{"id":51655,"date":"2023-12-16T13:09:30","date_gmt":"2023-12-16T11:09:30","guid":{"rendered":"https:\/\/just-now.news\/de\/deutschland\/holodomor-wie-die-ukraine-eine-tragische-hungersnot-zum-nationalen-mythos-aufbaute\/"},"modified":"2023-12-16T13:09:30","modified_gmt":"2023-12-16T11:09:30","slug":"holodomor-wie-die-ukraine-eine-tragische-hungersnot-zum-nationalen-mythos-aufbaute","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/now-news.de\/de\/deutschland\/holodomor-wie-die-ukraine-eine-tragische-hungersnot-zum-nationalen-mythos-aufbaute\/","title":{"rendered":"&quot;Holodomor&quot;: Wie die Ukraine eine tragische Hungersnot zum nationalen Mythos aufbaute"},"content":{"rendered":"<div class=\"Text-root Text-type_1 \">\n                Seit mehr als 30 Jahren nennt das offizielle Kiew den sogenannten Holodomor in der Sowjetunion Anfang der 1930er Jahre einen angeblichen &#8220;V\u00f6lkermord an den Ukrainern durch Russland&#8221; und pr\u00e4sentiert das heute als einen weiteren Grund, gegen die Russen zu k\u00e4mpfen.\n            <\/div>\n<p><\/p>\n<div class=\"Text-root Text-type_5 ArticleView-text ViewText-root \">\n<p><em>Von Dmitri Plotnikow<\/em><\/p>\n<p>\u00a0Allj\u00e4hrlich Ende November gedenkt man heute in der Ukraine der Opfer der gro\u00dfen Hungersnot der 1930er Jahre in der Sowjetunion. Verschiedenen Sch\u00e4tzungen zufolge forderte die Trag\u00f6die unionsweit zwischen vier und neun Millionen Todesopfer \u2013 in Wei\u00dfrussland, Kasachstan, Russland und auch in der Ukraine.<\/p>\n<p>Die genaue Zahl der Todesopfer l\u00e4sst sich aufgrund fehlender Aufzeichnungen nur schwer ermitteln. Aber der allgemeine Konsens ist, dass die meisten Opfer in der Russischen SFSR und der Ukrainischen SSR zu beklagen waren, wobei in der Ukraine insgesamt etwas mehr Todesopfer zu verzeichnen waren. Eigentlich war jedoch Kasachstan am heftigsten betroffen, wo das historische Ereignis 1932\/1933 &#8220;<a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/ru.wikipedia.org\/wiki\/%D0%93%D0%BE%D0%BB%D0%BE%D0%B4_%D0%B2_%D0%9A%D0%B0%D0%B7%D0%B0%D1%85%D1%81%D1%82%D0%B0%D0%BD%D0%B5_(1932%E2%80%941933)\">Ascharschylyk<\/a>&#8221; (Hungersnot) genannt wird. Denn mehr als ein Drittel der kasachischen Gesamtbev\u00f6lkerung ging bei dieser Hungersnot zugrunde.<\/p>\n<p>In der Ukraine wird dasselbe Ereignis &#8220;Holodomor&#8221; genannt \u2013 w\u00f6rtlich: &#8220;Hungertod&#8221;. Bereits in den ersten Jahren nach der Unabh\u00e4ngigkeit der Ukraine im Jahr 1991 begann man, den Holodomor zu politisieren und nutzte das mit als Grundlage f\u00fcr die Konstruktion einer neuen nationalen Identit\u00e4t des Landes. Jahrzehntelang haben verschiedene ukrainische Politiker und andere Meinungsmacher das ukrainische Volk nunmehr von einer Erz\u00e4hlung \u00fcberzeugt, die impliziert, dass die gr\u00f6\u00dfte Trag\u00f6die des ukrainischen Volkes w\u00e4hrend der Sowjetzeit nicht etwa der Zweite Weltkrieg und die deutsche Besatzung w\u00e4hrenddessen war, sondern die gro\u00dfe Hungersnot der 1930er Jahre. Zwar starben verschiedenen Sch\u00e4tzungen zufolge damals in der gesamten UdSSR zwischen vier und neun Millionen Menschen an Hunger. Doch in der unabh\u00e4ngigen Ukraine wurden dieses tragische Ereignis fokussiert auf die Ukraine als vors\u00e4tzlicher V\u00f6lkermord an der Bauernschaft und der Intelligenzija dargestellt \u2013 begangen von den Russen. Allerdings wurde die Sowjetunion zu jener Zeit nicht nur nicht von einem Russen, sondern vom Georgier Josef Stalin beherrscht, sondern es verhungerten w\u00e4hrend dieser schrecklichen Zeit vielmehr ebenso auch Millionen Russen.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong>Verbindungen zum Imperium kappen<\/strong><\/p>\n<p>Bereits seit dem Ende des 19. Jahrhunderts versucht die Ukraine, ihre Geschichte zu nationalisieren und zu mythologisieren, um eine m\u00f6glichst ganz eigenst\u00e4ndige ukrainische nationale Identit\u00e4t zu schaffen. Zum Beispiel durch den <a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"http:\/\/litopys.org.ua\/hrushrus\/iur.htm\">Ansatz<\/a> von <a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/ru.wikipedia.org\/wiki\/%D0%93%D1%80%D1%83%D1%88%D0%B5%D0%B2%D1%81%D0%BA%D0%B8%D0%B9,_%D0%9C%D0%B8%D1%85%D0%B0%D0%B8%D0%BB_%D0%A1%D0%B5%D1%80%D0%B3%D0%B5%D0%B5%D0%B2%D0%B8%D1%87\">Michail S. Gruschewski<\/a>, dass die Ukraine die direkte Nachfolgenation der Kiewer Rus sei, dem Geburtsort des sp\u00e4teren russischen Imperiums. In der postsowjetischen Zeit gewann im modernen ukrainischen Staat die Tendenz zum Mythologisieren der eigenen Geschichte zunehmend an Popularit\u00e4t. Mit Unterst\u00fctzung der jeweiligen Regierung schufen ukrainische Denker ihre eigenen historischen &#8220;Fakten&#8221; und versuchten, die Geschichte des Landes nicht nur von seiner sowjetischen, sondern auch von seiner imperialen zaristischen Vergangenheit abzuspalten.<\/p>\n<p>Das postsowjetische Russland galt als &#8220;Erbe&#8221; der Sowjetunion und des Russischen Zarenreiches \u2013 der &#8220;Kolonisatoren&#8221; im Verst\u00e4ndnis der heutigen Ukraine \u2013 mit der angeblichen einstigen Absicht, die nationale Identit\u00e4t der Ukraine auszul\u00f6schen. In Kiew nahm man daf\u00fcr umgehend die Rolle eines Opfers des kommunistischen Regimes ein. Dies erm\u00f6glichte es den Beh\u00f6rden des Landes, sich von den umstrittenen Entscheidungen aus der Sowjetzeit abzukoppeln \u2013 zum Beispiel von der tats\u00e4chlichen Politik der &#8220;Korenisazija&#8221; (der &#8220;Indigenisierung&#8221;), also der forcierten &#8220;Ukrainisierung&#8221; der Eliten dieser Sowjetrepublik Ukraine und ihrer Kultur- und Bildungsbereiche. Am wichtigsten dabei ist jedoch, dass es der neue Ansatz der unabh\u00e4ngigen Ukraine erm\u00f6glichte, jemand anderem die Schuld f\u00fcr die Probleme des Landes nach 1991 zu geben.<\/p>\n<p>Nach den <a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/ria.ru\/20081114\/155083905.html\">Schlussfolgerungen<\/a> des Instituts f\u00fcr russische Geschichte der Russischen Akademie der Wissenschaften war die Hungersnot das Ergebnis einer Politik der Zwangskollektivierung, die damals in der gesamten UdSSR umgesetzt wurde. Die Volksz\u00e4hlungen von 1926 und 1937 belegen, dass offenbar einige sowjetische Regionen \u2013 pro Kopf gerechnet \u2013 noch st\u00e4rker unter der Hungersnot gelitten haben als die Ukrainische SSR. Beispielsweise ging die Bev\u00f6lkerung der Ukraine um 20,5 Prozent zur\u00fcck, w\u00e4hrend die Bev\u00f6lkerung Kasachstans wie schon erw\u00e4hnt um 30,9 Prozent schrumpfte und der Bev\u00f6lkerungsr\u00fcckgang auch in der russischen Wolgaregion sogar 23 Prozent betrug.<\/p>\n<figure class=\"RTImage-root\">\n<div class=\"RTImage-image RTImage-original\"><picture class=\"Picture-root Picture-original\"><!--[if IE 9]><video style=\"display: none;\"><![endif]--><source media=\"(-webkit-min-device-pixel-ratio: 2) and (min-resolution: 120dpi)\" data-srcset=\" \nhttp:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/12\/657986ecb480cc4d6249053d.jpg 850w,\n                http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/12\/657986ecb480cc4d6249053d.jpg 1960w,\n            \" ><source data-srcset=\" \nhttp:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/12\/657986ecb480cc4d6249053d.jpg 460w,\n              http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/12\/657986ecb480cc4d6249053d.jpg 980w,\n            \" ><!--[if IE 9]><\/video><![endif]--><img decoding=\"async\" data- src=\"data:image\/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAAABAAAAAJCAQAAACRI2S5AAAAEElEQVR42mNkIAAYRxWAAQAG9gAKqv6+AwAAAABJRU5ErkJggg==\" class=\"Picture-root Picture-original lazyload\" data-src=\"http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/12\/657986ecb480cc4d6249053d.jpg\" alt=\"\"><\/source><\/source><\/picture><!-- noscript pattern --><noscript><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/12\/657986ecb480cc4d6249053d.jpg\" alt=\"\"><\/noscript><\/div><figcaption class=\"RTImage-footer\"><span class=\"RTImage-caption\"><span class=\"RTImage-captionItem\">Hungernde ukrainische Bauern<\/span><\/span><span class=\"RTImage-source\"><span class=\"RTImage-captionItem\">\u00a9 Wikipedia<\/span><\/span><\/figcaption><\/figure>\n<p>Allerdings ignorierten ukrainische Historiker solche Daten und beharrten darauf, dass die Hungersnot angeblich nur die Ukraine betraf und obendrein ein bewusster Plan zur gezielten Vernichtung der ukrainischen Bev\u00f6lkerung war. Der Holodomor wurde Ende der 1980er Jahre angesichts der zunehmenden Kritik am &#8220;Kommunismus&#8221; ausf\u00fchrlich diskutiert. Er spielte eine wichtige Rolle bei der Legitimation der Abspaltung der Ukraine von der UdSSR und wurde somit aktiv f\u00fcr Propagandazwecke genutzt.<\/p>\n<p>Vor dem Unabh\u00e4ngigkeitsreferendum am 1. Dezember 1991 strahlte das ukrainische Fernsehen einen von \u00f6ffentlicher Hand finanzierten Dokumentarfilm \u00fcber die Hungersnot der 1930er Jahre aus. Und die ukrainische Diaspora im Ausland spielte eine wichtige Rolle bei der Darstellung des Holodomor als eine vors\u00e4tzlich geplante Vernichtung des ukrainischen Volkes. Im Jahr 1985 wurde in den Vereinigten Staaten durch die Bem\u00fchungen einer Organisation namens &#8220;Amerikaner f\u00fcr Menschenrechte in der Ukraine&#8221; eine parlamentarische Kommission eingesetzt, um die Umst\u00e4nde der gro\u00dfen Hungersnot zu untersuchen. 1988 half der sogenannte &#8220;Weltkongress der Freien Ukrainer&#8221; bei der Einrichtung einer internationalen Rechtskommission, die zu dem Schluss kam, dass die Politik der Kollektivierung, die &#8220;Entkulakisierung&#8221; \u2013 also die Unterdr\u00fcckung der Kulaken, der wohlhabenden Bauern \u2013 und die darauffolgende Hungersnot als Akte des vors\u00e4tzlichen V\u00f6lkermords der Sowjets am ukrainischen Volk zu betrachten seien.<\/p>\n<p>Ukrainische Organisationen f\u00f6rderten au\u00dferdem Gedenkausstellungen und Kundgebungen in St\u00e4dten und D\u00f6rfern, die einstmals besonders von der Hungersnot betroffen waren. Nach und nach schlossen sich \u00f6ffentliche ukrainische Organisationen der Informationskampagne an. Dazu geh\u00f6rten die &#8220;Nationale Bewegung der Ukraine&#8221; (Narodnyj Ruch Ukrajiny, kurz Ruch), der Schriftstellerverband der Ukraine und viele andere Instanzen. Die Memorial Society half bei der Organisation von Konferenzen in verschiedenen Regionen der Ukraine. Bei diesen Treffen wurde die Hungersnot diskutiert, und Augenzeugenberichte wurden gesichtet. Basierend auf diesen Informationen wurde 1991 das Buch &#8220;Hunger 33: Nationales Gedenkbuch&#8221; <a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/holodomormuseum.org.ua\/ru\/publikacija\/33-j-holod-narodna-knyha-memorial\/\">ver\u00f6ffentlicht<\/a>.<\/p>\n<p>Maxim Semjonow, ein politischer Analyst und Spezialist f\u00fcr die Geschichte der modernen Ukraine, glaubt, dass sich die ukrainischen Beh\u00f6rden dem Thema Holodomor zuwandten, weil sie den fragilen Zustand der &#8220;Unabh\u00e4ngigkeit&#8221; der Ukraine, ihre nach wie vor gro\u00dfe wirtschaftliche Abh\u00e4ngigkeit von Russland und die kulturelle N\u00e4he der beiden L\u00e4nder erkannten. In einem Interview mit <em>RT<\/em> sagte er:<\/p>\n<blockquote>\n<p><em>&#8220;Die ukrainischen Staatslenker haben verstanden, dass Russland nach der \u00dcberwindung der Probleme der 90er Jahre nach und nach seine Position im postsowjetischen Raum wiederherstellen w\u00fcrde. Und dann w\u00e4re Russland in der Lage, die Ukraine wieder in ihren Einflussbereich zur\u00fcckzubringen und sogar die notwendigen Voraussetzungen f\u00fcr eine Wiedervereinigung der beiden L\u00e4nder zu schaffen. Um die Unabh\u00e4ngigkeit der Ukraine zu bewahren, war es daher notwendig, sich ein Bild von Russland als Feind zu machen, einem Feind, der die Ukrainer seit Jahrhunderten unterdr\u00fcckt und gedem\u00fctigt hat. Nat\u00fcrlich entspricht dies nicht den historischen Fakten, aber das k\u00fcmmert die ukrainischen Propagandisten nicht. Durch die systematische Arbeit der Medien, des \u00f6ffentlichen Bildungs- und der Kultursystems sowie durch die Umsetzung einer bestimmten Erinnerungspolitik ist der Holodomor seit \u00fcber 20 Jahren eines der Schl\u00fcsselthemen in der ukrainischen Politik.&#8221;<\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n<figure class=\"RTImage-root\">\n<div class=\"RTImage-image RTImage-original\"><picture class=\"Picture-root Picture-original\"><!--[if IE 9]><video style=\"display: none;\"><![endif]--><source media=\"(-webkit-min-device-pixel-ratio: 2) and (min-resolution: 120dpi)\" data-srcset=\" \nhttp:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/12\/657986ebb480cc4d6249053c.jpg 850w,\n                http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/12\/657986ebb480cc4d6249053c.jpg 1960w,\n            \" ><source data-srcset=\" \nhttp:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/12\/657986ebb480cc4d6249053c.jpg 460w,\n              http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/12\/657986ebb480cc4d6249053c.jpg 980w,\n            \" ><!--[if IE 9]><\/video><![endif]--><img decoding=\"async\" data- src=\"data:image\/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAAABAAAAAJCAQAAACRI2S5AAAAEElEQVR42mNkIAAYRxWAAQAG9gAKqv6+AwAAAABJRU5ErkJggg==\" class=\"Picture-root Picture-original lazyload\" data-src=\"http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/12\/657986ebb480cc4d6249053c.jpg\" alt=\"\"><\/source><\/source><\/picture><!-- noscript pattern --><noscript><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/12\/657986ebb480cc4d6249053c.jpg\" alt=\"\"><\/noscript><\/div><figcaption class=\"RTImage-footer\"><span class=\"RTImage-caption\"><span class=\"RTImage-captionItem\">W\u00e4hrend einer Zeremonie am Holodomor-Denkmal in Kiew am 26. November 2016 werden Kerzen zum Gedenken an die Opfer der Hungersnot angez\u00fcndet.<\/span><\/span><span class=\"RTImage-source\"><span class=\"RTImage-captionItem\">\u00a9 Sergei Supinsky<\/span><span class=\"RTImage-captionItem\"> \/ AFP<\/span><\/span><\/figcaption><\/figure>\n<blockquote>\n<p><em>&#8220;Als Nachfolgestaat der UdSSR wurde Russland nun als historischer Feind dargestellt, der angeblich schon immer die Ukrainer vernichten und verhungern lassen wollte. Wie ukrainische Propagandisten behaupten, wurde den ukrainischen Bauern die Ernte abgenommen und in die Russische SFSR exportiert \u2013 mit anderen Worten: die Russen lebten auf Kosten der hungernden und sterbenden ukrainischen Landbewohner. Dar\u00fcber hinaus wurde in den 2000er Jahren die Kluft im Lebensstandard zwischen Russland und der Ukraine immer deutlicher. Die Ukrainer lebten unter objektiv schlechteren Bedingungen, und dadurch entstand der Eindruck, dass es den Russen weiterhin gut ging, w\u00e4hrend die Menschen in der Ukraine leiden mussten.&#8221;<\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Semjonow betonte zudem, dass die offizielle historische Darstellung der Ukraine auf der \u00dcberzeugung basiert, dass die Ukrainer verraten, gedem\u00fctigt und unterdr\u00fcckt wurden.<\/p>\n<blockquote>\n<p><em>&#8220;All dies hat die ukrainische Bev\u00f6lkerung nat\u00fcrlich auf den aktuellen Krieg vorbereitet. Den Ukrainern wurde gesagt, dass sie ihre Unabh\u00e4ngigkeit vor dem &#8216;schrecklichen Russland&#8217; verteidigen m\u00fcssen, weil es die Ukraine erneut erobern und aushungern wird. Nat\u00fcrlich kann man eine nationale Identit\u00e4t nicht auf einer einzigen historischen Episode aufbauen, aber die gemeinsame Trag\u00f6die und das vergangene Leid vereinte Millionen Ukrainer.&#8221;<br \/><\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n<p><strong><\/strong><\/p>\n<p><strong>Die Neue Geschichte<\/strong><\/p>\n<p>Leonid Krawtschuk als der erste Pr\u00e4sident der unabh\u00e4ngigen Ukraine war entschlossen, mit allen Mitteln an der Macht zu bleiben. Angesichts des aufkeimenden Nationalismus war der einfachste Weg, um dies zu erreichen, das sowjetische Erbe der Ukraine zu leugnen. Gleichzeitig trug das dazu bei, die Bev\u00f6lkerung von gro\u00dfen wirtschaftlichen Problemen abzulenken. Somit kam das Thema Holodomor gerade recht.<\/p>\n<p>Krawtschuk unterst\u00fctzte die offizielle Aufrechterhaltung und Erinnerung an die Hungersnot der 1930er Jahre. Im Jahr 1993 <a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/holodomormuseum.org.ua\/ru\/den-pamiaty-zhertv-holodomora\/\">erlie\u00df<\/a> er das Dekret &#8220;\u00dcber die Ereignisse im Zusammenhang mit dem 60. Jahrestag des Holodomor in der Ukraine&#8221;. Das Au\u00dfenministerium beantragte, dass die Hungersnot in die Liste der von der UNESCO begangenen Gedenkfeiern aufgenommen wird. Im selben Jahr nahm Krawtschuk an einer internationalen Konferenz zur Holodomor-Trag\u00f6die teil und erkl\u00e4rte, dass die Hungersnot von Moskau als V\u00f6lkermord am ukrainischen Volk initiiert worden sei. Diese Haltung wurde von ukrainischen Nationalisten unterst\u00fctzt.<\/p>\n<p>Der Verband der Forscher \u00fcber den angeblichen Hungersnot-Genozid forderte die Einsetzung einer parlamentarischen Kommission, die alle Umst\u00e4nde der Trag\u00f6die untersuchen sollte. Der ehemalige Dissident Lewko Lukjanenko verlangte, dass kommunistische Funktion\u00e4re, die &#8220;am Organisieren der Hungersnot beteiligt waren&#8221;, vor dem Internationalen Gerichtshof (IGH) der UNO in Den Haag angeklagt werden.<\/p>\n<p>Nikolai Shulinskij, der Sprecher der Werchowna Rada \u2013 des ukrainischen Parlaments \u2013, versuchte ebenfalls, parlamentarische Anh\u00f6rungen zu diesem Thema einzuleiten, scheiterte jedoch damit. Zu dieser Zeit hatte die Fraktion der Ukrainischen Kommunistischen Partei die Mehrheit der Sitze inne, da viele Abgeordnete ihre Posten aus der Sowjetzeit erst einmal behielten. Die Idee stie\u00df auch auf Widerstand bei den Beh\u00f6rden in den s\u00fcd\u00f6stlichen Regionen der Ukraine, die seit jeher eine prorussische Haltung einnehmen.<\/p>\n<figure class=\"RTImage-root\">\n<div class=\"RTImage-image RTImage-original\"><picture class=\"Picture-root Picture-original\"><!--[if IE 9]><video style=\"display: none;\"><![endif]--><source media=\"(-webkit-min-device-pixel-ratio: 2) and (min-resolution: 120dpi)\" data-srcset=\" \nhttp:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/12\/657986eab480cc4d6249053b.jpg 850w,\n                http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/12\/657986eab480cc4d6249053b.jpg 1960w,\n            \" ><source data-srcset=\" \nhttp:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/12\/657986eab480cc4d6249053b.jpg 460w,\n              http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/12\/657986eab480cc4d6249053b.jpg 980w,\n            \" ><!--[if IE 9]><\/video><![endif]--><img decoding=\"async\" data- src=\"data:image\/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAAABAAAAAJCAQAAACRI2S5AAAAEElEQVR42mNkIAAYRxWAAQAG9gAKqv6+AwAAAABJRU5ErkJggg==\" class=\"Picture-root Picture-original lazyload\" data-src=\"http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/12\/657986eab480cc4d6249053b.jpg\" alt=\"\"><\/source><\/source><\/picture><!-- noscript pattern --><noscript><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/12\/657986eab480cc4d6249053b.jpg\" alt=\"\"><\/noscript><\/div><figcaption class=\"RTImage-footer\"><span class=\"RTImage-caption\"><span class=\"RTImage-captionItem\">Junge Ultranationalisten w\u00e4hrend eines Gedenkmarschs f\u00fcr die Opfer des Holodomor in der westukrainischen Stadt Lwow am 29. November 2013. Das Transparent tr\u00e4gt die Aufschrift &#8220;1933. Erinnern bedeutet k\u00e4mpfen&#8221;.<\/span><\/span><span class=\"RTImage-source\"><span class=\"RTImage-captionItem\">\u00a9 Juri Djachyshyn<\/span><span class=\"RTImage-captionItem\"> \/ AFP<\/span><\/span><\/figcaption><\/figure>\n<p>Die im Land ausgebrochene sozio\u00f6konomische Krise verdr\u00e4ngte das Thema Holodomor vor\u00fcbergehend. Im Jahr 1993 beunruhigten die Hyperinflation, die steigende Arbeitslosigkeit und die Schlie\u00dfung von Produktionsst\u00e4tten die ukrainische Bev\u00f6lkerung weitaus mehr als historische Ereignisse. Doch unter Krawtschuk war das Thema in den akademischen und juristischen Kreisen der Ukraine nunmehr bereits fest verankert worden und wurde zu einem Grundpfeiler der Politik der nationalen Identit\u00e4t.<\/p>\n<p>Als zweiter Pr\u00e4sident der Ukraine ging Leonid Kutschma mit Vorsicht auf das Thema ein, vor allem w\u00e4hrend politischer Konfrontationen mit nationalistischen und prowestlichen Kr\u00e4ften. Vor den Parlamentswahlen 1998 erlie\u00df er ein Dekret \u00fcber die Abhaltung von Gedenkveranstaltungen im Zusammenhang mit dem 65. Jahrestag der Ereignisse der 1930er Jahre und <a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"http:\/\/search.ligazakon.ua\/l_doc2.nsf\/link1\/U1310_98.html\">schuf<\/a> au\u00dferdem einen Gedenktag zu Ehren der Opfer.<\/p>\n<p>Im Jahr 2002, auf dem H\u00f6hepunkt der Proteste gegen Leonid Kutschma, <a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/news.liga.net\/all\/news\/l-kuchma-rasporyadilsya-soorudit-v-kieve-memorial-pamyati-zhertv-golodomorov-i-politicheskikh-repres\">initiierte<\/a> er au\u00dferdem Gedenkveranstaltungen und schlug vor, in Kiew ein Denkmal f\u00fcr die Opfer des Holodomor und politischer Repressionen zu errichten. Der entsprechende Erlass wurde jedoch nie umgesetzt. Ein Jahr sp\u00e4ter, im Jahr 2003, konnten die Anh\u00e4nger von Kutschma in der Rada die Initiative ergreifen und schlugen die Abhaltung parlamentarischer Anh\u00f6rungen vor, wie sie erstmals w\u00e4hrend der Pr\u00e4sidentschaft von Krawtschuk gefordert worden waren.<\/p>\n<p>Bei den Anh\u00f6rungen <a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.unian.net\/common\/22338-tabachnik-golodomor-prestuplenie-totalitarnoy-sistemyi.html\">bezeichnete<\/a> der stellvertretende Ministerpr\u00e4sident Dmitri Tabatschnik den Holodomor als eine gro\u00dfe demografische und soziale Katastrophe, die sich bis heute auf die moderne ukrainische Gesellschaft ausgewirkt und das Wirtschaftswachstum und die Etablierung einer Demokratie verhindert habe. Drei Monate sp\u00e4ter hielt die Rada eine Sitzung ab, um den Text einer Sonderansprache an die Nation zu genehmigen. In diesem Text wurde die Hungersnot als &#8220;stalinistischer V\u00f6lkermord&#8221; an den Ukrainern und als einer der gr\u00f6\u00dften Akte des V\u00f6lkermords in der Geschichte bezeichnet. Zudem wurde auch die Weltgemeinschaft aufgefordert, dieses historische Narrativ anzuerkennen.<\/p>\n<p>In den fr\u00fchen 2000er Jahren wurde die Idee des Holodomor als vors\u00e4tzlicher V\u00f6lkermord auf staatlicher Ebene etabliert. Aber daf\u00fcr waren nicht allein die Politiker verantwortlich \u2013 im Gegenteil. Ihre damalige Politik war recht inkonsequent. Aber das Thema der Vernichtung des ukrainischen Volkes entsprach der sich bildenden nationalen Identit\u00e4t des Landes, und die Gesellschaft als Ganzes ergriff diese Initiative.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong>Maidan-Zwischenzeit<\/strong><\/p>\n<p>Der dritte Pr\u00e4sident der Ukraine war Viktor Juschtschenko, und er war derjenige, der in der Erinnerungs- und nationalen Identit\u00e4tspolitik am h\u00e4ufigsten auf das Thema &#8220;V\u00f6lkermord&#8221; zur\u00fcckgriff.<\/p>\n<p>Juschtschenko <a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/ria.ru\/20071124\/89432183.html\">erlie\u00df<\/a> ein weiteres Dekret zur Wahrung des Andenkens an die Opfer des Holodomor. Dazu geh\u00f6rten die finanzielle Unterst\u00fctzung der \u00dcberlebenden der Hungersnot, die Materialsammlung f\u00fcr das Nationale Gedenkbuch der Opfer sowie die \u00dcberzeugungsarbeit in der internationalen Gemeinschaft, die Hungersnot als einen &#8220;V\u00f6lkermord&#8221; einzustufen. Die ukrainische Regierung plante au\u00dferdem, Gelder f\u00fcr die Errichtung von Denkm\u00e4lern f\u00fcr die Opfer bereitzustellen und Zusch\u00fcsse an Forscher zu vergeben, die das tragische Ereignis untersuchen w\u00fcrden. Zu dieser Zeit wurde auch das &#8220;Ukrainische Institut f\u00fcr Nationale Erinnerung&#8221; gegr\u00fcndet.<\/p>\n<p>Im Jahr 2006 schlug Juschtschenko einen <a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/lenta.ru\/news\/2006\/11\/29\/sigh\/\">Gesetzentwurf<\/a> vor, der die Hungersnot als einen Akt des V\u00f6lkermords anerkennt und eine Geldstrafe f\u00fcr die Leugnung dieser Version der Darstellung der Ereignisse vorsah. Allerdings lehnte die Opposition \u2013 die im Parlament die Mehrheit bildete und von Viktor Janukowitsch angef\u00fchrt wurde \u2013 diesen Gesetzentwurf entschieden ab. Aus Angst, dass der urspr\u00fcngliche Entwurf zu einer Verschlechterung der Beziehungen zu Russland f\u00fchren k\u00f6nnte, verabschiedete das Parlament eine Kompromissversion des Gesetzes. Die Ereignisse wurden als V\u00f6lkermord anerkannt \u2013 allerdings nicht speziell gegen das ukrainische Volk, sondern gegen die B\u00fcrger der UdSSR im Allgemeinen \u2013 und die Androhung einer Geldstrafe f\u00fcr die Infragestellung dieses Narrativs wurde entfernt.<\/p>\n<figure class=\"RTImage-root\">\n<div class=\"RTImage-image RTImage-original\"><picture class=\"Picture-root Picture-original\"><!--[if IE 9]><video style=\"display: none;\"><![endif]--><source media=\"(-webkit-min-device-pixel-ratio: 2) and (min-resolution: 120dpi)\" data-srcset=\" \nhttp:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/12\/657986e9b480cc4d6249053a.jpg 850w,\n                http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/12\/657986e9b480cc4d6249053a.jpg 1960w,\n            \" ><source data-srcset=\" \nhttp:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/12\/657986e9b480cc4d6249053a.jpg 460w,\n              http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/12\/657986e9b480cc4d6249053a.jpg 980w,\n            \" ><!--[if IE 9]><\/video><![endif]--><img decoding=\"async\" data- src=\"data:image\/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAAABAAAAAJCAQAAACRI2S5AAAAEElEQVR42mNkIAAYRxWAAQAG9gAKqv6+AwAAAABJRU5ErkJggg==\" class=\"Picture-root Picture-original lazyload\" data-src=\"http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/12\/657986e9b480cc4d6249053a.jpg\" alt=\"\"><\/source><\/source><\/picture><!-- noscript pattern --><noscript><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/12\/657986e9b480cc4d6249053a.jpg\" alt=\"\"><\/noscript><\/div><figcaption class=\"RTImage-footer\"><span class=\"RTImage-caption\"><span class=\"RTImage-captionItem\">Der ehemalige ukrainische Pr\u00e4sident Viktor Juschtschenko in New York vor der 63. UN-Generalversammlung im UNO-Hauptquartier am 24. September 2008<\/span><\/span><span class=\"RTImage-source\"><span class=\"RTImage-captionItem\">\u00a9 Jeff Zelevansky<\/span><span class=\"RTImage-captionItem\"> \/ Gettyimages.ru<\/span><\/span><\/figcaption><\/figure>\n<p>Dieser Pr\u00e4sident war jedoch entschlossen, seinen politischen Kurs beizubehalten. Im Jahr 2007 schlug er somit einen <a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.rbc.ru\/society\/23\/10\/2007\/5703c9839a79470eaf767831\">alternativen Gesetzentwurf<\/a> vor, der den Holodomor dem Holocaust gleichsetzte und das Leugnen beider Ereignisse als Straftat betrachtete. Trotz der Unterst\u00fctzung durch die Fraktion um Julia Timoschenko gelang es dem Parlament erneut nicht, diesen Gesetzentwurf zu verabschieden. Erst nach den anschlie\u00dfenden Parlamentswahlen, als Juschtschenkos Anh\u00e4nger nun eine stabile Mehrheit in der Rada bilden konnten, wurde die Vorlage schlie\u00dflich verabschiedet \u2013 wenn auch in einer nochmals abge\u00e4nderten Fassung. Dieses Mal erw\u00e4hnte das Gesetz die strafrechtliche Verantwortlichkeit f\u00fcr das Leugnen von V\u00f6lkermord, nahm jedoch weder Referenz zum Holocaust noch zum Holodomor.<\/p>\n<p>Juschtschenko beschr\u00e4nkte sich jedoch nicht auf blo\u00dfe gesetzgeberische Ma\u00dfnahmen. In den Jahren 2007 und 2008 lancierte er eine breit angelegte ideologische Kampagne, die sich \u00fcber die Ukraine hinaus auf die internationale Gemeinschaft erstreckte. Das Jahr 2008 wurde zum &#8220;Jahr des Gedenkens an die Opfer des Holodomor&#8221; erkl\u00e4rt, und eine Kampagne mit dem Titel &#8220;Die Ukraine erinnert sich \u2013 die Welt erkennt an&#8221; wurde lanciert. In diesem Rahmen fanden landesweit gro\u00dfe Gedenkveranstaltungen statt, etwa mit Titeln wie &#8220;Z\u00fcnde eine Kerze an&#8221; oder &#8220;Nie erl\u00f6schende Kerze&#8221;. Bei dem unter Juschtschenko errichteten Gedenkmuseum f\u00fcr die Opfer des Holodomor wurde das Denkmal &#8220;Kerze der Erinnerung&#8221; aufgestellt, w\u00e4hrend die Regierung weiterhin Forschung, \u00f6ffentliche Kundgebungen, Ausstellungen und Studentenprojekte zu diesem Thema finanzierte.<\/p>\n<p>Juschtschenko brachte das Thema Holodomor auf fast jeder seiner Auslandsreisen zur Sprache, auch in seinen Reden vor dem US-Kongress und dem Europ\u00e4ischen Parlament, w\u00e4hrend im ukrainischen Au\u00dfenministerium eine spezielle Arbeitsgruppe ins Leben gerufen wurde. Ihre Aufgabe bestand darin, \u00fcber ukrainische Botschaften und Vertretungen \u2013 und mit der Unterst\u00fctzung der ukrainischen Diaspora \u2013\u00a0Informationen \u00fcber den Holodomor weltweit zu verbreiten. Daraufhin anerkannten tats\u00e4chlich die Parlamente von 13 L\u00e4ndern \u2013 darunter die USA, Kanada, Italien, Polen und Ungarn \u2013 den Holodomor als V\u00f6lkermord an den Ukrainern. Die Parlamentarische Versammlung der OSZE und das Europ\u00e4ische Parlament weigerten sich jedoch, die Hungersnot der 1930er Jahre als vors\u00e4tzliche Vernichtung des ukrainischen Volkes einzustufen.<\/p>\n<p>Janukowitsch, der Juschtschenko 2010 als Pr\u00e4sident abl\u00f6ste, versuchte dann, sich von den Ansichten seines Vorg\u00e4ngers zu distanzieren. Er stellte den Betrieb des &#8220;Ukrainischen Instituts f\u00fcr Nationale Erinnerung&#8221; ein, und auf offiziellen Webseiten, die den Holodomor zum Thema hatten, wurde keine russische Verantwortung f\u00fcr die Ereignisse mehr erw\u00e4hnt. Auf der Sitzung der Parlamentarischen Versammlung des Europarates (PACE) sagte Janukowitsch, die Hungersnot sei eine allgemeine Trag\u00f6die f\u00fcr das sowjetische Volk und kein V\u00f6lkermord an den Ukrainern gewesen. Die in dieser Zeit stattfindenden Gedenkveranstaltungen wurden ohne staatliche Beihilfen von der \u00d6ffentlichkeit organisiert.<\/p>\n<p>Ganz allgemein unternahm Janukowitsch keine aktiven Anstrengungen in der Erinnerungspolitik. Er versuchte, zwischen den prorussischen s\u00fcd\u00f6stlichen Regionen und den nationalistisch gesinnten westlichen Regionen der Ukraine zu man\u00f6vrieren, was schlie\u00dflich zum Euromaidan und zum Staatsstreich f\u00fchrte. Dar\u00fcber hinaus war dieser vierte Pr\u00e4sident der Ukraine nur vier Jahre im Amt, w\u00e4hrend den Ukrainern zuvor fast drei Jahrzehnte lang die Vorstellung von dieser Hungersnot als ein V\u00f6lkermord aufgezwungen worden war. Mehr als eine Generation von Ukrainern ist mit solchen \u00dcberzeugungen aufgewachsen. Aus diesem Grund begann nach dem Staatsstreich das neue Regime des Landes, das Thema Holodomor mit Nachdruck neu zu beleben und f\u00fcr die eigenen Zwecke zu nutzen.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong>Ein innovativer Ansatz<\/strong><\/p>\n<p>W\u00e4hrend der Pr\u00e4sidentschaft von Petro Poroschenko verlor die Ukraine die Krim und fast den ganzen Donbass. Daher wurde die D\u00e4monisierung Russlands als langj\u00e4hriger &#8220;Unterdr\u00fccker&#8221; erneut relevant f\u00fcr die Bildung einer nationalen ukrainischen Identit\u00e4t. In seinem Bestreben, die Hungersnot der 1930er Jahre weiter zu politisieren, entwickelte Poroschenko einen &#8220;innovativen&#8221; Ansatz: Er verkn\u00fcpfte die historischen Ereignisse zugleich mit der aktuellen damaligen Situation in der Ukraine. Poroschenko setzte die Hungersnot des 20. Jahrhunderts mit dem Krieg im Donbass gleich und erkl\u00e4rte, Russland habe die Ukraine schon immer ausl\u00f6schen wollen \u2013 nur die Mittel h\u00e4tten sich ge\u00e4ndert.<\/p>\n<p>Diese Politik wurde umgehend auf gesetzgeberischer Ebene best\u00e4tigt. Poroschenko <a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/rian.com.ua\/politics\/20161126\/1019069782.html\">erlie\u00df<\/a> ein Sonderdekret, das die Ukrainische Akademie der Wissenschaften verpflichtete, die Umst\u00e4nde der Hungersnot zu untersuchen und vor allem Personen zu identifizieren, die beim Organisieren der Hungersnot beteiligt waren. Dar\u00fcber hinaus wurden durch das Dekret Haushaltsmittel f\u00fcr \u00f6ffentliche Initiativen zur Wahrung des Andenkens an die Opfer bereitgestellt. Genau wie Krawtschuk und Kutschma vor ihm, wandte sich auch der f\u00fcnfte Pr\u00e4sident der Ukraine den Themen &#8220;Hungersnot&#8221; und &#8220;Kampf gegen das zerst\u00f6rerische Erbe der Sowjetmacht&#8221; zu, um die modernen Probleme des Landes zu erkl\u00e4ren. Aber im Gegensatz zu seinen Vorg\u00e4ngern hatte Poroschenko die volle Unterst\u00fctzung eines loyalen Parlaments und einer loyalen Regierung.<\/p>\n<p>Im Jahr 2016 appellierte die Rada erneut an die internationale Gemeinschaft, die Hungersnot als vors\u00e4tzlichen V\u00f6lkermord an den Ukrainern anzuerkennen, doch der Schwerpunkt dieses Appells wurde auf die aktuelle politische Situation verlagert. In diesem Aufruf hei\u00dft es, dass die Anerkennung des V\u00f6lkermords der Ukraine beim Kampf gegen &#8220;die Aggression der Stalin-Anh\u00e4nger aus dem Kreml&#8221; helfen w\u00fcrde. Poroschenko bat sogar westliche Staats- und Regierungschefs pers\u00f6nlich, sich auf seine Seite zu stellen. Portugal wurde im Jahr 2017 in dieser Hinsicht zum ersten Verb\u00fcndeten der Ukraine.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong>Dieselbe alte Geschichte<\/strong><\/p>\n<p>Obwohl sich Wladimir Selenskij w\u00e4hrend der Pr\u00e4sidentschaftswahlen 2019 als ideologischer Gegenspieler von Petro Poroschenko inszenierte, bediente auch er sich weiterhin des Themas &#8220;Holodomor&#8221;. Kurz nach seinem Amtsantritt <a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/lenta.ru\/news\/2020\/11\/28\/geno\/\">verk\u00fcndete<\/a> Selenskij die Errichtung eines Museums, das dem &#8220;Holodomor-V\u00f6lkermord&#8221; gewidmet ist. In seiner Rede beschuldigte er das &#8220;stalinistische Regime&#8221;, versucht zu haben, das ukrainische Volk &#8220;vors\u00e4tzlich zu vernichten&#8221;. Selenskij sagte:<\/p>\n<blockquote>\n<p><em>&#8220;Das Projekt des Nationalmuseums zum Holodomor-V\u00f6lkermord ist f\u00fcr die Ukraine \u2013 f\u00fcr unsere Geschichte und Zukunft \u2013 sehr wichtig. Wie kann man danach streben, eine ganze Nation zu vernichten? Warum und wozu? Wir werden es nie verstehen k\u00f6nnen. Wir werden es nie vergessen k\u00f6nnen. Wir werden es nie verzeihen k\u00f6nnen.&#8221;<\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Auch Selenskij konnte die internationale Gemeinschaft ebenfalls zunehmend davon \u00fcberzeugen, den Holodomor als V\u00f6lkermord an den Ukrainern anzuerkennen. W\u00e4hrend seiner Pr\u00e4sidentschaft verabschiedeten die Parlamente von 15 weiteren L\u00e4ndern Resolutionen, in denen der Holodomor als V\u00f6lkermord anerkannt wird. Die Holodomor-Rhetorik von Selenskij erreichte ihren H\u00f6hepunkt bei den Diskussionen \u00fcber den sogenannten &#8220;Getreide-Deal&#8221;, der den Export von Nahrungsmitteln aus ukrainischen H\u00e4fen erm\u00f6glichte. Sowohl der ukrainische Pr\u00e4sident als auch andere hochrangige Staatsbeamte (wie Premierminister Denis Schmigal und Andrei Jermak, der Leiter des B\u00fcros des Pr\u00e4sidenten der Ukraine) <a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/ukraina.ru\/20221128\/1041262915.html\">behaupteten<\/a>, Russland wolle nun den Holodomor auf globaler Ebene wiederholen, und um dies zu verhindern, m\u00fcsse der &#8220;Getreide-Deal&#8221; verl\u00e4ngert werden.<\/p>\n<figure class=\"RTImage-root\">\n<div class=\"RTImage-image RTImage-original\"><picture class=\"Picture-root Picture-original\"><!--[if IE 9]><video style=\"display: none;\"><![endif]--><source media=\"(-webkit-min-device-pixel-ratio: 2) and (min-resolution: 120dpi)\" data-srcset=\" \nhttp:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/12\/657986e9b480cc4d62490539.jpg 850w,\n                http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/12\/657986e9b480cc4d62490539.jpg 1960w,\n            \" ><source data-srcset=\" \nhttp:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/12\/657986e9b480cc4d62490539.jpg 460w,\n              http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/12\/657986e9b480cc4d62490539.jpg 980w,\n            \" ><!--[if IE 9]><\/video><![endif]--><img decoding=\"async\" data- src=\"data:image\/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAAABAAAAAJCAQAAACRI2S5AAAAEElEQVR42mNkIAAYRxWAAQAG9gAKqv6+AwAAAABJRU5ErkJggg==\" class=\"Picture-root Picture-original lazyload\" data-src=\"http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/12\/657986e9b480cc4d62490539.jpg\" alt=\"\"><\/source><\/source><\/picture><!-- noscript pattern --><noscript><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/12\/657986e9b480cc4d62490539.jpg\" alt=\"\"><\/noscript><\/div><figcaption class=\"RTImage-footer\"><span class=\"RTImage-caption\"><span class=\"RTImage-captionItem\">Der ukrainische Pr\u00e4sident Wladimir Selenskij<\/span><\/span><span class=\"RTImage-source\"><span class=\"RTImage-captionItem\">\u00a9 Pr\u00e4sidialamt der Ukraine<\/span><span class=\"RTImage-captionItem\"> \/ Gettyimages.ru<\/span><\/span><\/figcaption><\/figure>\n<p>Derzeit steht die Ukraine vor vielen anderen dr\u00e4ngenden Problemen und anderen M\u00f6glichkeiten zur Konsolidierung der Nation. Die Nutzung des &#8220;Holodomor&#8221;-Themas und die Gestaltung der Erinnerungspolitik rund um die Hungersnot der 1930er Jahre bleiben jedoch ein wichtiger Aspekt der ukrainischen Politik.<\/p>\n<p>Im Laufe der Jahre haben die Politiker des Landes die Ukraine stets als ein Opfer dargestellt, das zuerst unter der imperialen zaristischen Unterdr\u00fcckung aus Stankt Petersburg und dann unter jener sowjetischen und nun russischen aus Moskau gelitten hat. Dies erm\u00f6glichte es ihnen, trotz der \u00fcberw\u00e4ltigenden ethnischen, kulturellen und historischen Einheit der beiden L\u00e4nder die ukrainische nationale Identit\u00e4t von der russischen Nationalit\u00e4t abzuspalten.<\/p>\n<p>Laut dem Politologen Maxim Semjonow nutzte jeder Pr\u00e4sident der Ukraine das Holodomor-Thema, wenn auch in unterschiedlichem Ausma\u00df. Die prowestlichen Pr\u00e4sidenten Juschtschenko, Poroschenko und Selenskij und der angeblich prorussische Janukowitsch hatten alle etwas gemeinsam:<\/p>\n<blockquote>\n<p><em>&#8220;Sie waren alle ukrainische Pr\u00e4sidenten und fungierten als Staatsoberh\u00e4upter einer aufstrebenden ukrainischen Nation, die Russland und die Russen als Feinde oder bestenfalls als potenziell gef\u00e4hrliche Nachbarn betrachteten. Sie alle nutzten das Thema der angeblich von Russland begangenen Gr\u00e4ueltaten aus, unterst\u00fctzten russophobe Mythen und verdrehten historische Fakten.&#8221;<\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Semjonow stellte fest, dass die ukrainische Identit\u00e4t zwar nicht ausschlie\u00dflich auf der Trag\u00f6die des Holodomor basiert, diese Trag\u00f6die aber heute durchaus einen herausragenden Platz in der historischen Erz\u00e4hlung der Ukraine einnimmt. Ein &#8220;echter Ukrainer&#8221; kann heute gar nicht mehr anders, als \u00fcber die &#8220;Holodomor&#8221;-Trag\u00f6die (und noch weitere Verbrechen, die Moskau begangen haben soll) zu trauern.<\/p>\n<p>&#8220;Die verheerenden und tragischen Ereignisse, die sich heute in der Ukraine ereignen, haben jedoch weitaus gr\u00f6\u00dfere Auswirkungen auf die Bildung der ukrainischen Identit\u00e4t als die Ereignisse vor neunzig Jahren. Denn diese ereignen sich nun jeden Tag und jeder Ukrainer kommt auf die eine oder andere Weise mit ihnen in Ber\u00fchrung. Daher wird das Holodomor-Thema als historischer Bezugspunkt verwendet und als ein weiterer Grund wahrgenommen, um gegen die Russen zu k\u00e4mpfen&#8221;, res\u00fcmierte Semjonow.<\/p>\n<p><em>\u00dcbersetzt aus dem <\/em><em><a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.rt.com\/russia\/588746-russophobic-myths-russia-ukraine\/\">Englischen<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><strong><em>Dmitri Plotnikow <\/em><\/strong><em>ist ein politischer Journalist, der sich mit der Geschichte und den aktuellen Ereignissen ehemaliger Sowjetstaaten besch\u00e4ftigt.<\/em><\/p>\n<p><strong>Mehr zum Thema<\/strong> &#8211; <a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/freedert.online\/europa\/103891-die-theorie-vom-ukrainischen-holocaust-ihre-urheber-deutsche-unterstuetzer\/\">Die Theorie vom &#8220;ukrainischen Holocaust&#8221;, ihre Urheber und ihre deutschen Unterst\u00fctzer<\/a><\/p>\n<\/p>\n<\/div>\n<p><br \/>\n<br \/><a href=\"https:\/\/de.rt.com\/europa\/189732-tragische-hungersnot-wurde-zum-nationalen-mythos-der-ukraine\/\">Source link <\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit mehr als 30 Jahren nennt das offizielle Kiew den sogenannten Holodomor in der Sowjetunion Anfang der 1930er Jahre einen angeblichen &#8220;V\u00f6lkermord an den Ukrainern durch Russland&#8221; und pr\u00e4sentiert das heute als einen weiteren Grund, gegen die Russen zu k\u00e4mpfen. 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