{"id":91709,"date":"2025-10-05T17:16:32","date_gmt":"2025-10-05T15:16:32","guid":{"rendered":"https:\/\/now-news.de\/de\/deutschland\/hafenarbeiter-in-nato-laendern-setzen-zeichen-gegen-gaza-genozid\/"},"modified":"2025-10-05T17:16:32","modified_gmt":"2025-10-05T15:16:32","slug":"hafenarbeiter-in-nato-laendern-setzen-zeichen-gegen-gaza-genozid","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/now-news.de\/de\/deutschland\/hafenarbeiter-in-nato-laendern-setzen-zeichen-gegen-gaza-genozid\/","title":{"rendered":"Hafenarbeiter in NATO-L\u00e4ndern setzen Zeichen gegen Gaza-Genozid"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/now-news.de\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/10\/68e213c548fbef0a9330d28e.jpg\" \/><\/p>\n<div class=\"Text-root Text-type_1 \">\n                Aus Protest gegen die Komplizenschaft der Regierungen ihrer L\u00e4nder mit dem israelischen Genozid im Gazastreifen blockieren Hafenarbeiter in mehreren L\u00e4ndern Europas Schiffe, wie z.\u00a0B. die des israelischen Staatskonzerns ZIM, die Waffen in Europa abholen sollen.\n            <\/div>\n<p><\/p>\n<div class=\"Text-root Text-type_5 ArticleView-text ViewText-root \">\n<p><em>Von Rainer Rupp<\/em><\/p>\n<p>In der zur\u00fcckliegenden Woche hat sich ein kraftvoller Protest in den H\u00e4fen Europas gegen die verheerende Offensive der Zionisten im Gazastreifen ausgebreitet. Diese Bewegung ist mehr als ein Arbeitsstreik, sie ist ein moralischer Aufstand gegen eine Kriegsmaschinerie, die Tod und Zerst\u00f6rung \u00fcber eine unschuldige Zivilbev\u00f6lkerung bringt.<\/p>\n<p>Hafenarbeiter von Genua \u00fcber Marseille bis Spanien wollen damit nicht nur Israel ein Stoppschild zeigen, sondern auch f\u00fcr den Rest der Welt ein klares Zeichen setzen. Letzteres scheitert jedoch am Stillschweigen der westlichen &#8220;Qualit\u00e4tsmedien&#8221;, die derartig ungeh\u00f6rige Aktionen wie die der Hafenarbeiter entschlossen ignorieren, um die Leser und Zuschauer nicht zu beunruhigen oder\u00a0\u2013 schlimmer noch\u00a0\u2013 zum Nachdenken zu bewegen.<\/p>\n<p><strong>Spanien f\u00fchrt mit mutigem Embargo<\/strong><\/p>\n<p>Spanien hat mit einem bahnbrechenden Schritt die internationale B\u00fchne betreten: US-Milit\u00e4rflugzeugen und -schiffen wurde untersagt, die St\u00fctzpunkte Rota und Moroni f\u00fcr Waffentransfers nach Israel zu nutzen. Diese Entscheidung, verwurzelt in einem Verteidigungspakt von 1988, ist ein Donnerschlag gegen die Kriegslogistik. Ministerpr\u00e4sident Pedro S\u00e1nchez bezeichnete den Gaza-Konflikt als &#8220;V\u00f6lkermord&#8221; und machte deutlich: Kein NATO-Land sollte zum Handlanger eines solchen Krieges werden. W\u00e4hrend Spaniens Embargo Schlagzeilen macht, lodert die wahre Rebellion an den Docks, wo Hafenarbeiter Lieferketten f\u00fcr Israel lahmlegen und die globale Aufmerksamkeit auf sich ziehen.<\/p>\n<p><strong>Widerstand in Genua und Marseille<\/strong><\/p>\n<p>In Genua verweigerten am 27.\u00a0September 2025 die Hafenarbeiter der Gewerkschaft USB und des Kollektivs CALP die Beladung des ZIM-Schiffs Zim Virginia, das zehn Container mit &#8220;gef\u00e4hrlichen G\u00fctern&#8221; \u2013 vermutlich Sprengstoff \u2013 nach Israel transportieren sollte. \u00dcber 25.000 Demonstranten marschierten durch die Stra\u00dfen und riefen: &#8220;Wir arbeiten nicht f\u00fcr den Krieg!&#8221; Sie forderten humanit\u00e4re Korridore und ein Ende der Waffenlieferungen. Nur Tage zuvor, am 24.\u00a0September, hatten Hafenarbeiter in Marseille-Fos, angef\u00fchrt von der Gewerkschaft CGT, die Beladung des Schiffs Contship Era gestoppt, nachdem sie 14\u00a0Tonnen Maschinengewehrkomponenten von Eurolinks entdeckt hatten, die im Gazastreifen h\u00e4tten eingesetzt werden k\u00f6nnen. &#8220;Der Hafen von Marseille-Fos darf nicht zur Versorgung der israelischen Armee missbraucht werden!&#8221;, hatte CGT-Sprecher Christophe Claret erkl\u00e4rt. Es war bereits die dritte Blockade in Marseille in diesem Jahr, inspiriert von \u00e4hnlichen Aktionen in Salerno und Scilla, wo italienische Arbeiter ebenfalls Waffenlieferungen nach Israel verhindert hatten.<\/p>\n<p><strong>Die Bewegung weitet sich aus<\/strong><\/p>\n<p>Die Flammen des Widerstands lodern weit \u00fcber Italien und Frankreich hinaus. In Schweden, einem neuen NATO-Mitglied, hatte die Hafenarbeitergewerkschaft bereits im Januar\u00a02025 mit 68\u00a0Prozent f\u00fcr einen Boykott jeglichen milit\u00e4rischen Handels mit Israel gestimmt. Der Aktivist Erik Helgeson wurde daraufhin unter dem Vorwand der &#8220;nationalen Sicherheit&#8221; entlassen \u2013 ein klarer Angriff auf die Gewerkschaftsfreiheit. In Griechenland blockierten im Oktober\u00a02024 die Hafenarbeiter von Pir\u00e4us\u00a021\u00a0Tonnen Munition auf einem ZIM-Schiff und stoppten im Juli\u00a02025 milit\u00e4rischen Stahl auf der Ever Golden.<\/p>\n<p>Die militante Gewerkschaft PAME erkl\u00e4rte: &#8220;Hafenarbeiter werden nicht zu Komplizen des m\u00f6rderischen Staates Israel und seiner Verb\u00fcndeten\u00a0\u2013 USA, NATO und EU.&#8221; In Spanien schworen die Hafenarbeiter von Barcelona bereits 2023, keine Waffen nach Israel zu verladen, ein Versprechen, das durch Genuas Aktionen bekr\u00e4ftigt wurde. Belgische H\u00e4fen f\u00fchrten Teilverbote ein, w\u00e4hrend in Ravenna italienische Arbeiter im September\u00a02025 zwei waffenbeladene Lastwagen stoppten, was landesweite Streiks ausl\u00f6ste.<\/p>\n<p><strong>Politische Unterst\u00fctzung in NATO-L\u00e4ndern<\/strong><\/p>\n<p>Die Hafenarbeiterbewegung wird durch politische Wenden in NATO-L\u00e4ndern gest\u00e4rkt, die den Druck auf Israel erh\u00f6hen. Slowenien, ein kleines NATO-Mitglied, f\u00fchrte im Juli\u00a02025 als erstes EU-Land ein vollst\u00e4ndiges Waffenembargo ein, das alle milit\u00e4rischen Im- und Exporte sowie Transite verbietet. Ministerpr\u00e4sident Robert Golob prangerte die Unt\u00e4tigkeit der EU an, w\u00e4hrend Pr\u00e4sidentin Nata\u0161a Pirc Musar den Gaza-Konflikt als &#8220;V\u00f6lkermord&#8221; bezeichnete.<\/p>\n<p>Belgien und die Niederlande f\u00fchrten Teilverbote ein, Italien stoppt Lieferungen seit Oktober\u00a02023, und Deutschland k\u00fcndigte im August\u00a02025 an, Exporte f\u00fcr den Gazastreifen zu stoppen, obwohl dies in der CDU auf Widerstand stie\u00df und es in Deutschland bei der Ank\u00fcndigung geblieben ist. Gro\u00dfbritannien, das Pal\u00e4stina im September\u00a02025 anerkannt hatte, versprach, keine F-35-Teile direkt an Israel zu liefern, w\u00e4hrend Kanada und Frankreich wegen versteckter Exporte in die Kritik gerieten.<\/p>\n<p><strong>Spannungen innerhalb der NATO<\/strong><\/p>\n<p>Die wachsende Spannung innerhalb der NATO, wo B\u00fcndnisverpflichtungen mit humanit\u00e4ren Imperativen kollidieren, n\u00e4hrt die Entschlossenheit der Hafenarbeiter, die sich gegen die Kriegslogistik der Nordatlantischen Terrororganisation (NATO) stellen. In Genua forderten Gewerkschaften am 26.\/27.\u00a0September 2025, dass Mittelmeerh\u00e4fen zu &#8220;waffenfreien Zonen&#8221; werden, und drohten mit umfassenden Handelsblockaden, falls Gaza-Hilfsflottillen wie Global Sumud behindert werden.<\/p>\n<p><strong>Konkrete Wirkung und hoher Preis<\/strong><\/p>\n<p>Die Aktionen der Hafenarbeiter zeigen konkrete Wirkung: Verz\u00f6gerungen in Genua und Marseille kosteten Logistikfirmen Millionen und zwangen ZIM, auf H\u00e4fen etwa in Deutschland umzuleiten, also in L\u00e4ndern, in denen die Unterst\u00fctzung des zionistischen V\u00f6lkermords noch weiterl\u00e4uft. In Italien berufen sich Gewerkschaften auf ein Gesetz von 1990, das Waffenexporte in Kriegsgebiete verbietet, und planen f\u00fcr Juni\u00a02026 einen Generalstreik &#8220;Disarmiamoli&#8221;.<\/p>\n<p>Doch der Widerstand hat seinen Preis: In Schweden wurde der Aktivist Helgeson entlassen, und in Mailand kam es am 22.\u00a0September 2025 zu gewaltsamen Zusammenst\u00f6\u00dfen, als Tausende Arbeiter die Komplizenschaft Italiens anprangerten. Dennoch bleibt die Bewegung ungebrochen, inspiriert von pal\u00e4stinensischen Gewerkschaften, die 2023 zur Sabotage von Israels Kriegsmaschinerie aufriefen. In Bogot\u00e1 erkl\u00e4rten im Juli\u00a02025 zw\u00f6lf Nicht-NATO-Staaten ein vollst\u00e4ndiges Embargo gegen Israel.<\/p>\n<p><strong>Ein Leuchtfeuer der Menschlichkeit von zionistischen Piraten gel\u00f6scht<\/strong><\/p>\n<p>Die j\u00fcngste zionistische Piraterie gegen die &#8220;Global Sumud (GAZA)-Flottille (GSF)&#8221; durch israelische Spezialtrupps hat weltweit scharfe Kritik ausgel\u00f6st. Die Flottille mit \u00fcber 40 Schiffen und rund 500 Aktivisten aus mindestens 44 L\u00e4ndern\u00a0\u2013 darunter US-B\u00fcrger, Briten, Belgier, Spanier, Malaysier, T\u00fcrken und Kolumbianer\u00a0\u2013 wollte humanit\u00e4re Hilfe in den Gazastreifen bringen und die illegale israelische Blockade brechen. Schwer bewaffnete israelische Soldaten enterten die Schiffe in internationalen Gew\u00e4ssern, etwa 70\u00a0Seemeilen vor der K\u00fcste, und nahmen Hunderte Passagiere gefangen, einschlie\u00dflich der schwedischen Aktivistin Greta Thunberg.<\/p>\n<p>Diese Aktion wird international als klare Verletzung des V\u00f6lkerrechts gewertet, da Schiffe in internationalen Gew\u00e4ssern das Recht auf freie Passage genie\u00dfen. Weltweit wird die israelische Operation als &#8220;Piraterie&#8221; und &#8220;Terrorakt&#8221; bezeichnet. Der t\u00fcrkische Pr\u00e4sident Recep Tayyip Erdo\u011fan nannte sie &#8220;Banditentum&#8221; und kritisierte die &#8220;faschistischen und militaristischen Politiker&#8221; der Netanjahu-Regierung, die nicht nur Pal\u00e4stinenser, sondern alle Widerst\u00e4ndler unterdr\u00fccke.<\/p>\n<p>Kolumbiens Pr\u00e4sident Gustavo Petro ging noch weiter: Er erkl\u00e4rte die Ausweisung israelischer Diplomaten und die K\u00fcndigung des Freihandelsabkommens, forderte die Freilassung kolumbianischer Staatsb\u00fcrger und sprach von notwendigen Klagen vor israelischen Gerichten. S\u00fcdafrika rief Israel auf, die lebensrettende Ladung in den Gazastreifen zu lassen, und betonte die Solidarit\u00e4t mit dem Flotillenunternehmen. Pakistans Regierung und der malaysische Premier Anwar Ibrahim verurteilten die &#8220;Einsch\u00fcchterung und N\u00f6tigung&#8221; unbewaffneter Zivilisten als Missachtung des Weltgewissens.<\/p>\n<p>Amnesty International wies auf die &#8220;unrechtm\u00e4\u00dfige&#8221; Operation hin und warnte vor der fortgesetzten Aushungerung des Gazastreifens durch die Blockade seit 2007. Die pal\u00e4stinensische Autonomiebeh\u00f6rde sowie die Hamas bezeichneten die Aktion als &#8220;maritimen Terrorismus&#8221; und Verletzung pal\u00e4stinensischer Hoheitsgew\u00e4sser. Reporter ohne Grenzen (RSF) kritisierte die Inhaftierung von Journalisten an Bord, und UN-Experten sowie der Internationale Gerichtshof (IGH) erinnern an fr\u00fchere Urteile gegen die illegale Aufbringung von Schiffen und Blockaden.<\/p>\n<p>Die entf\u00fchrten Crews und Passagiere\u00a0\u2013 darunter Abgeordnete, Anw\u00e4lte und Aktivisten\u00a0\u2013 wurden inhaftiert, ohne Zugang zu den ihnen nach internationalem Recht zustehenden Konsularvertretungen. Live \u00fcbertragene Videos zeigen, wie israelische Truppen Wasserwerfer und Blendlichter benutzt hatten, bevor sie die Schiffe enterten und teilweise mit brutaler Gewalt gegen die Passagiere vorgehen. Amnesty International \u00e4u\u00dferte tiefe Besorgnis vor allem um arabische Delegierte und Pro-Pal\u00e4stina-Aktivisten, die einer zionistischen Hetzkampagne ausgesetzt sind.<\/p>\n<p>Weltweit protestierten Zehntausende in St\u00e4dten wie Istanbul, Athen, Buenos Aires, Rom, Berlin und Madrid gegen diese &#8220;Barbarei&#8221;. Bei dieser Aktion wird zugleich der anhaltende Schutz Israels gegen Strafe unterstrichen, den die Verbrecher des Netanjahu-Regimes Dank ihren westlichen Protektoren genie\u00dfen.<\/p>\n<p>Mit inzwischen mindestens 66.000 Toten im Gazastreifen, davon ein Drittel Kinder, ist der Widerstand der Hafenarbeiter mehr als nur ein Protest, sondern eine materielle Aktion, die sich gegen die Nabelschnur Israels richtet, n\u00e4mlich die Einfuhr von Waffen und ihrer Vorprodukte. &#8220;Kein einziger Nagel mehr f\u00fcr Israel!&#8221;, rief denn auch Riccardo Rudino in Genua und drohte: &#8220;Wenn Hilfsflottillen angegriffen werden, legen wir ganz Europa lahm.&#8221; Dies l\u00e4sst Hoffnung aufkommen.<\/p>\n<p><strong>Mehr zum Thema<\/strong> &#8211; <a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/freedert.online\/der-nahe-osten\/257696-medienbericht-israel-erwaegt-neuen-schlag-gegen-iran\/\">Medienbericht: Israel erw\u00e4gt erneuten Schlag gegen Iran<\/a><\/p>\n<\/p>\n<\/div>\n<p><br \/>\n<br \/><a href=\"https:\/\/de.rt.com\/meinung\/257932-hafenarbeiter-in-nato-laendern-setzen-setzen-zeichen-gegen-gaza-genozid\/\">Source link <\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aus Protest gegen die Komplizenschaft der Regierungen ihrer L\u00e4nder mit dem israelischen Genozid im Gazastreifen blockieren Hafenarbeiter in mehreren L\u00e4ndern Europas Schiffe, wie z.\u00a0B. die des israelischen Staatskonzerns ZIM, die Waffen in Europa abholen sollen. 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