{"id":45658,"date":"2023-09-03T20:58:26","date_gmt":"2023-09-03T18:58:26","guid":{"rendered":"https:\/\/just-now.news\/de\/deutschland\/kein-durchatmen-fuer-frankreich-ein-neues-afrika-erhebt-sich\/"},"modified":"2023-09-03T20:58:26","modified_gmt":"2023-09-03T18:58:26","slug":"kein-durchatmen-fuer-frankreich-ein-neues-afrika-erhebt-sich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/now-news.de\/de\/deutschland\/kein-durchatmen-fuer-frankreich-ein-neues-afrika-erhebt-sich\/","title":{"rendered":"Kein Durchatmen f\u00fcr Frankreich: Ein &quot;neues Afrika&quot; erhebt sich"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/09\/64f36d30b480cc0cc959ec01.jpg\" \/><\/p>\n<div class=\"Text-root Text-type_1 \">\n                Wie Dominosteine fallen die afrikanischen Staaten einer nach dem anderen aus den Fesseln des Neokolonialismus. Der Tschad, Guinea, Mali, Burkina Faso, Niger und jetzt auch Gabun sagen &#8220;Non&#8221; zu Frankreichs langj\u00e4hriger Vorherrschaft in afrikanischen Finanz-, politischen, Wirtschafts- und Sicherheitsangelegenheiten.\n            <\/div>\n<p><\/p>\n<div class=\"Text-root Text-type_5 ArticleView-text ViewText-root \">\n<p><em>Von Pepe Escobar<\/em><\/p>\n<p>Mit der Aufnahme zweier neuer afrikanischer Mitgliedsstaaten in ihre Liste hat das Gipfeltreffen der <a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/new.thecradle.co\/articles\/welcome-to-the-brics-11\">erweiterten BRICS 11<\/a> in der vergangenen Woche in Johannesburg einmal mehr gezeigt, dass die eurasische Integration untrennbar mit der Integration von Afro-Eurasien verbunden ist.<\/p>\n<p>Wei\u00dfrussland schl\u00e4gt nun vor, ein gemeinsames Gipfeltreffen der BRICS 11, der Shanghaier Organisation f\u00fcr Zusammenarbeit (SOZ) und der Eurasischen Wirtschaftsunion (EAEU) abzuhalten. Die Vision von Pr\u00e4sident Alexander Lukaschenko f\u00fcr die Konvergenz dieser multilateralen Organisationen k\u00f6nnte zu gegebener Zeit zu der Mutter aller Multipolarit\u00e4tsgipfel f\u00fchren.<\/p>\n<p>Aber Afro-Eurasien ist ein viel komplizierteres Unterfangen. Afrika liegt auf dem Weg, die Fesseln des Neokolonialismus zu sprengen, noch weit hinter seinen eurasischen Vettern zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Der Kontinent steht heute im Kampf gegen die tief verwurzelten finanziellen und politischen Institutionen der Kolonialisierung vor horrenden Herausforderungen, insbesondere wenn es darum geht, die franz\u00f6sische W\u00e4hrungshegemonie in Form des CFA-Franc \u2013 oder der Communaut\u00e9 Financi\u00e8re Africaine (Afrikanische Finanzgemeinschaft) \u2013 zu zerschlagen.<\/p>\n<p>Dennoch f\u00e4llt ein Dominostein nach dem anderen \u2013 der Tschad, Guinea, Mali, Burkina Faso, Niger und jetzt Gabun. Dieser Prozess hat den Pr\u00e4sidenten von Burkina Faso, Hauptmann Ibrahim Traor\u00e9, bereits zu einem neuen Helden der multipolaren Welt gemacht \u2013 w\u00e4hrend der benommene und verwirrte Westen nicht einmal ansatzweise begreifen kann, welchen R\u00fcckschlag seine acht Putsche in West- und Zentralafrika in weniger als drei Jahren bedeuten.<\/p>\n<p><strong>Bye-bye, Bongo<\/strong><\/p>\n<p>Nachdem der durch und durch profranz\u00f6sische Pr\u00e4sident Ali Bongo eine fragw\u00fcrdige Wahl gewonnen hatte, der es an Glaubw\u00fcrdigkeit gemangelt hatte, beschlossen Milit\u00e4roffiziere, die Macht in Gabun zu \u00fcbernehmen. Die Institutionen wurden aufgel\u00f6st. Die Grenzen zu Kamerun, \u00c4quatorialguinea und der Republik Kongo wurden geschlossen. Alle Sicherheitsvereinbarungen mit Frankreich wurden annulliert. Niemand wei\u00df, was mit dem franz\u00f6sischen Milit\u00e4rst\u00fctzpunkt geschehen wird.<\/p>\n<p>All das war sehr popul\u00e4r: Die Soldaten zogen unter dem Beifall der Schaulustigen in der Hauptstadt Libreville singend durch die Stra\u00dfen.<\/p>\n<p>Bongo und sein Vater, der ihm vorausgegangen war, regieren Gabun seit 1967. Er wurde an einer franz\u00f6sischen Privatschule erzogen und machte seinen Abschluss an der Sorbonne. Gabun ist ein kleines Land mit 2,4 Millionen Einwohnern und einer kleinen Armee von 5.000 Mann, die in das Penthouse von Donald Trump passen w\u00fcrde. Mehr als 30 Prozent der Bev\u00f6lkerung leben von weniger als einem Dollar pro Tag, und in mehr als 60 Prozent der Regionen haben die Menschen keinen Zugang zu medizinischer Versorgung und Trinkwasser.<\/p>\n<p>Das Milit\u00e4r bezeichnete die 14-j\u00e4hrige Herrschaft von Bongo als eine &#8220;Verschlechterung des sozialen Zusammenhalts&#8221;, die das Land &#8220;ins Chaos&#8221; st\u00fcrze.<\/p>\n<p>Nach dem Staatsstreich stellte das franz\u00f6sische Bergbauunternehmen Eramet seine T\u00e4tigkeit ein. Das ist fast ein Monopol. Gabun ist reich an Bodensch\u00e4tzen \u2013 Gold, Diamanten, Mangan, Uran, Niob und Eisenerz, ganz zu schweigen von \u00d6l, Erdgas und Wasserkraft. In Gabun, einem OPEC-Mitglied, dreht sich nahezu die gesamte Wirtschaft um den Bergbau.<\/p>\n<p>Der Fall Niger ist noch komplexer. Frankreich beutet Uran und hochreines Benzin sowie andere Bodensch\u00e4tze aus. Und die USA sind vor Ort und betreiben in Niger drei St\u00fctzpunkte mit bis zu 4.000 Milit\u00e4rangeh\u00f6rigen. Der wichtigste strategische Knotenpunkt in ihrem &#8220;Empire of Bases&#8221; ist die Drohnenanlage in Agadez, bekannt als Niger Air Base 201, die zweitgr\u00f6\u00dfte in Afrika nach Dschibuti.<\/p>\n<p>Die Interessen Frankreichs und der USA kollidieren jedoch in der Frage der Trans-Sahara-Gaspipeline. Nachdem Washington mit der Bombardierung von Nord Stream die Stahlnabelschnur zwischen Russland und Europa durchtrennt hatte, brauchten die EU und insbesondere Deutschland dringend eine Alternative.<\/p>\n<p>Die algerischen Gaslieferungen k\u00f6nnen kaum S\u00fcdeuropa versorgen. US-Gas ist furchtbar teuer. Die ideale L\u00f6sung f\u00fcr die Europ\u00e4er w\u00e4re nigerianisches Gas, das durch die Sahara und dann durch das tiefe Mittelmeer flie\u00dft.<\/p>\n<p>Nigeria verf\u00fcgt mit 5,7 Billionen Kubikmetern sogar \u00fcber mehr Gas als Algerien und m\u00f6glicherweise Venezuela. Zum Vergleich: Norwegen verf\u00fcgt \u00fcber zwei Billionen Kubikmeter. Nigerias Problem ist jedoch, wie es sein Gas zu weit entfernten Abnehmern pumpen kann \u2013 daher wird Niger zu einem wichtigen Transitland.<\/p>\n<p>Wenn es um die Rolle Nigers geht, ist Energie tats\u00e4chlich ein viel gr\u00f6\u00dferes Thema als das oft angepriesene Uran \u2013 das in Wirklichkeit weder f\u00fcr Frankreich noch f\u00fcr die EU von strategischer Bedeutung ist, da Niger nur der f\u00fcnftgr\u00f6\u00dfte Lieferant weltweit ist, weit hinter Kasachstan und Kanada.<\/p>\n<p>Der ultimative franz\u00f6sische Albtraum ist jedoch der Verlust der saftigen Urangesch\u00e4fte und eine Neuauflage von Mali: Russland, nach Jewgeni Prigoschin, in voller St\u00e4rke in Niger eintreffend, mit gleichzeitiger Vertreibung des franz\u00f6sischen Milit\u00e4rs.<\/p>\n<p>Das Hinzuf\u00fcgen Gabuns macht die Dinge nur noch komplizierter. Der wachsende russische Einfluss k\u00f6nnte dazu f\u00fchren, dass die Nachschublinien zu den Rebellen in Kamerun und Nigeria ausgebaut werden und ein privilegierter Zugang zur Zentralafrikanischen Republik besteht, in der Russland bereits stark vertreten ist.\u00a0\u00a0<\/p>\n<p>Es ist kein Wunder, dass der frankophile Paul Biya, der seit fast 41 Jahren in Kamerun an der Macht ist, sich nach dem Putsch in Gabun f\u00fcr eine S\u00e4uberung seiner Streitkr\u00e4fte entschieden hat. Kamerun k\u00f6nnte der n\u00e4chste Dominostein sein, der f\u00e4llt.<\/p>\n<p><strong>ECOWAS und AFRICOM<\/strong><\/p>\n<p>So wie es aussieht, spielen die USA Sphinx. Bislang gibt es keine Anzeichen daf\u00fcr, dass das nigrische Milit\u00e4r den St\u00fctzpunkt in Agadez schlie\u00dfen will. Das Pentagon hat ein Verm\u00f6gen in seine St\u00fctzpunkte investiert, um einen gro\u00dfen Teil der Sahelzone und vor allem Libyen auszuspionieren. Das Einzige, wor\u00fcber sich Paris und Washington einig sind, ist, dass unter dem Deckmantel der ECOWAS (Wirtschaftsgemeinschaft Westafrikanischer Staaten) gegen eines der \u00e4rmsten L\u00e4nder der Welt (in dem nur 21 Prozent der Bev\u00f6lkerung Zugang zu Elektrizit\u00e4t haben) die h\u00e4rtesten Sanktionen verh\u00e4ngt werden sollten \u2013 und zwar viel h\u00e4rter als die, die 2010 gegen die Elfenbeink\u00fcste verh\u00e4ngt worden waren.\u00a0\u00a0<\/p>\n<p>Und dann ist da noch die Kriegsdrohung. Stellen Sie sich vor, wie absurd es w\u00e4re, wenn die ECOWAS in ein Land einmarschieren w\u00fcrde, das bereits zwei Kriege gegen den Terror an zwei verschiedenen Fronten f\u00fchrt: gegen Boko Haram im S\u00fcdosten und gegen den &#8220;Islamischen Staat&#8221; (IS) in der Dreil\u00e4nderregion.<\/p>\n<p>ECOWAS, eine der acht afrikanischen politischen und wirtschaftlichen Unionen, ist ein sprichw\u00f6rtliches Chaos. Sie umfasst 15 Mitgliedsstaaten \u2013 frankophone, anglophone und einen lusophonen (<em>portugiesischsprachigen; Anm.<\/em>) \u2013 in Zentral- und Westafrika, und in ihr herrscht eine gro\u00dfe interne Spaltung.<\/p>\n<p>Die Franzosen und die USA wollten zun\u00e4chst, dass die ECOWAS als ihre &#8220;friedenserhaltende&#8221; Marionette in Niger einmarschiert. Aber das hat nicht funktioniert, weil die Bev\u00f6lkerung dagegen war. Also gingen sie zu einer Form der Diplomatie \u00fcber. Dennoch bleiben die Truppen in Bereitschaft, und es wurde ein geheimnisvoller &#8220;D-Day&#8221; f\u00fcr die Invasion festgelegt.<\/p>\n<p>Die Rolle der Afrikanischen Union (AU) ist noch undurchsichtiger. Zun\u00e4chst hatte sie sich gegen den Staatsstreich gestellt und die Mitgliedschaft Nigers ausgesetzt. Dann machte sie eine Kehrtwende und verurteilte die m\u00f6gliche, vom Westen unterst\u00fctzte Invasion. Die Nachbarl\u00e4nder haben ihre Grenzen zu Niger geschlossen.<\/p>\n<p>Die ECOWAS wird ohne die Unterst\u00fctzung der USA, Frankreichs und der NATO implodieren. Schon jetzt ist sie im Grunde ein zahnloser Chihuahua \u2013 vor allem, nachdem Russland und China auf dem BRICS-Gipfel ihre Soft Power in ganz Afrika demonstriert haben.<\/p>\n<p>Die westliche Politik in der Sahelzone scheint darin zu bestehen, alles zu retten, was m\u00f6glich ist, um ein m\u00f6gliches Debakel abzuwenden \u2013 selbst wenn die stoischen Menschen in Niger f\u00fcr jedes Narrativ, das der Westen auszuhecken versucht, unempf\u00e4nglich sind.<\/p>\n<p>Es ist wichtig, sich vor Augen zu halten, dass Nigers wichtigste Partei, die von General Abdourahamane Tiani vertreten wird, von Anfang an vom Pentagon unterst\u00fctzt und milit\u00e4risch ausgebildet wurde.<\/p>\n<p>Das Pentagon ist in Afrika tief verwurzelt und mit 53 Nationen verbunden. Das Hauptkonzept der USA seit den fr\u00fchen 2000er-Jahren war immer, Afrika zu militarisieren und es zu einem gefundenen Fressen f\u00fcr den Krieg gegen den Terror zu machen. Das Regime von Dick Cheney formulierte es im Jahr 2002 so: &#8220;Afrika ist eine strategische Priorit\u00e4t im Kampf gegen den Terrorismus.&#8221;<\/p>\n<p>Das ist die Grundlage f\u00fcr das US-Milit\u00e4rkommando AFRICOM und zahllose &#8220;kooperative Partnerschaften&#8221;, die in bilateralen Abkommen vereinbart wurden. In der Praxis besetzt AFRICOM seit 2007 gro\u00dfe Teile Afrikas.<\/p>\n<p><strong>Wie sch\u00f6n ist mein &#8220;Kolonialfranc&#8221;<\/strong><\/p>\n<p>Es ist f\u00fcr jeden im Globalen S\u00fcden, in der Globalen Mehrheit oder im &#8220;Globalen Globus&#8221; (Copyright Lukaschenko) absolut unm\u00f6glich, Afrikas aktuellen Aufruhr zu verstehen, ohne die Grundlagen des franz\u00f6sischen Neokolonialismus zu kennen.<\/p>\n<p>Der Schl\u00fcssel dazu ist nat\u00fcrlich der CFA-Franc, der 1945 in Franz\u00f6sisch-Afrika eingef\u00fchrte &#8220;Kolonialfranc&#8221;, der immer noch \u00fcberlebt, auch nachdem der CFA \u2013 mit einer raffinierten terminologischen Wendung \u2013 begann, f\u00fcr &#8220;Afrikanische Finanzgemeinschaft&#8221; zu stehen. Die ganze Welt erinnert sich daran, dass Libyens Staatschef Muammar al-Gaddafi nach der globalen Finanzkrise 2008 die Einf\u00fchrung einer panafrikanischen W\u00e4hrung gefordert hatte, die an Gold gekoppelt sein sollte.<\/p>\n<p>Damals hatte Libyen \u00fcber etwa 150 Tonnen Gold verf\u00fcgt, das im eigenen Land und nicht in Londoner, Pariser oder New Yorker Banken gelegen hatte. Mit etwas mehr Gold h\u00e4tte diese panafrikanische W\u00e4hrung ihr eigenes unabh\u00e4ngiges Finanzzentrum in Tripolis \u2013 und alles auf der Grundlage einer souver\u00e4nen Goldreserve.<\/p>\n<p>F\u00fcr zahlreiche afrikanische Nationen war dies der ma\u00dfgebliche Plan B zur Umgehung des westlichen Finanzsystems gewesen.<\/p>\n<p>Die ganze Welt erinnert sich auch an die Ereignisse von 2011. Der erste Luftangriff auf Libyen war von einem franz\u00f6sischen Mirage-Kampfjet gekommen. Frankreichs Bombardierung hatte noch vor dem Ende der Notstandsgespr\u00e4che zwischen den westlichen Staats- und Regierungschefs in Paris begonnen.<\/p>\n<p>Im M\u00e4rz 2011 hatte Frankreich als erstes Land der Welt den Nationalen \u00dcbergangsrat der Rebellen als rechtm\u00e4\u00dfige Regierung Libyens anerkannt. Im Jahr 2015 enth\u00fcllten die ber\u00fcchtigten gehackten E-Mails der ehemaligen US-Au\u00dfenministerin Hillary Clinton, was Frankreich in Libyen vorgehabt hatte: &#8220;Der Wunsch, einen gr\u00f6\u00dferen Anteil an der libyschen \u00d6lproduktion zu erlangen&#8221;, den franz\u00f6sischen Einfluss in Nordafrika zu erh\u00f6hen und Gaddafis Pl\u00e4ne zur Schaffung einer panafrikanischen W\u00e4hrung zu blockieren, die den in Frankreich gedruckten CFA-Franc ersetzen sollte.<\/p>\n<p>Es ist kein Wunder, dass der kollektive Westen Angst vor Russland in Afrika hat \u2013 und das nicht nur wegen der Wachabl\u00f6sung im Tschad, in Mali, Burkina Faso, Niger und jetzt Gabun: Moskau hat nie versucht, Afrika auszurauben oder zu versklaven.<\/p>\n<p>Russland behandelt die Afrikaner als souver\u00e4ne Menschen, f\u00fchrt keine ewigen Kriege und entzieht Afrika nicht die Ressourcen, w\u00e4hrend es einen Hungerlohn daf\u00fcr zahlt. In der Zwischenzeit besteht die &#8220;Au\u00dfenpolitik&#8221; des franz\u00f6sischen Geheimdienstes und der CIA darin, die afrikanischen Oberh\u00e4upter bis ins Mark zu korrumpieren und diejenigen auszul\u00f6schen, die unbestechlich sind.<\/p>\n<p><strong>Sie haben das Recht, keine eigene W\u00e4hrungspolitik zu betreiben<\/strong><\/p>\n<p>Das CFA-Gesch\u00e4ft l\u00e4sst die Mafia wie Stra\u00dfenl\u00fcmmel aussehen. Es bedeutet im Wesentlichen, dass die W\u00e4hrungspolitik mehrerer souver\u00e4ner afrikanischer Staaten vom franz\u00f6sischen Schatzamt in Paris kontrolliert wird.<\/p>\n<p>Urspr\u00fcnglich musste die Zentralbank jedes afrikanischen Landes mindestens 65 Prozent ihrer j\u00e4hrlichen Devisenreserven auf einem &#8220;Operationskonto&#8221; beim franz\u00f6sischen Schatzamt halten, plus weitere 20 Prozent zur Deckung finanzieller &#8220;Verbindlichkeiten&#8221;. Selbst nach einigen milden &#8220;Reformen&#8221;, die seit September 2005 in Kraft getreten sind, mussten diese L\u00e4nder immer noch 50 Prozent ihrer Devisen nach Paris \u00fcberweisen, plus 20 Prozent Mehrwertsteuer.<\/p>\n<p>Und es kommt noch schlimmer: Die CFA-Zentralbanken legen eine Obergrenze f\u00fcr Kredite an jedes Mitgliedsland fest. Das franz\u00f6sische Schatzamt legt diese afrikanischen Devisenreserven in eigenem Namen an der Pariser B\u00f6rse an und f\u00e4hrt auf Kosten Afrikas massive Gewinne ein.<\/p>\n<p>Tatsache ist, dass mehr als 80 Prozent der Devisenreserven der afrikanischen L\u00e4nder seit 1961 auf &#8220;Operationskonten&#8221; liegen, die vom franz\u00f6sischen Finanzministerium kontrolliert werden. Kurz gesagt, keiner dieser Staaten hat die Souver\u00e4nit\u00e4t \u00fcber seine Geldpolitik.<\/p>\n<p>Aber der Diebstahl h\u00f6rt damit nicht auf: Das franz\u00f6sische Schatzamt verwendet die afrikanischen Reserven, als ob sie franz\u00f6sisches Kapital w\u00e4ren, als Sicherheit f\u00fcr die franz\u00f6sischen Zahlungen an die EU und die EZB.<\/p>\n<p>Im gesamten Fran\u00e7afrique-Spektrum kontrolliert Frankreich auch heute noch die W\u00e4hrung, die Devisenreserven, die Wirtschaftseliten und das Handelsgesch\u00e4ft.<\/p>\n<p>Die Beispiele sind zahlreich: Der franz\u00f6sische Mischkonzern Bollor\u00e9 kontrolliert die H\u00e4fen und den Seeverkehr in ganz Westafrika; Bouygues und Vinci beherrschen das Baugewerbe und den \u00f6ffentlichen Sektor, die Wasserversorgung und die Stromversorgung; Total h\u00e4lt gro\u00dfe Anteile an \u00d6l und Gas. Und dann sind da noch France Telecom und das gro\u00dfe Bankwesen \u2013 Soci\u00e9t\u00e9 G\u00e9n\u00e9rale, Credit Lyonnais, BNP-Paribas, AXA (Versicherung) und so weiter.<\/p>\n<p>Frankreich kontrolliert de facto den \u00fcberw\u00e4ltigenden Teil der Infrastruktur im frankophonen Afrika. Es hat quasi ein Monopol.<\/p>\n<p>Bei Fran\u00e7afrique handelt es sich um knallharten Neokolonialismus. Die Politik wird vom Pr\u00e4sidenten der Franz\u00f6sischen Republik und seiner &#8220;afrikanischen Zelle&#8221; bestimmt. Sie haben nichts mit dem Parlament oder irgendeinem demokratischen Prozess zu tun, seit den Zeiten von Charles de Gaulle.<\/p>\n<p>Die &#8220;afrikanische Zelle&#8221; ist eine Art Generalkommando. Sie nutzt den franz\u00f6sischen Milit\u00e4rapparat, um &#8220;freundliche&#8221; Kompradorenf\u00fchrer zu installieren und diejenigen loszuwerden, die das System bedrohen. Diplomatie findet nicht statt. Derzeit untersteht die Zelle ausschlie\u00dflich dem &#8220;Petit Roi&#8221;, Emmanuel Macron.<\/p>\n<p><strong>Karawanen von Drogen, Diamanten und Gold<\/strong><\/p>\n<p>Die Ermordung des antikolonialen F\u00fchrers von Burkina Faso, Thomas Sankara, im Jahr 1987 wurde vollst\u00e4ndig von Paris \u00fcberwacht. Sankara war 1983 durch einen Staatsstreich an die Macht gekommen, um vier Jahre sp\u00e4ter gest\u00fcrzt und ermordet zu werden. Was den echten &#8220;Krieg gegen den Terror&#8221; in der afrikanischen Sahelzone angeht, so hat er nichts mit den infantilen Fiktionen zu tun, die im Westen verkauft werden. Es gibt keine arabischen &#8220;Terroristen&#8221; in der Sahelzone, wie ich bei einer Rucksacktour durch Westafrika einige Monate vor 9\/11 feststellen konnte. Es sind Einheimische, die online zum Salafismus konvertiert sind und einen Islamischen Staat gr\u00fcnden wollen, um die Schmuggelrouten durch die Sahelzone besser kontrollieren zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Die sagenumwobenen alten Salzkarawanen, die die Sahelzone von Mali nach S\u00fcdeuropa und Westasien durchzogen, sind jetzt Karawanen f\u00fcr Drogen, Diamanten und Gold. Auf diese Weise finanzierte sich beispielsweise al-Qaida im islamischen Maghreb (AQIM), die damals von wahhabitischen Verr\u00fcckten in Saudi-Arabien und am Golf unterst\u00fctzt wurde.<\/p>\n<p>Nach der Zerst\u00f6rung Libyens durch die NATO Anfang 2011 gab es keinen &#8220;Schutz&#8221; mehr, und so boten die vom Westen unterst\u00fctzten Salafisten, die gegen Gaddafi gek\u00e4mpft hatten, den Schmugglern in der Sahelzone den gleichen Schutz wie zuvor \u2013 plus eine Menge Waffen.<\/p>\n<p>Verschiedene St\u00e4mme in Mali schmuggeln weiterhin fr\u00f6hlich alles, was ihnen gef\u00e4llt. AQIM zieht immer noch illegale Steuern ein. Der IS in Libyen ist tief in den Menschen- und Drogenhandel verstrickt. Und Boko Haram tummelt sich auf dem Kokain- und Heroinmarkt.<\/p>\n<p>Es gibt eine begrenzte afrikanische Zusammenarbeit bei der Bek\u00e4mpfung dieser Organisationen. Es gab eine sogenannte G5-Sahel, die sich auf Sicherheit und Entwicklung konzentrierte. Aber nachdem Burkina Faso, Niger, Mali und der Tschad den milit\u00e4rischen Weg eingeschlagen haben, bleibt nur noch Mauretanien \u00fcbrig. Der neue Westafrika-Junta-G\u00fcrtel will nat\u00fcrlich Terrorgruppen vernichten, aber vor allem will er Fran\u00e7afrique und die Tatsache bek\u00e4mpfen, dass ihre nationalen Interessen immer in Paris entschieden werden.<\/p>\n<p>Frankreich hat jahrzehntelang daf\u00fcr gesorgt, dass es nur sehr wenig innerafrikanischen Handel gibt. Die Binnenstaaten brauchen dringend Nachbarn f\u00fcr den Transit. Sie produzieren haupts\u00e4chlich Rohstoffe f\u00fcr den Export. Es gibt so gut wie keine vern\u00fcnftigen Lagerm\u00f6glichkeiten, eine schwache Energieversorgung und eine miserable innerafrikanische Verkehrsinfrastruktur: Das wollen die chinesischen Projekte der Belt and Road Initiative (BRI) in Afrika beheben.<\/p>\n<p>Im M\u00e4rz 2018 hatten 44 Staatsoberh\u00e4upter die Afrikanische Kontinentale Freihandelszone (ACFTA) ins Leben gerufen \u2013 die gr\u00f6\u00dfte der Welt in Bezug auf Bev\u00f6lkerung (1,3 Milliarden Menschen) und Geografie. Im Januar 2022 richteten sie das Panafrikanische Zahlungs- und Abrechnungssystem (PAPSS) ein, das sich auf Zahlungen f\u00fcr Unternehmen in Afrika in lokalen W\u00e4hrungen konzentriert.<\/p>\n<p>Es ist also unvermeidlich, dass sie sp\u00e4ter eine gemeinsame W\u00e4hrung anstreben werden. Raten Sie mal, was ihnen im Weg steht? Der von Paris auferlegte CFA.<\/p>\n<p>Einige kosmetische Ma\u00dfnahmen garantieren noch die direkte Kontrolle des franz\u00f6sischen Finanzministeriums \u00fcber jede m\u00f6gliche neue afrikanische W\u00e4hrung, die Bevorzugung franz\u00f6sischer Unternehmen bei Ausschreibungen, Monopole und die Stationierung franz\u00f6sischer Truppen. Der Staatsstreich in Niger ist eine Art &#8220;Wir lassen uns das nicht mehr gefallen&#8221;.<\/p>\n<p>All dies veranschaulicht, was der unverzichtbare Wirtschaftswissenschaftler Michael Hudson in all seinen Werken ausf\u00fchrlich dargelegt hat: die Macht des extraktivistischen Modells. Hudson hat gezeigt, dass es unter dem Strich um die Kontrolle der Weltressourcen geht; das ist es, was eine Weltmacht ausmacht, und im Falle Frankreichs eine Weltmacht mittleren Ranges.<\/p>\n<p>Frankreich hat gezeigt, wie einfach es ist, die Ressourcen durch die Kontrolle der Geldpolitik und die Errichtung von Monopolen in diesen rohstoffreichen L\u00e4ndern zu kontrollieren, um sie abzubauen und zu exportieren, wobei praktisch Sklavenarbeit ohne Umwelt- oder Gesundheitsvorschriften eingesetzt wird.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem ist es f\u00fcr den ausbeuterischen Neokolonialismus unerl\u00e4sslich, diese rohstoffreichen L\u00e4nder daran zu hindern, ihre eigenen Ressourcen f\u00fcr das Wachstum ihrer eigenen Wirtschaft zu nutzen. Aber jetzt sagen die afrikanischen Dominosteine endlich: Das Spiel ist aus. Steht endlich eine echte Entkolonialisierung bevor?<\/p>\n<p><em>Aus dem <a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/new.thecradle.co\/articles\/no-respite-for-france-as-a-new-africa-rises\">Englischen<\/a>.<\/em><\/p>\n<p><strong>Mehr zum Thema \u2013<\/strong>\u00a0<a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/freedert.online\/afrika\/176684-rebellionswelle-gegen-westen-warum-putsch\/\">Rebellion gegen den Westen: Warum der Putsch in Niger gewaltige Machtverschiebungen hervorbringt<\/a><\/p>\n<\/div>\n<p><br \/>\n<br \/><a href=\"https:\/\/de.rt.com\/meinung\/179617-kein-durchatmen-fuer-frankreich-ein-neues-afrika-erhebt-sich\/\">Source link <\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie Dominosteine fallen die afrikanischen Staaten einer nach dem anderen aus den Fesseln des Neokolonialismus. 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