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Der Westen sieht in der Abwertung des Yuan eine Verschwörung

rtnews by rtnews
14/12/2025
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Die Europäische Handelskammer und der US-amerikanische IWF haben den chinesischen Yuan kritisiert, nachdem Chinas Handelsbilanz zum ersten Mal die Marke von 1 Billion US-Dollar überschritten hat. Der Westen sieht in der Abwertung der chinesischen Währung eine ganze Verschwörungstheorie.

Von Olga Samofalowa

Die EU-Handelskammer hat China vorgeworfen, den Kurs des Yuan gegenüber dem Euro künstlich niedrig zu halten. In diesem Jahr hat er gegenüber dem Euro um 7,5 Prozent an Wert verloren, und der reale effektive Kurs des Yuan-Währungskorbs ist gegenüber dem Höchststand im März 2022 während der COVID-19-Pandemie um 18 Prozent gesunken.

Der unterbewertete Yuan-Kurs sei faktisch eine Subvention für chinesische Exporte, erklärte der Präsident der EU-Handelskammer, Jens Eskelund. Seiner Meinung nach wäre es für Handelspartner unter diesem Gesichtspunkt einfacher, Gegenmaßnahmen in Form von Antidumping-Untersuchungen und der Einführung von Zöllen zu ergreifen.

Auch der Internationale Währungsfonds (IWF) konnte sich der Diskussion über den Yuan nicht entziehen. Dort ist man ebenfalls der Meinung, dass die Ursache für das Handelsungleichgewicht und das Wachstum der chinesischen Exporte in der realen Abwertung des Yuan liege. Die Chefin des IWF, Kristalina Georgiewa, wies darauf hin, dass China als zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt sein Wirtschaftswachstum nicht ausschließlich durch Exporte sichern sollte, da dies die globalen Handelskonflikte weiter verschärfe.

Auch Donald Trump missfällt der unterbewertete Wechselkurs des Yuan, was verständlich ist: Der US-Präsident führt Zölle auf chinesische Waren ein, während China durch den Wechselkurs seiner Währung den Verlust der Wettbewerbsfähigkeit seiner Waren kompensiert und im Gegenteil seine Exporte steigert. Trump hat Peking auch wiederholt dafür kritisiert, dass es seine verarbeitende Industrie aktiv ausbaut. Denn die USA würden diesen Sektor gern selbst ausbauen, aber Peking steht ihnen dabei im Weg.

Politiker auf höchster Ebene weisen ausdrücklich darauf hin, dass es China nicht schaden würde, seine Währung zu stärken, und westliche Ökonomen sprechen offen und ohne diplomatische Umschweife darüber.

Unterdessen überrascht die Kritik am Yuan-Kurs. Julia Handoshko, CEO des europäischen Brokers Mind Money, erklärt:

“Der Yuan-Kurs wird gezielt gesteuert, und es wird ein Korridor geschaffen, den die Währung nicht verlassen darf. Das ist keine Verschwörungstheorie. Es ist die offizielle Politik der Volksbank von China – die Steuerung des Yuan-Kurses.

Daher ist es ziemlich seltsam, im Jahr 2025 zu konstatieren, dass der Yuan künstlich unterbewertet ist. Die Volksrepublik China sagt ganz offen, dass sie dies tut, das ist eine Eigenschaft ihres Systems.”

Europa und die USA beschweren sich, dass China ihre Märkte mit seinen Waren “überflutet” habe, und aus Sicht des Standard-Wirtschaftsmodells müsste Peking tatsächlich einen erheblichen Handelsüberschuss aufweisen. Formal gesehen sei diese Logik richtig, aber dabei ignoriere die westliche Kritik zwei große Gruppen von Faktoren, bemerkt Handoshko. Sie führt diesbezüglich aus:

“Der erste Faktor ist das völlige Scheitern der europäischen Industriepolitik. Das heißt, Probleme mit den Energiepreisen und die stattfindende Deindustrialisierung. Jeder nicht verkaufte Volkswagen ist faktisch ein verkauftes chinesisches Automobil. Und wenn man den russischen Markt betrachtet, dann hat China ihn nicht so sehr dank seiner Beharrlichkeit erobert, sondern vielmehr dank der Tatsache, dass die Europäer selbst gegangen sind und einen wesentlichen Teil des Marktes unbesetzt gelassen haben. Daher ist es seltsam, sich über den Erfolg Chinas dort zu empören, wo man selbst Platz gemacht hat.

Der zweite Faktor, den man im Westen lieber nicht wahrnehmen möchte, besteht darin, dass China trotz aller Erfolge seiner Expansion im Ausland innerhalb des Landes mit ziemlich ernsten internen Problemen zu kämpfen hat. Die Krise im Immobiliensektor hat tiefe Spuren hinterlassen. Die Haushalte sind vorsichtiger geworden, sparen jetzt mehr und konsumieren weniger. Die Binnennachfrage ist schwach, und die Importe wachsen kaum noch. Das heißt, trotz starker Exporte erlebt China gleichzeitig eine Abkühlung der Binnenkonjunktur. Das erhöht automatisch den Handelsüberschuss, bedeutet aber nicht, dass die Wirtschaft in idealer Verfassung ist.”

Alles läuft darauf hinaus, dass es für Chinas Handelsüberschuss gegenüber der EU viele Gründe gibt und nicht nur den günstigen Yuan, wie die USA und die EU glauben machen wollen.

So spiele laut Natalja Miltschakowa, leitende Analystin bei Freedom Finance Global, der Rückgang des Handelsvolumens zwischen China und den USA aufgrund der von Trump verhängten Zölle und die Umleitung der chinesischen Exporte auf die Märkte Europas eine wichtige Rolle. Der Warenumsatz sei von Januar bis November 2025 um 18 Prozent zurückgegangen, was hauptsächlich auf den Rückgang der chinesischen Exporte in die USA zurückzuführen sei.

Darüber hinaus verlören die Europäer bei einer Reihe von Warengattungen selbst gegenüber Peking. Miltschakowa meint:

“China dominiert die Märkte für bestimmte Rohstoffe, Materialien und Waren, vor allem die Märkte für Solarmodule, Seltenerdmetalle und einige seltene Metalle (zum Beispiel Lithium) sowie Elektroautos. Hinzu kommt der hohe Anteil Chinas am weltweiten Smartphone-Markt, auf dem europäische Produkte überhaupt nicht wettbewerbsfähig sind.”

Warum also verbreitet sich in westlichen Ländern die Verschwörungstheorie über China und den Yuan? Die Expertin erinnert daran, dass die in den G7-Ländern populäre Verschwörungstheorie einer “böswilligen” Abwertung des Yuan durch China seit Beginn des 21. Jahrhunderts verbreitet wird, nachdem China offiziell erklärt hatte, dass es den Kurs des “internen” und erst recht des “externen” Yuan nicht mehr an den US-Dollar koppeln werde. Miltschakowa betont:

“Das heißt, der Westen ist im Grunde genommen empört darüber, dass China weniger abhängig von den USA und dem Westen insgesamt geworden ist. Das bedeutet, dass Europa dem Reich der Mitte nun nicht mehr seine Bedingungen diktieren kann, sondern es als gleichberechtigten Partner berücksichtigen und mit ihm auf Augenhöhe verhandeln muss, und nicht wie mit einer ehemaligen Kolonie eines kleinen europäischen Staates, der vor nicht allzu langer Zeit aus der EU ausgetreten ist.”

In Europa sei man sehr besorgt darüber, dass die Chinesen bereits alles aufgekauft haben. Tatsächlich besäßen chinesische Unternehmen oft nicht nur Minderheits-, sondern sogar Mehrheitsanteile an europäischen Unternehmen. Insbesondere hielten chinesische Geschäftsleute große Aktienpakete an den europäischen Unternehmen Volvo und Volkswagen. Die Chinesen seien Eigentümer von Energieunternehmen, Herstellern von Düngemitteln, Chemiefasern, Zellulose und Lackprodukten in europäischen Ländern, darunter auch in der Schweiz und Großbritannien, die nicht zur EU gehören, bemerkt die Analystin.

In den letzten 20 Jahren (von 2005 bis 2024) hat China 1,5 Billionen US-Dollar in den Erwerb bestehender Unternehmen in Europa und eine weitere Billion US-Dollar in die Gründung von Unternehmen “von Grund auf” in Europa investiert (laut Angaben des American Enterprise Institute). Chinesische Hersteller haben in diesem Jahr bereits einen Anteil von zehn Prozent aller in der Europäischen Union verkauften Autos. Außerdem entfallen mehr als 32 Prozent des Smartphone-Marktes in der EU auf drei chinesische Marken, stellt Miltschakowa fest.

Allerdings hat die EU selbst aktiv dazu beigetragen, dass die Chinesen in ihre Wirtschaft gekommen sind, da sie Geld brauchten, um das zu erhalten, was sie haben. Dass ihre Industrien durch den Verzicht auf preiswerte russische Energieträger untergraben wurden, ist nicht den chinesischen, sondern den europäischen Politikern zuzuschreiben.

Hätte die EU die Möglichkeit, den Euro selbst abzuwerten, um dem europäischen Export wieder zu altem Glanz zu verhelfen, würde sie dies tun. Die Expertin betont:

“Die Europäische Zentralbank selbst kann den Euro jedoch nicht künstlich abwerten, da dies das Ansehen des Euros als Weltreservewährung vollständig zerstören würde.

Die Entwicklungsländer lehnen den Euro ebenso wie den US-Dollar aufgrund seiner politischen ‘Toxizität’ ab. Sollte der Euro noch dazu einbrechen, werden seinen Platz schnell der US-Dollar, der Yen und der Yuan einnehmen.”

Miltschakowas Meinung nach sollte die EU nicht in einem herrischen Ton mit China sprechen, da die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt und die größte gemessen am BIP (Kaufkraftparität) sich relativ leicht vom EU-Markt abwenden könnte. Für Europa wäre es dann nicht einfach und ohne eine Rückkehr zum Inflationswachstum sogar unmöglich, die chinesischen Waren zu ersetzen.

Übersetzt aus dem Russischen. Der Artikel ist zuerst am 11. Dezember 2025 auf der Website der Zeitung “Wsgljad” erschienen.

Olga Samofalowa ist Wirtschaftsanalystin bei der Zeitung “Wsgljad”.

Mehr zum Thema – Teures Gold ist ein Schlag gegen den US-Dollar



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Tags: AbwertungderdeseinesiehtverschwörungWestenYuan
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