{"id":80803,"date":"2025-03-24T07:30:00","date_gmt":"2025-03-24T05:30:00","guid":{"rendered":"https:\/\/now-news.de\/de\/deutschland\/shakespeare-luther-und-die-cancel-culture\/"},"modified":"2025-03-24T07:30:00","modified_gmt":"2025-03-24T05:30:00","slug":"shakespeare-luther-und-die-cancel-culture","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/now-news.de\/de\/deutschland\/shakespeare-luther-und-die-cancel-culture\/","title":{"rendered":"Shakespeare, Luther und die Cancel Culture"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/now-news.de\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/03\/67d99d22b480cc1c6302f861.jpg\" \/><\/p>\n<div class=\"Text-root Text-type_1 \">\n                In Gro\u00dfbritannien wird jetzt eines der gr\u00f6\u00dften Denkm\u00e4ler geschliffen \u2013 die Erinnerung an Shakespeare soll an die Vorgaben des aktuellen kulturellen Wahns angepasst werden. Was letztlich vor allem bedeuten wird, ganze Teile seines Werks zu zensieren.\n            <\/div>\n<p><\/p>\n<div class=\"Text-root Text-type_5 ArticleView-text ViewText-root \">\n<p><em>Von Dagmar Henn<\/em><\/p>\n<p>In den letzten Jahren hat sich eine verh\u00e4ngnisvolle Tendenz durchgesetzt, Kultur zum Verschwinden zu bringen. Das zeigt sich schon auf der einfachsten Ebene, wenn in Kinderg\u00e4rten traditionelle, jahreszeitliche Feste gestrichen werden, weil sie aufgrund ihres religi\u00f6sen Ursprungs wom\u00f6glich manche verletzen k\u00f6nnten. Dabei gibt es immer auch eine andere M\u00f6glichkeit \u2013 n\u00e4mlich die, auch andere Feste mit in den Kalender aufzunehmen. Der Unterschied zwischen den beiden Varianten, alles zu streichen, um eine vermeintliche Neutralit\u00e4t zu erreichen, und das Spektrum zu erweitern, besteht darin, dass in der \u2013 gewiss weniger aufwendigen und damit billigeren Version \u2013 des Streichens genau die Erfahrung der geteilten Menschlichkeit nicht mehr m\u00f6glich ist, w\u00e4hrend die Erweiterung es m\u00f6glich macht, Verbindendes zu erleben.<\/p>\n<p>Aber da gibt es noch tiefere Ebenen. In Gro\u00dfbritannien soll jetzt Shakespeare &#8220;dekolonisiert&#8221; werden, weil seine Werke genutzt worden seien, um &#8220;wei\u00dfe \u00dcberlegenheit&#8221; zu propagieren. Der Shakespeare Trust, der diverse Shakespeare gewidmete Einrichtungen in seiner Heimatstadt Stratford-upon-Avon besitzt und eine Menge Archivalien zu Shakespeare verwaltet, will jetzt seine gesamte Sammlung &#8220;dekolonisieren&#8221;, und <a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/archive.ph\/fMhHO\">erkl\u00e4rt<\/a>, erforschen zu wollen, wie &#8220;Shakespeares Werk eine Rolle&#8221; im Kolonialismus gespielt habe.<\/p>\n<p>Eine Argumentation, mit der man eher die Schifffahrt und das Geld abschaffen k\u00f6nnte, und das Milit\u00e4r ohnehin, deren Rolle im Kolonialismus mit Sicherheit weit entscheidender war als die von Othello oder Richard III., aber das w\u00e4re ja eine Auseinandersetzung mit der materiellen Welt und ihren Gegebenheiten, und genau die f\u00fcrchtet diese ganze Richtung wie der Teufel das Weihwasser.<\/p>\n<p>Als Shakespeare seine St\u00fccke schrieb, erlebte England seine gro\u00dfe kulturelle Bl\u00fcte. Der gro\u00dfe Bauernaufstand von 1381 hatte es zwar noch nicht geschafft, die Leibeigenschaft abzuschaffen, aber sie war dennoch bereits gegen Ende dieses Jahrhunderts weitgehend verschwunden und wurde von Elisabeth I. im Jahr 1574, also zu Lebzeiten Shakespeares, endg\u00fcltig abgeschafft. Die englische Aristokratie hatte die Freundlichkeit besessen, sich in den Rosenkriegen weitgehend selbst auszurotten (das, was nach dem Hundertj\u00e4hrigen Krieg gegen Frankreich davon \u00fcbrig war), und an ihre Stelle waren vor allem Londoner Tuchh\u00e4ndler getreten. Unter Elisabeths Vater hatte sich England vom Papsttum gel\u00f6st, eine Auseinandersetzung, die mit allem Eifer eines Religionskriegs gef\u00fchrt wurde, bei der es im Kern aber darum ging, die noch verbliebenen feudalen Besitzt\u00fcmer der Kirche unter Kontrolle zu bringen.<\/p>\n<p>Zu Lebzeiten Shakespeares waren die inneren Auseinandersetzungen zumindest vor\u00fcbergehend befriedet; England hatte nur seine Kolonien auf den britischen Inseln und ein Fleckchen von dem, was sp\u00e4ter die Vereinigten Staaten werden sollten, und die gro\u00dfe Kolonialmacht Spanien hatte ihre Armada, die ausgeschickt worden war, um England zu unterwerfen, 1588 in einem Sturm verloren, als Shakespeare vermutlich vierzehn war. Der britische Sklavenhandel hatte noch nicht begonnen; die ersten verschleppten Afrikaner trafen 1619 in Virginia ein. Die Plantagenwirtschaft, die ihn sp\u00e4ter antreiben sollte, mit Zuckerrohr und Baumwolle, war noch nicht erfunden. Das Gewerbe wurde zu jener Zeit vor allem von Spanien und Portugal betrieben.<\/p>\n<p>Es war eine Zeit relativer Prosperit\u00e4t und Freiheit, ein Modell daf\u00fcr, was Deutschland h\u00e4tte sein k\u00f6nnen, w\u00e4re dort der Kampf gegen die Leibeigenschaft im Jahr 1525 nicht so fatal gescheitert. Shakespeares Dramen beschreiben die K\u00e4mpfe der Rosenkriege, das lange Ringen zwischen den H\u00e4usern Lancaster und Glouster um die Vorherrschaft, aus relativer Distanz, als Bestandteil von etwas zur damaligen Zeit v\u00f6llig Neuem, einer nationalen Geschichte, in der die pers\u00f6nlichen Loyalit\u00e4ten, die die feudalen Verh\u00e4ltnisse regelten, geradezu seziert werden k\u00f6nnen, in all ihren Vor- und Nachteilen.<\/p>\n<p>Es gibt nat\u00fcrlich in Shakespeares Werk vieles, was heute fremd wirkt, wie &#8220;Der Widerspenstigen Z\u00e4hmung&#8221;. Aber da ist auch Shylocks Monolog im &#8220;Kaufmann von Venedig&#8221;, in dem der Geldverleiher Shylock, der eigentlich der Schurke des St\u00fccks ist, weil er ein Pfund Fleisch von seinem Schuldner einfordert, in wenigen S\u00e4tzen mit dem Anspruch menschlicher Gleichheit Gr\u00f6\u00dfe gewinnt: &#8220;Wenn ihr uns stecht, bluten wir nicht?&#8221; Da ist auch im &#8220;Julius C\u00e4sar&#8221; \u00fcber den R\u00fcckgriff auf die r\u00f6mische Geschichte ein Vorgriff auf die Republik. Nicht wenige Literaturgeschichtler sehen in der Figur des Caliban im Sturm eine erste Darstellung der Opfer der beginnenden Kolonialherrschaft. Die Dramatik lebt im Dazwischen und bietet daher den reichhaltigsten Blick auf die Gesellschaft, in der sie entsteht, und wenige Blicke umfassten so viel wie der Shakespeares, wozu die Atempause im Umbruch (auf die nach Shakespeares Tod der englische B\u00fcrgerkrieg folgen sollte, der sich dann im weitaus depressiveren &#8220;Leviathan&#8221; eines Thomas Hobbes niederschlug) ein ger\u00fctteltes Ma\u00df beigetragen hat.<\/p>\n<p>Die angek\u00fcndigten Ver\u00e4nderungen des Shakespeare-Trust wurden ausgel\u00f6st durch ein Forschungsprojekt, das er im Jahr 2022 zusammen mit der Universit\u00e4t Birmingham durchgef\u00fchrt hatte, mit dem Ergebnis, Shakespeare zum &#8220;universellen Genie&#8221; zu erkl\u00e4ren, sei Teil einer &#8220;wei\u00dfen, anglozentrischen, eurozentrischen und zunehmend &#8216;westzentrischen&#8217; Weltsicht, die bis heute der Welt Schaden zuf\u00fcgt&#8221;.<\/p>\n<p>Nun gibt es kein Gesetz der Welt, das vorschreibt, um Shakespeare zu lieben, m\u00fcsse man das indische &#8220;Mahabharata&#8221; (das Peter Brook Ende der 1980er so gro\u00dfartig verfilmt hat) ignorieren oder das Gesellschaftsportr\u00e4t des chinesischen Jin Ping Mei f\u00fcr minderwertig halten. Eigenartigerweise war es fr\u00fcher einmal durchaus m\u00f6glich, den gesamten Strom der menschlichen Kultur als ein langes Gespr\u00e4ch wahrzunehmen, vom Gilgamesch-Epos bis zur Gegenwart, aber genau das wird durch den moralischen Absolutismus unm\u00f6glich, der gleichzeitig die genutzte Ausrede mit der Absicht verwechselt.<\/p>\n<p>Ende des 18. Jahrhunderts wurde der europ\u00e4ische Kolonialismus in Afrika in Europa \u00fcberwiegend mit der Bek\u00e4mpfung des Sklavenhandels begr\u00fcndet; tats\u00e4chlich ging es um Eroberung und Unterwerfung. Ist deshalb die Bek\u00e4mpfung des Sklavenhandels an sich schlecht? Gerade die Briten haben dieses Motiv schon zu Beginn desselben Jahrhunderts genutzt, um ihre Kontrolle \u00fcber die Seewege zu verst\u00e4rken, und faktisch war es kaum im Sinne der Gefangenen, wenn die Schiffe der Sklavenh\u00e4ndler mitsamt ihrer Waren versenkt wurden. Dadurch wird der echte Kampf gegen Sklaverei nicht verwerflich, so wenig wie Shakespeare verwerflich wird, weil ihn auch blutbesudelte britische Kolonialoffiziere in Indien gerne lasen oder auf der B\u00fchne sahen.<\/p>\n<p>Wie ist das mit Martin Luther? Der auf der einen Seite mit seiner Bibel\u00fcbersetzung f\u00fcr das Deutsche das ist, was Shakespeare f\u00fcr das Englische war, der aber andererseits mit seiner militanten Gegnerschaft zum Bauernaufstand und seinem durchaus deutlichen Antisemitismus eben auch sehr finstere Seiten hatte? Historische Gestalten, kulturelle Leistungen herabzusetzen oder aus dem Ged\u00e4chtnis zu l\u00f6schen (Martin Luther ist in den Jahrzehnten, die ich \u00fcberblicke, schon deutlich geschrumpft) \u00e4ndert nichts an den Verh\u00e4ltnissen der Gegenwart, auch wenn die Verfechter sich das einbilden. Aber es tut etwas Anderes: Es verringert die Wahrnehmung f\u00fcr die Widerspr\u00fcche, die jeder Mensch in sich tr\u00e4gt, ebenso wie die Wahrnehmung f\u00fcr die historische Dynamik.<\/p>\n<p>(Weshalb es \u00fcbrigens v\u00f6llig absurd ist, solche Ideologien wie die Cancel Culture oder den Genderwahn f\u00fcr Marxismus zu halten \u2013 sie kennen weder Dialektik noch sind sie im philosophischen Sinne materialistisch, sondern das genaue Gegenteil von beidem).<\/p>\n<p>Welch ein Gl\u00fcck, dass von Homer nichts bekannt ist als sein Werk, sonst m\u00fcsste man ihn aus dem Kanon streichen, weil er seine Frau geschlagen hat oder seinen Winzer \u00fcbers Ohr haute (allerdings wurde die &#8220;Ilias&#8221; mancherorts schon wegen zu viel Gewalt gestrichen). Dabei ist das, was Kunst im besten Falle gew\u00e4hren kann, ein Blick auf die menschlichen M\u00f6glichkeiten in all ihren Facetten, die Widerspr\u00fcche eingeschlossen. Aber ohne diesen Blick kann der Wunsch nach einer Gesellschaft, in der diese M\u00f6glichkeiten allen offenstehen, gar nicht erst entstehen. Dass die Nazihorden mit Goethes &#8220;Faust&#8221; im Tornister \u00fcber die Welt herfielen, disqualifiziert nicht den &#8220;Faust&#8221;.<\/p>\n<p>Aber selbst in heutigen deutschen Gymnasien werden ganze Theaterst\u00fccke nicht einmal mehr gelesen, geschweige denn gesehen (sofern Shakespeare \u00fcberhaupt noch auf die B\u00fchne kommen kann, weil er viel zu viele Darsteller erfordert), und die Geschichte wird als etwas endg\u00fcltig Auserz\u00e4hltes pr\u00e4sentiert, deren Triebkr\u00e4fte keine Fragen aufwerfen \u2013 Datenmaterial, das kurzfristig gespeichert, abgerufen und vergessen wird, weitab von dem gro\u00dfen menschlichen Drama. Doch das menschliche Gespr\u00e4ch, vom kleinsten zwischen zwei Personen \u00fcber die Politik bis zum Jahrhunderte \u00fcberspannenden der Kultur, hat eine elementare Voraussetzung: Widerspr\u00fcche anzuerkennen.<\/p>\n<p>Das Miteinander auf jeder Ebene erfordert nicht einfach das Ertragen des Anderen, sondern die Anerkenntnis, dass jede Entwicklung nur aus den Widerspr\u00fcchen heraus m\u00f6glich ist, selbst die innere. Shakespeare ist immer noch ein wertvoller Gespr\u00e4chspartner, und wenn man ihn &#8220;dekolonisieren&#8221; wollte, k\u00f6nnte man ihn ja von einer Truppe nigerianischer Schauspieler inszenieren lassen (ich tr\u00e4ume seit Jahrzehnten davon, Macbeth in einer Yoruba-Version zu sehen); doch die Verkleinerung, die Einebnung jeder historischen Gestalt beraubt das gesamte menschliche Gespr\u00e4ch. An diesem Gespr\u00e4ch h\u00e4ngt aber unser \u00dcberleben als Gattung.<\/p>\n<p><strong>Mehr zum Thema<\/strong> \u2013 <a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/freedert.online\/international\/180594-the-show-must-go-on\/\">The show must go on \u2013 aber ohne Russen? Wie der Westen alles Russische in der Kunst ausradiert <\/a><\/p>\n<div class=\"EmbedBlock-root EmbedBlock-externalVideo EmbedBlock-rumble\">\n<div class=\"VkEmbed\"><iframe class=\"lazyload\" data-src=\"https:\/\/rumble.com\/embed\/v6kuwvu\" frameborder=\"0\" width=\"853\" height=\"480\" allowfullscreen><\/iframe><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p><br \/>\n<br \/><a href=\"https:\/\/de.rt.com\/meinung\/239973-shakespeare-luther-und-cancel-culture\/\">Source link <\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In Gro\u00dfbritannien wird jetzt eines der gr\u00f6\u00dften Denkm\u00e4ler geschliffen \u2013 die Erinnerung an Shakespeare soll an die Vorgaben des aktuellen kulturellen Wahns angepasst werden. Was letztlich vor allem bedeuten wird, ganze Teile seines Werks zu zensieren. Von Dagmar Henn In den letzten Jahren hat sich eine verh\u00e4ngnisvolle Tendenz durchgesetzt, Kultur zum Verschwinden zu bringen. 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