{"id":41849,"date":"2023-08-12T13:16:22","date_gmt":"2023-08-12T11:16:22","guid":{"rendered":"https:\/\/just-now.news\/de\/deutschland\/wie-der-putsch-in-niger-das-kraeftegleichgewicht-in-und-um-afrika-erschuettern-koennte\/"},"modified":"2023-08-12T13:16:22","modified_gmt":"2023-08-12T11:16:22","slug":"wie-der-putsch-in-niger-das-kraeftegleichgewicht-in-und-um-afrika-erschuettern-koennte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/now-news.de\/de\/deutschland\/wie-der-putsch-in-niger-das-kraeftegleichgewicht-in-und-um-afrika-erschuettern-koennte\/","title":{"rendered":"Wie der Putsch in Niger das Kr\u00e4ftegleichgewicht in und um Afrika ersch\u00fcttern k\u00f6nnte"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/08\/64d5053bb480cc603f4c9208.jpg\" \/><\/p>\n<div class=\"Text-root Text-type_1 \">\n                Mit dem sinkenden Einfluss Frankreichs, dem zunehmenden Gewicht Nigerias und anderen langfristigen Interessen sind auf dem afrikanischen Kontinent mehrere sich \u00fcberschneidende Szenarien m\u00f6glich. Russland k\u00f6nnte in dieser Krise eine stabilisierende Rolle spielen, wenn es seine freundschaftlichen Beziehungen klug nutzt.\n            <\/div>\n<p><\/p>\n<div class=\"Text-root Text-type_5 ArticleView-text ViewText-root \">\n<p><em>Von Andrei Maslow und Wsewolod Swiridow<\/em><\/p>\n<p>Am 26. Juli 2023 wurde der Pr\u00e4sident der Republik Niger Mohamed Bazoum von seiner Pr\u00e4sidentengarde festgenommen. Die nigrische Armee stellte sich zun\u00e4chst nicht auf die Seite der Aufst\u00e4ndischen, sondern bezog stattdessen Stellung an strategisch wichtigen Einrichtungen in Niamey, der Hauptstadt Nigers, begleitet von \u00f6ffentlichen Aufrufen, Gewalt zu vermeiden.<\/p>\n<p>In der Nacht zum 26. Juli sprach der Oberst der Luftstreitkr\u00e4fte Nigers Amadou Abdramane im Fernsehen zur \u00d6ffentlichkeit. In einer Erkl\u00e4rung im Namen der Putschisten verk\u00fcndete er die Absetzung des Pr\u00e4sidenten Bazoum sowie die Gr\u00fcndung des Nationalen Rates f\u00fcr den Schutz des Vaterlandes (franz\u00f6sisch: Conseil National pour la Sauvegarde de la Patrie, CNSP) an. Als Hauptgr\u00fcnde f\u00fcr den Putsch nannte er die &#8220;sich verschlechternde Sicherheitslage&#8221; und die &#8220;schlechte Regierungsf\u00fchrung&#8221;.<\/p>\n<p>Am 27. Juli wurde auf Twitter \u00fcber einen inoffiziellen Account der nigerischen Streitkr\u00e4fte (Forces Arm\u00e9es Nig\u00e9riennes), der haupts\u00e4chlich Kurznachrichten \u00fcber nigerische Milit\u00e4roperationen verbreitet, eine Erkl\u00e4rung ver\u00f6ffentlicht. Die vom Stabschef der nigerischen Armee General Abdou Sidikou Issa unterzeichnete Erkl\u00e4rung bekundete die Unterst\u00fctzung f\u00fcr die &#8220;Verteidigungs- und Sicherheitskr\u00e4fte&#8221;, wie sich die Putschisten in Niger nennen. Am Morgen des 28. Juli wurde bekannt, dass Abdourahamane Tchiani, der Kommandeur der nigrischen Pr\u00e4sidentengarde, zum Vorsitzenden des Nationalen Rates f\u00fcr den Schutz des Vaterlandes in Niger ernannt worden war.<\/p>\n<p>Burkina Faso, Guinea und Mali sprachen sich zu Gunsten der neuen Machthaber in Niger aus. Der Staatsstreich wurde jedoch von der Westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft (ECOWAS), der Afrikanischen Union, den Vereinten Nationen\u00a0(einschlie\u00dflich des UN-Sicherheitsrats), von Frankreich, den USA und Russland verurteilt. China kam zu dem Entschluss, gar keine Erkl\u00e4rung abzugeben, w\u00e4hrend sich die ECOWAS einer sehr harschen Rhetorik bediente. Auf einem au\u00dferordentlichen Gipfeltreffen am 30. Juli forderte die ECOWAS die Wiedereinsetzung des gest\u00fcrzten Pr\u00e4sidenten Bazoum. Sollte dies nicht innerhalb einer Woche geschehen, drohte die Organisation damit, &#8220;alle notwendigen Ma\u00dfnahmen zu ergreifen, um die verfassungsm\u00e4\u00dfige Ordnung in der Republik Niger wiederherzustellen&#8221;.<\/p>\n<p>Die ECOWAS schloss au\u00dferdem die Grenzen zwischen ihren Mitgliedsstaaten und Niger. Da die ECOWAS-Mitgliedschaften Malis und Burkina Fasos bereits ausgesetzt wurden, schlie\u00dft die Entscheidung effektiv die Grenzen Nigers zu zwei Nachbarstaaten \u2013 zu Benin und Nigeria. Diese Einschr\u00e4nkung ist m\u00f6glicherweise deutlich zu sp\u00fcren, da Niger den Transportkorridor zwischen Niamey und Cotonou, K\u00fcstenstadt und Regierungssitz in Benin, f\u00fcr den Export von Urankonzentraten und den Import von Nahrungsmitteln und Energie nutzt. Ein gro\u00dfer Teil des zwischenstaatlichen Handels besteht jedoch traditionell aus Schmuggelware \u2013 und es gehen bei Weitem nicht alle Handelsrouten f\u00fcr Schmuggelware durch die offiziellen Kontrollpunkte an den Grenzen. Dies wird wahrscheinlich die tats\u00e4chliche Wirkung der Sanktionen gegen Niger abmildern.<\/p>\n<p>ECOWAS richtete au\u00dferdem eine Flugverbotszone f\u00fcr alle kommerziellen Fl\u00fcge von und nach Niger ein, setzte alle Finanztransaktionen zwischen ECOWAS-Staaten und Niger aus und fror alle Verm\u00f6genswerte des Landes bei ECOWAS-Banken ein.<\/p>\n<p><strong>Uran<\/strong><\/p>\n<p>Niger ist ein wichtiger, aber kein zentraler Akteur auf dem weltweiten Uranmarkt. Im Jahr 2022 wurden dort 2.000 Tonnen Uran gef\u00f6rdert. Das entspricht vier Prozent der weltweiten F\u00f6rderung, und somit liegt Niger weltweit auf Platz sieben der F\u00f6rderl\u00e4nder, knapp hinter Russland mit 2.500 Tonnen. In den vergangenen Jahren ist die Uranproduktion in Niger stark zur\u00fcckgegangen, da die F\u00f6rdermine von Akouta \u2013 betrieben von der franz\u00f6sischen Firma Orano \u2013\u00a0ihre Reserven ausgesch\u00f6pft hat und schlie\u00dflich im Jahr 2021 geschlossen wurde. Die gr\u00f6\u00dften Uranvorkommen in Niger sind auf vier Kooperationsprojekte aufgeteilt. In drei davon ist Orano der gr\u00f6\u00dfte Anteilseigner, w\u00e4hrend zwei chinesische Unternehmen \u2013 die staatliche China National Nuclear Corporation (CNNC) und die private Investmentgruppe ZXJOY Invest \u2013\u00a0das vierte Projekt kontrollieren. Dar\u00fcber hinaus bestehen Kooperationsprojekte mit der spanischen ENUSA und der s\u00fcdkoreanischen KEPCO. Die Regierung Nigers ist in diesen Kooperationsprojekten durch das staatliche Unternehmen SOPaMin (Soci\u00e9t\u00e9 du Patrimoine des Mines du Niger) vertreten.<\/p>\n<p>F\u00fcr Niger ist der Export von Uran die wichtigste Einnahme- und Devisenquelle. Die Uranexporte belaufen sich j\u00e4hrlich auf einen Wert von etwa 200 Millionen US-Dollar, was rund 30 Prozent des gesamten Exportwerts Nigers entspricht. Der Gro\u00dfteil davon wird nach Frankreich verschifft, in manchen Jahren sogar bis zu 100 Prozent, w\u00e4hrend einige Exportlieferungen auch nach Kanada, Spanien und Japan gehen.<\/p>\n<p>Neben Russland, Kasachstan und Kanada ist Niger damit f\u00fcr Frankreich ein wichtiger Lieferant von Urankonzentrat und deckt etwa 25 Prozent des franz\u00f6sischen Bedarfs, der bei rund 8.000 Tonnen pro Jahr liegt. Am 31. Juli berichteten die Medien, dass Niger die Uran- und Goldexporte nach Frankreich eingestellt habe. Die Entscheidung der Rebellen, wenn diese tats\u00e4chlich so getroffen wurde, war eine politische Geste, denn bei geschlossenen Grenzen sind Exporte technisch ohnehin unm\u00f6glich, da Niger keinen eigenen Zugang zum Meer hat. Sollte die Grenze zu Benin durch die Entscheidung der ECOWAS geschlossen werden, kostet eine Neuorientierung der Exporte Zeit, Aufwand und erfordert internationale Verhandlungen.<\/p>\n<p>Einerseits droht Frankreich die Aussicht, dass es bis zu einem Viertel seiner Uranimporte verlieren k\u00f6nnte, was die anhaltende Energieproblematik versch\u00e4rft \u2013 eine Situation, die bereits durch die anhaltende Energiekrise, die ganz Europa erfasst hat, versch\u00e4rft wurde. Andererseits werden die Rebellen Schwierigkeiten haben, einen alternativen Markt f\u00fcr die etwa 2.000 Tonnen Uran zu finden. Theoretisch k\u00f6nnten sich russische oder chinesische Unternehmen bereit erkl\u00e4ren, diese Mengen an Urankonzentrat zu kaufen, Russland verbraucht etwa 6.000 Tonnen pro Jahr. Dies w\u00fcrde jedoch erhebliche Investitionen in die Logistik und in die Sicherung der Uranminen erfordern, und vor allem m\u00fcssten die Nachbarl\u00e4nder den Transport dieser Exporte durch ihr jeweiliges Hoheitsgebiet zulassen.<\/p>\n<p>Wenn es den Rebellen gelingt, an der Macht zu bleiben und eine Einigung mit Paris zu erzielen, k\u00f6nnte Frankreich seinen Einfluss in der ECOWAS nutzen, um \u00fcber eine Lockerung der Sanktionen zu verhandeln. Beispielsweise k\u00f6nnten Uranexporte und Lieferungen von Bergbauausr\u00fcstung von den Sanktionen ausgenommen werden. Dies ist eine ziemlich g\u00e4ngige Praxis \u2013 die Sanktionen gegen Mali etwa wurden dahingehend angepasst, um dort Nahrungsmittel- und Energieimporte zu erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p><strong>Bev\u00f6lkerung<\/strong><\/p>\n<p>Als Niger seine Unabh\u00e4ngigkeit erkl\u00e4rte, hatte das Land weniger als 3,5 Millionen Einwohner. In den folgenden 60 Jahren erreichte die Bev\u00f6lkerungszahl 25 Millionen. Heute ist Niger nicht nur ein wichtiger Uranlieferant, sondern auch ein gro\u00dfer potentieller Verbrauchermarkt. Niger importiert j\u00e4hrlich Waren im Wert von 3,5 Milliarden US-Dollar, haupts\u00e4chlich Getreide. In Bezug auf die Bev\u00f6lkerungszahl hat es seinen Nachbarn Mali \u00fcberfl\u00fcgelt, ein Land in etwa gleicher Gr\u00f6\u00dfe und in derselben geografischen Lage zwischen der Sahara-W\u00fcste und der Sahelzone. W\u00e4hrend sich die Bev\u00f6lkerung Malis in den Jahren seit der Unabh\u00e4ngigkeit lediglich vervierfachte, wuchs die Bev\u00f6lkerung Nigers fast auf das Achtfache. Bezeichnend ist auch, dass Niger bei der Fertilit\u00e4tsrate weltweit f\u00fchrend ist und Somalia und den Tschad hinter sich l\u00e4sst. In Niger bringt eine Frau durchschnittlich sieben Kinder zur Welt. Dies h\u00e4ngt damit zusammen, dass die Bev\u00f6lkerung Nigers nach wie vor gr\u00f6\u00dftenteils (zu 83 Prozent) auf dem Land lebt \u2013 und zwar zudem in extremer Armut. Unter diesen Umst\u00e4nden ist eine hohe Geburtenrate die Existenzsicherung f\u00fcr eine Gemeinschaft oder eine Gro\u00dffamilie.<\/p>\n<p><strong>Die Auswirkungen des Putsches in Afrika<\/strong><\/p>\n<p>\u00dcber drei Millionen Quadratkilometer Fl\u00e4che und 82 Millionen Menschen in den L\u00e4ndern der ECOWAS leben derzeit unter Sanktionen. Die meisten Gebiete, die zur ECOWAS geh\u00f6ren \u2013 ihre Gesamtfl\u00e4che betr\u00e4gt 5,2 Millionen Quadratkilometer \u2013 sind kein vollwertiger Teil der Organisation mehr, die nun in zwei Teile aufgespalten ist, in \u00dcbereinstimmung mit den historischen Regionen, die Afrika-Experten traditionell Westafrika nennen \u2013 also Guinea einschlie\u00dflich der westafrikanischen K\u00fcstengebiete von Senegal bis Kamerun und Westsudan als Teil der Sahara\/Sahel-Region. Tats\u00e4chlich ist die ECOWAS in zwei Lager gespalten. Ein Lager wird durch die vier L\u00e4nder repr\u00e4sentiert, die Staatsstreiche durchgemacht haben: Mali im Jahr 2020 und 2021; Guinea im Jahr 2021 und Burkina Faso im Jahr 2022, w\u00e4hrend das gegnerische Lager Nigeria, Ghana, Elfenbeink\u00fcste und Senegal umfasst.<\/p>\n<p>Die ECOWAS war schon immer eine ziemlich heterogene, vielf\u00e4ltige Organisation, deren Bev\u00f6lkerung sowohl nach Religionszugeh\u00f6rigkeit \u2013 Christentum gegen\u00fcber Islam \u2013\u00a0als auch nach Sprachzugeh\u00f6rigkeit\u00a0\u2013 Englisch gegen\u00fcber Franz\u00f6sisch \u2013 gespalten ist. Au\u00dferdem gibt es innerhalb der ECOWAS zwei W\u00e4hrungsvereinbarungen: zum einen die WAEMU, die Westafrikanische Wirtschafts- und W\u00e4hrungsunion, die ehemalige franz\u00f6sische Kolonien in Afrika vereint und auch als die franz\u00f6sisch dominierte CFA-Franc-Zone bekannt ist, sowie zum anderen die WAMZ, die Westafrikanische W\u00e4hrungszone, die vorhat, innerhalb der ECOWAS eine eigene, einheitliche W\u00e4hrung einzuf\u00fchren \u2013 den Eco.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus besteht keine Einigkeit unter den Mitgliedstaaten der ECOWAS. Nigeria ist der Wirtschaftsmotor in ganz Afrika, ein offensichtlicher regionaler Hegemon, der als einstiger Vordenker der Idee der ECOWAS gilt. Nigerias Potenzial und seine F\u00e4higkeiten sch\u00fcchtern andere regionale Akteure ein, was wiederum von externen Akteuren geschickt ausgenutzt wird. Bis vor Kurzem nutzte Frankreich seine Verbindungen zu den L\u00e4ndern der Region, um Druck auf Nigeria auszu\u00fcben, auch auf der Ebene der ECOWAS. Der wirtschaftliche Protektionismus Nigerias ver\u00e4rgerte jedoch die Europ\u00e4ische Union und stellte ein gro\u00dfes Hindernis f\u00fcr ein Handelsabkommen zwischen Westafrika und den \u00fcbrigen Europ\u00e4ern dar. Das war der Grund, weshalb man in Br\u00fcssel separate Abkommen mit Ghana und der Elfenbeink\u00fcste unterzeichnete, um diese beiden L\u00e4nder als Eintrittspforten in den regionalen Markt der ECOWAS zu nutzen und dabei Nigeria au\u00dfen vor zu lassen.<\/p>\n<p>Zuf\u00e4lligerweise wurde der nigerianische Pr\u00e4sident Bola Tinubu am 10. Juli 2023 zum n\u00e4chsten Vorsitzenden der ECOWAS gew\u00e4hlt. Nun bietet Nigeria die Krise in Niger (als Nigerias n\u00f6rdlicher Nachbar, der mit den gleichen Problemen wie Radikalismus, W\u00fcstenbildung und Klimawandel konfrontiert ist) eine Gelegenheit, sich auf eine Position der St\u00e4rke zu verlegen, seinen Einfluss in der Region auszubauen und zu einem wichtigen Akteur bei der L\u00f6sung regionaler Probleme zu werden, indem es aus dem schwindenden Einfluss Frankreichs Kapital schl\u00e4gt. Denn es ist alles andere als gesichert, dass Nigeria dieses Spiel auf derselben Seite wie Frankreich spielen wird. Wir sollten nicht \u00fcbersehen, dass Nigerias neuer Pr\u00e4sident Tinubu, obwohl im S\u00fcden des Landes geboren, Muslim ist und im Norden solide Unterst\u00fctzung genie\u00dft.<\/p>\n<p><strong>Die weltweiten Reaktionen auf die Krise in Niger<\/strong><\/p>\n<p>Russland hat den Putsch offiziell verurteilt, eine nat\u00fcrliche, konsequente Haltung, die nichts mit eventuellen Sympathien in Moskau f\u00fcr das Regime des abgesetzten Pr\u00e4sidenten Mohamed Bazoum zu tun hat, nachdem sich ohnehin dessen Regierung entschieden hatte, nicht am zweiten Russland-Afrika-Gipfel teilzunehmen, und sich bei dieser Entscheidung vor allem an den USA und Frankreich orientierte. Damit erinnert Russland nicht nur an den Putsch in der Ukraine im Jahr 2014, sondern unterst\u00fctzt auch die Afrikanische Union in ihrer Null-Toleranz-Politik gegen\u00fcber Putschversuchen.<\/p>\n<p>\u00c4u\u00dferungen Jewgeni Prigoshins als Chef der Gruppe Wagner zur Unterst\u00fctzung des Putsches sollten nicht allzu ernst genommen werden. Ohne die Unterst\u00fctzung durch den Kreml sind die Ressourcen von Prigoshin in Afrika d\u00fcrftig. Er hat bereits in der Vergangenheit versucht, m\u00e4chtiger zu wirken, als er wirklich ist, und dabei unter anderem auf gesteuerte Indiskretionen der russischen Opposition und europ\u00e4ischer Medien zur\u00fcckgegriffen. Daher sind alle Ger\u00fcchte \u00fcber seine Beteiligung am politischen Prozess in Niger mit Vorsicht zu genie\u00dfen. Das Vertrauen und die Unterst\u00fctzung Moskaus sind f\u00fcr ihn jedenfalls nicht mehr vorhanden, und ohne Moskau im R\u00fccken hat Prigoshin in Afrika kaum noch Gewicht.<\/p>\n<p>Wie sich die Ereignisse in Niger entwickeln werden, ist schwer vorherzusagen. M\u00f6gliche Szenarien sind Gegenputsche und Versuche des Westens, sich mit dem Milit\u00e4r in Niger zu einigen, mit dem Ziel, diese von allem abzuhalten, was den wirtschaftlichen Interessen Frankreichs und der USA zuwiderl\u00e4uft. Eine bewaffnete Intervention der ECOWAS ist angesichts der nicht vorhandenen Bereitschaft ihrer regionalen Interventionskr\u00e4fte und wegen des Mangels an Ressourcen weniger wahrscheinlich.<\/p>\n<p>Eine milit\u00e4rische Beteiligung Frankreichs oder der USA ist ebenso unwahrscheinlich, da westliche L\u00e4nder in anderen Teilen der Welt \u2013 etwa in Osteuropa, im Indischen Ozean oder im S\u00fcdchinesischen Meer \u2013 weitaus h\u00f6here Priorit\u00e4ten setzen. Ein Putsch in Niger kann den Westen nicht dazu bringen, seine konsequente Politik der Reduzierung seiner Beteiligung an regionalen Konflikten im Nahen Osten und in Afrika aufzugeben.<\/p>\n<p>Gleichzeitig k\u00f6nnen wir nicht ausschlie\u00dfen, dass Frankreich und die USA unabh\u00e4ngig voneinander agieren. Die Serie antifranz\u00f6sischer Putschversuche in Afrika spielt den USA faktisch in die H\u00e4nde, wohingegen China \u2013 das oft gro\u00dfz\u00fcgig die versteckten H\u00f6flichkeiten Frankreichs in Afrika entgegennimmt, wenn Paris um Pekings Unterst\u00fctzung bittet \u2013 m\u00f6glicherweise verlieren wird. Die USA k\u00f6nnten die Situation f\u00fcr ihre Interessen nutzen und das neue Milit\u00e4rregime Nigers in eine abh\u00e4ngige Position bringen und es dann mit Sanktionen erdrosseln, nach einem \u00e4hnlichen Modell, wie es bereits im Fall Sudan erfolgte.<\/p>\n<p>Russlands langfristiges Interesse besteht darin, das Gewicht und den Einfluss der lokalen Machtzentren zu erh\u00f6hen, zu denen nicht nur Nigeria geh\u00f6rt, sondern auch Algerien als ein langj\u00e4hriger strategischer Partner Russlands, der die Entwicklungen entlang seiner s\u00fcdlichen Grenzen genau beobachtet. Es liegt im Interesse Algeriens und Nigerias, eine Internationalisierung dieser Krise zu verhindern und sie selbst zu l\u00f6sen, ohne die Beteiligung der USA, Frankreichs und anderer Akteure. Russland k\u00f6nnte in dieser Krise eine stabilisierende Rolle spielen, wenn es seine freundschaftlichen Beziehungen zu den Staatsoberh\u00e4uptern von Burkina Faso und Mali nutzt, deren Unterst\u00fctzung wahrscheinlich von ihren Amtskollegen in Niger gesucht wird.<\/p>\n<p><em>\u00dcbersetzt aus dem in <\/em><a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.rt.com\/africa\/580767-niger-coup-world-consequences\/\"><em>Englischen<\/em><\/a><\/p>\n<p><em>Andrei Maslow ist Direktor des Zentrums f\u00fcr Afrikastudien der H\u00f6heren Schule f\u00fcr Wirtschaft in Moskau.\u00a0Wsewolod Swiridow ist Experte am Zentrum f\u00fcr Afrikastudien.<\/em><\/p>\n<p><strong>Mehr zum Thema<\/strong> &#8211; <a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/freedert.online\/meinung\/177153-in-afrika-zeichnet-sich-ende-europaeischer-zivilisation-ab\/\">In Afrika zeichnet sich das Ende der &#8220;Zivilisation&#8221; der europ\u00e4ischen M\u00f6rder und Pl\u00fcnderer ab<\/a><\/p>\n<\/div>\n<p><br \/>\n<br \/><a href=\"https:\/\/de.rt.com\/afrika\/177388-zum-kraeftegleichgewicht-nach-putsch-in-niger\/\">Source link <\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit dem sinkenden Einfluss Frankreichs, dem zunehmenden Gewicht Nigerias und anderen langfristigen Interessen sind auf dem afrikanischen Kontinent mehrere sich \u00fcberschneidende Szenarien m\u00f6glich. 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