{"id":46495,"date":"2023-09-17T07:57:26","date_gmt":"2023-09-17T05:57:26","guid":{"rendered":"https:\/\/just-now.news\/de\/deutschland\/explosive-situation-an-russlands-suedgrenze-droht-ein-neuer-krieg-im-kaukasus\/"},"modified":"2023-09-17T07:57:26","modified_gmt":"2023-09-17T05:57:26","slug":"explosive-situation-an-russlands-suedgrenze-droht-ein-neuer-krieg-im-kaukasus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/now-news.de\/de\/deutschland\/explosive-situation-an-russlands-suedgrenze-droht-ein-neuer-krieg-im-kaukasus\/","title":{"rendered":"&quot;Explosive Situation&quot; an Russlands S\u00fcdgrenze: Droht ein neuer Krieg im Kaukasus?"},"content":{"rendered":"<div class=\"Text-root Text-type_1 \">\n                Die Spannungen zwischen Baku und Jerewan nehmen vor dem Hintergrund der zunehmenden Aktivit\u00e4ten der USA und der EU in der Region wieder zu.\n            <\/div>\n<p><\/p>\n<div class=\"Text-root Text-type_5 ArticleView-text ViewText-root \">\n<p><em>Von Kristina Sisowa<\/em><\/p>\n<p>Die Lage im S\u00fcdkaukasus spitzt sich erneut zu, denn der Langzeitkonflikt zwischen Armenien und Aserbaidschan um Bergkarabach droht erneut zu einem hei\u00dfen Krieg zu eskalieren.<\/p>\n<p>Fast t\u00e4glich er\u00f6ffnen die beiden Seiten das Feuer aufeinander und tauschen Anschuldigungen aus. Am vergangenen Wochenende <a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/mod.gov.az\/ru\/news\/pozicii-azerbajdzhanskoj-armii-podverglis-obstrelu-49204.html\">meldete Baku<\/a>, Armenien habe auf seine Armee geschossen, w\u00e4hrend Jerewan nur wenige Stunden sp\u00e4ter <a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/rus.azatutyun.am\/a\/32589435.html\">erkl\u00e4rte<\/a>, seine eigenen Streitkr\u00e4fte seien angegriffen worden. Die Ereignisse spielen sich vor dem Hintergrund der <a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.barrons.com\/news\/armenia-holds-drills-with-us-troops-amid-rift-with-russia-c3fa4cf5\">gemeinsamen Milit\u00e4r\u00fcbungen<\/a> Armeniens mit den Vereinigten Staaten ab, die noch bis zum 20. September andauern \u2013 eine Tatsache, die wiederum Russland <a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/ura.news\/news\/1052683894\">verbl\u00fcfft<\/a> hat.<\/p>\n<p>Auch die EU hat sich in die Situation eingemischt und f\u00fchrt aktiv Gespr\u00e4che sowohl mit Jerewan als auch mit Baku. Moskau wiederum ist der Ansicht, dass Br\u00fcssel f\u00fcr die Eskalation des Konflikts in der Region verantwortlich ist.<\/p>\n<p><strong>Der Ausl\u00f6ser<\/strong><\/p>\n<p>In den letzten Jahren hatten Baku und Jerewan immer wieder \u00fcber die Unterzeichnung eines Friedensabkommens <a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/tass.ru\/mezhdunarodnaya-panorama\/17810771\">gesprochen<\/a>, das die Grenzen der beiden L\u00e4nder offiziell festlegen w\u00fcrde. Erst vor wenigen Monaten hatte der aserbaidschanische Pr\u00e4sident Ilcham Alijew <a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/tass.ru\/mezhdunarodnaya-panorama\/17862935\">erkl\u00e4rt<\/a>: &#8220;Es gibt praktisch kein ernsthaftes Hindernis f\u00fcr einen Friedensvertrag. (\u2026) Ich bin sicher, dass ein Friedensvertrag in naher Zukunft unterzeichnet werden kann.&#8221;<\/p>\n<p>Anfang dieses Monats eskalierte der Konflikt zwischen den beiden L\u00e4ndern jedoch erneut. Der armenische Ministerpr\u00e4sident Nikol Paschinjan <a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/news.am\/rus\/print\/news\/779316.html\">erkl\u00e4rte<\/a>, die aserbaidschanischen Streitkr\u00e4fte h\u00e4tten am 1. September in der Region Sotk-Chosnawar in der Provinz Sjunik im S\u00fcden Armeniens &#8220;eine weitere Provokation&#8221; gestartet, in deren Folge drei armenische Soldaten get\u00f6tet worden seien.<\/p>\n<p>Baku <a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/mod.gov.az\/ru\/news\/vooruzhennye-sily-armenii-primenili-udarnyj-bpla-48968.html\">behauptete<\/a> jedoch, dass einer seiner Soldaten durch das Feuer der armenischen Seite verwundet worden sei. Sp\u00e4ter <a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/mod.gov.az\/ru\/news\/armeniya-obostryaet-situaciyu-v-regione-48974.html\">meldete<\/a> das aserbaidschanische Verteidigungsministerium, die armenischen Streitkr\u00e4fte h\u00e4tten die aserbaidschanische Armee an der Grenze mit einer Drohne angegriffen, und zwei weitere Soldaten seien verwundet worden.<\/p>\n<p>Das aserbaidschanische Verteidigungsministerium erkl\u00e4rte au\u00dferdem, Jerewan habe die aserbaidschanische Armee mit M\u00f6rsern, Artillerie und Drohnen angegriffen.<\/p>\n<p>Beide Seiten beschuldigten einander, die Situation zu versch\u00e4rfen. Baku behauptete, die armenische Seite ver\u00f6ffentliche falsche Informationen und versuche, &#8220;in der internationalen Gemeinschaft eine falsche Meinung zu bilden, um den Boden f\u00fcr eine weitere Provokation zu bereiten&#8221;.<\/p>\n<p><strong>Wachsende Spannungen<\/strong><\/p>\n<p>Einige Tage sp\u00e4ter tauchten im Internet <a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/t.me\/rtvimain\/83625\">mehrere Videos<\/a> auf, die riesige Kolonnen aserbaidschanischer Milit\u00e4rausr\u00fcstung zeigten, die sich auf die Grenze zu Armenien zubewegten, und l\u00f6sten rege Diskussionen aus. Paschinjan <a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/tass.ru\/mezhdunarodnaya-panorama\/18674677\">betonte<\/a>, dass Aserbaidschan seine Streitkr\u00e4fte an der Grenze und in der Region Bergkarabach aufstocke, w\u00e4hrend es angeblich weiterhin Anspruch auf Armeniens Hoheitsgebiet erhebe. Er verwies auch auf die wachsende Zahl antiarmenischer \u00c4u\u00dferungen, die in der aserbaidschanischen Presse und auf Propagandaplattformen zum Hass aufstacheln.<\/p>\n<figure class=\"RTImage-root\">\n<div class=\"RTImage-image RTImage-original\"><picture class=\"Picture-root Picture-original\"><!--[if IE 9]><video style=\"display: none;\"><![endif]--><source media=\"(-webkit-min-device-pixel-ratio: 2) and (min-resolution: 120dpi)\" data-srcset=\" \nhttp:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/09\/6505be6fb480cc04c43b0f23.jpg 850w,\n                http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/09\/6505be6fb480cc04c43b0f23.jpg 1960w,\n            \" ><source data-srcset=\" \nhttp:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/09\/6505be6fb480cc04c43b0f23.jpg 460w,\n              http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/09\/6505be6fb480cc04c43b0f23.jpg 980w,\n            \" ><!--[if IE 9]><\/video><![endif]--><img decoding=\"async\" data- src=\"data:image\/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAAABAAAAAJCAQAAACRI2S5AAAAEElEQVR42mNkIAAYRxWAAQAG9gAKqv6+AwAAAABJRU5ErkJggg==\" class=\"Picture-root Picture-original lazyload\" data-src=\"http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/09\/6505be6fb480cc04c43b0f23.jpg\" alt=\"\"><\/source><\/source><\/picture><!-- noscript pattern --><noscript><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/09\/6505be6fb480cc04c43b0f23.jpg\" alt=\"\"><\/noscript><\/div><figcaption class=\"RTImage-footer\"><span class=\"RTImage-caption\"><span class=\"RTImage-captionItem\">Archivbild: Ein Blick aus dem aserbaidschanischen Schuscha, Kulturhauptstadt der T\u00fcrkischen Welt, w\u00e4hrend der Vorsetzung der Wiederaufbau- und Restaurierungsarbeiten am 30. Juli 2023<\/span><\/span><span class=\"RTImage-source\"><span class=\"RTImage-captionItem\">Selcuk Acar\/Anadolu Agency<\/span><span class=\"RTImage-captionItem\"> \/ Gettyimages.ru<\/span><\/span><\/figcaption><\/figure>\n<p>Laut Paschinjan ist die Lage an der Grenze &#8220;explosiv&#8221;. Er rief die Weltgemeinschaft auf, dringend Ma\u00dfnahmen zu ergreifen, um eine weitere Eskalation des Konflikts zu verhindern.<\/p>\n<p>Unterdessen <a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.mfa.gov.az\/en\/news\/no46823\">bezeichnete<\/a> das aserbaidschanische Au\u00dfenministerium Aussagen \u00fcber die Konzentration aserbaidschanischer Streitkr\u00e4fte an der Grenze als &#8220;politische Manipulation&#8221;. Aserbaidschanische Diplomaten stellten fest, dass &#8220;die Fortsetzung der milit\u00e4risch-politischen Provokationen durch Armenien, die anhaltenden Behauptungen Armeniens, einschlie\u00dflich seines Premierministers, gegen die territoriale Integrit\u00e4t und Souver\u00e4nit\u00e4t Aserbaidschans und der Nichtabzug der armenischen Streitkr\u00e4fte aus den Gebieten Aserbaidschans, entgegen seinen Verpflichtungen, eine echte Bedrohung f\u00fcr die Sicherheit in der Region darstellen&#8221;.<\/p>\n<blockquote>\n<p><em>&#8220;Um Frieden und Sicherheit in der Region zu schaffen, muss Armenien seine territorialen Anspr\u00fcche gegen\u00fcber Aserbaidschan aufgeben, die milit\u00e4rischen und politischen Provokationen beenden und die Hindernisse f\u00fcr einen erfolgreichen Abschluss des Verhandlungsprozesses \u00fcber den Friedensvertrag beseitigen&#8221;, so das aserbaidschanische Au\u00dfenministerium.<\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n<p><strong>Der Kern des Konflikts<\/strong><\/p>\n<p>Der Konflikt zwischen Armenien und Aserbaidschan um Bergkarabach \u2013 ein Gebiet, das rechtlich zu Aserbaidschan geh\u00f6rt, aber haupts\u00e4chlich von Armeniern bewohnt wird \u2013 dauert schon seit mehreren Jahrzehnten an.<\/p>\n<p>In den letzten Jahren der UdSSR war der Einfluss der zentralen Beh\u00f6rden immer schw\u00e4cher geworden, und in der Region war es zu ethnischen Konflikten gekommen, genau wie in anderen abgelegenen Teilen des riesigen Landes. Diese Konflikte waren bald in blutige Auseinandersetzungen umgeschlagen. Im Jahr 1988 hatte das Autonome Gebiet Bergkarabach seine Abspaltung von der Aserbaidschanischen SSR erkl\u00e4rt. In den letzten Monaten des Bestehens der Sowjetunion war die Republik Bergkarabach (NKR) ausgerufen worden, die jedoch von keinem UN-Mitgliedstaat anerkannt worden war, auch nicht von Armenien. Der territoriale Streit hatte zu einer bewaffneten Konfrontation zwischen dem sp\u00e4ter unabh\u00e4ngigen Armenien und Aserbaidschan gef\u00fchrt, und der Konflikt ist bis heute ungel\u00f6st.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend des milit\u00e4rischen Konflikts 1992\u20131994 hatte Baku die Kontrolle \u00fcber Bergkarabach und sieben angrenzende Bezirke verloren. Dies erm\u00f6glichte es Armenien, sowohl die &#8220;Unabh\u00e4ngigkeit&#8221; der selbst ernannten NKR zu verteidigen als auch einen sogenannten &#8220;Sicherheitsg\u00fcrtel&#8221; um Bergkarabach zu schaffen. Verschiedenen Sch\u00e4tzungen zufolge wurden im Zuge des bewaffneten Konflikts 4.000 bis 11.000 Menschen auf aserbaidschanischer Seite und etwa 5.000 bis 6.000 Menschen auf armenischer Seite get\u00f6tet. Seit 30 Jahren wird im Rahmen der Minsk-Gruppe der OSZE (an der Russland, die USA und Frankreich beteiligt sind) und bei Treffen zwischen Vertretern Armeniens und Aserbaidschans immer wieder versucht, die Situation zu l\u00f6sen, was jedoch zu keinem Ergebnis gef\u00fchrt hat.<\/p>\n<p>Die Situation hatte sich mit dem Zweiten Bergkarabach-Krieg ge\u00e4ndert, der im September 2020 begonnen hatte. W\u00e4hrend der 44 Tage andauernden Feindseligkeiten war es den Aserbaidschanern gelungen, einen gro\u00dfen Teil ihrer Gebiete s\u00fcdlich von Bergkarabach und die strategisch wichtige Stadt Schuscha unter ihre Kontrolle zu bringen. Die Kontrolle \u00fcber diese Stadt hatte weitere Versuche, den Krieg fortzusetzen, praktisch sinnlos gemacht.<\/p>\n<p>Der Krieg hatte am 9. November 2020 geendet, als der russische Pr\u00e4sident Wladimir Putin, der aserbaidschanische Pr\u00e4sident Alijew und der armenische Premierminister Paschinjan eine gemeinsame Erkl\u00e4rung \u00fcber die vollst\u00e4ndige Einstellung der Feindseligkeiten in Bergkarabach unterzeichnet hatten. Dem Dokument zufolge hatte Baku die Kontrolle \u00fcber die meisten der in den 1990er-Jahren verlorenen Gebiete wiederhergestellt, und russische Friedenstruppen waren entlang der Kontaktlinie und im Lachin-Korridor stationiert worden, der Armenien mit der nicht anerkannten NKR verbindet.<\/p>\n<p>Ein Friedensabkommen zwischen Armenien und Aserbaidschan ist jedoch bis heute nicht unterzeichnet worden.<\/p>\n<p><strong>&#8220;Korridorkriege&#8221;<\/strong><\/p>\n<p>Im M\u00e4rz letzten Jahres hatte Aserbaidschan <a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/report.az\/qarabag\/ceyhun-bayramov-azerbaycan-ermenistana-5-maddeden-ibaret-gonderdiyi-teklifin-cavabini-gozleyir\/\">f\u00fcnf Bedingungen<\/a> f\u00fcr ein Friedensabkommen mit Armenien vorgeschlagen: gegenseitige Anerkennung der Staatsgrenzen, Best\u00e4tigung der Abwesenheit territorialer Anspr\u00fcche, Verzicht auf milit\u00e4rische Gewaltanwendung und Gewaltandrohung, Demarkierung der Staatsgrenze zwischen Armenien und Aserbaidschan und \u00d6ffnung der Verkehrsverbindungen. Dazu geh\u00f6rte unter anderem die Er\u00f6ffnung des Sangesur-Korridors \u2013 einer Route, die durch die armenische Provinz Sjunik f\u00fchren und Baku und die westlichen Regionen des Landes mit der Exklave Nachitschewan verbinden w\u00fcrde. Die Stra\u00dfe w\u00fcrde dann weiter in die T\u00fcrkei f\u00fchren und Armenien mit der Zeit aus der verkehrstechnischen Isolation herausf\u00fchren, in der es sich seit dem Ersten Bergkarabach-Krieg befindet.<\/p>\n<p>Die trilaterale Waffenstillstandserkl\u00e4rung vom 9. November 2020 enth\u00e4lt einen Absatz, <a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"http:\/\/www.kremlin.ru\/events\/president\/news\/64384\">der besagt<\/a>, dass russische Grenzsoldaten den Sangesur-Korridor kontrollieren werden. Mit der Unterzeichnung des Dokuments hatten Aserbaidschan, Armenien und Russland zugestimmt, dass der Korridor extraterritorial ist.<\/p>\n<p>Trotzdem begann Armenien, das Projekt zu boykottieren, da es darin eine Bedrohung f\u00fcr seine nationale Sicherheit sah. Die armenischen Beh\u00f6rden begr\u00fcndeten ihre Bef\u00fcrchtungen mit den <a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/ria.ru\/20210427\/azerbaydzhan-1729694182.html?in=t\">gelegentlichen \u00c4u\u00dferungen<\/a> Aserbaidschans, die Provinz Sjunik sei historisches aserbaidschanisches Land. Im Juli <a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/news.am\/rus\/news\/769119.html\">erkl\u00e4rte<\/a> Paschinjan: &#8220;Armenien hat niemals, weder m\u00fcndlich noch schriftlich, eine Korridorverpflichtung \u00fcbernommen und wird eine solche Interpretation nicht akzeptieren.&#8221;<\/p>\n<figure class=\"RTImage-root\">\n<div class=\"RTImage-image RTImage-original\"><picture class=\"Picture-root Picture-original\"><!--[if IE 9]><video style=\"display: none;\"><![endif]--><source media=\"(-webkit-min-device-pixel-ratio: 2) and (min-resolution: 120dpi)\" data-srcset=\" \nhttp:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/09\/6505bf9348fbef49282ebfb7.jpg 850w,\n                http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/09\/6505bf9348fbef49282ebfb7.jpg 1960w,\n            \" ><source data-srcset=\" \nhttp:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/09\/6505bf9348fbef49282ebfb7.jpg 460w,\n              http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/09\/6505bf9348fbef49282ebfb7.jpg 980w,\n            \" ><!--[if IE 9]><\/video><![endif]--><img decoding=\"async\" data- src=\"data:image\/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAAABAAAAAJCAQAAACRI2S5AAAAEElEQVR42mNkIAAYRxWAAQAG9gAKqv6+AwAAAABJRU5ErkJggg==\" class=\"Picture-root Picture-original lazyload\" data-src=\"http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/09\/6505bf9348fbef49282ebfb7.jpg\" alt=\"\"><\/source><\/source><\/picture><!-- noscript pattern --><noscript><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/09\/6505bf9348fbef49282ebfb7.jpg\" alt=\"\"><\/noscript><\/div><figcaption class=\"RTImage-footer\"><span class=\"RTImage-caption\"><span class=\"RTImage-captionItem\">Archivbild: Auf diesem Bild aus einem vom armenischen Verteidigungsministerium am Mittwoch, 30. September 2020, ver\u00f6ffentlichten Video bewachen armenische Soldaten ihre Stellung in der selbsternannten Republik Bergkarabach in Aserbaidschan<\/span><\/span><span class=\"RTImage-source\"><span class=\"RTImage-captionItem\">Das armenische Verteidigungsministerium<\/span><span class=\"RTImage-captionItem\"> \/ AP<\/span><\/span><\/figcaption><\/figure>\n<p>Als das Projekt des Sangesur-Korridors de facto eingefroren wurde, konzentrierte sich Aserbaidschan auf eine andere durch das trilaterale Abkommen gesicherte Verkehrsader: den Lachin-Korridor, der die nicht anerkannte NKR mit Armenien verbindet.<\/p>\n<p>Seit dem Winter 2022\/23 hat Baku eine Reihe von &#8220;Warnungen&#8221; \u00fcber die Unzul\u00e4ssigkeit einer Verz\u00f6gerung der Friedensgespr\u00e4che ausgesprochen, w\u00e4hrend Armenien behauptete, Bergkarabach sei unter eine &#8220;Blockade&#8221; geraten. Die Beh\u00f6rden der nicht anerkannten NKR haben Baku beschuldigt, die <a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/lenta.ru\/articles\/2023\/01\/27\/lachin\/\">Erdgaslieferungen<\/a>, die einzige W\u00e4rmequelle f\u00fcr Tausende von Zivilisten, abgestellt zu haben. Armenien <a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.gazeta.ru\/politics\/news\/2023\/07\/27\/20954144.shtml\">beschuldigte<\/a> daraufhin Aserbaidschan, den Zugang zu zahlreichen Lastwagen mit humanit\u00e4rer Hilfe zu blockieren.<\/p>\n<p>Aserbaidschan bestreitet die Verantwortung f\u00fcr die &#8220;Blockade&#8221;, und lokale Medien <a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/moderator.az\/ru\/aktual\/667249\/opublikovany-ocherednye-kadry-besprepyatstvennogo-prohoda-armyanskimi-zhitelyami-karabaha-ppp-lachyn-video\/\">zeigen<\/a> Autos mit armenischen Kennzeichen, die in beide Richtungen fahren. Au\u00dferdem haben die aserbaidschanischen Beh\u00f6rden angeboten, Lebensmittel und Medikamente \u00fcber eine alternative Route zu transportieren.<\/p>\n<p><strong>Gegenseitige Anschuldigungen<\/strong><\/p>\n<p>W\u00e4hrend Armenien Aserbaidschan beschuldigt, eine humanit\u00e4re Krise in Bergkarabach zu provozieren, wirft Aserbaidschan Armenien vor, die Abkommen zu sabotieren.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem gibt es immer noch das ungel\u00f6ste Problem der in Bergkarabach stationierten nicht-aserbaidschanischen Milit\u00e4reinheiten, deren Abzug in einem dreiseitigen Abkommen vorgesehen ist. &#8220;Obwohl Armenien gezwungen wurde, Bergkarabach als Teil Aserbaidschans anzuerkennen, befinden sich immer noch Reste der armenischen Streitkr\u00e4fte auf aserbaidschanischem Territorium, wo vor\u00fcbergehend russische Friedenstruppen stationiert sind&#8221;, <a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/report.az\/ru\/vneshnyaya-politika\/prezident-esli-armeniya-zainteresovana-v-mire-to-ee-vooruzhennye-sily-dolzhny-polnostyu-pokinut-karabah\/\">erkl\u00e4rte<\/a> Alijew im Juli.<\/p>\n<p>Paschinjan <a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.panorama.am\/ru\/news\/2023\/07\/06\/%D0%9F%D0%B0%D1%88%D0%B8%D0%BD%D1%8F%D0%BD-%E2%80%93-%D0%90%D0%BB%D0%B8%D0%B5%D0%B2%D1%83-%D0%90%D1%80%D0%BC%D0%B8%D1%8F-%D0%BE%D0%B1%D0%BE%D1%80%D0%BE%D0%BD%D1%8B\/2862414\">antwortete<\/a>, dass sich keine Vertreter der armenischen Streitkr\u00e4fte mehr in Bergkarabach aufhalten, dass aber die Artsakh Defense Army (Arzach ist der armenische Name f\u00fcr Bergkarabach) noch dort stationiert ist. Paschinjan zufolge wurde die Verteidigungsarmee von Bergkarabach wegen der Politik Bakus nicht aufgel\u00f6st. Er erkl\u00e4rte auch, dass die armenischen Versuche zur Friedenssicherung Aserbaidschan nicht zu symmetrischen Schritten veranlasst haben. Paschinjan zufolge \u00fcbergab Jerewan beispielsweise Karten von Minenfeldern an Baku, was Aserbaidschan die M\u00f6glichkeit gab, mit gro\u00df angelegten Minenr\u00e4umungsarbeiten zu beginnen. &#8220;Aserbaidschan hat daraufhin keine angemessenen Schritte unternommen&#8221;, sagte er.<\/p>\n<p>All diese Faktoren zusammengenommen verhindern nicht nur den Abschluss eines Friedensabkommens, sondern tragen auch zur Eskalation des Konflikts bei. An der Grenze zwischen Armenien und Aserbaidschan braut sich derzeit eine sehr gef\u00e4hrliche Situation zusammen, sagt Nikolai Silajew, leitender Forscher am Zentrum f\u00fcr Kaukasus und regionale Sicherheitsfragen am Moskauer Staatlichen Institut f\u00fcr Internationale Beziehungen (MGIMO).<\/p>\n<p>&#8220;Die Situation ist explosiv, aber noch ist nicht alles verloren. Um sie zu deeskalieren, m\u00fcssen alle Bedingungen der dreiseitigen Erkl\u00e4rungen erf\u00fcllt werden, angefangen mit der im November 2020 unterzeichneten Erkl\u00e4rung. Ich sehe keine andere M\u00f6glichkeit, den Frieden zu bewahren&#8221;, so der Analyst gegen\u00fcber <em>RT<\/em>.<\/p>\n<p><strong>Externer Einfluss<\/strong><\/p>\n<p>In der Zwischenzeit hat sich die Kluft in den Beziehungen zwischen Moskau und Jerewan, das sich schon vor der Eskalation an den Westen gewandt hatte, drastisch vergr\u00f6\u00dfert. Im Januar genehmigten die EU-Au\u00dfenminister die Einrichtung einer zivilen EU-Mission in Armenien zur &#8220;F\u00f6rderung der Deeskalation im Kaukasus&#8221;. <a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.consilium.europa.eu\/en\/press\/press-releases\/2023\/01\/23\/armenia-eu-sets-up-a-civilian-mission-to-ensure-security-in-conflict-affected-and-border-areas\/\">Erkl\u00e4rtes Ziel<\/a> ist es, die Stabilit\u00e4t und das Vertrauen in den Grenzgebieten Armeniens zu st\u00e4rken und ein Umfeld zu schaffen, das der Normalisierung der Beziehungen zwischen Armenien und Aserbaidschan f\u00f6rderlich ist. Der Leiter der EU-Au\u00dfenpolitik Josep Borrell erkl\u00e4rte, dass mit der Einrichtung der EU-Mission in Armenien &#8220;eine neue Phase des Engagements der EU im S\u00fcdkaukasus eingeleitet wird&#8221;.<\/p>\n<p>Am 1. Mai trafen sich der armenische Au\u00dfenminister Ararat Mirsojan und der aserbaidschanische Au\u00dfenminister Jeyhun Bayramov zum ersten Mal seit Langem auf Einladung des US-Au\u00dfenministers Antony Blinken in der N\u00e4he von Washington.<\/p>\n<figure class=\"RTImage-root\">\n<div class=\"RTImage-image RTImage-original\"><picture class=\"Picture-root Picture-original\"><!--[if IE 9]><video style=\"display: none;\"><![endif]--><source media=\"(-webkit-min-device-pixel-ratio: 2) and (min-resolution: 120dpi)\" data-srcset=\" \nhttp:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/09\/6505c0f948fbef49fe1b4015.jpg 850w,\n                http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/09\/6505c0f948fbef49fe1b4015.jpg 1960w,\n            \" ><source data-srcset=\" \nhttp:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/09\/6505c0f948fbef49fe1b4015.jpg 460w,\n              http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/09\/6505c0f948fbef49fe1b4015.jpg 980w,\n            \" ><!--[if IE 9]><\/video><![endif]--><img decoding=\"async\" data- src=\"data:image\/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAAABAAAAAJCAQAAACRI2S5AAAAEElEQVR42mNkIAAYRxWAAQAG9gAKqv6+AwAAAABJRU5ErkJggg==\" class=\"Picture-root Picture-original lazyload\" data-src=\"http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/09\/6505c0f948fbef49fe1b4015.jpg\" alt=\"\"><\/source><\/source><\/picture><!-- noscript pattern --><noscript><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/09\/6505c0f948fbef49fe1b4015.jpg\" alt=\"\"><\/noscript><\/div><figcaption class=\"RTImage-footer\"><span class=\"RTImage-caption\"><span class=\"RTImage-captionItem\">Archivbild: Aserbaidschanische Soldaten erweisen ihren toten Kameraden auf der Ehrenallee und der Allee der M\u00e4rtyrer die letzte Ehre in Baku, Aserbaidschan, Freitag, 4. Dezember 2020<\/span><\/span><span class=\"RTImage-source\"><span class=\"RTImage-captionItem\">AP Photo<\/span><span class=\"RTImage-captionItem\"> \/ AP<\/span><\/span><\/figcaption><\/figure>\n<p>Zur Frage der &#8220;Blockade&#8221; wurden keine konkreten Ma\u00dfnahmen vorgeschlagen. Dennoch forderte die US-Seite die Freigabe des Korridors, in der Hoffnung, langfristig die Unterst\u00fctzung Jerewans zu erhalten.<\/p>\n<p>Moskau nahm die Geste zur Kenntnis und war sichtlich irritiert, da es darin den Wunsch des Westens sah, den Konflikt nach seinen eigenen Bedingungen zu l\u00f6sen.<\/p>\n<blockquote>\n<p><em>&#8220;Es gibt noch keine anderen Rechtsgrundlagen, die zur Beilegung [der Situation] beitragen w\u00fcrden, sodass es absolut keine Alternative zu diesen dreiseitigen Dokumenten gibt. <\/em><em>Wir wissen auch, dass es verschiedene Versuche gibt, die die Grundlagen der Beilegung des Konflikts untergraben, was k\u00fcnftig zu keinen Ergebnissen f\u00fchren darf&#8221;, <\/em><a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/tass.ru\/politika\/17658569\"><em>sagte<\/em><\/a><em><\/em><em>der Pressesprecher des Kremls Dmitri Peskow im Mai.<\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Anfang September versch\u00e4rften sich die Widerspr\u00fcche. Ausl\u00f6ser war die Erkl\u00e4rung des armenischen Verteidigungsministeriums zu den geplanten gemeinsamen US-armenischen Milit\u00e4r\u00fcbungen &#8220;Eagle Partner 2023&#8221;, die Mitte September im Ausbildungszentrum Zar stattfinden sollten.<\/p>\n<p>Vorausgegangen war ein skandal\u00f6ses Interview Paschinjans mit der Zeitung <a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.primeminister.am\/ru\/interviews-and-press-conferences\/item\/2023\/09\/02\/Nikol-Pashinyan-interview-La-Republica\/\"><em>La Repubblica<\/em><\/a>. In einem Gespr\u00e4ch mit einem franz\u00f6sischen Journalisten sagte der Politiker, Russland sei nicht bereit, die Krise zu l\u00f6sen und die &#8220;Blockade&#8221; Bergkarabachs aufzuheben. Dar\u00fcber hinaus erkl\u00e4rte Paschinjan, die Friedenstruppen seien nicht in der Lage, ihren Auftrag zu erf\u00fcllen, wenn es darum gehe, die Sicherheit der Zivilbev\u00f6lkerung zu gew\u00e4hrleisten und Bakus Pl\u00e4nen zur Ausweitung des kontrollierten Gebiets entgegenzuwirken.<\/p>\n<p>Diese \u00c4u\u00dferungen blieben von Russland nicht unbemerkt. Als Reaktion auf die \u00c4u\u00dferungen des Premierministers bezeichnete die Sprecherin des russischen Au\u00dfenministeriums Maria Sacharowa die &#8220;Blockade&#8221; Bergkarabachs als &#8220;eine Folge seines eigenen Handelns&#8221;. Au\u00dferdem bezeichnete sie den armenischen Regierungschef als &#8220;schlechten T\u00e4nzer&#8221;, der versuche, die Schuld f\u00fcr die aktuelle Situation auf seinen historischen Verb\u00fcndeten abzuw\u00e4lzen.<\/p>\n<p>&#8220;Was Paschinjan tut, ist eindeutig eine Provokation der aktuellen Situation. Ich wei\u00df nicht, warum er das tut. Vielleicht wurde ihm das von den b\u00f6sen Jungs aus der Europ\u00e4ischen Union beigebracht&#8221;, teilte Alexei Martynow, Direktor des Internationalen Instituts der neu gegr\u00fcndeten Staaten, <em>RT<\/em> mit.<\/p>\n<p><em>\u00dcbersetzt aus dem\u00a0<\/em><em><a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/swentr.site\/russia\/583000-war-armenia-azerbaijan-eu-us\/\">Englischen<\/a><\/em><\/p>\n<p><em>Kristina Sisowa ist Reporterin in Moskau mit den Schwerpunkten Politik, Soziologie und internationale Beziehungen.<\/em><\/p>\n<p><strong>Mehr zum Thema<\/strong><em> &#8211; <\/em><a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/kurz.rt.com\/3e76\">Eine &#8220;sowjetische Schweiz&#8221;? Wie Stalin die Entstehung eines transkaukasischen Staates torpedierte<\/a><\/p>\n<div class=\"EmbedBlock-root EmbedBlock-externalVideo EmbedBlock-odysee\">\n<div class=\"VkEmbed\"><iframe class=\"lazyload\" data-src=\"https:\/\/odysee.com\/%24\/embed\/%40RTDE%3Ae%2Fdoppelmoral-im-kaukasus-konflikt-berlin-weist-vorwurf-entschieden-zur%C3%BCck%3A7\" frameborder=\"0\" width=\"853\" height=\"480\" allowfullscreen><\/iframe><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p><br \/>\n<br \/><a href=\"https:\/\/de.rt.com\/international\/180958-cmon-the-hoops\/\">Source link <\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Spannungen zwischen Baku und Jerewan nehmen vor dem Hintergrund der zunehmenden Aktivit\u00e4ten der USA und der EU in der Region wieder zu. Von Kristina Sisowa Die Lage im S\u00fcdkaukasus spitzt sich erneut zu, denn der Langzeitkonflikt zwischen Armenien und Aserbaidschan um Bergkarabach droht erneut zu einem hei\u00dfen Krieg zu eskalieren. 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