{"id":72277,"date":"2024-11-09T10:46:18","date_gmt":"2024-11-09T08:46:18","guid":{"rendered":"https:\/\/now-news.de\/de\/deutschland\/amsterdam-hooligans-taxifahrer-und-der-mossad\/"},"modified":"2024-11-09T10:46:18","modified_gmt":"2024-11-09T08:46:18","slug":"amsterdam-hooligans-taxifahrer-und-der-mossad","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/now-news.de\/de\/deutschland\/amsterdam-hooligans-taxifahrer-und-der-mossad\/","title":{"rendered":"Amsterdam: Hooligans, Taxifahrer und der Mossad"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/now-news.de\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2024\/11\/672e739eb480cc716325ce6f.jpg\" \/><\/p>\n<div class=\"Text-root Text-type_1 \">\n                W\u00e4re es in Amsterdam um, sagen wir einmal, britische Hooligans gegangen, w\u00e4re daraus gerade einmal eine Kurzmeldung geworden. Aber es waren die Hools von Maccabi Tel Aviv, die die Amsterdamer Szenen ausl\u00f6sten. Und darin steckt viel Politik.\n            <\/div>\n<p><\/p>\n<div class=\"Text-root Text-type_5 ArticleView-text ViewText-root \">\n<p><em>Von Dagmar Henn<\/em><\/p>\n<p>Die deutsche Presselandschaft liefert zu den Auseinandersetzungen in Amsterdam eine eindeutige Position. &#8220;Antisemitische Gewalt&#8221; hei\u00dft es beispielsweise im <em>Spiegel<\/em>. &#8220;Gewalt gegen israelische Fans&#8221; in der <em>FAZ<\/em>. Manche schreiben sogar von einem &#8220;Pogrom in Amsterdam&#8221;.<\/p>\n<p>Schon die Videos, die sich auf die Zeit vor dem Spiel beziehen, liefern andere Informationen. Die &#8220;Fans&#8221;, die da zu sehen sind, sind eine sehr spezifische Sorte \u2013 es sind Hooligans. In diesem Fall israelische Hooligans. W\u00fcrde man das deutlich sagen, w\u00fcrde die Geschichte von den unschuldigen Opfern schon nicht mehr funktionieren.<\/p>\n<p><strong>Sport und ritualisierte Gewalt<\/strong><\/p>\n<p>Dass Hooligans verschiedener Vereine aneinandergeraten, ist keine Ausnahme, sondern die Regel. Auch wenn man von au\u00dfen in Hooligans nur chaotische Gruppen gewaltbereiter junger M\u00e4nner sieht \u2013 selbst da gibt es Regeln. Und derartige Massenschl\u00e4gereien haben eine lange Tradition in Europa.<\/p>\n<p>Im Gegensatz zu dem Bild, das die Meisten vor Augen haben, wenn sie von mittelalterlichen Turnieren lesen \u2013 diese ordentlichen Kollisionen von schwer gepanzerten Reitern waren immer nur ein Teil der Turnierkultur. Daneben (und historisch gesehen auch davor) gab es im Rahmen dieser Turniere organisierte Massenschl\u00e4gereien zweier unterschiedlicher Gruppen. In manchen Br\u00e4uchen hat sich das noch l\u00e4nger gehalten \u2013 wenn in Bayern Burschen aus dem einen Dorf denen aus dem Nachbardorf den Maibaum klauen wollen, dann endet das oft in einer Pr\u00fcgelei. Wenn die heimische Partei unterliegt, entf\u00fchrt die andere den Maibaum und er muss mit Bier wieder ausgel\u00f6st werden.<\/p>\n<p>Der Sport ist kulturgeschichtlich eine Ableitung aus diesen Scheingefechten, und manche Sportarten, wie Rugby oder Boxen, lassen diesen Ursprung auch noch erkennen. Hooliganismus ist gewisserma\u00dfen die rohe Version, mit weitaus weniger Regeln, was ihn f\u00fcr junge M\u00e4nner verlockend macht, die auch wissen wollen, was sie einstecken k\u00f6nnen. Dabei ist die Auseinandersetzung streng auf die beiden Gruppen begrenzt; Au\u00dfenstehende sollten nicht mit einbezogen werden, ebenso wenig wie ihr Eigentum.<\/p>\n<p>Hooliganismus entstammt der britischen Arbeiterklasse, und wenn man daran denkt, wie hierarchisch es in Fabriken zugeht, erkl\u00e4rt sich dieser \u00dcberschuss an Gewalt fast von selbst. Es geht darum, eine Situation zu schaffen, in der man nur auf die eigene Kraft und Geschicklichkeit und die seiner Freunde achten muss. Solange die Regeln eingehalten werden, bleibt die ausgetragene Auseinandersetzung unauff\u00e4llig, weil die Beteiligten einander die ausge\u00fcbte Gewalt nicht vorhalten \u2013 ein Hooligan, der Anzeige erstattet, weil er verpr\u00fcgelt worden ist, macht sich l\u00e4cherlich.<\/p>\n<p>Das ist das Erste, was an den fr\u00fchen Videos aus Amsterdam auff\u00e4llt \u2013 diese Hooligans halten sich nicht an die Regeln. Sie greifen Unbeteiligte an. Sie tun dies sogar mit Waffen, wie der Angriff auf ein Amsterdamer Taxi mit einer Kette belegt. Beides ist f\u00fcr die meisten Hooligans tabu. Was schon einmal bedeutet, dass sie sich \u00e4u\u00dferst ernsthaft mit ihrem Gegen\u00fcber in Amsterdam angelegt haben, f\u00fcr die das eine Revierverletzung darstellt.<\/p>\n<p><strong>Wer sind die Hooligans von Maccabi Tel Aviv?<\/strong><\/p>\n<p>Abgesehen davon, dass das Stichwort Hooligan in der Berichterstattung sorgf\u00e4ltig vermieden wird, gibt es vorsichtige Andeutungen, dass mehr dahintersteckt. So <a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.t-online.de\/nachrichten\/panorama\/kriminalitaet\/id_100526844\/amsterdam-angriffe-auf-maccabi-fans-das-geschah-zuvor.html\">beispielsweise<\/a> auf <em>t-online<\/em>:<\/p>\n<p><em>&#8220;In Amsterdam gab es dann Machtdemonstrationen der Maccabi-Anh\u00e4nger, wie sie f\u00fcr Pulks von Fu\u00dfballanh\u00e4ngern auf Ausw\u00e4rtsfahrten typisch sind. Eine gro\u00dfe Gruppe Israelis skandierte aber auf dem Weg zum Spiel vor dem Hauptbahnhof auch &#8216;Let IDF win to f*ck the Arabs&#8217;. Zum Maccabi-Fanlager z\u00e4hlen auch politisch rechte Ultra-Gruppierungen, wie die &#8216;J\u00fcdische Allgemeine&#8217; schreibt.&#8221;<\/em><\/p>\n<p>Nun gibt es politische Auseinandersetzungen auch in der Hool- und Ultraszene. In Deutschland beispielsweise zwischen der von Hansa Rostock und der von St. Pauli. Manchmal mischen sich auch lokale Rivalit\u00e4ten mit politischen Untert\u00f6nen, die sogar weit zur\u00fcckreichen k\u00f6nnen. In M\u00fcnchen war 1860 der Verein, der Anfang der 1930er den Nazis nahestand, und Bayern M\u00fcnchen war eher links; eine Verteilung, die man noch vor zehn Jahren genau so wiederfinden konnte. Was sich dann bis in Verbindungen zu anderen Vereinen erstreckt \u2013 die Bayern-Ultras pflegten eine enge Freundschaft mit den Red Sharks aus St. Pauli. Die Hooligans von Celtic Glasgow machen sich wiederum \u00f6fter durch Pal\u00e4stina-Plakate bemerkbar.<\/p>\n<p>Diese politischen Untert\u00f6ne \u00e4ndern aber nichts an den Spielregeln. Auch wenn die Begegnungen mit einer zus\u00e4tzlichen Ernsthaftigkeit versehen werden, sind sich beide Seiten in der Regel einig, welches Verhalten zul\u00e4ssig ist und welches nicht.<\/p>\n<p>Und dann gibt es die Ausnahmen. Die Hools von Dynamo Kiew beispielsweise, die zum organisatorischen Kern des Rechten Sektors wurden. Die verwandelten sich von Hooligans in eine Art SA und tauchten \u00fcberall auf, wo es vor dem Beginn des B\u00fcrgerkriegs blutig wurde.<\/p>\n<p>Die Hooligans von Maccabi Tel Aviv geh\u00f6ren wohl eher in diese Kategorie. Das belegte auch die Israel-Korrespondentin der <em>BBC<\/em> mit ihrem Satz: &#8220;Fans der Mannschaft haben auch schon Demonstranten angegriffen, die gegen Ministerpr\u00e4sident Benjamin Netanjahu demonstrierten.&#8221;<\/p>\n<p>Wie politisiert Maccabi ist, belegt, ganz nebenbei, der <a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.cbsnews.com\/news\/amsterdam-israeli-soccer-fans-attacked-after-maccabi-match\/\">Bericht<\/a> von <em>CBS<\/em> \u00fcber diese Vorf\u00e4lle. Die Stadt Amsterdam hatte am Tag des Spiels eine propal\u00e4stinensische Demonstration verboten, nicht aber eine proisraelische.<\/p>\n<p><em>&#8220;Es gab auch Auseinandersetzungen vor dem Spiel, als unter Hunderten, die bei einer Pro-Israel-Demonstration durch die Stadt zogen, bei der bengalische Feuer angez\u00fcndet und pal\u00e4stinensische Fahnen, die in einigen Stra\u00dfen hingen, heruntergerissen wurden, unter Ges\u00e4ngen von &#8216;Tod den Arabern&#8217;, Maccabi-Fans waren.&#8221;<\/em><\/p>\n<p>Wie gesagt, wenn selbst die <em>BBC<\/em>-Korrespondentin eingesteht, dass es auch in Israel rassistische Vorf\u00e4lle mit Maccabi-Hools gab, und sie durch das Zentrum von Amsterdam marschieren und dabei &#8220;Tod den Arabern&#8221; rufen, dann erinnert das deutlich an Dynamo Kiew. Dass diese Truppe einen Taxifahrer aus dem Taxi zieht und zusammenschl\u00e4gt, wundert nicht. Aber Taxifahrer sind ein ganz unpassendes Objekt, die wehren sich n\u00e4mlich \u00fcblicherweise.<\/p>\n<p><strong>Das Sammeln von Gegnern<\/strong><\/p>\n<p><em>&#8220;Beteiligt an der Verbreitung von aktuellen Bildern war offenbar auch die \u00fcberall pr\u00e4sente und gut vernetzte Taxifahrer-Szene. Dort haben viele Menschen arabische Wurzeln. Durch einen mutma\u00dflichen \u00dcbergriff von Maccabi-Anh\u00e4ngern auf einen Taxifahrer war der Unmut zus\u00e4tzlich gro\u00df.&#8221;<\/em><\/p>\n<p>Das schreibt <em>t-online<\/em>. Dass &#8220;viele Menschen arabische Wurzeln haben&#8221; ist hier eher nebens\u00e4chlich. Taxifahrer haben Funk; Nachrichten \u00fcber \u00dcbergriffe gegen Taxifahrer verbreiten sich schnell, und traditionell halten sie gegen die Angreifer zusammen. Das ist gerade f\u00fcr jene, die nachts unterwegs sind, eine notwendige Sicherheitsma\u00dfnahme, weil der Beruf oft nicht ungef\u00e4hrlich ist. Man kann jedoch in fast jeder Stadt Beispiele finden, dass es nicht klug ist, sich mit den Taxifahrern anzulegen, insbesondere nicht als Gruppe \u2013 weil sie dann anfangen zu suchen, die Gruppe mit hoher Sicherheit geortet wird und man es dann eben nicht mehr mit einem einzelnen Taxifahrer zu tun hat. Das ist bei deutschen Taxifahrern nicht anders.<\/p>\n<p>Den Hools von Maccabi ist es also gelungen, sich durch die Vorf\u00e4lle, die in den deutschen Medien selbstverst\u00e4ndlich heruntergespielt werden, gleich drei Gruppen zum Feind zu machen: die einheimischen Hooligans von Ajax Amsterdam, weil sie sich selbst nach den Regeln des Hooliganismus danebenbenommen haben; die arabischen Migranten in Amsterdam, weil sie die Fahnen herunterrissen und gro\u00dfm\u00e4ulig mit &#8220;Tod den Arabern&#8221;-Parolen durch die Stra\u00dfen zogen, und die Amsterdamer Taxifahrer, weil sie einen der ihren angegriffen hatten (genaugenommen zwei, weil es auch noch die Szene mit der Kette gibt). Auch wenn anzunehmen ist, dass ein guter Teil dieser Hools in der israelischen Armee war, sind das ziemlich viele Gegner auf einmal.<\/p>\n<p><strong>Und Geert Wilders<\/strong><\/p>\n<p>Es ist auff\u00e4llig, dass bei den ersten Videos, den Angriffen durch die Maccabi-Hools, sehr wenig Polizei zu sehen ist. Man h\u00e4tte annehmen m\u00fcssen, dass bei den Ausschreitungen aus dieser Demonstration heraus (so diese Information stimmt) die Polizei eingreift.<\/p>\n<p>Allerdings darf man dabei eines nicht vergessen: Die Niederlande haben eine Regierung, die ein politisches Interesse daran hat, dies nicht zu tun, genau um eine solche Reaktion auszul\u00f6sen, wie sie dann erfolgt ist. Weil im Falle von Wilders die Position gegen die massenhafte Einwanderung vor allem eine gegen die Einwanderung von Moslems ist, und eine Situation, in der man diese muslimischen Einwanderer zu besonders gef\u00e4hrlichen Menschen erkl\u00e4ren kann, n\u00fctzlich ist. Die Reaktion der Taxifahrer belegt jedenfalls, dass sie nicht die Erwartung hegten, dass die Polizei zu ihrem Schutz eingreift.<\/p>\n<p>Wilders hat sich l\u00e4ngst entsprechend ge\u00e4u\u00dfert:<\/p>\n<p><em>&#8220;Sieht aus wie eine Judenjagd in den Stra\u00dfen von Amsterdam. Verhaftet und deportiert diesen multikulturellen Abschaum, der die Unterst\u00fctzer von Maccabi Tel Aviv in unseren Stra\u00dfen angegriffen hat.&#8221;<\/em><\/p>\n<p>Wilders, so schreibt <em>CBS<\/em> in seinem Bericht vor diesem Zitat, sei ein &#8220;entschiedener Verb\u00fcndeter Israels&#8221;.<\/p>\n<p>Amsterdam ist jedoch eine Stadt der Migranten. Bereits seit 2011 stellen sie die Mehrheit der Stadtbev\u00f6lkerung, auch wenn die Niederl\u00e4nder noch immer die gr\u00f6\u00dfte Gruppe ausmachen. Die zweitgr\u00f6\u00dfte sind bereits die Marokkaner. Was dann logischerweise hei\u00dft, dass sie auch einen entsprechenden Anteil unter den Fans von Ajax Amsterdam stellen, und ebenso unter den Hools von Ajax Amsterdam.<\/p>\n<p>Weshalb die Aussage, da w\u00e4ren viele Marokkaner unter jenen gewesen, die dann in der Nacht, nach dem Spiel, die Fans von Maccabi angriffen, nicht viel besagt \u2013 weil es noch lange nicht bedeutet, dass sie dies als Marokkaner getan haben; nichts schlie\u00dft aus, dass sie zu den heimischen Hools oder den Taxifahrern geh\u00f6rten. Und wie das bei zwei Gro\u00dfst\u00e4dten zu sein pflegt, die miteinander konkurrieren (wie um den Titel der Hauptstadt der Niederlande, den derzeit Amsterdam tr\u00e4gt, obwohl die Regierung in Den Haag sitzt), k\u00f6nnte selbst bei Wilders auch dies noch eine Rolle spielen.<\/p>\n<p><strong>Warum \u00fcberhaupt?<\/strong><\/p>\n<p>Nun h\u00e4tte dieses spezifische Spiel nicht stattfinden m\u00fcssen. Es gab genug Antr\u00e4ge bei der UEFA, die israelischen Vereine von den Wettbewerben auszuschlie\u00dfen, solange der Genozid in Gaza weitergeht. Diese Antr\u00e4ge wurden bisher alle niedergestimmt. So ist das bei allen westlichen Sportorganisationen, das IOC eingeschlossen, und auch beim Schlagerwettbewerb ESC: Israel bleibt immer mit dabei, und ein Dutzend zerbombter St\u00e4dte \u00e4ndert daran nichts.<\/p>\n<p>Allerdings war man sich durchaus zuvor bewusst, dass es da gewisse Probleme geben k\u00f6nnte, und hat schon einmal das Spiel gegen Fenerbah\u00e7e Istanbul in ein anderes Land verlegt. Wieder einmal <em>t-online<\/em>: &#8220;Im belgischen Br\u00fcssel hatte die Stadt Br\u00fcssel aus Sicherheitsgr\u00fcnden sogar abgelehnt, Austragungsort eines Spiels der Belgier gegen die israelische Fu\u00dfball-Nationalmannschaft in der Nations League zu sein. Im Vorfeld der Partie von Ajax hatte es auch Forderungen gegeben, keine Maccabi-Fans zuzulassen.&#8221;<\/p>\n<p>Warum also wurden die Hools von Maccabi auf Amsterdam losgelassen? Auch um der Sicherheit anderer israelischer Fans willen, die nicht &#8220;Tod den Arabern&#8221; rufend durch die Stadt ziehen wollen, h\u00e4tte man sie zumindest streng begleiten und an den Ausschreitungen hindern k\u00f6nnen. Wenn man schon nicht bereit ist, den eigentlich logischen Schritt zu gehen, die israelischen Vereine von den Wettbewerben auszuschlie\u00dfen.<\/p>\n<p>Passiert ist das Gegenteil. Und dann wird darum die Geschichte gewoben, das sei jetzt Antisemitismus. Nun, immerhin d\u00fcrften die Hools von Maccabi damit unten durch sein. Denn erst alle Grenzen \u00fcberschreiten und dann die Sissi geben, wenn es aus dem Wald zur\u00fcckschallt, wie hineingerufen wurde, gilt in dieser Szene als ehrlos.<\/p>\n<p>Aber da gibt es noch eine Meldung in der <em>Jerusalem Post<\/em> vom 5. November. Die hat allerdings, unter Berufung auf den niederl\u00e4ndischen <em>De Telegraaf<\/em>, <a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.jpost.com\/israel-news\/sports\/article-827683\">gemeldet<\/a>: <em>&#8220;F\u00fcr den Fall: Mossad-Agenten schlie\u00dfen sich der Reise von Maccabi Tel Aviv nach Amsterdam an&#8221;<\/em>. Was gleich eine ganz andere Frage aufwirft. Denn das Verhalten der Hools von Maccabi in Amsterdam war so extrem d\u00e4mlich, dass man neben grenzenloser \u00dcberheblichkeit durchaus eine andere Ursache in Betracht ziehen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Was, wenn genau dieses Ergebnis gew\u00fcnscht war? Die Reaktion der westeurop\u00e4ischen Presse wie der Politik ist immerhin weitgehend berechenbar, und jemand wie Wilders h\u00e4tte dabei sicher mitgespielt. Schon die Demonstration mit Bengalos und dieser Losung war eine gezielte Provokation in dieser Stadt. Eine Provokation, die h\u00e4tte verhindert werden m\u00fcssen, im Interesse eines friedlichen Zusammenlebens in Europa. Aber es ist so praktisch, jetzt aus diesem Stra\u00dfenkonflikt wieder &#8220;antiisraelischen Antisemitismus&#8221; zu stricken, und diejenigen, die auf die Provokation reagiert haben, zum &#8220;Feind des freien Westens&#8221; (<em>Welt<\/em>) zu erkl\u00e4ren. Schlie\u00dflich folgt zwar die politische Elite der EU weitgehend noch der Behauptung vom &#8220;Selbstverteidigungsrecht Israels&#8221;, aber die Bev\u00f6lkerung geht angesichts des Genozids langsam von der Fahne.<\/p>\n<p>Es kann also ein schlichter Akt von Arroganz und Dummheit gewesen sein, der dazu f\u00fchrte, dass am Ende die Maccabi-Hools die Pr\u00fcgel einsteckten, oder es war blanke Absicht. Wie auch immer, das Spiel jedenfalls endete 5:0. F\u00fcr Ajax Amsterdam.<\/p>\n<p><strong>Mehr zum Thema<\/strong> &#8211; <a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/freedert.online\/europa\/225239-amsterdam-was-zuvor-geschah\/\">Fu\u00dfball-Randale in Amsterdam: Was zuvor geschah<\/a><\/p>\n<div class=\"EmbedBlock-root EmbedBlock-externalVideo EmbedBlock-rumble\">\n<div class=\"VkEmbed\"><iframe class=\"lazyload\" data-src=\"https:\/\/rumble.com\/embed\/v5gsur9\" frameborder=\"0\" width=\"853\" height=\"480\" allowfullscreen><\/iframe><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p><br \/>\n<br \/><a href=\"https:\/\/de.rt.com\/meinung\/225268-amsterdam-hooligans-taxifahrer-und-mossad\/\">Source link <\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>W\u00e4re es in Amsterdam um, sagen wir einmal, britische Hooligans gegangen, w\u00e4re daraus gerade einmal eine Kurzmeldung geworden. Aber es waren die Hools von Maccabi Tel Aviv, die die Amsterdamer Szenen ausl\u00f6sten. Und darin steckt viel Politik. 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