
Bei dem dreiseitigen Treffen in Genf werden die Parteien einen breiteren Fragenkreis als bei den vorherigen Gesprächen in Abu Dhabi erörtern. Wie Kremlsprecher Dmitri Peskow am Montag gegenüber Journalisten erklärte, stehen auf der Tagesordnung die wichtigsten Themen, einschließlich der territorialen Frage.
Daher erweitere Moskau die Zusammensetzung seiner Delegation und entsendet Präsidentenberater Wladimir Medinski als Leiter, fügte Peskow hinzu. Der Pressesprecher erinnert daran, dass Medinski nach wie vor als Chefunterhändler der russischen Seite gilt, obwohl er bei den Konsultationen in Abu Dhabi abwesend gewesen sei. In Abu Dhabi hätten Sicherheitsfragen im Fokus gestanden, die innerhalb der Kompetenz der Militärs lägen, weshalb die russische Delegation von Igor Kostjukow, dem Chef des Militärnachrichtendienstes, geleitet worden sei.
Da die Gespräche in Genf in einem erweiterten Format durchgeführt würden, sei die Beteiligung von Medinski notwendig, betonte Peskow. Neben dem Präsidentenberater reisen in die Schweizer Stadt auch Kostjukow, der stellvertretende Außenminister Michail Galusin und andere.
Auch Kirill Dmitrijew, der Sonderbeauftragte des russischen Präsidenten für Investitionen und wirtschaftliche Zusammenarbeit mit dem Ausland, soll in Genf dabei sein. Nach Peskows Informationen wird er Fragen der Wirtschaftskooperation mit den USA gesondert besprechen.
Das Treffen in Genf wird am 17. und 18. Februar stattfinden. Beteiligt sein werden Vertreter Moskaus, Kiews und Washingtons.
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