen. Wladimir Tschernow, Analytiker bei “Freedom Finance Global”, merkt an:

“Innerhalb einer Woche stieg der Ölpreis um etwa neun Prozent, was auf eine Kombination aus drei Einflussfaktoren zurückzuführen ist, die gleichzeitig auftraten: Es besteht das Risiko eines US-Angriffs auf Iran, Unsicherheit hinsichtlich der Exporte aus Venezuela sowie Angriffe auf und Zwischenfälle mit Tankern im Schwarzen Meer. Vor diesem Hintergrund stieg der Preis für Rohöl der Sorte Brent auf etwa 66,82 US-Dollar pro Barrel”.

Als Schlagzeilen über Revolutionen, Blockaden, Tanker und mögliche Bedrohungen für Seewege, einschließlich der Straße von Hormus, erschienen, kam dem Markt die Ölkrise der 1970er Jahre in den Sinn. Dies führe sofort zu einem Anstieg der Risikoprämie um mehrere US-Dollar, erklärt Tschernow.

Der Preisanstieg sei in erster Linie auf Faktoren im Zusammenhang mit dem Iran zurückzuführen, meint Igor Juschkow, Experte der Finanzuniversität der Regierung der Russischen Föderation und des Nationalen Energiesicherheitsfonds (NESF).

Die Preise stiegen rapide an, als die Nachricht von der Evakuierung des Personals aus US-Militärstützpunkten im Nahen Osten bekannt wurde. US-Präsident Donald Trump veröffentlichte einen Tweet, in dem er die Demonstranten aufforderte, “ihre Institutionen unter Kontrolle zu bringen”, und fügte den rätselhaften Satz hinzu: “Hilfe ist bereits unterwegs!”

Igor Juschkow erläutert:

“Alle waren davon überzeugt, dass Trump eine Militäroperation in Gang setzen und Iran angreifen würde. Die Durchführung einer Bodenoperation ist für den US-Präsidenten jedoch kaum von Interesse, da diese umfangreiche Vorbereitungen und Begründungen erfordert und insgesamt wenig populär ist. Blitzartige Luftoperationen hingegen, wie im Fall von Maduro in Venezuela, kommen durchaus infrage. Solche Operationen lassen sich zudem immer als erfolgreich bezeichnen. Hätten die USA Iran angegriffen, könnten ihre Ziele die Ölinfrastruktur gewesen sein: Exportterminals, Ölfelder, Ölpipelines und so weiter.”

Darüber hinaus könnte Trump dieselbe Strategie wie in Venezuela anwenden und eine Seeblockade für iranisches Öl veranlassen.

Igor Juschkow ist der Ansicht:

“Iran exportiert knapp 2 Millionen Barrel pro Tag, Venezuela dagegen etwa 500.000 Barrel. Deshalb hat der Markt viel ernster auf die Ereignisse in Iran reagiert. Selbst wenn nur die Hälfte der iranischen Exporte eingestellt würde, hätte dies erhebliche Auswirkungen auf den Weltmarkt und würde zu einem Defizit und einem Preisanstieg führen.”

Selbst die geringste Wahrscheinlichkeit einer Blockade der Straße von Hormus führt traditionsgemäß zu einem Ölpreisanstieg.

Igor Juschkow ist überzeugt, dass Iran einen solchen Schritt – nämlich die Blockade der Straße von Hormus, durch die ein Großteil des Öls aus Saudi-Arabien, Kuwait, Irak und Iran selbst sowie Flüssigerdgas (LNG) aus Katar transportiert wird – nur vor dem Hintergrund einer Gefahr von nationaler Tragweite, nämlich der Gefahr der Ermordung der iranischen Führung, unternehmen würde. Das heißt, wenn die Angriffe direkt gegen die iranische Führung gerichtet wären, würde die Sperrung der Straße von Hormus tatsächlich zu einer globalen Energiekrise, Panik, einem weltweiten Engpass und einem Preisanstieg auf über 100 US-Dollar pro Barrel führen.

Doch sobald Trump erklären würde, er habe Garantien bekommen, dass die Gewalt gegen die Demonstranten in Iran nicht fortgesetzt werde, gingen die Ölpreise sofort zurück.

Der NESF-Experte erklärt:

“Der Markt reagiert auf die Signale von Trump, der seinerseits zahlreiche Ankündigungen macht. Am Beispiel von Maduro hat die Welt erfahren, dass auf Worte konkrete Taten folgen können. Es ist allen klar, dass das zuvor Undenkbare nun Realität geworden ist, dass es keine Regeln mehr gibt und die USA unter Trump alles machen dürfen, was sie wollen. Daher wird der Ölmarkt weiterhin alle Signale von ihm aufmerksam verfolgen.”

Seiner Meinung nach sei die Geschichte mit Iran noch nicht zu Ende. Er sagt:

“Der Markt wird auf jeden kleinsten Wink achten, um eine Antwort auf die derzeit zentrale Frage zu erhalten: Strebt Trump tatsächlich eine Deeskalation des Konflikts mit Iran an? Ist es seine endgültige Entscheidung, Iran nicht anzugreifen? Oder handelt es sich lediglich um einen Trick, um dort mehr US-Streitkräfte zu stationieren und einen möglichst effektiven Schlag zu führen? Ist das jetzt die Ruhe vor dem Sturm oder wirklich eine endgültige Deeskalation? Jetzt werden alle nach Indizien für die eine oder andere Version suchen. Und je nachdem werden die Ölpreise entweder steigen oder fallen.”

Der Experte geht davon aus, dass eine Wiederholung der Energiekrise der 1970er Jahre nur in einem Fall vorstellbar ist: wenn Iran tatsächlich die Straße von Hormus blockieren sollte. Diese wäre dann noch weitreichender, aber von kürzerer Dauer. Juschkow erklärt:

“Wenn die Straße von Hormus tatsächlich blockiert werden sollte, dann nicht für ein halbes Jahr, sondern nur für einige Tage, im schlimmsten Fall für einige Wochen. Aber selbst eine eintägige Blockade der Ölexporte aus dem Persischen Golf würde einen Schock auf den Märkten auslösen.”

Allerdings sei diese Entwicklung derzeit nur im Falle einer existenziellen Krise denkbar – wenn die Existenz Irans in seiner jetzigen Form als Islamische Republik bedroht wäre. Versuche, die oberste Führung Irans und vor allem sein geistliches Oberhaupt zu beseitigen, seien jedoch nicht erkennbar, fügt der Experte hinzu.

In allen anderen Fällen wäre Iran nicht bereit, diese Meerenge zu blockieren: Trotz erheblicher Schäden durch Angriffe auf seine Ölanlagen im vergangenen Jahr ging er diesen Weg nicht. Aber warum?

Igor Juschkow kommentiert dies wie folgt:

“Erstens: Sobald Iran die Straße von Hormus einfach so blockieren würde, würde seine Führung sofort beseitigt werden, damit sich so etwas nie wiederholt. Zweitens: Er selbst würde davon betroffen sein, da er seinen Öl-Export über diese Meerenge abwickelt.”

Daher erwartet der Experte, dass der Ölmarkt relativ stabil bleiben werde. Seiner Meinung nach werde die Entwicklung der Beziehungen zwischen der neuen Führung Venezuelas und den USA nicht zu einem weiteren radikalen Ölpreisverfall führen.

Zwar gibt es jetzt Erwartungen, dass US-Unternehmen in Venezuela Milliarden US-Dollar in die Ölförderung investieren würden, wodurch das Angebot auf dem Weltmarkt steigen und die ohnehin schon niedrigen Preise weiter sinken würden.

Juschkow bezweifelt jedoch, dass die Ölkonzerne darauf eingehen werden. Er erklärt:

“Ich denke, dass die Ölkonzerne nicht gerade darauf aus sind, Trump zu umarmen und zu begrüßen, weil er sie auffordert, umfangreiche Investitionen in Venezuela zu tätigen, um im Gegenzug eine Generallizenz für die Geschäftstätigkeit dort zu erhalten. Für die Unternehmen ist es nicht sinnvoll, Milliarden von US-Dollar in Venezuela zu investieren. Wozu? Die Ölpreise sind ohnehin schon niedrig, und die Förderkosten in Venezuela sind hoch, sodass es sich um Investitionen in unrentable Projekte handeln würde. Die Unternehmen sind lediglich daran interessiert, durch Privatisierung Kontrollpakete an den wichtigsten Lagerstätten Venezuelas zu erwerben, neue Reserven zu bilanzieren und ihre Kapitalisierung zu erhöhen, jedoch ohne Verpflichtungen zur Steigerung der Fördermengen und zu Investitionen.”

Wladimir Tschernow kommt zu dem Schluss:

“Diese Ölpreisschwankung wird höchstwahrscheinlich weitergehen, aber die Preisspanne scheint derzeit begrenzt zu sein. Ich erwarte einen Basisplanungskorridor von 55 bis 70 US-Dollar für Brent-Rohöl. Es besteht das Risiko eines kurzfristigen Anstiegs der Ölpreise bis zur Obergrenze dieses Korridors im Falle der weiteren Eskalation in Iran und eine hohe Wahrscheinlichkeit eines Rückgangs bis zur Untergrenze dieses Korridors, wenn es gelingt, mit Iran ohne militärische Intervention und ohne die Beschlagnahmung von Tankern eine Einigung zu erzielen. Für Budget- und Geschäftspläne ist es sinnvoll, 60 bis 65 US-Dollar als Mittelwert für 2026 anzunehmen. Die untere Grenze sollte bei 55 US-Dollar und die obere Grenze bei 70 US-Dollar liegen, falls die Geopolitik erneut zu einer Erhöhung der Risikoprämie führt. Die Wahrscheinlichkeit einer umfassenden Ölkrise wie in den 70er Jahren ist gering. Das Hauptrisiko für den Markt besteht derzeit nicht in einer vollständigen Unterbrechung der Lieferungen, sondern in einem Anstieg der Unsicherheit, höheren Transport- und Versicherungskosten. In diesem Fall sind zwar kurzfristige Preisspitzen zu erwarten, jedoch ohne eine langwierige Ölkrise und ohne langfristige Veränderungen des Preismodells, wie es in den 1970er Jahren der Fall war.”

Übersetzt aus dem Russischen. Der Artikel ist am 16. Januar 2026 zuerst auf der Homepage der Zeitung Wsgljad erschienen.

Mehr zum Thema – Reuters: Indiens größter Raffineriebetreiber verhandelt mit USA über venezolanisches Öl



Source link

Tags: drohtdurcheineglobalekrisequotÖlschaukelquotTrumps
rtnews

rtnews

Related Posts

Welch erbärmliche und prinzipienlose Kreaturen: Warum die Europäer nun Schutz bei Russland suchen
Deutschland

Welch erbärmliche und prinzipienlose Kreaturen: Warum die Europäer nun Schutz bei Russland suchen

19/01/2026
5
Politologe: Referendum über Vereinigung Moldawiens und Rumäniens wird keine Gültigkeit haben
Deutschland

Politologe: Referendum über Vereinigung Moldawiens und Rumäniens wird keine Gültigkeit haben

18/01/2026
1
Merz: "Stehen entschlossen und geeint an der Seite Dänemarks und der Bevölkerung Grönlands"
Deutschland

Merz: "Stehen entschlossen und geeint an der Seite Dänemarks und der Bevölkerung Grönlands"

18/01/2026
2
Trumps erneute Zölle als ökonomische Kernschmelze? Deutsche Autobauer schlagen Alarm
Deutschland

Trumps erneute Zölle als ökonomische Kernschmelze? Deutsche Autobauer schlagen Alarm

18/01/2026
3
"Friedensrat": Trump plant UN-Alternative – Permanenter Sitz ab einer Milliarde US-Dollar
Deutschland

"Friedensrat": Trump plant UN-Alternative – Permanenter Sitz ab einer Milliarde US-Dollar

18/01/2026
4
Die Militarisierung der falschen "Arier" versetzt Frankreich in Angst und Schrecken
Deutschland

Die Militarisierung der falschen "Arier" versetzt Frankreich in Angst und Schrecken

18/01/2026
4
Next Post
Welch erbärmliche und prinzipienlose Kreaturen: Warum die Europäer nun Schutz bei Russland suchen

Welch erbärmliche und prinzipienlose Kreaturen: Warum die Europäer nun Schutz bei Russland suchen

Schreibe einen Kommentar Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

I agree to the Terms & Conditions and Privacy Policy.

Recent Posts

  • Welch erbärmliche und prinzipienlose Kreaturen: Warum die Europäer nun Schutz bei Russland suchen
  • Droht durch Trumps "Ölschaukel" eine globale Krise?
  • Politologe: Referendum über Vereinigung Moldawiens und Rumäniens wird keine Gültigkeit haben
  • Merz: "Stehen entschlossen und geeint an der Seite Dänemarks und der Bevölkerung Grönlands"
  • Trumps erneute Zölle als ökonomische Kernschmelze? Deutsche Autobauer schlagen Alarm

Recent Comments

  1. picrin saeure zu Ob Hartz IV oder Bürgergeld – es bleibt viel zu wenig
  2. Tyler Schmitt zu Bodo Schiffmann: "Warum Deutschland seine Geschichte nicht aufarbeitet"
  3. picrin saeure zu Rutte: NATO braucht 400 Prozent mehr Luftabwehr
  4. 66 Steuern – SAFE Schutzverein für Finanzen e.V. zu EU-Rechnungshof: 650 Milliarden Wirtschaftshilfe sinnlos und intransparent verschleudert
  5. 60 Finanzwelt-Nachrichten – SAFE Schutzverein für Finanzen e.V. zu "Bis hierher lief's noch ganz gut" – Weltverschuldung erreicht neuen Rekord
just-now.NEWS Deutschland

© 2022 Now News - Global News Network & Coronapedia

Navigate Site

  • Home
  • Datenschutzerklärung (EU)
  • Haftungsausschluss
  • Cookie-Richtlinie (EU)
  • Impressum
  • Subscription
  • Kasse
  • Warenkorb
  • Mein Konto

Folge Uns Auf

Welcome Back!

Login to your account below

Forgotten Password?

Retrieve your password

Please enter your username or email address to reset your password.

Log In
Cookie-Zustimmung verwalten
Um dir ein optimales Erlebnis zu bieten, verwenden wir Technologien wie Cookies, um Geräteinformationen zu speichern und/oder darauf zuzugreifen. Wenn du diesen Technologien zustimmst, können wir Daten wie das Surfverhalten oder eindeutige IDs auf dieser Website verarbeiten. Wenn du deine Zustimmung nicht erteilst oder zurückziehst, können bestimmte Merkmale und Funktionen beeinträchtigt werden.
Funktional Immer aktiv
Die technische Speicherung oder der Zugang ist unbedingt erforderlich für den rechtmäßigen Zweck, die Nutzung eines bestimmten Dienstes zu ermöglichen, der vom Teilnehmer oder Nutzer ausdrücklich gewünscht wird, oder für den alleinigen Zweck, die Übertragung einer Nachricht über ein elektronisches Kommunikationsnetz durchzuführen.
Vorlieben
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist für den rechtmäßigen Zweck der Speicherung von Präferenzen erforderlich, die nicht vom Abonnenten oder Benutzer angefordert wurden.
Statistiken
Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu statistischen Zwecken erfolgt. Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu anonymen statistischen Zwecken verwendet wird. Ohne eine Vorladung, die freiwillige Zustimmung deines Internetdienstanbieters oder zusätzliche Aufzeichnungen von Dritten können die zu diesem Zweck gespeicherten oder abgerufenen Informationen allein in der Regel nicht dazu verwendet werden, dich zu identifizieren.
Marketing
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist erforderlich, um Nutzerprofile zu erstellen, um Werbung zu versenden oder um den Nutzer auf einer Website oder über mehrere Websites hinweg zu ähnlichen Marketingzwecken zu verfolgen.
Optionen verwalten Dienste verwalten Anbieter verwalten Lese mehr über diese Zwecke
Einstellungen ansehen
{title} {title} {title}
No Result
View All Result
  • Home
  • Abonnement
  • Kategorie
    • Pandemie
    • Deutschland
    • Russland
    • USA
    • China
    • Welt
    • Wirtschaft
    • Gesundheit
    • Great Reset
    • Meinung
  • Mein Konto
  • Impress
    • Impressum
    • Cookie-Richtlinie (EU)
    • Haftungsausschluss
    • Datenschutzerklärung (EU)

© 2022 Now News - Global News Network & Coronapedia

This website uses cookies. By continuing to use this website you are giving consent to cookies being used. Visit our Privacy and Cookie Policy.
Are you sure want to unlock this post?
Unlock left : 0
Are you sure want to cancel subscription?