{"id":80361,"date":"2025-03-16T17:16:49","date_gmt":"2025-03-16T15:16:49","guid":{"rendered":"https:\/\/now-news.de\/de\/deutschland\/china-hat-schlacht-um-philippinen-gegen-usa-verloren-aber-noch-nicht-den-krieg\/"},"modified":"2025-03-16T17:16:49","modified_gmt":"2025-03-16T15:16:49","slug":"china-hat-schlacht-um-philippinen-gegen-usa-verloren-aber-noch-nicht-den-krieg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/now-news.de\/de\/deutschland\/china-hat-schlacht-um-philippinen-gegen-usa-verloren-aber-noch-nicht-den-krieg\/","title":{"rendered":"China hat Schlacht um Philippinen gegen USA verloren \u2013 aber noch nicht den Krieg"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/now-news.de\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2025\/03\/67d6924db480cc464505f625.jpg\" \/><\/p>\n<div class=\"Text-root Text-type_1 \">\n                Die Verhaftung des philippinischen Ex-Pr\u00e4sidenten Duterte am 11. M\u00e4rz ist ein R\u00fcckschlag f\u00fcr China im Einflusskampf mit den USA. Duterte werden schwere Verbrechen vorgeworfen. Er wurde allerdings durch eine noch zwielichtigere Pers\u00f6nlichkeit ersetzt.\n            <\/div>\n<p><\/p>\n<div class=\"Text-root Text-type_5 ArticleView-text ViewText-root \">\n<p><em>Von Dmitri Bawyrin<\/em><\/p>\n<p>Der Internationale Strafgerichtshof (IStGH), der den popul\u00e4rsten Politiker der Philippinen, Rodrigo Duterte, in die Finger bekommen hat, fahndet auch nach dem russischen Pr\u00e4sidenten Wladimir Putin \u2013 weil dieser Kinder aus Waisenh\u00e4usern im Donbass, die unter ukrainischem Beschuss standen, in Sicherheit auf russisches Gebiet bringen lie\u00df.<\/p>\n<p>Moskau erkennt die Autorit\u00e4t dieser Organisation nicht an und hat sie auch nie anerkannt (im Wesentlichen ein Mittel des Westens zur Kontrolle der \u00fcbrigen Staaten, die selektiv behandelt werden), aber\u00a0der Kreml hatte einen ausgezeichneten Kontakt zu Duterte:\u00a0Letzterer sah seine\u00a0Philippinen als\u00a0B\u00fcndnispartner von Russland und China. Das ist auch der Grund, warum\u00a0Duterte jetzt dort ist, wo er ist: in Den Haag.<\/p>\n<p>Gleichzeitig sind die Anschuldigungen, mit denen Duterte konfrontiert wird, zum Teil gerechtfertigt: Einige von ihnen hat der Politiker nie bestritten. Au\u00dferdem hat er darauf bestanden, dass er das Gleiche immer wieder getan h\u00e4tte \u2013 so lange wie n\u00f6tig. Er hat schrecklichen Menschen schreckliche Dinge zugef\u00fcgt, sein Schicksal ist jedoch f\u00fcr andere noch interessanter: Duterte ist ein Opfer des &#8220;Stellvertreterkriegs&#8221; zwischen den USA und China um die Kontrolle der Region.<\/p>\n<p>Hinter seiner Verhaftung steht eine ebenfalls recht unheimliche Figur. Es ist der derzeitige Pr\u00e4sident der Philippinen, Ferdinand Marcos Jr., in seinem Heimatland auch als Bongbong bekannt. Die Geschichte seines Aufstiegs zur Macht ist, ebenso wie die Geschichte von Dutertes Sturz, einzigartig und umfangreich. Sie l\u00e4sst sich an dieser Stelle nicht in G\u00e4nze erz\u00e4hlen, aber wir k\u00f6nnen mit einem Beatles-Konzert in Manila im Jahr 1966 beginnen. Verglichen mit einer typischen Beatles-Geschichte ist sie so extrem wie die politische Kultur der Philippinen selbst.<\/p>\n<p><strong>Eine Diktatur, die von den Beatles beleidigt wurde<\/strong><\/p>\n<p><em>&#8220;Ich w\u00fcrde mich gern auf die Beatles st\u00fcrzen und ihnen die Haare abschneiden. Niemand w\u00fcrde es wagen, mich aufzuhalten, und ich w\u00fcrde es tun, und dann w\u00fcrden wir sehen, wie cool sie sind.&#8221;<\/em><\/p>\n<p>Dies ist die erste Drohung, mit der Bongbong in die Weltgeschichte einging. Damals war er gerade einmal der neunj\u00e4hrige Sohn des philippinischen Pr\u00e4sidenten Ferdinand Marcos Sr. und wartete mit seiner Mutter Imelda im Pr\u00e4sidentenpalast auf den Auftritt der Beatles. Doch die Beatles kamen nicht.<\/p>\n<p>Es ist nicht so, dass die Musiker Angst vor den Drohungen des Pr\u00e4sidentensohns hatten \u2013 sie wussten damals nichts davon und konnten sich nicht einmal vorstellen, dass sie zu &#8220;Volksfeinden&#8221; werden w\u00fcrden, die die &#8220;Mutter der Nation&#8221; (wie Imelda sp\u00e4ter genannt wurde) beleidigten. Die Beatles vermieden w\u00e4hrend der Tournee, die sie nach Manila f\u00fchrte, jeden Empfang &#8220;mit politischem Bezug&#8221;. Die philippinischen Konzertveranstalter wiederum hofften, dass das Problem in letzter Minute gel\u00f6st werden k\u00f6nnte, aber die Gruppe blieb trotz der Bitten der britischen Botschaft, die Familie Marcos zu respektieren, standhaft.<\/p>\n<p>Schon am n\u00e4chsten Tag, dem Tag des Abflugs, begannen die Marcos mit Vergeltungsma\u00dfnahmen. Die Band wurde ge\u00e4chtet: Taxifahrer weigerten sich, die Musiker zum Flughafen zu bringen, Rolltreppen wurden abgeschaltet, und vor dem Einsteigen in das Flugzeug kam es zu einem Handgemenge zwischen Geheimdienstmitarbeitern und den Briten. Paul McCartney erinnerte sich sp\u00e4ter:<\/p>\n<p><em>&#8220;Als wir endlich in der Kabine waren, k\u00fcssten wir alle die Sitze.&#8221;<\/em><\/p>\n<p>Selbst bei ihrer Ankunft auf den Philippinen, wo sie mit den h\u00f6chsten diplomatischen Ehren empfangen wurden, empfand die Gruppe die Atmosph\u00e4re als &#8220;ein bisschen rau&#8221;: Fahnen, Milit\u00e4r, Katholizismus, Drill, Z\u00e4une, Plakatpropaganda. Und nach dem Konflikt wegen des verpatzten Empfangs wollten die Marcos, wie George Harrison glaubte, die Beatles umbringen. Aber das hat er wahrscheinlich \u00fcbertrieben.<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich kam die Gruppe glimpflich davon, denn es war die Anfangszeit der Herrschaft von Marcos. Er war seit sechs Monaten Pr\u00e4sident und begann gerade erst, die Tentakel seines Clans auszubreiten. Sechs Jahre sp\u00e4ter verh\u00e4ngte er das Kriegsrecht auf den Philippinen und machte Entf\u00fchrungen und eigenm\u00e4chtige T\u00f6tungen von Oppositionellen, Kommunisten und Muslimen zu einem Markenzeichen des Regimes.<\/p>\n<p>Bongbong hat zu dieser Zeit vor allem im Ausland studiert \u2013 zun\u00e4chst in Oxford, dann an der Wharton School of Business in Pennsylvania, aber er hat nichts davon abgeschlossen \u2013 er konnte seine Pr\u00fcfungen nicht bestehen, obwohl er das Gegenteil behauptet. Dies ist ein typisches Beispiel f\u00fcr die Arroganz der Familie Marcos: Sein Vater schrieb sich selbst Heldentaten zu, die er angeblich w\u00e4hrend des Zweiten Weltkriegs vollbracht hatte.<\/p>\n<p>Ein weiterer Wesenszug der Familie Marcos ist ihr Hang zum Luxus. Einmal kamen sie sogar ins Guinness-Buch der Rekorde als Organisatoren der gr\u00f6\u00dften Veruntreuung aus dem Staatshaushalt, wobei der genaue Betrag bis\u00a0heute nicht genannt wurde und zwischen f\u00fcnf und zw\u00f6lf Milliarden US-Dollar schwankt.<\/p>\n<p>Die Familie Marcos wurde wegen ihrer ungez\u00fcgelten Kleptokratie bekannt, nicht wegen der Brutalit\u00e4t des Regimes \u2013 in S\u00fcdostasien gab es zu dieser Zeit keine humanistischen Regimes. Aber w\u00e4hrend der &#8220;reifen&#8221; Diktatur erlebten die Philippinen einen sprunghaften Anstieg des Wirtschaftswachstums, sodass es viel zu stehlen gab.<\/p>\n<p>Marcos war der Meinung, er k\u00e4me damit durch, weil Washington ihn brauchte. Die Vereinigten Staaten \u00e4rgerten sich dar\u00fcber, dass ein philippinischer Kleptomane mit einem blutr\u00fcnstigen Ruf so hemmungslos agierte, aber sie tolerierten es.<\/p>\n<p>Fast 400 Jahre lang wurden die Philippinen von den Spaniern kontrolliert (von ihnen stammen der Katholizismus, die W\u00e4hrung Peso und die spanischen Nachnamen), aber Ende des 19. Jahrhunderts wurden sie von den Amerikanern \u00fcbernommen und blieben bis 1946 eine Kolonie. Die Inseln waren f\u00fcr Washington w\u00e4hrend des Zweiten Weltkriegs und des Kalten Krieges \u00e4u\u00dferst n\u00fctzlich, und der kommunistenhassende Marcos war ein typisches Beispiel f\u00fcr einen &#8220;Hurensohn&#8221; der USA (ein Klischee, das US-Pr\u00e4sident Franklin Roosevelt zugeschrieben wird: &#8220;Er mag vielleicht ein Hurensohn sein, aber er ist unser Hurensohn&#8221;), dessen Land den Vereinigten Staaten als unsinkbarer Flugzeugtr\u00e4ger und Pfeiler des Einflusses in der strategisch wichtigen Region des S\u00fcdchinesischen Meeres diente.<\/p>\n<p>Dem Diktator wurde so viel verziehen, dass ihm schlie\u00dflich Asyl und letzte Zuflucht gew\u00e4hrt wurde: Marcos lebte auf Hawaii, nachdem er durch eine &#8220;Farbrevolution&#8221; zum R\u00fccktritt gezwungen worden war.<\/p>\n<p>Aus irgendeinem Grund glaubt man, dass dies die Praxis des US-Au\u00dfenministeriums im 21. Jahrhundert ist, aber nein: 1986 hatten die Filipinos alles &#8220;auf klassische Weise&#8221; durchgef\u00fchrt. Die Opposition erkannte die Wahlergebnisse nicht an, erkl\u00e4rte einen gewaltlosen Protest und brachte Menschenmassen auf die Stra\u00dfe. Sogar die Farbe der &#8220;Farbrevolution&#8221; war ganz spezifisch \u2013 gelb.<\/p>\n<p>Zu diesem Zeitpunkt war das einstige Wirtschaftswachstum\u00a0l\u00e4ngst in eine Krise \u00fcbergegangen, und das Marcos-Regime hatte sogar sein eigenes R\u00fcckgrat, die katholische Kirche und das Milit\u00e4r, gegen sich aufgebracht. Als klar wurde, dass der Befehl zur Aufl\u00f6sung der Demonstrationen nicht ausgef\u00fchrt werden w\u00fcrde, floh der Diktator aus dem Land und Corazon Aquino, die Witwe eines philippinischen Oppositionsf\u00fchrers, der auf Befehl von Marcos get\u00f6tet worden war, wurde Pr\u00e4sidentin.<\/p>\n<p>Es folgten Ermittlungen \u00fcber gestohlene Milliarden und zerst\u00f6rte Leben, und Marcos&#8217; Name schien f\u00fcr immer und ewig verw\u00fcnscht zu sein. Doch die Praxis spricht f\u00fcr eine andere Art von Magie: Marcos&#8217; Geist ist zusammen mit seiner Asche auf die Philippinen zur\u00fcckgekehrt, um Rache zu \u00fcben. Diese Art von Geschichte \u2013 mit ihrer Mischung aus katholischer D\u00e4monologie und nationaler Geisterfolklore \u2013 ist in der philippinischen Kinoszene sehr beliebt.<\/p>\n<p><strong>Der Krieg von Rodrigo Duterte<\/strong><\/p>\n<p>Ferdinand Marcos Sr. starb 1989 in Honolulu. Vier Jahre sp\u00e4ter wurden seine sterblichen \u00dcberreste in die Familiengruft in der Provinz Ilocos Norte \u00fcberf\u00fchrt, wo der Diktator geboren wurde, seinen politischen Weg begann und als Ilocano, einer nationalen Minderheit (zehn Prozent) auf den Philippinen, einen besonders starken Einfluss genoss. Doch ein besonders m\u00e4chtiger Zauber wurde seiner Asche 23 Jahre sp\u00e4ter zuteil \u2013 2016, als die sterblichen \u00dcberreste des Diktators feierlich auf dem &#8220;Friedhof der Helden&#8221; in der Hauptstadt beigesetzt wurden.<\/p>\n<p>Diese Aktion wurde von Pr\u00e4sident Rodrigo &#8220;Rody&#8221; Duterte organisiert. Derselbe, der jetzt nach Den Haag ausgeliefert wurde.<\/p>\n<p>Duterte ist insofern ein erstaunlicher Mann, weil er die Welt der gro\u00dfen Politik aufger\u00fcttelt hat. Von einem treuen Verb\u00fcndeten der USA hat sich Manila unter ihm zu einem Kritiker der US-amerikanischen Hegemonie gewandelt. Der neue Pr\u00e4sident brach ein strategisches Abkommen mit Washington, begann mit der R\u00e4umung von US-Milit\u00e4rst\u00fctzpunkten im Land und beschimpfte seinen Amtskollegen Barack Obama. Duterte erkl\u00e4rte seine geopolitische Kehrtwende mit den Worten:<\/p>\n<p><em>&#8220;Von nun an sind es nur noch wir drei \u2013 China, die Philippinen und Russland \u2013 gegen den Rest der Welt. Es gibt keinen anderen Weg.&#8221;<\/em><\/p>\n<p>Die Direktheit der \u00c4u\u00dferungen und ein sehr schwarzer Humor (Duterte macht zum Beispiel besonders gern Vergewaltigungswitze) waren ein Markenzeichen des philippinischen Staatschefs und bereiteten den politischen Analysten Kopfzerbrechen: Manchmal war es schwierig zu erkennen, ob der Pr\u00e4sident scherzte oder es ernst meinte. Er sagte einmal zu einer chinesischen Delegation:<\/p>\n<p><em>&#8220;Ich bin von den US-Amerikanern weggekommen, also bin ich jetzt auf euch angewiesen, aber keine Sorge, wir werden euch auch helfen.&#8221;<\/em><\/p>\n<p>Das Volk verehrte Duterte jedoch buchst\u00e4blich \u2013 seine Zustimmungsrate lag bei \u00fcber 90 Prozent, und die pr\u00e4sidentenfreundliche Partei im Parlament erhielt ohne Wahlen eine Mehrheit, weil Abgeordnete anderer Parteien zu Duterte \u00fcberliefen. Diese Verehrung beruhte nicht nur auf dem Charisma des Staatschefs, sondern auch auf den von seiner Regierung eingeleiteten Sozialprogrammen (so wurde beispielsweise die kostenlose Hochschulbildung im Land erst unter Duterte eingef\u00fchrt).<\/p>\n<p>Er war in vielerlei Hinsicht der Gegenentwurf zu Marcos, was die Wirtschaft, die Demokratie, die Redefreiheit und das Image angeht. Er wollte wie ein Mann aus dem Volk wirken, der das wahre Leben kennt und nicht zur Elite geh\u00f6rt, aber das ist eine gewisse T\u00e4uschung: Duterte ist wie die Marcos ein alter politischer Clan, nur dass seine Basis nicht im Norden, sondern im S\u00fcden des Landes liegt, in der Hafenstadt Davao, der drittgr\u00f6\u00dften Stadt des Landes, die nacheinander von Dutertes Vater, Duterte selbst, seiner Tochter Sara und seinem Sohn Sebastian (dem derzeitigen B\u00fcrgermeister) gef\u00fchrt wurde.<\/p>\n<p>Was Duterte und Marcos Sr. gemeinsam hatten, war, dass beide sich als harte Kerle betrachteten und sich nicht scheuten, sich die H\u00e4nde mit Blut schmutzig zu machen, wenn es f\u00fcr eine Sache n\u00f6tig war. Marcos ging ins Exil, Duterte landete in Den Haag.<\/p>\n<p>In den Jahren seiner Amtszeit als B\u00fcrgermeister von Davao f\u00fchrte Duterte einen Krieg gegen die Drogenkartelle, die sich gegenseitig die Kontrolle \u00fcber die Hafenstadt streitig machten und dabei \u00e4u\u00dferst brutal vorgingen. F\u00fcr den B\u00fcrgermeister war es ein pers\u00f6nlicher Kampf: Kurz nach seinem Amtsantritt randalierten Kartellmitglieder in einem Gef\u00e4ngnis und nahmen katholische Missionare als Geiseln, von denen einige get\u00f6tet wurden.<\/p>\n<p>Wie seine Feinde, die Gangster, waren auch die Waffen des B\u00fcrgermeisters Todesschwadronen, die teils aus Polizeibeamten und teils aus Freiwilligen bestanden. Offiziell sollten sie mutma\u00dfliche Drogenh\u00e4ndler festnehmen, deren Namen der B\u00fcrgermeister im Radio und Fernsehen bekannt gab, aber oft wurden sie einfach hingerichtet. Die genaue Zahl der Hingerichteten ist nicht bekannt: Manche sprechen von 5.000, andere von 20.<\/p>\n<p>Duterte f\u00fchrte einige der Exekutionen pers\u00f6nlich durch, was er selbst zugab. Er glaubte, dass die Menschen und die Geschichte ihm ohnehin Recht geben w\u00fcrden: Dem B\u00fcrgermeister war es gelungen, die Kriminalit\u00e4t einzud\u00e4mmen und bedeutende Investitionen in ein sichereres Davao zu locken. Insgesamt wurde er siebenmal zum B\u00fcrgermeister wiedergew\u00e4hlt.<\/p>\n<p>Die Kampfma\u00dfnahmen (die man nicht als Ermittlungen bezeichnen kann) gegen die Drogenmafia haben Duterte nicht nur als Politiker, sondern auch als Geopolitiker gepr\u00e4gt. Seine Kehrtwende nach Osten und der Streit mit den USA sind eine direkte Folge der Kritik der UNO, von Menschenrechtsorganisationen und westlichen Regierungen an der H\u00e4rte seiner Methoden (im Wesentlichen Hinrichtungen im Schnellverfahren). Als Reaktion auf die Verurteilung seines Krieges gegen die Drogenmafia hat Duterte Obama beschimpft, aber bei weitem nicht nur Obama. So hat er beispielsweise auch den Papst beschimpft (und das in einem katholischen Land!).<\/p>\n<p>Als der internationale Gerichtshof in Den Haag beschloss, sich mit dem Fall Duterte zu befassen, zog er die Philippinen aus dem IStGH zur\u00fcck und war entschlossen, mit dem Westen zu brechen. Das Problem war, dass diese emotionale (pers\u00f6nliche) Reaktion und der Wunsch, den Kurs trotz der Kritiker zu \u00e4ndern, von einem gro\u00dfen Teil der philippinischen Eliten nicht geteilt wurde, insbesondere vom Milit\u00e4r, wo die Position des Duterte-Clans traditionell schwach war.<\/p>\n<p>Die Hartn\u00e4ckigkeit des Pr\u00e4sidenten reichte aus, um mit Russland Abkommen \u00fcber die Lieferung von Impfstoffen gegen das Coronavirus (die Philippinen sind das erste Land, das das russische Medikament kaufte) und milit\u00e4rischer Ausr\u00fcstung, in erster Linie\u00a0Hubschrauber, zu schlie\u00dfen. Allerdings wurde er gezwungen, das aus dem Land ausgewiesene US-Milit\u00e4r\u00a0wieder einzuladen \u2013 zu denselben St\u00fctzpunkten, wobei es bei der Nutzung der St\u00fctzpunkte zu geringf\u00fcgigen Zugest\u00e4ndnissen kam. Es stellte sich heraus, dass die langj\u00e4hrige Abh\u00e4ngigkeit Manilas von Washington nicht mit einem Schlag gebrochen werden konnte, auch nicht von einem &#8220;harten Kerl&#8221; wie Duterte.<\/p>\n<p>Seine &#8220;H\u00e4rte&#8221; wurde ihm zweimal zum Verh\u00e4ngnis \u2013 sowohl als er nach Den Haag geschickt wurde als auch als er die Asche von Marcos in dessen Heimatland zur\u00fcckbrachte. Duterte hat das Regime des Diktators rehabilitiert und die Asche seines Vorg\u00e4ngers auf dem &#8220;Friedhof der Helden&#8221; beigesetzt, um in seiner Politik auf den &#8220;harten Kerlen&#8221; der Vergangenheit aufzubauen, aber am Ende hat er b\u00f6se Geister entfesselt.<\/p>\n<p><strong>Manchmal kehren sie zur\u00fcck\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <\/strong><\/p>\n<p>Bis Duterte hatte das Marcos-Regime auf den Philippinen eine gemischte Bilanz. Einerseits hatte Marcos Sr. viele Bewunderer \u2013 weit mehr als nach seinem Sturz, vor allem unter den Milit\u00e4rs und den &#8220;Hinterw\u00e4ldlern&#8221;. Das Schlechte war vergessen, das Gute wurde zur Schau gestellt: Unter Ferdinand, so hie\u00df es, herrschte Ordnung, die Kriminalit\u00e4t wurde bek\u00e4mpft, man konnte zur ganzen Welt &#8220;Nein&#8221; sagen, sogar zu den Vereinigten Staaten. Unter anderem auf diese Gef\u00fchle wollte sich Duterte st\u00fctzen, als er ins Amt gew\u00e4hlt wurde und seine Reformen, die sogenannte &#8220;Transformation des Volkes&#8221;, konzipierte.<\/p>\n<p>In den Augen eines anderen Teils der Gesellschaft, von Intellektuellen und Journalisten bis hin zu Teilnehmern der Gelben Revolution, blieb Marcos&#8217; Name verflucht. Er war ein Dieb, ein M\u00f6rder, ein Tyrann und verk\u00f6rperte das Schlimmste, was den Philippinen widerfahren war. Deshalb war es ein Tabu, Marcos zu loben, aber dieses Tabu wurde durch Dutertes Aktion mit der Beisetzung seiner Asche gebrochen. Damit hat er das Bild des Diktators auf h\u00f6chster Regierungsebene endg\u00fcltig normalisiert und sogar verherrlicht.<\/p>\n<p>Infolgedessen wurde der Marcos-Clan (der im Gegensatz zu seinem Gr\u00fcnder noch lebte) dramatisch st\u00e4rker, und Ferdinand Marcos Jr. (genannt Bongbong) begann, die Macht zu beanspruchen, von der der Clan glaubte, dass sie ihm von Geburt an zustand.<\/p>\n<p>Der Erbe kehrte vor langer Zeit auf die Philippinen zur\u00fcck und wurde problemlos zum Gouverneur der von der Familie geliebten Provinz Ilocos Norte gew\u00e4hlt\u00a0\u2012 ein Amt, das er bereits in den letzten Jahren der Diktatur seines Vaters innehatte. Bongbong erwies sich als mittelm\u00e4\u00dfiger Gouverneur, aber als guter Sohn \u2013 er hat nie etwas bereut und keine Verbrechen zugegeben, die seinen Familiennamen belasten. Es seien alles L\u00fcgen und Provokationen der Feinde des philippinischen Volkes.<\/p>\n<p>&#8220;Verf\u00e4lschung der Vergangenheit&#8221; ist eine der traditionellen Anschuldigungen der Gegner gegen Bongbong. Fr\u00fcher wurde er damit aufgezogen \u2013 &#8220;geh und studier mal die Geschichte&#8221;. Die Strafverfolgungsbeh\u00f6rden machten ebenfalls auf sich aufmerksam, indem sie Ermittlungen entweder neuer Korruptionsf\u00e4lle einleiteten oder alte F\u00e4lle wieder aufrollten. Aber ein Jugendlicher und Student, der in den Jahren der Errichtung der Diktatur im Ausland gelebt hat, ist bei solchen Ermittlungen nicht besonders interessant. Die Ausbildung im Ausland hingegen, die Bongbong nie erhalten hat, wurde von seinem Vater\u00a0mittels gestohlener Gelder bezahlt, die er auf Anordnung des Gerichts zur\u00fcckzahlen musste.<\/p>\n<p>Dennoch f\u00fchlte sich Marcos Jr. auf den Philippinen (insbesondere in seiner kleinen Heimat und innerhalb des Clans) wohler als in seinem fr\u00fcheren Unterschlupf in den Vereinigten Staaten. Mit der Zeit knirschte die Justiz dort mit den Z\u00e4hnen und kam dem einst unantastbaren Familiennamen gef\u00e4hrlich nahe. Diejenigen Filipinos, die ihre Familie als Opfer der Marcos-Senior-Diktatur betrachteten und inzwischen die US-amerikanische Staatsb\u00fcrgerschaft angenommen hatten, verklagten den Diktator und seine Erben vor US-amerikanischen Gerichten und verlangten Entsch\u00e4digung, und das FBI wurde auf einige dieser F\u00e4lle aufmerksam.<\/p>\n<p>In einem Land, in dem die meisten der einflussreichen G\u00f6nner der Marcos (zum Beispiel aus der Regierungszeit von Ronald Reagan) l\u00e4ngst alt oder tot waren, war es nicht mehr sicher. Die Philippinen hingegen wechselten allm\u00e4hlich von Wut zu Barmherzigkeit und fielen nach und nach unter den Marcos-Clan. Erneut.<\/p>\n<p>Aus Dutertes Verhalten kann man schlie\u00dfen, dass er Bongbong nicht als ernsthaften Anw\u00e4rter sah. Das ist eine Nachl\u00e4ssigkeit, die an Blindheit grenzt: Noch bevor sein Vater rehabilitiert wurde, w\u00e4re der Erbe bestimmt nicht auf den abfahrenden Zug aufgesprungen, den man jetzt &#8220;Duterte-Zeit&#8221; nennt, und h\u00e4tte sich f\u00fcr die R\u00fcckkehr des Clans in die gro\u00dfe Politik starkgemacht. Beinahe w\u00e4re er sogar Vizepr\u00e4sident des Landes geworden.<\/p>\n<p>In der Zeit, in der die Philippinen eine US-Kolonie waren, wurden die US-amerikanischen Institutionen und \u00c4mter kopiert, aber seit der Unabh\u00e4ngigkeit (das hei\u00dft seit 1946) hat sich im Land ein im Weltma\u00dfstab eher exotisches System entwickelt. Der Vizepr\u00e4sident der Philippinen ist sowohl der stellvertretende Pr\u00e4sident als auch die erste Person in der Amtsfolge, wird aber separat und nicht wie in den USA gemeinsam mit dem Pr\u00e4sidenten gew\u00e4hlt. In den meisten F\u00e4llen vertritt der Vizepr\u00e4sident eine dem Pr\u00e4sidenten feindlich gesinnte Partei, was als normal und als eine Art &#8220;Absicherung&#8221; vor einer neuen Diktatur angesehen wird.<\/p>\n<p>Im Jahr 2016 kandidierte Bongbong unerwartet f\u00fcr das Amt des Vizepr\u00e4sidenten und belegte den zweiten Platz, beanspruchte jedoch den Sieg, forderte eine Neuausz\u00e4hlung und ging in Ilocos Norte auf die Stra\u00dfe. Duterte, der damals die Pr\u00e4sidentenwahl gewann, verk\u00fcndete, er werde nicht mit Marcos zusammenarbeiten. Daraufhin ergab die Neuausz\u00e4hlung, dass der Abstand zwischen dem ersten und dem zweiten Platz f\u00fcr den Posten des Vizepr\u00e4sidenten noch gr\u00f6\u00dfer war als die Zahlen des ersten Ergebnisses. Der in Ungnade gefallene Erbe zog sich zur\u00fcck, vielleicht wurde er von Duterte auch deshalb als Bedrohung untersch\u00e4tzt.<\/p>\n<p>Nach der Rehabilitierung seines Vaters kehrte Bongbong nicht als &#8220;Gru\u00df&#8221; aus der Vergangenheit zur\u00fcck, sondern mit dem Wunsch nach ultimativer Macht. Duterte entdeckte pl\u00f6tzlich, dass Marcos der zweitbeliebteste Politiker des Landes war, nach Duterte selbst, und dass der Pr\u00e4sident seine eigene Popularit\u00e4t nicht in einen Machterhalt oder eine Macht\u00fcbergabe an einen Erben umwandeln konnte.<\/p>\n<p>Erstens z\u00fcndete eine weitere Sicherung, die nach dem Sturz der Diktatur in die Verfassung des Landes eingepflanzt wurde: Der Pr\u00e4sident wird nur f\u00fcr eine Amtszeit gew\u00e4hlt. Zweitens lehnte sich die Partei von Duterte gegen die Tochter des Pr\u00e4sidenten, Sara Duterte, als Kandidatin f\u00fcr die Nachfolge auf. Ein Teil dieser Partei bestand bekanntlich aus vulg\u00e4ren \u00dcberl\u00e4ufern \u2013 und sie waren bereit, sich unter dem neuen F\u00fchrer Marcos Jr. zu beugen, den Duterte kurz zuvor als &#8220;drogens\u00fcchtig&#8221;, &#8220;schwachen Politiker&#8221; und &#8220;verw\u00f6hntes Kind&#8221; bezeichnet hatte.<\/p>\n<p>Sara Duterte selbst, zweimalige B\u00fcrgermeisterin von Davao, hatte bei weitem nicht die Beliebtheit ihres Vaters, was den Clan dazu veranlasste, dynastisch zu &#8220;heiraten&#8221; und sich mit einem Gegner zu verb\u00fcnden: Die \u00c4ltesten beschlossen, dass Bongbong mit Dutertes Unterst\u00fctzung f\u00fcr das Amt des Pr\u00e4sidenten und Sara mit der Unterst\u00fctzung der Marcos f\u00fcr das Amt des Vizepr\u00e4sidenten kandidieren w\u00fcrde. Die &#8220;gepaarten&#8221; Wahlen 2022 gewannen die beiden mit einer Rekordzahl von Stimmen.<\/p>\n<p>Es war wie die &#8220;Hochzeit&#8221; von Nord und S\u00fcd, von den Capulets und den Montagues: Bongbong versprach, dass alles wie unter dem alten Duterte sein w\u00fcrde und dass seine Grunds\u00e4tze in der Au\u00dfen- und Innenpolitik (einschlie\u00dflich des Grundsatzes, das Geld des Volkes zu sparen) nicht gef\u00e4hrdet w\u00fcrden. Als Beweis daf\u00fcr \u00fcbernahm der &#8220;Br\u00e4utigam&#8221;-Pr\u00e4sident den Teilzeitposten des Landwirtschaftsministers und die &#8220;Braut&#8221;-Vizepr\u00e4sidentin den Posten des Bildungsministers.<\/p>\n<p>Das hei\u00dft, die nationalliberalen Marcos haben sich verpflichtet, den Sozialismus mit einem Duterte-Gesicht aufzubauen, aber das war sicherlich eine L\u00fcge, ebenso wie Bongbongs Versprechen, sich an Dutertes Au\u00dfenpolitik zu halten. Die Geschwindigkeit, mit der der Wechsel stattfand, beweist direkt, dass es eine T\u00e4uschung war.<\/p>\n<p><strong>Russisches U-Boot mit chinesischer Besonderheit<\/strong><\/p>\n<p>Marcos Jr. hatte wenige Tage vor seinem offiziellen Amtsantritt die Annullierung eines Vertrags \u00fcber den Kauf russischer Hubschrauber zugunsten von US-Lieferungen erreicht. Er handelte &#8220;wie unter Papa&#8221;: Er gab den Philippinen den inoffiziellen Titel des unsinkbaren US-amerikanischen Flugzeugtr\u00e4gers zur\u00fcck, oder, in den Augen seiner Kritiker, die Rolle eines treuen Hundes.<\/p>\n<p>Das milit\u00e4rische Kooperationsabkommen mit Washington, das Duterte abschaffen wollte, hat Bongbong nicht nur beibehalten, sondern auf vier weitere St\u00fctzpunkte ausgeweitet, auf denen zuvor nur das philippinische Milit\u00e4r stationiert war (und jetzt haben die USA neun statt f\u00fcnf St\u00fctzpunkten auf den Philippinen). Gleichzeitig k\u00fcndigte er an, dass sich Manila aus dem chinesischen Projekt &#8220;Neue Seidenstra\u00dfe&#8221; (Belt and Road Initiative) zur\u00fcckziehen werde.<\/p>\n<p>Unter dem neuen philippinischen Pr\u00e4sidenten f\u00fchrten die Vereinigten Staaten und die Philippinen gemeinsame Milit\u00e4r\u00fcbungen in einem noch nie dagewesenen Ausma\u00df durch, und das Pentagon installierte das bodengest\u00fctzte Raketensystem Typhon an einem &#8220;geheimen Ort&#8221; im Norden von Luzon, der gr\u00f6\u00dften philippinischen Insel im Norden des Archipels. Im Sommer 2024 machte der russische Pr\u00e4sident Wladimir Putin darauf aufmerksam und betonte, dass \u00fcber den Abtransport dieser Systeme nach den \u00dcbungen &#8220;nichts bekannt&#8221;\u00a0sei und dass Moskau gezwungen ist, auf die Aktionen Washingtons zu reagieren.<\/p>\n<p>Schon damals war klar, dass die \u00c4ra Duterte, in der Manila Moskau und Peking Freundschaft und Allianz anbot, vorbei war. Einige Monate sp\u00e4ter schien Bongbong einen Konflikt mit Russland heraufbeschw\u00f6ren zu wollen. Mit Blick auf das Eindringen des russischen U-Boots Ufa der Baltischen Flotte in philippinische Hoheitsgew\u00e4sser erkl\u00e4rte Bongbong:<\/p>\n<p><em>&#8220;Jedes Eindringen in die Westphilippinische See, in unsere ausschlie\u00dfliche Wirtschaftszone, ist sehr besorgniserregend.&#8221;<\/em><\/p>\n<p>Damit \u00fcberraschte er das russische Au\u00dfenministerium sehr, denn die U-Boot-Man\u00f6ver verstie\u00dfen in keiner Weise gegen das UN-Seerechts\u00fcbereinkommen, sodass es \u00fcberhaupt keinen Grund zum Streit gab. Doch Bongbong fand einen.<\/p>\n<p>Maria Sacharowa, die offizielle Vertreterin des russischen Au\u00dfenministeriums, meinte, dass solche \u00c4u\u00dferungen Teil der Bem\u00fchungen des Westens seien, Russland zu &#8220;d\u00e4monisieren&#8221; und &#8220;der Weltgemeinschaft ein Narrativ \u00fcber Moskaus aggressive Absichten aufzuzwingen&#8221;, und forderte Manila auf, nicht auf die russophobe Propaganda hereinzufallen.<\/p>\n<p>Einige Tage sp\u00e4ter wurde der Grund f\u00fcr die Hysterie in Manila etwas klarer: In den philippinischen Hoheitsgew\u00e4ssern fand eine weitere gemeinsame Milit\u00e4r\u00fcbung mit den Vereinigten Staaten statt, zu der auch Japan, der zweitwichtigste Ideologe der Konfrontation mit China, eingeladen worden war. Auf Wunsch der US-Amerikaner begann Bongbong, den Konflikt weniger mit Russland als mit China zu suchen. Selbst seine Schm\u00e4hungen gegen das russische U-Boot richteten sich gegen China: Denn was Marcos Jr. als Westphilippinisches Meer bezeichnete, hei\u00dft in Wirklichkeit S\u00fcdchinesisches Meer.<\/p>\n<p>Im Fall von Bongbong geschah das, was geschehen sollte. Ein verw\u00f6hnter Mensch, der\u00a0seit seiner Kindheit an Luxus gew\u00f6hnt war, der seinen Vater \u2013 einen Vasallen der Vereinigten Staaten \u2013 verehrte, wurde zum Vasallen der Vereinigten Staaten, so schnell er konnte. Marcos Jr. verbrachte einen Gro\u00dfteil seines Lebens in den USA und lernte sogar seine Frau in den USA und nicht in China kennen. Daher w\u00e4re es seltsam gewesen, wenn es anders gekommen w\u00e4re, wenn er sich in dem andauernden Konflikt der Superm\u00e4chte um die Philippinen auf ein B\u00fcndnis mit der Volksrepublik China eingelassen h\u00e4tte.<\/p>\n<p>Marcos&#8217; Handlungen waren von einer famili\u00e4ren Dreistigkeit gepr\u00e4gt \u2013 ein krasser Gegensatz zwischen dem, was er sagt, und dem, was er tats\u00e4chlich tut. So belog er die Nation \u00f6ffentlich, dass er nichts an Dutertes Au\u00dfenpolitik \u00e4ndern w\u00fcrde, nur um dann innerhalb weniger Stunden den Kurs zu \u00e4ndern und das Ruder des Staates scharf nach rechts zu rei\u00dfen.<\/p>\n<p>Diese Schroffheit (insbesondere in der Frage, ob US-Amerikanern der Zutritt zu Milit\u00e4rbasen gestattet werden sollte) sowie die unliebsame Erinnerung an Marcos Sr. brachten China in gro\u00dfe Verlegenheit, woraufhin es einen sowohl f\u00fcr sich selbst als auch f\u00fcr die diplomatische Praxis untypischen Schritt unternahm: Es lud den nunmehr ehemaligen Pr\u00e4sidenten Duterte zu einem Treffen mit Pr\u00e4sident Xi Jinping ein. Damit hat sich Peking direkt in die philippinische Innenpolitik eingemischt.<\/p>\n<p>Wor\u00fcber Rody und Xi gesprochen haben, ist nicht bekannt. Aber nach seiner R\u00fcckkehr aus China besuchte Duterte Bongbong zu einem pers\u00f6nlichen Gespr\u00e4ch und kehrte danach als lautstarker Kritiker des neuen Pr\u00e4sidenten und seiner Entscheidung, die milit\u00e4rische Zusammenarbeit mit den USA auszuweiten, in die gro\u00dfe Politik zur\u00fcck.<\/p>\n<p><strong>&#8220;Du musst sie alle t\u00f6ten&#8221;<\/strong><\/p>\n<p>Duterte hat nie ganz akzeptiert, dass der Marcos-Clan an die Macht zur\u00fcckgekehrt ist, selbst als verb\u00fcndeter Clan, aber er blieb bis zu seinem Treffen mit Xi neutral. Seine Aktivit\u00e4ten beschr\u00e4nkten sich auf die Moderation einer Fernsehsendung auf einem regionalen Fernsehsender in Davao zusammen mit seinem Freund Apollo Quiboloy (formal ein Pastor der von ihm vor 40 Jahren gegr\u00fcndeten christlichen Kirche, in Wirklichkeit ein Sektenf\u00fchrer).<\/p>\n<p>Das Gespr\u00e4ch mit dem chinesischen Staatsoberhaupt schien Duterte Auftrieb gegeben und ihn aus dem Ruhestand geholt zu haben. Er begann, scharfe Erkl\u00e4rungen gegen die Regierung abzugeben und Massendemonstrationen zu organisieren \u2013 eine Art \u00f6ffentliches Gebet, bei dem Gott selbst als Verb\u00fcndeter gegen Bongbong angerufen wurde.<\/p>\n<p>Das konnte nicht lange gutgehen, wenn man bedenkt, wer Bongbong war und wer sein Vater war. Quiboloy wurde verhaftet (unter anderem wurde ihm Menschenhandel vorgeworfen), Dutertes Programm wurde wegen &#8220;Verbreitung von Fake News&#8221; abgeschaltet, Kundgebungen und Gebete, an denen der Ex-Pr\u00e4sident beteiligt war, wurden gest\u00f6rt und verboten, und er selbst wurde zur Befragung \u00fcber Todesschwadronen in Davao vorgeladen. Die Angelegenheit war auf dem Weg zur Auslieferung nach Den Haag.<\/p>\n<p>Zu diesem Zeitpunkt war die &#8220;Vernunftehe&#8221; von Marcos Jr. und der Duterte-Tochter bereits zerbrochen, und es herrschte Krieg zwischen ihren Clans \u2013 und auch das ist keine \u00dcbertreibung: Die Vizepr\u00e4sidentin beauftragte sogar einen Auftragskiller, den Pr\u00e4sidenten zu ermorden. Sara Duterte verk\u00fcndete:<\/p>\n<p><em>&#8220;Das ist kein Scherz. Ich habe bereits eine Abmachung getroffen. Ich sagte, h\u00f6r nicht auf, bis\u00a0du sie alle get\u00f6tet hast. Er hat zugestimmt.&#8221;<\/em><\/p>\n<p>Sie stellte jedoch klar, dass der Befehl nur ausgef\u00fchrt werden sollte, wenn ihr selbst etwas zust\u00f6\u00dft.<\/p>\n<p>Mit &#8220;sie&#8221;, die Sara get\u00f6tet haben will, sind Bongbong, seine Frau und zugleich f\u00fchrende politische Technologin Liza Araneta Marcos sowie der Sprecher des Unterhauses, Vorsitzender der Regierungspartei und Cousin des Pr\u00e4sidenten, Martin Romualdez, gemeint. Es wird angenommen, dass Saras Konflikt mit Romualdez \u00fcber die Frage des Einflusses der Grund daf\u00fcr war, dass die Clan-Allianz zu br\u00f6ckeln begann, aber der Riss zwischen den einflussreichen Familien ist ungleichm\u00e4\u00dfig verlaufen. So steht beispielsweise die Senatorin und \u00e4ltere Schwester von Bongbong, Imelda &#8220;Imee&#8221; Marcos, auf der Seite von Sara Duterte. Ihre andere m\u00e4chtige Verb\u00fcndete ist die ehemalige Pr\u00e4sidentin Gloria Macapagal-Arroyo, auf die Romualdez &#8220;eifers\u00fcchtig&#8221; war und Sara Duterte beschuldigte, ein Komplott geschmiedet und versucht zu haben, ihn an der Spitze des Parlaments durch Macapagal-Arroyo zu ersetzen.<\/p>\n<p>Seitdem sind Verhaftungen von Personen aus dem Umfeld von Duterte zur Regel geworden, und Sara hat zugegeben, dass sie regelm\u00e4\u00dfig davon tr\u00e4umt, Pr\u00e4sident Marcos den Kopf abzuschlagen.<\/p>\n<p>Sie ist ein ziemlich sonderbarer Mensch \u2013 noch emotionaler als ihr Vater \u2013 und hat alles M\u00f6gliche \u00fcber sich selbst behauptet, unter anderem, dass sie sich als Mann identifiziert und daher als unterdr\u00fcckte Minderheit betrachtet werden sollte.<\/p>\n<p>Das ist auch der Grund, warum Saras Beziehung zu Duterte Sr. kompliziert ist, aber sie hat ihrem Vater in der Politik immer den R\u00fccken gest\u00e4rkt \u2013 sowohl auf f\u00f6deraler Ebene, in Davao als auch in Den Haag, wohin sie geflogen ist, um ihren Vater nach seiner Verhaftung zu unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p>Vielleicht wurde Sara gerade deshalb im Februar 2025 zum ersten Mal in der philippinischen Geschichte als Vizepr\u00e4sidentin angeklagt, und zwar aufgrund von mehr als 30 Anklagepunkten, darunter eben auch die Morddrohungen gegen Bongbong und Romualdez sowie die Beteiligung an den Todesschwadronen von Davao, die sie im Gegensatz zu Duterte Sr. stets abgestritten hat.<\/p>\n<p>Es ist erw\u00e4hnenswert, dass Bongbong auch in diesem Fall nach dem Vorbild seines Vaters handelte \u2013 er distanzierte sich \u00f6ffentlich von dem Konflikt und \u00fcbertrug die Angelegenheit seinen Untergebenen.<\/p>\n<p>Als der Beatles-Skandal international bekannt wurde, entschuldigte sich Marcos Sr., verurteilte den &#8220;\u00fcbertriebenen Umgang&#8221; und schob die Verantwortung auf den Bruder seiner Frau, einen prominenten starken Mann seiner Zeit.<\/p>\n<p>Als die Frage eines Amtsenthebungsverfahrens gegen Sara Duterte offiziell aufgeworfen wurde, lehnte Marcos Jr. dieses Vorhaben ab. Au\u00dferdem lehnte Bongbong wiederholt die M\u00f6glichkeit einer Zusammenarbeit mit dem Internationalen Strafgerichtshof im Fall Rodrigo Duterte ab, selbst nachdem er und der ehemalige Pr\u00e4sident wieder zu Feinden geworden waren.<\/p>\n<p>Formal hat Bongbong sein Versprechen gehalten, aber auf jesuitische Weise: Duterte wurde nicht auf Ersuchen des Internationalen Strafgerichtshofs verhaftet, sondern auf Ersuchen von Interpol, das den ehemaligen Pr\u00e4sidenten sofort nach Den Haag \u00fcberstellte. Bezeichnenderweise wurde er bei seiner Ankunft aus Hongkong (China) auf dem Flughafen festgenommen. Vielleicht wurde dem ehemaligen Pr\u00e4sidenten geraten, nicht in seine Heimat zur\u00fcckzukehren (vielleicht sogar von Bongbong selbst, f\u00fcr den die Auslieferung seines Vorg\u00e4ngers an Den Haag mit eigenen Risiken verbunden ist), aber er hat den Rat nicht befolgt, sonst w\u00e4re er nicht Rodrigo Duterte.<\/p>\n<p>Mit ihm\u00a0ist Marcos keinen Konkurrenten im Kampf um die h\u00f6chste Macht losgeworden:\u00a0Duterte ist 79 Jahre alt und strebt nicht mehr nach der obersten Macht. Bongbong entledigte sich des wichtigsten Lobbyisten Chinas auf den Philippinen und des Hauptgegners der US-Lobbyisten.<\/p>\n<p>Der Marcos-Clan verhehlte nicht einmal die Tatsache, dass es eine Verbindung zwischen der Ann\u00e4herung Chinas an Duterte und der\u00a0\u00c4chtung des ehemaligen Pr\u00e4sidenten gab: Romualdez leitete eine parlamentarische Untersuchung der Umst\u00e4nde der Unterzeichnung des Abkommens zwischen Duterte und Xi ein, in dem sich die Philippinen verpflichteten, den Status quo im S\u00fcdchinesischen Meer aufrechtzuerhalten (die Bereitstellung von US-Milit\u00e4rst\u00fctzpunkten ist ein Beispiel f\u00fcr eine Verletzung des Status quo). Das hei\u00dft, das Marcos-Regime versucht so zu tun, als sei Duterte mit China wegen des Geldes befreundet, w\u00e4hrend Bongbong mit den Vereinigten Staaten aus vollem Herzen und im Interesse der Philippinen befreundet sei.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem ist Duterte nach wie vor der popul\u00e4rste Politiker des Landes, und als solcher k\u00f6nnte er auch eine Bedrohung f\u00fcr Marcos Jr. darstellen. Das Wort des ehemaligen Pr\u00e4sidenten hatte gro\u00dfes Gewicht, ob es nun um die US-St\u00fctzpunkte oder die Verfassungsreform ging, und Bongbong scheint darauf bedacht zu sein, die Begrenzung auf eine Amtszeit aufzuheben oder seine Macht anderweitig auszuweiten. Er will in allem der Sohn seines Vaters sein, auch in der pers\u00f6nlichen Diktatur.<\/p>\n<p>Die Parlamentswahlen und das Ringen um diese Reform sind die n\u00e4chste Runde im Kampf zwischen China und den Vereinigten Staaten um die Kontrolle \u00fcber die Philippinen. Indem sie Duterte durch den Internationalen Strafgerichtshof, dessen Zust\u00e4ndigkeit sie selbst nicht anerkennen, neutralisiert haben, haben die Vereinigten Staaten zwar eine wichtige Schlacht gegen die Chinesen gewonnen \u2013 aber noch nicht den Krieg.<\/p>\n<p><em>\u00dcbersetzt aus dem <a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/vz.ru\/world\/2025\/3\/15\/1301609.html\">Russischen<\/a>. Der Artikel ist zuerst am 15. M\u00e4rz 2025 auf der Webseite der Zeitung Wsgljad erschienen.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Dmitri Bawyrin<\/strong> ist Analyst bei der Zeitung Wsgljad.<\/em><\/p>\n<p><strong>Mehr zum Thema<\/strong> \u2013 <a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/freedert.online\/asien\/228311-chinas-kuestenwache-setzt-gegen-philippinisches-patrouillenschiff-wasserwerfer-ein\/\">Chinesische K\u00fcstenwache setzt gegen philippinisches Patrouillenschiff Wasserwerfer ein<\/a><\/p>\n<div class=\"EmbedBlock-root EmbedBlock-externalVideo EmbedBlock-rumble\">\n<div class=\"VkEmbed\"><iframe class=\"lazyload\" data-src=\"https:\/\/rumble.com\/embed\/v6o9r2q\" frameborder=\"0\" width=\"853\" height=\"480\" allowfullscreen><\/iframe><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p><br \/>\n<br \/><a href=\"https:\/\/de.rt.com\/asien\/239725-china-haben-schlacht-um-philippinen-verloren\/\">Source link <\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Verhaftung des philippinischen Ex-Pr\u00e4sidenten Duterte am 11. 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