{"id":46910,"date":"2023-09-24T08:30:51","date_gmt":"2023-09-24T06:30:51","guid":{"rendered":"https:\/\/just-now.news\/de\/deutschland\/selenskijs-killer-die-blutige-geschichte-der-ukrainischen-todesschwadronen\/"},"modified":"2023-09-24T08:30:51","modified_gmt":"2023-09-24T06:30:51","slug":"selenskijs-killer-die-blutige-geschichte-der-ukrainischen-todesschwadronen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/now-news.de\/de\/deutschland\/selenskijs-killer-die-blutige-geschichte-der-ukrainischen-todesschwadronen\/","title":{"rendered":"Selenskijs Killer: Die blutige Geschichte der ukrainischen &quot;Todesschwadronen&quot;"},"content":{"rendered":"<div class=\"Text-root Text-type_1 \">\n                Auf methodische Brutalit\u00e4t der ukrainischen Geheimdienste werden selbst westliche Medien aufmerksam. So existiert nach britischen Angaben beim Sicherheitsdienst der Ukraine (SBU) eine Abteilung f\u00fcr politische Morde. RIA Nowosti berichtet \u00fcber die repressive Politik des Kiewer Regimes.\n            <\/div>\n<p><\/p>\n<div class=\"Text-root Text-type_5 ArticleView-text ViewText-root \">\n<p><em>Von Wiktor Schdanow<\/em><\/p>\n<p><strong>\u00dcberraschende Gest\u00e4ndnisse<\/strong><\/p>\n<p>Nach dem Staatsstreich im Jahr 2014 hat der Sicherheitsdienst der Ukraine (SBU) unter der Leitung von Walentin Naliwaitschenko besondere Strukturen zur Liquidierung von unliebsamen Personen geschaffen. Offiziell ist es die &#8220;F\u00fcnfte Verwaltung der Gegenaufkl\u00e4rung&#8221;. Im Volksmund setzte sich die Bezeichnung &#8220;Todesschwadronen&#8221; fest.<\/p>\n<p>Laut dem ehemaligen Chef des SBU war dies eine Antwort auf die Wiedervereinigung der Krim mit Russland und die Unabh\u00e4ngigkeitserkl\u00e4rungen der Donezker und Lugansker Volksrepubliken. Kiew habe verstanden, dass es nicht ausreiche, &#8220;Kollaborateure&#8221; zu verhaften, zumal die Gef\u00e4ngnisse bereits \u00fcberf\u00fcllt waren.<\/p>\n<p>Der Fr\u00fchling 2014 zeigte, dass in \u00f6stlichen und s\u00fcdlichen Regionen der Ukraine prorussische Stimmungen stark sind. &#8220;Wir kamen ungern zum Schluss, dass wir Menschen t\u00f6ten m\u00fcssen&#8221;, <a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.economist.com\/europe\/2023\/09\/05\/inside-ukraines-assassination-programme\">gestand<\/a> Naliwaitschenko.<\/p>\n<p><strong>Ein neues Kapitel<\/strong><\/p>\n<figure class=\"RTImage-root\">\n<div class=\"RTImage-image RTImage-original\"><picture class=\"Picture-root Picture-original\"><!--[if IE 9]><video style=\"display: none;\"><![endif]--><source media=\"(-webkit-min-device-pixel-ratio: 2) and (min-resolution: 120dpi)\" data-srcset=\" \nhttp:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/09\/650c352bb480cc35eb29705c.jpg 850w,\n                http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/09\/650c352bb480cc35eb29705c.jpg 1960w,\n            \" ><source data-srcset=\" \nhttp:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/09\/650c352bb480cc35eb29705c.jpg 460w,\n              http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/09\/650c352bb480cc35eb29705c.jpg 980w,\n            \" ><!--[if IE 9]><\/video><![endif]--><img decoding=\"async\" data- src=\"data:image\/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAAABAAAAAJCAQAAACRI2S5AAAAEElEQVR42mNkIAAYRxWAAQAG9gAKqv6+AwAAAABJRU5ErkJggg==\" class=\"Picture-root Picture-original lazyload\" data-src=\"http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/09\/650c352bb480cc35eb29705c.jpg\" alt=\"\"><\/source><\/source><\/picture><!-- noscript pattern --><noscript><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/09\/650c352bb480cc35eb29705c.jpg\" alt=\"\"><\/noscript><\/div><figcaption class=\"RTImage-footer\"><span class=\"RTImage-caption\"><span class=\"RTImage-captionItem\">Archivbild: Das Geb\u00e4ude des SBU in Kiew.<\/span><\/span><span class=\"RTImage-source\"><span class=\"RTImage-captionItem\">Stringer<\/span><span class=\"RTImage-captionItem\"> \/ Sputnik<\/span><\/span><\/figcaption><\/figure>\n<p>Konstantin Klimenko, ein Ukrainer, der sich heute vor M\u00f6rdern in Europa verstecken muss, berichtet, dass sich nach dem Sieg des Maidan die Methoden des SBU ge\u00e4ndert h\u00e4tten.<\/p>\n<p>&#8220;Vor 2014 war diese Organisation eine Erbin des sowjetischen KGB. Ein ziemlich intellektueller Nachrichtendienst \u2013 er handelte, wie es sich f\u00fcr Beh\u00f6rden f\u00fcr Aufkl\u00e4rung und Gegenaufkl\u00e4rung geh\u00f6rt. Dann stellte sich heraus, dass die alten professionellen Kader mit gro\u00dfer Erfahrung und vielen Kompetenzen unzuverl\u00e4ssig sind&#8221;, erz\u00e4hlt der Fl\u00fcchtling.<\/p>\n<p>Sie wurden durch Menschen mit krimineller Vergangenheit und zweifelhaftem Ruf ersetzt. Nationalisten aus westukrainischen Gebieten, manchmal wegen diverser Verbrechen \u2013 von Vandalismus bis zu Mord \u2013 vorbestraft, wurden zu Offizieren bef\u00f6rdert.<\/p>\n<p>&#8220;Als Mannschaften wurden junge Menschen aus ideologisch aufgeladenen Banderisten angeworben, denen es egal war, was sie tun. Auch einfache Banditen fanden dort ihre Zuflucht&#8221;, sagt Klimenko. In den nachfolgenden Jahren wurden die Kader vor allem durch Veteranen der ukrainischen &#8220;Antiterroroperation&#8221; gegen den Donbass und Milit\u00e4rangeh\u00f6rige aufgestockt.<\/p>\n<p><strong>Selenskijs eigener Killer<\/strong><\/p>\n<p>Eine Schl\u00fcsselrolle bei der Aufstellung von Vernichtungseinheiten spielte Alexander Poklad. In den 1990er Jahren diente er in der Verwaltung zur Bek\u00e4mpfung der organisierten Kriminalit\u00e4t in Poltawa. Im Jahr 1996 wurde er wegen Kompetenz\u00fcberschreitung und Erpressung zu einer siebenj\u00e4hrigen Haftstrafe verurteilt. Nach der Entlassung aus der Haft schloss sich der Ex-Polizist der organisierten Kriminalit\u00e4t an und &#8220;sch\u00fctzte&#8221; M\u00e4rkte und \u00d6llager in Krementschug.<\/p>\n<p>Auf Empfehlung seines ehemaligen Vorgesetzten Alexander Pluschnik, den die ukrainischen Medien in 2000er Jahren als reichsten Polizisten des Landes bezeichneten, kam Poklad 2014 nach Kiew und trat in den Dienst des SBU. Gerade ihm trug Naliwaitschenko auf, die &#8220;Todesschwadronen&#8221; aufzustellen und anzuf\u00fchren. Brutal und zynisch, wie er von seinen Kollegen charakterisiert wurde, warb Major Poklad f\u00fcr die &#8220;F\u00fcnfte Verwaltung&#8221; Menschen seines Schlages an.<\/p>\n<p>Bald darauf begannen die Aktivisten des &#8220;Russischen Fr\u00fchlings&#8221;, spurlos zu verschwinden.<\/p>\n<p>Poklad billigte Folter und nahm selbst an ihnen teil. Solche Grausamkeiten erregte sogar im SBU Ekel. Kollegen gaben Poklad den Spitznamen &#8220;W\u00fcrger&#8221;. Heute ist er bereits General. Im August ernannte ihn Selenskij zum stellvertretenden Leiter des SBU.<\/p>\n<p>An der Front war der W\u00fcrger nie, aber er hat milit\u00e4rische Auszeichnungen. Aus den H\u00e4nden von Petro Poroschenko erhielt er 2017 den Tapferkeitsorden dritten Grades, 2020 \u2013 von Selenskij \u2013 den Tapferkeitsorden zweiten Grades. <em>The Economist <\/em>berichtet, dass der ukrainische Pr\u00e4sident ihm &#8220;die heikelsten Eins\u00e4tze&#8221; zuteilt. Andere Medien bezeichnen Poklad als Selenskijs pers\u00f6nlichen Killer.<\/p>\n<p><strong>Erste Eins\u00e4tze der &#8220;Todesschwadronen&#8221;<\/strong><\/p>\n<figure class=\"RTImage-root\">\n<div class=\"RTImage-image RTImage-original\"><picture class=\"Picture-root Picture-original\"><!--[if IE 9]><video style=\"display: none;\"><![endif]--><source media=\"(-webkit-min-device-pixel-ratio: 2) and (min-resolution: 120dpi)\" data-srcset=\" \nhttp:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/09\/650c349cb480cc38d427a040.jpg 850w,\n                http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/09\/650c349cb480cc38d427a040.jpg 1960w,\n            \" ><source data-srcset=\" \nhttp:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/09\/650c349cb480cc38d427a040.jpg 460w,\n              http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/09\/650c349cb480cc38d427a040.jpg 980w,\n            \" ><!--[if IE 9]><\/video><![endif]--><img decoding=\"async\" data- src=\"data:image\/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAAABAAAAAJCAQAAACRI2S5AAAAEElEQVR42mNkIAAYRxWAAQAG9gAKqv6+AwAAAABJRU5ErkJggg==\" class=\"Picture-root Picture-original lazyload\" data-src=\"http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/09\/650c349cb480cc38d427a040.jpg\" alt=\"\"><\/source><\/source><\/picture><!-- noscript pattern --><noscript><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/09\/650c349cb480cc38d427a040.jpg\" alt=\"\"><\/noscript><\/div><figcaption class=\"RTImage-footer\"><span class=\"RTImage-caption\"><span class=\"RTImage-captionItem\">Archivbild: Barrikaden vor dem Geb\u00e4ude des SBU in Lugansk am 29. April 2014. Aufschrift auf dem Plakat: &#8220;Nein zum Faschismus!&#8221;<\/span><\/span><span class=\"RTImage-source\"><span class=\"RTImage-captionItem\">Witali Beloussow<\/span><span class=\"RTImage-captionItem\"> \/ Sputnik<\/span><\/span><\/figcaption><\/figure>\n<p>Einer der Teilnehmer des &#8220;Antimaidans&#8221; in Charkow, Sergei Denissenko (Name ge\u00e4ndert), berichtete <em>RIA Nowosti<\/em>, wie das Kiewer Regime in den ersten Jahren nach dem Putsch die Opposition ausschaltete.<\/p>\n<p>&#8220;Wir dachten, dass unser Hauptgegner die Nationalisten seien. Wir dachten, dieses Publikum k\u00f6nnten wir auf der Stra\u00dfe besiegen, w\u00e4hrend es bei den Sicherheitsbeh\u00f6rden viele normale Menschen gebe, die einen gro\u00dfen Krieg nicht zulassen w\u00fcrden. Wie es sich aber herausstellte, war die wirkliche Bedrohung der SBU, der alle staatlichen Strukturen kontrollierte. Einfache B\u00fcrger waren seine Feinde. Uns wurde das klar, als sie eines Morgens in die Wohnung eines unserer Aktivisten einbrachen und ihn irgendwohin wegbrachten.&#8221;<\/p>\n<p>Der Aktivist war schwer verpr\u00fcgelt am sp\u00e4ten Abend nach Hause zur\u00fcckgekehrt. Durch Folter versuchte der SBU, ihm ein Gest\u00e4ndnis der Zusammenarbeit mit dem russischen FSB abzupressen. Der Aktivist weigerte sich, sich selbst zu denunzieren. Er wurde unter Auflagen freigelassen. Der SBU gab ihm &#8220;Zeit, zu denken&#8221; und versprach, wiederzukommen. Laut Denissenko verschwand dieser Mann zwei Monate sp\u00e4ter spurlos.<\/p>\n<p>&#8220;St\u00e4ndig verschwand jemand von meinen Freunden und Mitstreitern. Man sagte, dass es im Gebiet Charkow einen menschenleeren Ort in der N\u00e4he eines Waldes und einer Stra\u00dfe gebe. Zuf\u00e4llige Zeugen haben gesehen, wie in der Nacht ein Lastwagen dort heranfuhr, zwei M\u00e4nner in Milit\u00e4runiform ausstiegen und gro\u00dfe schwarze S\u00e4cke und Spaten aus dem Laderaum holten. Sie hoben eilig einen Graben aus, warfen die S\u00e4cke hinein und sch\u00fctteten ihn zu. Es liegt nicht weit von einem der Gef\u00e4ngnisse des SBU&#8221;, f\u00fchrt Denissenko aus.<\/p>\n<p><strong>Die Causa Wassilkewitsch<\/strong><\/p>\n<p>Im Jahr 2015 wurde der Journalist Jewgeni Wassilkewitsch (Dowlatow), einer der Gr\u00fcnder der Bewegung Femen und ein Maidan-Aktivist, von Mitarbeitern des SBU direkt von einer Bushaltestelle entf\u00fchrt. Im Gef\u00e4ngnis wurde er verpr\u00fcgelt und aufgefordert, die Zusammenarbeit mit LVR und DVR zu gestehen. Sp\u00e4ter wurde er in einen Wald hinausgefahren, wo ein Begr\u00e4bnis bei lebendigem Leibe inszeniert wurde.<\/p>\n<p>Nach seiner Flucht in die Niederlande gestand Wassilkewitsch, dass er eine Zeit lang f\u00fcr eine &#8220;Todesschwadron&#8221; arbeitete. Als im Juli 2016 das Auto des Journalisten Pawel Scheremet in Kiew gesprengt wurde, berichtete Wassilkewitsch, dass er unter Druck der &#8220;F\u00fcnften Verwaltung&#8221; geholfen habe, das Szenario f\u00fcr den Mord zu entwerfen. Au\u00dfer Scheremet, der, wie ukrainische Medien herausfanden, vom SBU beschattet wurde, warf der Journalist dem Geheimdienst den Mord an einem weiteren Menschen vor \u2013 Juri Grabowski.<\/p>\n<p><strong>Der mysteri\u00f6se Tod eines Anwalts<\/strong><\/p>\n<figure class=\"RTImage-root\">\n<div class=\"RTImage-image RTImage-original\"><picture class=\"Picture-root Picture-original\"><!--[if IE 9]><video style=\"display: none;\"><![endif]--><source media=\"(-webkit-min-device-pixel-ratio: 2) and (min-resolution: 120dpi)\" data-srcset=\" \nhttp:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/09\/650c35ca48fbef7e7d035080.jpg 850w,\n                http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/09\/650c35ca48fbef7e7d035080.jpg 1960w,\n            \" ><source data-srcset=\" \nhttp:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/09\/650c35ca48fbef7e7d035080.jpg 460w,\n              http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/09\/650c35ca48fbef7e7d035080.jpg 980w,\n            \" ><!--[if IE 9]><\/video><![endif]--><img decoding=\"async\" data- src=\"data:image\/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAAABAAAAAJCAQAAACRI2S5AAAAEElEQVR42mNkIAAYRxWAAQAG9gAKqv6+AwAAAABJRU5ErkJggg==\" class=\"Picture-root Picture-original lazyload\" data-src=\"http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/09\/650c35ca48fbef7e7d035080.jpg\" alt=\"\"><\/source><\/source><\/picture><!-- noscript pattern --><noscript><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/09\/650c35ca48fbef7e7d035080.jpg\" alt=\"\"><\/noscript><\/div><figcaption class=\"RTImage-footer\"><span class=\"RTImage-caption\"><span class=\"RTImage-captionItem\">Rechtsanwalt Juri Grabowski (im Vordergrund) beim Prozess gegen Jewgeni Jerofejew (im Hintergrund links) und Alexandr Alexandrow am 23. Dezember 2015.<\/span><\/span><span class=\"RTImage-source\"><span class=\"RTImage-captionItem\">Stringer<\/span><span class=\"RTImage-captionItem\"> \/ Sputnik<\/span><\/span><\/figcaption><\/figure>\n<p>Grabowski war im M\u00e4rz 2016 verschwunden. Er verteidigte vor Gericht die Russen Alexander Alexandrow und Jewgeni Jerofejew, denen die Teilnahme an K\u00e4mpfen gegen das ukrainische Milit\u00e4r vorgeworfen wurde. Zum letzten Mal wurde der Jurist in Odessa gesehen. Seine Leiche wurde mehrere Wochen sp\u00e4ter im Gebiet Tscherkassy gefunden.<\/p>\n<p>Am zweiten Tag nach seinem Verschwinden kam Grabowski in Begleitung von unbekannten M\u00e4nnern in sein B\u00fcro. Dies berichtete Sergei Fedossenko, der Assistent seiner Kollegin Oxana Sokolowskaja. Doch der einzige wertvolle Zeuge in der Sache verschwand pl\u00f6tzlich. Freilich schaffte er es noch, dem Gericht mitzuteilen, dass der des Mordes an Grabowski beschuldigte Artjom Jakowenko nicht unter denen war, die ins B\u00fcro gekommen waren.<\/p>\n<p>Im Januar 2017 wurde in Odessa eine Leiche gefunden, die Sokolowskaja &#8220;mit 90-prozentiger Wahrscheinlichkeit&#8221; als Fedossenko identifizierte. Doch offiziell wurde dies nicht anerkannt, Fedossenko gilt immer noch als verschollen. Jakowenko gab an, nur geholfen zu haben, den Juristen an einen entlegenen Ort f\u00fcr einen Mord gelockt zu haben.<\/p>\n<p>Auf die Frage der Journalisten, wer der wirkliche M\u00f6rder sei, antwortete Jakowenko in der Untersuchungshaft: &#8220;Es waren ukrainische Geheimdienste&#8221;. Dennoch wurde er zu einer lebensl\u00e4nglichen Haftstrafe verurteilt.<\/p>\n<p><strong>Nichts ist zu Ende<\/strong><\/p>\n<figure class=\"RTImage-root\">\n<div class=\"RTImage-image RTImage-original\"><picture class=\"Picture-root Picture-original\"><!--[if IE 9]><video style=\"display: none;\"><![endif]--><source media=\"(-webkit-min-device-pixel-ratio: 2) and (min-resolution: 120dpi)\" data-srcset=\" \nhttp:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/09\/650c364648fbef7ea56b196d.jpg 850w,\n                http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/09\/650c364648fbef7ea56b196d.jpg 1960w,\n            \" ><source data-srcset=\" \nhttp:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/09\/650c364648fbef7ea56b196d.jpg 460w,\n              http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/09\/650c364648fbef7ea56b196d.jpg 980w,\n            \" ><!--[if IE 9]><\/video><![endif]--><img decoding=\"async\" data- src=\"data:image\/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAAABAAAAAJCAQAAACRI2S5AAAAEElEQVR42mNkIAAYRxWAAQAG9gAKqv6+AwAAAABJRU5ErkJggg==\" class=\"Picture-root Picture-original lazyload\" data-src=\"http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/09\/650c364648fbef7ea56b196d.jpg\" alt=\"\"><\/source><\/source><\/picture><!-- noscript pattern --><noscript><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/09\/650c364648fbef7ea56b196d.jpg\" alt=\"\"><\/noscript><\/div><figcaption class=\"RTImage-footer\"><span class=\"RTImage-caption\"><span class=\"RTImage-captionItem\">Verhaftung des Leiters des Bahnhofs von Cherson durch den SBU.<\/span><\/span><span class=\"RTImage-source\"><span class=\"RTImage-captionItem\">SBU<\/span><\/span><\/figcaption><\/figure>\n<p><em>The Economist<\/em>\u00a0<a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.economist.com\/europe\/2023\/09\/05\/inside-ukraines-assassination-programme\">erinnerte<\/a>: Durch die Hand des SBU fielen die Donezker Milizkommandeure Michail Tolstych (Funkname Giwi), Arsen Pawlow (Funkname Motorola), Oberhaupt der DVR Alexander Sachartschenko. In den 18 Monaten des russischen Milit\u00e4reinsatzes seien viele Menschen entf\u00fchrt und ermordet worden, ist der Publikation zu entnehmen. &#8220;Menschen wurden erschossen, gesprengt, erh\u00e4ngt und manchmal sogar mit gepanschtem Alkohol vergiftet&#8221;, schreiben die Autoren des Artikels.<\/p>\n<p>Der ukrainische Fl\u00fcchtling Alexei Prichodko berichtete gegen\u00fcber <em>RIA Nowosti<\/em>: &#8220;Dies geschah in den ersten Tagen der Milit\u00e4roperation. Ich hatte in Kiew Bekannte, Anh\u00e4nger des russischen Monarchismus. Ganz harmlose Jungs, manchmal versammelten sie sich, trugen Schwarz, doch sie bedrohten niemanden und waren politisch nicht aktiv. Doch nat\u00fcrlich wurden sie vom SBU beschattet. Einer von ihnen lebte in der N\u00e4he von Kiew. Ein ganz schlichter Bursche, er hatte sogar eine psychiatrische Bescheinigung. Als die russischen Truppen anr\u00fcckten, kam man zu ihm. Er wurde vor den Augen seiner Mutter verpr\u00fcgelt und weggebracht. Seitdem ist nichts \u00fcber ihn bekannt.&#8221;<\/p>\n<p>Prichodko zufolge waren auch viele ukrainische Kommunisten vom Terror der &#8220;Todesschwadronen&#8221; betroffen. Doch inzwischen k\u00f6nnen in der Ukraine B\u00fcrger beliebiger politischer Ausrichtung zu Opfern des Geheimdienstes werden. Der Terror erfolgt methodisch und kaltbl\u00fctig.<\/p>\n<p>&#8220;Ein Mensch verschwindet spurlos, und es ist praktisch unm\u00f6glich, den Zusammenhang zum SBU herzustellen. Es geht nur \u00fcber indirekte Hinweise. Viele wurden nicht gleich get\u00f6tet, sondern monatelang inhaftiert. Schlie\u00dflich braucht der SBU einen sogenannten Umtauschfonds und auch Provokateure&#8221;, bemerkt Prichogko.<\/p>\n<p>Im M\u00e4rz 2022 entf\u00fchrten Agenten des SBU im Zentrum von Kiew Denis Kirejew, einen Teilnehmer an den russisch-ukrainischen Verhandlungen. Anderthalb Stunden sp\u00e4ter fanden Mitarbeiter der Hauptverwaltung f\u00fcr Aufkl\u00e4rung \u2013 des ukrainischen Milit\u00e4rgeheimdiensts, f\u00fcr den Kirejew zuvor gearbeitet hatte \u2013 seine Leiche mit einer Schusswunde im Nacken. Die &#8220;Todesschwadronen&#8221; sind also sogar an zwischenbeh\u00f6rdlichen Konflikten beteiligt.<\/p>\n<p>Die &#8220;F\u00fcnfte Verwaltung&#8221;, die einen traurigen Bekanntheitsgrad erlangt hatte, agiert aktiv in den Gebieten Cherson, Saporoschje und Charkow. Um die Bev\u00f6lkerung der \u00f6stlichen Regionen zu terrorisieren, wurden viele Mitarbeiter aus der Westukraine dorthin geschickt.<\/p>\n<p>So wurden Lehrer, die unter der russischen Verwaltung an Schulen arbeiteten, sowie Mitarbeiter von administrativen Beh\u00f6rden des Hochverrats beschuldigt. Manche, wie der Leiter der Untersuchungshaftanstalt von Cherson Kirill Raschin, wurden an Ort und Stelle erschossen. An Folter starb im Verlies eine \u00c4rztin des st\u00e4dtischen Krankenhauses, die von einer Bewohnerin von Cherson denunziert worden war.<\/p>\n<p>Wie viele Menschen dem Terror der &#8220;Todesschwadronen&#8221; zum Opfer fielen, ist nicht bekannt. Dennoch ist es offensichtlich, dass sich die Liste erweitern wird.<\/p>\n<p><em>\u00dcbersetzt aus dem Russischen und zuerst erschienen bei <a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/ria.ru\/20230921\/ukraina-1897621826.html\">RIA Nowosti<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><strong>Mehr zum Thema <\/strong>\u2013 <a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/freedert.online\/international\/180951-weitere-morde-geplant-kiewer-regime\/\">Weitere Morde geplant: Kiewer Regime k\u00fcndigt hochkar\u00e4tigen Terroranschlag an<\/a><\/p>\n<\/div>\n<p><br \/>\n<br \/><a href=\"https:\/\/de.rt.com\/international\/181442-selenskijs-killer-blutige-geschichte-ukrainischen\/\">Source link <\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auf methodische Brutalit\u00e4t der ukrainischen Geheimdienste werden selbst westliche Medien aufmerksam. So existiert nach britischen Angaben beim Sicherheitsdienst der Ukraine (SBU) eine Abteilung f\u00fcr politische Morde. RIA Nowosti berichtet \u00fcber die repressive Politik des Kiewer Regimes. 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