{"id":93545,"date":"2025-11-08T22:00:01","date_gmt":"2025-11-08T20:00:01","guid":{"rendered":"https:\/\/now-news.de\/de\/deutschland\/geschichtsrevisionismus-symposium-in-berlin-schlaegt-uebergangsjustiz-fuer-sowjetmonumente-vor\/"},"modified":"2025-11-08T22:00:01","modified_gmt":"2025-11-08T20:00:01","slug":"geschichtsrevisionismus-symposium-in-berlin-schlaegt-uebergangsjustiz-fuer-sowjetmonumente-vor","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/now-news.de\/de\/deutschland\/geschichtsrevisionismus-symposium-in-berlin-schlaegt-uebergangsjustiz-fuer-sowjetmonumente-vor\/","title":{"rendered":"Geschichtsrevisionismus: Symposium in Berlin schl\u00e4gt &quot;\u00dcbergangsjustiz&quot; f\u00fcr Sowjetmonumente vor"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/now-news.de\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/11\/690f6c7648fbef1935111b1f.jpg\" \/><\/p>\n<div class=\"Text-root Text-type_1 \">\n                In Berlin wurde in dieser Woche \u00fcber die Zukunft der sowjetischen Ehrenmale auf deutschem Boden neu verhandelt \u2013 in der polnischen Botschaft unter starker Beteiligung der Ukrainer und Balten. Russlands Vertreter waren nicht eingeladen. Diskutiert wurde u.\u00a0a. \u00fcber eine &#8220;\u00dcbergangsjustiz&#8221;.\n            <\/div>\n<p><\/p>\n<div class=\"Text-root Text-type_5 ArticleView-text ViewText-root \">\n<p><em>Von Astrid Sigena\u00a0<\/em><\/p>\n<p>Am 14.\u00a0Oktober 2025 gab das Ukrainische Institut in Deutschland auf der Social-Media-Plattform X <a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/x.com\/UA_Institute_DE\/status\/1978093734869815350\">bekannt<\/a>, dass im November in Berlin ein Symposium zum Thema Sowjetmonumente geplant sei, und zwar als Vorveranstaltung <a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/berlin-freedom-week.com\/\">im Rahmen<\/a> der &#8220;Berlin Freedom Week&#8221;, einer erstmals stattfindenden &#8220;neuen stadtweiten Initiative f\u00fcr Freiheit und Demokratie&#8221; unter der <a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/511898.berlin-freedom-week-2025-festwoche-des-imperialismus.html\">Schirmherrschaft<\/a> des Berliner Regierenden B\u00fcrgermeisters Kai Wegner. Weitere Veranstalter sind unter anderem der World Liberty Congress, die Axel Springer Freedom Foundation sowie der Berliner Beauftragte zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.<\/p>\n<p>Der Titel des Symposiums, das am 6. und 7.\u00a0November in der <a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/x.com\/PLinDeutschland\/status\/1986832835215290844\">Botschaft<\/a> der Republik Polen <a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.mfa.gov.lv\/en\/article\/history-tool-disinformation-latvian-embassy-germany-hosts-international-symposium-echoes-empire-soviet-monuments-and-machinery-disinformation\">stattgefunden hat<\/a>, klang omin\u00f6s: &#8220;Echos des Imperiums: Sowjetische Denkm\u00e4ler und die Maschinerie der Desinformation&#8221;. Er erweckte den Anschein, als wollte man den aus der Sowjetzeit herr\u00fchrenden Monumenten von vornherein L\u00fcge und Propaganda unterstellen, w\u00e4hrend man selbst offenbar die historische Wahrheit gepachtet zu haben glaubte.<\/p>\n<p>Dem Ukrainischen Institut zufolge sollte das Symposium &#8220;Experten aus Wissenschaft, Kultur und Politik&#8221;\u00a0<a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/de.ui.org.ua\/en\/symposium-echoes-of-empire-soviet-monuments-and-the-machinery-of-disinformation-in-berlin-2\/\">zusammenbringen<\/a>, &#8220;um zu er\u00f6rtern, wie zeitgen\u00f6ssische Gesellschaften mit dem Erbe sowjetischer Denkm\u00e4ler in Europa umgehen&#8221;. Als weitere Veranstalter wurden das Ausw\u00e4rtige Amt (als finanzieller Unterst\u00fctzer), die <a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/x.com\/LettlandinDE\/status\/1986798644255949069\">Botschaften<\/a> der drei <a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.facebook.com\/estemb.berlin\/posts\/pfbid02g57fQZy5DPnZDEfYHLkipoq3kkgkSmH5H4iHY6iiWNiyhoFKj1NWy3jDKoXtC6cAl?rdid=aXhLv1tM1m255ZLc#\">baltischen<\/a> Staaten sowie das polnische und das litauische Kulturinstitut genannt. Weitere am Symposium Beteiligte waren der Volksbund Deutsche Kriegsgr\u00e4berf\u00fcrsorge e.\u00a0V., die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, das Museum Berlin-Karlshorst sowie die Deutsch-Ukrainische Historische Kommission.<\/p>\n<p>An den beiden Novembertagen sollte &#8220;die Rolle der Denkm\u00e4ler aus der Sowjetzeit und die sie umgebenden Narrative&#8221; in rechtlicher, politischer und kultureller Hinsicht untersucht werden, ebenso eine m\u00f6gliche Instrumentalisierung &#8220;im aktuellen geopolitischen Kontext&#8221;\u00a0\u2013 womit wohl der Ukraine-Krieg gemeint war. Anhand internationaler Erfahrungen &#8220;im Umgang mit dem Erbe der Sowjetherrschaft&#8221; wollte man diskutieren, welche Lehren f\u00fcr Deutschland gezogen werden k\u00f6nnten. Eingeladen waren &#8220;deutsche und internationale Historiker, Rechtswissenschaftler, K\u00fcnstler, Kuratoren und politische Entscheidungstr\u00e4ger&#8221;, mit denen man Ans\u00e4tze &#8220;zur Aufarbeitung der totalit\u00e4ren Vergangenheit&#8221; erarbeiten wollte. Denkm\u00e4ler aus der Sowjetzeit w\u00fcrden schlie\u00dflich &#8220;das kollektive Ged\u00e4chtnis und den politischen Diskurs in ganz Europa bis heute pr\u00e4gen&#8221;.<\/p>\n<p>Zweierlei f\u00e4llt auf: Zum einen war der eigentliche Rechtsnachfolger der Sowjetunion, die Russische F\u00f6deration, nicht mit Vertretern an der Tagung beteiligt. Anscheinend wurden die Russen nicht eingeladen. Zum anderen mischten sich die beteiligten baltischen und osteurop\u00e4ischen Staaten, die den Deutschen beim Umgang mit dem als problematisch empfundenen sowjetischen Erbe helfen wollen, in ein Thema ein, das sie zun\u00e4chst einmal nichts angeht.<\/p>\n<p>Denn der Fortbestand der sowjetischen Monumente und Kriegsgr\u00e4berst\u00e4tten ist rechtlich in Vertr\u00e4gen zwischen Deutschland und der Sowjetunion beziehungsweise Russland niedergelegt. Geregelt wurde dieser Komplex in einem <a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.bpb.de\/themen\/deutsche-einheit\/zwei-plus-vier-vertrag\/44124\/gemeinsamer-brief-des-bundesministers-des-auswaertigen-und-des-amtierenden-aussenministers-der-ddr-im-zusammenhang-mit-der-unterzeichnung-des-vertrages-ueber-die-abschliessende-regelung-in-bezug-auf-deutschland\/\">Brief<\/a> der beiden deutschen Au\u00dfenminister im Rahmen des Abschlusses des Zwei-plus-Vier-Vertrages im September\u00a01990 sowie im Deutsch-Russischen <a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.bgbl.de\/xaver\/bgbl\/start.xav?start=%2F%2F*%5B@attr_id%3D'bgbl294s0598.pdf'%5D#\/switch\/tocPane?_ts=1762522450079\">Kriegsgr\u00e4berabkommen<\/a> von 1992. In beiden Abkommen verpflichten sich die Deutschen, die in Deutschland befindlichen Weltkriegsdenkm\u00e4ler und sowjetischen Kriegsgr\u00e4berst\u00e4tten zu achten und zu erhalten.<\/p>\n<p>Dabei wollte man es aber offenbar nicht mehr belassen, auch wenn man nicht damit rechnete, gleich &#8220;unmittelbare politische Ergebnisse zu erzielen&#8221;. Die Monumente zu sprengen oder die Toten auszugraben und an abgelegenere Orte zu verlegen, wie im Baltikum und in Polen geschehen, also einen offenen Vertragsbruch, wird man in Deutschland voraussichtlich (noch) nicht wagen. Aber die Tagesordnung und Zitate der Symposiumsteilnehmer deuteten an, wohin die Reise geht.<\/p>\n<div class=\"EmbedBlock-root EmbedBlock-twitter\">\n<div class=\"TwitterEmbed\">\n<blockquote class=\"twitter-tweet lazyload\" data-twitter=\"twitter-tweet\">\n<p lang=\"en\" dir=\"ltr\">How do Soviet monuments shape Europe\u2019s public space and memory? What narratives do they preserve, and what new meanings do they acquire in changing political contexts?1\/5 <a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/t.co\/dNwMZO0Cad\">pic.twitter.com\/dNwMZO0Cad<\/a><\/p>\n<p>\u2014 Ukrainisches Institut in Deutschland (@UA_Institute_DE) <a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/twitter.com\/UA_Institute_DE\/status\/1981712163182952548?ref_src=twsrc%5Etfw\">October 24, 2025<\/a><\/p><\/blockquote>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>In Panel\u00a01 wurden die sowjetischen Monumente als &#8220;schwieriges Erbe&#8221; bezeichnet\u00a0\u2013 wobei sich schon die Frage stellt, warum und f\u00fcr wen sie &#8220;schwierig&#8221; sind. Es w\u00fcrde doch einfach reichen, sie zu pflegen und freien Zugang zu ihnen zu gew\u00e4hrleisten. Referenten waren die Gr\u00fcnen-Politikerin Katrin G\u00f6ring-Eckardt, der ukrainische Botschafter Alexei Makejew sowie der fr\u00fchere lettische Verteidigungsminister Artis Pabriks.<\/p>\n<p>Die Rechtswissenschaftlerin Ana Milo\u0161evi\u0107 beleuchtete in einem Impulsvortrag, wie man &#8220;\u00dcbergangsjustiz durch Denkm\u00e4ler neu denken&#8221; k\u00f6nne. Sie wird mit der Forderung zitiert, die Denkm\u00e4ler sollten nicht ausgel\u00f6scht werden, vielmehr m\u00fcssten &#8220;die Geschichten, die sie umgeben, neu geschrieben werden&#8221;. Sollte hier ausgelotet werden, wie weit man bei der Entfremdung der Denkm\u00e4ler von ihrem eigentlichen Zweck gehen kann, ohne formal gegen die v\u00f6lkerrechtlich bindenden Vertr\u00e4ge zu versto\u00dfen?<\/p>\n<p>Das anschlie\u00dfende Panel &#8220;Rechtliche Rahmenbedingungen f\u00fcr die Arbeit mit komplexem Kulturerbe&#8221; deutet darauf hin. Teilnehmer waren der Direktor des Museums Berlin-Karlshorst J\u00f6rg Morr\u00e9, eine Angestellte der Senatsverwaltung, die f\u00fcr das Friedhofswesen der Stadt Berlin zust\u00e4ndig ist, der Bezirksb\u00fcrgermeister von Treptow-K\u00f6penick Oliver Igel, ein Referatsleiter der Kriegsgr\u00e4berf\u00fcrsorge sowie ein Fachbereichsleiter des Museums Berlin-Pankow (in Pankow\u00a0\u2013 Sch\u00f6nholzer Heide\u00a0\u2013 steht \u00fcbrigens das dritte sowjetische Ehrenmal Berlins). Schon die Zusammensetzung aus Personen, die mit der praktischen Gedenkst\u00e4ttenarbeit befasst sind, zeigt, dass es um mehr als nur um einen allgemein gehaltenen gegenseitigen Gedankenaustausch ging.<\/p>\n<div class=\"EmbedBlock-root EmbedBlock-twitter\">\n<div class=\"TwitterEmbed\">\n<blockquote class=\"twitter-tweet lazyload\" data-twitter=\"twitter-tweet\">\n<p lang=\"de\" dir=\"ltr\">Ein hei\u00dfer Herbst in der polnischen Botschaft im Zentrum Berlins. Fast t\u00e4glich organisieren wir gemeinsam mit unseren Partnern Veranstaltungen f\u00fcr hunderte G\u00e4ste. Heute endete das zweit\u00e4gige Symposium \u201eEchoes of Empire: Soviet Monuments and the Machinery of Disinformation\u201d.\u2026 <a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/t.co\/enw3eyZIsq\">pic.twitter.com\/enw3eyZIsq<\/a><\/p>\n<p>\u2014 Botschaft Polen DE (@PLinDeutschland) <a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/twitter.com\/PLinDeutschland\/status\/1986832835215290844?ref_src=twsrc%5Etfw\">November 7, 2025<\/a><\/p><\/blockquote>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>Auch Panel\u00a04 (&#8220;Instrumentalisierung von Erinnerung: Falsche Narrative und Propaganda&#8221;) und 5 (&#8220;Kreative Praktiken des Erinnerns und Umdeutens&#8221;) erwecken den Eindruck, man wolle die Ehrenmale antasten. Zwar nicht in ihrem Bestand, aber in ihrem eigentlichen Sinn. Unter &#8220;kreativen Praktiken&#8221; lassen sich schlie\u00dflich alle m\u00f6glichen Varianten des Verh\u00fcllens und Verstellens vermuten, ohne dass man die Monumente unwiederbringlich zerst\u00f6ren muss.<\/p>\n<p>Pabriks artikulierte es schlie\u00dflich deutlich genug: Sowjetische Symbole h\u00e4tten in der freien Welt keinen Platz mehr; wenn man sie toleriere, gef\u00e4hrde man die eigene moralische Integrit\u00e4t. Und die Estin Lina Kaljundi m\u00f6chte &#8220;konkrete Rekontextualisierungen umstrittener Denkm\u00e4ler&#8221; entwickeln. F\u00fcr den ukrainischen Historiker Andrei Portnow\u00a0wiederum stellte sich die Frage nach den sowjetischen Soldatenfriedh\u00f6fen in Deutschland. Es sei &#8220;angesichts des andauernden Krieges Russlands gegen die Ukraine&#8221; zu hinterfragen, ob sie &#8220;weiterhin als &#8216;russische&#8217; Gedenkst\u00e4tten behandelt&#8221; werden sollten.<\/p>\n<div class=\"EmbedBlock-root EmbedBlock-twitter\">\n<div class=\"TwitterEmbed\">\n<blockquote class=\"twitter-tweet lazyload\" data-twitter=\"twitter-tweet\">\n<p lang=\"de\" dir=\"ltr\">Berin strebt <a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/twitter.com\/hashtag\/Geschichtsrevision?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw\">#Geschichtsrevision<\/a> an: Sowjet-Denkm\u00e4ler f\u00fcr Sieger \u00fcber Hitler-Faschismus sind f\u00fcr Banderisten und Co. ein Dorn in Auge. Richtig <a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/twitter.com\/Pabriks?ref_src=twsrc%5Etfw\">@Pabriks<\/a>, sie sind daf\u00fcr da um Zweifel und Misstrauen zu s\u00e4en. Unter den <a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/twitter.com\/hashtag\/Nazis?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw\">#Nazis<\/a> und sonstigen Erbauer des Vierten Reiches wie Sie! <a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/t.co\/cC2llHQFZr\">pic.twitter.com\/cC2llHQFZr<\/a><\/p>\n<p>\u2014 Wlad Sankin (@wladsan) <a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/twitter.com\/wladsan\/status\/1987181246422589551?ref_src=twsrc%5Etfw\">November 8, 2025<\/a><\/p><\/blockquote>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>Insbesondere die sowjetischen Ehrenmale in Treptower Park und Tiergarten (Letzteres wurde fast genau vor 80\u00a0Jahren, am 11.\u00a0November 1945, <a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/germany.mid.ru\/de\/80_jahre_des_gro_en_sieges\/gro_er_vaterl_ndischer_krieg_geschichte\/ehrenmal_im_tiergarten_berlin\/\">eingeweiht<\/a>) sind etlichen Gruppen schon lange ein Dorn im Auge, seien es national Gesinnte, die die deutsche Niederlage nicht anerkennen wollen, oder Ukraine-Anh\u00e4nger, die ihre russophobe Ader im Februar\u00a02022 entdeckt haben. So hatte der CSU-Bundestagsabgeordnete Lorenz Niegel im November\u00a01975 das Denkmal im Tiergarten als &#8220;dem\u00fctigendes Siegerdenkmal im freien Teil der Stadt Berlin&#8221; bezeichnet. Bereits 1970, ebenfalls im November, hatte der Westberliner Rechtsterrorist Ekkehard Weil einen Anschlag auf einen am Ehrenmal aufgestellten Wachsoldaten <a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.bpb.de\/shop\/zeitschriften\/apuz\/301132\/zur-geschichte-des-rechtsterrorismus-in-deutschland\/\">unternommen<\/a>. Iwan Schtscherbak \u00fcberlebte schwer verletzt.<\/p>\n<p>Im Fr\u00fchjahr\u00a02014 hatten\u00a0<em>Bild<\/em>\u00a0und <em>B.\u00a0Z.<\/em> mittels einer Petition\u00a0<a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/potsdam\/brandenburg\/zeitungen-wollen-russische-panzer-vom-brandenburger-tor-verdammen-7290616.html\">versucht<\/a>, die beiden am Tiergarten-Denkmal aufgestellten sowjetischen Panzer entfernen zu lassen. Die\u00a0<a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.bild.de\/politik\/ausland\/petitionen\/keine-russen-panzer-am-brandenburger-tor-35509848.bild.html\">Begr\u00fcndung<\/a>: &#8220;In einer Zeit, in der russische Panzer das freie, demokratische Europa bedrohen, wollen wir keine Russen-Panzer am Brandenburger Tor.&#8221; Die Senatsverwaltung hatte\u00a0sich damals\u00a0<a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/streit-um-ehrenmal-panzer-in-berlin\/a-17573546\">geweigert<\/a>. Aber steter Tropfen h\u00f6hlt den Stein, dachte sich wohl die Berliner CDU-Abgeordnete im Abgeordnetenhaus Stefanie Bung und <a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/panzer-weg-cdu-vorschlag-stosst-parteiubergreifend-auf-skepsis-8129602.html\">forderte<\/a> im Jahr 2022 ebenfalls, die Gesch\u00fctze und Panzer vor dem Ehrenmal als Symbole &#8220;der aggressiven und territoriale Grenzen und Menschenleben missachtenden Kriegsf\u00fchrung des Putin-Regimes&#8221; zu entfernen. Die sowjetischen Gro\u00dfwaffen stehen immer noch da, allerdings wurden sie im Fr\u00fchjahr desselben Jahres kurzfristig mit jeweils einer Ukraine-Flagge <a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/berlin-weltkriegspanzer-am-sowjetischen-ehrenmal-mit-ukraine-fahnen-verhuellt-a-bebf8d6a-36c2-49f3-b5a1-147b21b968fd\">verh\u00fcllt<\/a>.<\/p>\n<p>Zuletzt stie\u00dfen sich die beiden SPD-Politiker Andreas Geisel und Alexander Freier-Winterwerb an der Gestaltung des Treptower Ehrenmals (&#8220;Zu viel stalinistischer Bombast, es geht zu wenig um die gefallenen Soldaten&#8221;) und <a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/bezirke\/treptow-koepenick\/zu-viel-stalinistischer-bombast-berliner-spd-politiker-fordern-uberarbeitung-des-sowjetischen-ehrenmals-in-treptow-14650136.html\">pochten<\/a> in Zusammenarbeit mit dem Verein Memorial im Oktober\u00a02025 auf eine geschichtspolitische Einordnung des Monuments. Laut Freier-Winterwerb soll in Zukunft <a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.instagram.com\/p\/DQH0a2cjDo2\/\">betont<\/a> werden, dass der Zweite Weltkrieg nicht mit dem deutschen \u00dcberfall auf die Sowjetunion begonnen habe, &#8220;sondern mit dem Hitler-Stalin-Pakt und der gewaltsamen Aufteilung Polens und der baltischen Staaten&#8221;. Man m\u00fcsse <a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.bz-berlin.de\/berlin\/weg-stalin-propaganda-ehrenmal-treptow\">deutlich machen<\/a>, dass Russland Polen \u00fcberfallen habe und es sich bei den baltischen Republiken um okkupierte Gebiete gehandelt habe, so der ehemalige Innensenator Geisel.<\/p>\n<p>Die Befreiung Europas wiederum sei das Werk vieler Nationen gewesen, auch Polens, der Ukraine und Wei\u00dfrusslands. Infotafeln sollen vor allem die inkriminierten Stalin-Zitate kontextualisieren und \u00fcber die stalinistischen Verbrechen informieren. Schlie\u00dflich beziehe sich der russische Pr\u00e4sident Putin heutzutage auf den Gro\u00dfen Vaterl\u00e4ndischen Krieg, instrumentalisiere die Erinnerung daran und f\u00fchre den Imperialismus Stalinscher Pr\u00e4gung fort. Auch die Bewegungsfreiheit der Besucher soll eingeschr\u00e4nkt werden\u00a0\u2013 im Namen der Piet\u00e4t. Vorgeschlagen wird eine gartentechnische Abgrenzung des Gr\u00e4berfeldes, &#8220;damit niemand auf den Gr\u00e4bern heruml\u00e4uft oder ein Sonnenbad nimmt&#8221;.<\/p>\n<p>Bereits im Juli\u00a02025 hatte Freier-Winterwerb eine Anfrage zu den Stalin-Zitaten am Treptower Ehrenmal gestellt (Drucksache\u00a019\/23 614). In seiner Antwort bejahte die Senatsverwaltung die Notwendigkeit einer Kontextualisierung. Man beabsichtige, die bestehenden Informationstafeln zu \u00fcberarbeiten. Eine Ver\u00e4nderung oder Entfernung einzelner Elemente sei jedoch aus denkmalsch\u00fctzerischen und v\u00f6lkerrechtlichen Gr\u00fcnden ausgeschlossen.<\/p>\n<p>In diesen Kontext muss man das Symposium in der polnischen Botschaft einordnen. Auch wenn der Besuch der Gedenkst\u00e4tten am 8. und 9.\u00a0Mai durch Kontrollen auf der Suche nach Georgsb\u00e4ndern und sowjetischen Symbolen schon erheblich erschwert wurde, finden sich f\u00fcr den Geschmack der Russophoben immer noch zu viele Gedenkwillige jedes Jahr an den sowjetischen Ehrenmalen ein. Offenbar hofft man, durch geschichtliche Umdeutung und Kontextualisierung\u00a0\u2013 also Einordnung in das eigene Narrativ\u00a0\u2013, vielleicht auch durch Einz\u00e4unung bestimmter Fl\u00e4chen immer mehr Menschen den Besuch der Ehrenmale verleiden zu k\u00f6nnen. Je weniger Besucher sich aber einfinden, desto schneller geraten die Gedenkorte in Vergessenheit\u00a0\u2013 und damit das, woran sie erinnern sollen: die nationalsozialistischen Verbrechen und die ungeheuren Opfer, die die Sowjetv\u00f6lker bei der Niederringung des nationalsozialistischen Deutschland erbringen mussten.<\/p>\n<p><strong>Mehr zum Thema<\/strong>\u00a0\u2013 <a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/freedert.online\/europa\/215484-helden-zum-nachahmen-bundeswehr-wuerdigt-tapfere-wehrmacht-offiziere-vorbild\/\">Helden zum Nachahmen \u2013 Bundeswehr w\u00fcrdigt &#8220;tapfere&#8221; Wehrmacht-Offiziere als Vorbild<\/a><\/p>\n<div class=\"EmbedBlock-root EmbedBlock-externalVideo EmbedBlock-rumble\">\n<div class=\"VkEmbed\"><iframe class=\"lazyload\" data-src=\"https:\/\/rumble.com\/embed\/v6qzc5j\" frameborder=\"0\" width=\"853\" height=\"480\" allowfullscreen><\/iframe><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p><script async src=\"https:\/\/platform.twitter.com\/widgets.js\" charset=\"utf-8\"><\/script><script async defer src=\"https:\/\/platform.instagram.com\/en_US\/embeds.js\"><\/script><br \/>\n<br \/><br \/>\n<br \/><a href=\"https:\/\/de.rt.com\/inland\/261201-geschichtsrevisionismus-symposium-in-berlin-schlaegt-uebergangsjustiz-fuer-sowjetmonumente-vor\/\">Source link <\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In Berlin wurde in dieser Woche \u00fcber die Zukunft der sowjetischen Ehrenmale auf deutschem Boden neu verhandelt \u2013 in der polnischen Botschaft unter starker Beteiligung der Ukrainer und Balten. 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