{"id":32963,"date":"2023-03-25T19:16:20","date_gmt":"2023-03-25T17:16:20","guid":{"rendered":"https:\/\/just-now.news\/de\/deutschland\/weshalb-der-westen-veraergert-ueber-russlands-wachsenden-einfluss-auf-dem-afrikanischen-kontinent-ist\/"},"modified":"2023-03-25T19:16:20","modified_gmt":"2023-03-25T17:16:20","slug":"weshalb-der-westen-veraergert-ueber-russlands-wachsenden-einfluss-auf-dem-afrikanischen-kontinent-ist","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/now-news.de\/de\/deutschland\/weshalb-der-westen-veraergert-ueber-russlands-wachsenden-einfluss-auf-dem-afrikanischen-kontinent-ist\/","title":{"rendered":"Weshalb der Westen ver\u00e4rgert \u00fcber Russlands wachsenden Einfluss auf dem afrikanischen Kontinent ist"},"content":{"rendered":"<div class=\"Text-root Text-type_1 \">\n                Der Kampf um afrikanische Herzen und Seelen: W\u00e4hrend Frankreich in Afrika weiter an Einfluss verliert, konkurrieren Moskau und Washington darum, das Vakuum zu f\u00fcllen, das Paris in seinen ehemaligen Kolonien hinterl\u00e4sst.\n            <\/div>\n<p><\/p>\n<div class=\"Text-root Text-type_5 ArticleView-text ViewText-root \">\n<p><em>Von George Trenin<\/em><\/p>\n<p>Am 19. M\u00e4rz fand in Moskau die zweite internationale Parlamentarische Konferenz &#8220;Russland \u2013 Afrika&#8221; statt. \u00dcber 40 offizielle Delegationen\u00a0von dem\u00a0gesamten Kontinent haben an der Veranstaltung teilgenommen, wobei die\u00a0Kernthemen von der russisch-afrikanischen Zusammenarbeit bis zum westlichen Neokolonialismus reichten.<\/p>\n<p>Das Forum ist nur ein Glied in einer langen Kette j\u00fcngster Kontakte zwischen dem offiziellen Moskau und seinen afrikanischen Gegenparts, die im zweiten Russland-Afrika-Gipfel m\u00fcnden werden, der f\u00fcr kommenden Juli in St. Petersburg geplant ist. Moskau hofft, dass die Veranstaltung seine Beziehungen zu den beteiligten afrikanischen L\u00e4ndern auf &#8220;eine neue Ebene der Zusammenarbeit&#8221; heben wird. Aufgrund der j\u00fcngsten Treffen zwischen russischen und afrikanischen Diplomaten ist klar geworden, dass die neuen Beziehungen nicht nur von wirtschaftlicher, sondern auch von milit\u00e4rischer Partnerschaft gepr\u00e4gt sein werden.<\/p>\n<p>Die USA und ihre Verb\u00fcndeten haben ihre Besorgnis \u00fcber die Angelegenheit zum Ausdruck gebracht und, wie das russische Au\u00dfenministerium zuvor warnte, versucht, den Gipfel zu torpedieren. Aber gibt es etwas, das der Westen damit erreichen k\u00f6nnte, wenn man bedenkt, dass sein Einfluss auf die Entwicklungs- und Schwellenl\u00e4nder Afrikas zunehmend schwindet?<\/p>\n<p><strong>Eine Wette auf den globalen S\u00fcden<\/strong><\/p>\n<p>Moskau hat Ende des vergangenen Jahrzehnts sein ernsthaftes Interesse an der am schnellsten wachsenden Region der Welt bekundet. Der erste Russland-Afrika-Gipfel, der 2019 in Sotschi stattfand, versammelte Vertreter aus allen 54 afrikanischen L\u00e4ndern, wobei 43 Staaten auf h\u00f6chster Ebene vertreten waren. Au\u00dferdem beteiligten sich acht gro\u00dfe Integrationsverb\u00e4nde und -organisationen. Der russische Staat lie\u00df sich diese Veranstaltung 4,5 Milliarden Rubel (63 Millionen Euro) kosten und sie war eine der teuersten ihrer Art. Diese Investition zahlte sich jedoch hundertfach wieder aus: Bis zum Ende des Gipfels wurden Vertr\u00e4ge und Vereinbarungen im Wert von mindestens 800 Milliarden Rubel (11,1 Milliarden Euro) unterzeichnet.<\/p>\n<p>Nach dem Beginn der russischen Milit\u00e4roffensive in der Ukraine und dem Abbruch der Beziehungen zwischen Russland und dem Westen sind die Kontakte zum globalen S\u00fcden f\u00fcr Russland noch wertvoller geworden. Davon zeugen die j\u00fcngsten Aktivit\u00e4ten des russischen Au\u00dfenministers, Sergei Lawrow. In den ersten Monaten des Jahres 2023 bereiste er bereits zweimal Afrika. Ende Januar besuchte er mehrere L\u00e4nder s\u00fcdlich der Sahara: S\u00fcdafrika, Eswatini (Swasiland), Angola und Eritrea. Im Februar bereiste er Nordafrika und besuchte dabei Mali, Mauretanien und den Sudan.\u00a0Zuvor hatte Lawrow bereits\u00a0im Juli 2022\u00a0eine gro\u00dfe Afrikareise unternommen, die\u00a0\u00c4gypten, \u00c4thiopien, Uganda und die Republik Kongo umfasste. Dar\u00fcber hinaus trafen sich seine Stellvertreter in den ersten Monaten des Jahres 2023 mit Botschaftern afrikanischer Staaten in Moskau, w\u00e4hrend russische Botschafter in afrikanischen L\u00e4ndern mit den jeweiligen lokalen Beh\u00f6rden zusammentrafen.<\/p>\n<\/p>\n<figure class=\"RTImage-root\">\n<div class=\"RTImage-image RTImage-original\"><picture class=\"Picture-root Picture-original\"><!--[if IE 9]><video style=\"display: none;\"><![endif]--><source media=\"(-webkit-min-device-pixel-ratio: 2) and (min-resolution: 120dpi)\" data-srcset=\" \nhttp:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/03\/641b1d6348fbef170d5f1aba.jpg 850w,\n                http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/03\/641b1d6348fbef170d5f1aba.jpg 1960w,\n            \" ><source data-srcset=\" \nhttp:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/03\/641b1d6348fbef170d5f1aba.jpg 460w,\n              http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/03\/641b1d6348fbef170d5f1aba.jpg 980w,\n            \" ><!--[if IE 9]><\/video><![endif]--><img decoding=\"async\" data- src=\"data:image\/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAAABAAAAAJCAQAAACRI2S5AAAAEElEQVR42mNkIAAYRxWAAQAG9gAKqv6+AwAAAABJRU5ErkJggg==\" class=\"Picture-root Picture-original lazyload\" data-src=\"http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/03\/641b1d6348fbef170d5f1aba.jpg\" alt=\"\"><\/source><\/source><\/picture><!-- noscript pattern --><noscript><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/03\/641b1d6348fbef170d5f1aba.jpg\" alt=\"\"><\/noscript><\/div><figcaption class=\"RTImage-footer\"><span class=\"RTImage-caption\"><span class=\"RTImage-captionItem\">Der russische Pr\u00e4sident Wladimir Putin und der Pr\u00e4sident der Republik Ruanda Paul Kagamin (Dritter von links) bei einem Treffen am Rande des Russland-Afrika-Gipfels in Sotschi.<\/span><\/span><span class=\"RTImage-source\"><span class=\"RTImage-captionItem\">Sputnik \/ Ramil Sitdikow<\/span><span class=\"RTImage-captionItem\"> \/ Sputnik<\/span><\/span><\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>Milit\u00e4rische Zusammenarbeit<\/strong><\/p>\n<p>Neben den Diskussionen \u00fcber den bevorstehenden Russland-Afrika-Gipfel konzentrierten sich die j\u00fcngste Treffen von Lawrow mit afrikanischen Vertretern auf die Zusammenarbeit bei der Ern\u00e4hrungs- und Energiesicherheit und auf die milit\u00e4rische Partnerschaft. In S\u00fcdafrika er\u00f6rterte der russische Au\u00dfenminister gemeinsame trilaterale Marine\u00fcbungen zusammen mit China, die dann vom 17. bis 27. Februar im Indischen Ozean <a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.geopoliticalmonitor.com\/russia-china-south-africa-naval-exercises-indian-ocean-geopolitics\/\">stattfanden<\/a>. Um an diesen \u00dcbungen teilzunehmen, segelte eine russische Fregatte der Admiral-Gorschkow-Klasse den Atlantik hinunter, entlang der afrikanischen K\u00fcste, bis zum s\u00fcdafrikanischen Durban am Indischen Ozean.\u00a0<\/p>\n<p>In Angola erinnerte Lawrow an den erfolgreichen Start des Satelliten Angosat-2 durch Roskosmos im Oktober 2022. Er versicherte den angolanischen Beh\u00f6rden eine weitere Zusammenarbeit im Hightech-Bereich, dr\u00fcckte seine Freude \u00fcber das wachsende Interesse an der russischen Sprache aus und sprach \u00fcber die Schaffung gemeinsamer W\u00e4hrungen im Rahmen von Institutionen wie BRICS. In Eritrea erkl\u00e4rte Lawrow, Moskau sei bereit, die Bed\u00fcrfnisse des Landes in Bezug auf die &#8220;Aufrechterhaltung der Verteidigungsf\u00e4higkeiten&#8221; und die Entwicklung der milit\u00e4risch-technischen Zusammenarbeit zu erf\u00fcllen. In Mali er\u00f6rterte der russische Au\u00dfenminister den gemeinsamen Kampf gegen den Terrorismus in der Sahel-Sahara-Zone, die Ausbildung malischer Kadetten durch das russische Verteidigungsministerium und das Innenministerium sowie die Lieferung von Waffen und milit\u00e4rischer Ausr\u00fcstung.<\/p>\n<p>In Mauretanien er\u00f6rterten dann beide Seiten den russischen Technologietransfer und die Zusammenarbeit im Gesundheitswesen, einschlie\u00dflich der Ausbildung mauretanischer Studenten an russischen medizinischen Universit\u00e4ten und der Arbeit russischer \u00c4rzte im Land selbst. Mit dem sudanesischen Staatschef, Abdel Fattah al-Burhan, wurde eine vorl\u00e4ufige <a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.rt.com\/news\/571365-sudan-russian-naval-base\/\">Vereinbarung<\/a> \u00fcber den Bau eines russischen Marinest\u00fctzpunktes in Port Sudan an der K\u00fcste des Roten Meeres getroffen.<\/p>\n<p>Diese Ereignisse fanden eine breite <a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/foreignpolicy.com\/2023\/02\/08\/russia-ukraine-colonialism-diplomacy-africa\/\">Berichterstattung<\/a> in den westlichen Medien und wurden offenbar zu einer Quelle der Besorgnis f\u00fcr die Politiker des kollektiven Westens. Bald darauf lancierte der Westen eine eigene Reihe von Kontaktaufnahmen mit afrikanischen L\u00e4ndern.<\/p>\n<figure class=\"RTImage-root\">\n<div class=\"RTImage-image RTImage-original\"><picture class=\"Picture-root Picture-original\"><!--[if IE 9]><video style=\"display: none;\"><![endif]--><source media=\"(-webkit-min-device-pixel-ratio: 2) and (min-resolution: 120dpi)\" data-srcset=\" \nhttp:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/03\/641b216648fbef0a5556ad40.jpg 850w,\n                http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/03\/641b216648fbef0a5556ad40.jpg 1960w,\n            \" ><source data-srcset=\" \nhttp:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/03\/641b216648fbef0a5556ad40.jpg 460w,\n              http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/03\/641b216648fbef0a5556ad40.jpg 980w,\n            \" ><!--[if IE 9]><\/video><![endif]--><img decoding=\"async\" data- src=\"data:image\/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAAABAAAAAJCAQAAACRI2S5AAAAEElEQVR42mNkIAAYRxWAAQAG9gAKqv6+AwAAAABJRU5ErkJggg==\" class=\"Picture-root Picture-original lazyload\" data-src=\"http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/03\/641b216648fbef0a5556ad40.jpg\" alt=\"\"><\/source><\/source><\/picture><!-- noscript pattern --><noscript><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/03\/641b216648fbef0a5556ad40.jpg\" alt=\"\"><\/noscript><\/div><figcaption class=\"RTImage-footer\"><span class=\"RTImage-caption\"><span class=\"RTImage-captionItem\">Der russische Au\u00dfenminister, Sergei Lawrow, und die Au\u00dfenministerin von Eswatini (Swasiland), Thuli Dladla, w\u00e4hrend ihres Treffens in Mbabane, Eswatini.<\/span><\/span><span class=\"RTImage-source\"><span class=\"RTImage-captionItem\">Sputnik \/ Russisches Au\u00dfenministerium<\/span><span class=\"RTImage-captionItem\"> \/ Sputnik<\/span><\/span><\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>Der Westen schl\u00e4gt zur\u00fcck<\/strong><\/p>\n<p>Im Dezember 2022 <a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.barrons.com\/news\/us-defense-chief-warns-china-russia-destabilizing-africa-01670958609\">behauptete<\/a> US-Verteidigungsminister Lloyd Austin auf einer Pressekonferenz am Vorabend eines USA-Afrika-Forums, dass der wachsende Einfluss Russlands und Chinas in Afrika die Region destabilisieren k\u00f6nnte. Nach dieser Aussage gingen die Vereinigten Staaten zur Tat \u00fcber und <a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.reuters.com\/world\/africa\/how-us-plans-commit-55-billion-africa-over-three-years-2022-12-13\/\">versprachen<\/a>, 55 Milliarden Dollar f\u00fcr afrikanische L\u00e4nder bereitzustellen. Tats\u00e4chlich f\u00fchrten die Vereinigten Staaten Anfang 2023 gemeinsame Milit\u00e4r\u00fcbungen mit 32 afrikanischen L\u00e4ndern im Atlantik durch. Es gab auch <a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/northafricapost.com\/64481-washington-plans-to-establish-military-industrial-base-in-morocco-media.html\">Berichte<\/a> \u00fcber US-Pl\u00e4ne f\u00fcr eine Milit\u00e4rbasis in Marokko, die genutzt werden sollte, um den Einfluss Russlands und Chinas in Afrika einzud\u00e4mmen.<\/p>\n<p>Im M\u00e4rz forderten die Vereinigten Staaten die afrikanischen L\u00e4nder offen auf, die Partnerschaft mit Russland einzuschr\u00e4nken, und kn\u00fcpften diese Forderung an den Konflikt in der Ukraine. &#8220;Unser Ziel ist es, ehrlich gesagt, diesen L\u00e4ndern aus wirtschaftlicher Sicht sehr deutlich zu machen, dass ihre wirtschaftlichen Interessen mit der schnellstm\u00f6glichen Beendigung der russischen Invasion in der Ukraine \u00fcbereinstimmen sollten&#8221;, <a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.bloomberg.com\/news\/articles\/2023-03-08\/treasury-s-no-2-to-pitch-african-countries-on-pressuring-russia\">sagte<\/a> der stellvertretende Finanzminister, Wally Adeyemo. Noch in diesem Monat soll Adeyemo Ghana, Nigeria und einem weiteren afrikanischen Land einen offiziellen Besuch abstatten. US-Finanzministerin Janet Yellen ihrerseits reiste bereits im Januar nach Senegal, Sambia und S\u00fcdafrika.<\/p>\n<p>Washingtons Kontakte mit Afrika sind dabei nicht auf Beamte des Finanzministeriums beschr\u00e4nkt. Im Februar stattete die First Lady, Jill Biden, Namibia und Kenia einen diplomatischen <a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/edition.cnn.com\/2023\/02\/21\/politics\/jill-biden-namibia-kenya\/index.html\">Besuch<\/a> ab. Die Reihe der US-Besuche soll mit der Reise von Vizepr\u00e4sidentin Kamala Harris fortgesetzt werden, die sie vom 25. M\u00e4rz bis 2. April durch Ghana, Tansania und Sambia f\u00fchren wird.<\/p>\n<p>Laut dem Sonderbeauftragten des russischen Pr\u00e4sidenten f\u00fcr den Nahen Osten und Afrika, dem stellvertretenden Au\u00dfenminister Michail Bogdanow, &#8220;reiten die Vereinigten Staaten und ihre Verb\u00fcndeten eine beispiellose Kampagne, um Russland in Afrika politisch und wirtschaftlich zu isolieren und auch um den zweiten Russland-Afrika-Gipfel in St. Petersburg im kommenden Juli zu torpedieren.&#8221; Bogdanow erw\u00e4hnte \u00fcbrigens nicht nur die USA, sondern auch einen ihrer Partner, der in letzter Zeit in Afrika sehr aktiv geworden ist, wenn auch weniger erfolgreich: Frankreich.<\/p>\n<figure class=\"RTImage-root\">\n<div class=\"RTImage-image RTImage-original\"><picture class=\"Picture-root Picture-original\"><!--[if IE 9]><video style=\"display: none;\"><![endif]--><source media=\"(-webkit-min-device-pixel-ratio: 2) and (min-resolution: 120dpi)\" data-srcset=\" \nhttp:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/03\/641b2286b480cc67f942f414.jpg 850w,\n                http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/03\/641b2286b480cc67f942f414.jpg 1960w,\n            \" ><source data-srcset=\" \nhttp:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/03\/641b2286b480cc67f942f414.jpg 460w,\n              http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/03\/641b2286b480cc67f942f414.jpg 980w,\n            \" ><!--[if IE 9]><\/video><![endif]--><img decoding=\"async\" data- src=\"data:image\/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAAABAAAAAJCAQAAACRI2S5AAAAEElEQVR42mNkIAAYRxWAAQAG9gAKqv6+AwAAAABJRU5ErkJggg==\" class=\"Picture-root Picture-original lazyload\" data-src=\"http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/03\/641b2286b480cc67f942f414.jpg\" alt=\"\"><\/source><\/source><\/picture><!-- noscript pattern --><noscript><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/03\/641b2286b480cc67f942f414.jpg\" alt=\"\"><\/noscript><\/div><figcaption class=\"RTImage-footer\"><span class=\"RTImage-caption\"><span class=\"RTImage-captionItem\">Die First Lady der USA, Jill Biden, am 26. Februar 2023 mit Frauen aus der Gemeinschaft der Massai im Dorf Loseti im Kreis Kajiado, Kenia.<\/span><\/span><span class=\"RTImage-source\"><span class=\"RTImage-captionItem\">Tony Karumba \/ AFP<\/span><span class=\"RTImage-captionItem\"> \/ AFP<\/span><\/span><\/figcaption><\/figure>\n<p>Anfang M\u00e4rz besuchte der franz\u00f6sische Pr\u00e4sident, Emmanuel Macron, w\u00e4hrend einer einw\u00f6chigen Tour vier zentralafrikanische Staaten: Gabun, Angola, die Republik Kongo und die Demokratische Republik Kongo. W\u00e4hrend der Reise erkl\u00e4rte er, dass die \u00c4ra des &#8220;Fran\u00e7afrique&#8221;, in der Paris eine informelle Vormundschaft \u00fcber seine ehemaligen Kolonien aus\u00fcbte, nun vorbei sei und einer neuen harmonischen Partnerschaft Platz gemacht habe. Laut Macron impliziere diese neue Partnerschaft eine &#8220;sp\u00fcrbare Reduzierung&#8221; der franz\u00f6sischen Milit\u00e4rpr\u00e4senz in Afrika, die Reorganisation von Milit\u00e4rbasen und ein neues Modell der milit\u00e4rischen Zusammenarbeit. Diese Aussagen sehen jedoch viel mehr nach einer zwangsl\u00e4ufigen Akzeptanz der Realit\u00e4t aus als nach einer Geste des freien Willens.<\/p>\n<p>In den vergangenen Jahren hat Paris beschlossen, seine Truppen aus der Zentralafrikanischen Republik, aus Mali und Burkina Faso abzuziehen. Dieser Entscheidung gingen nicht nur Massendemonstrationen der lokalen Bev\u00f6lkerung gegen Frankreich voraus, sondern auch die wachsenden Beziehungen Russlands zu den genannten Staaten.<\/p>\n<p><strong>Paris weicht zur\u00fcck<\/strong><\/p>\n<p>Das auff\u00e4lligste Beispiel f\u00fcr das Scheitern Frankreichs ist die Zentralafrikanische Republik. Frankreich hat dort seine Truppen erst im Dezember\u00a02022\u00a0abgezogen. Viele Jahre lang nutzte Paris verschiedene Mittel, einschlie\u00dflich jene des Milit\u00e4rs, um in die nationale Politik des Landes einzugreifen, indem es seine Pr\u00e4sidenten entweder unterst\u00fctzte oder absetzte. Als 2012 ein B\u00fcrgerkrieg zwischen der Regierung und Aufst\u00e4ndischen ausbrach, versuchten Friedenstruppen aus Frankreich und anderen EU-Staaten erfolglos, den Konflikt zu beenden. Im Jahr 2018 wandten sich die Beh\u00f6rden der Zentralafrikanischen Republik hilfesuchend an Russland und unterzeichneten ein Abkommen \u00fcber milit\u00e4rische Zusammenarbeit.<\/p>\n<p>Moskau versorgt die Republik seither mit Munition, bildet das lokale Milit\u00e4r aus und hat nach und nach die Zahl\u00a0seiner Milit\u00e4rausbilder im Land erh\u00f6ht. Weniger als ein Jahr nach dem Eingreifen Russlands gelang es den Beh\u00f6rden, mit mehreren lokalen Gruppen einen Waffenstillstand auszuhandeln. Sp\u00e4ter dr\u00fcckten die Beh\u00f6rden der Zentralafrikanischen Republik ihre Dankbarkeit gegen\u00fcber Russland f\u00fcr dessen Rolle im Friedensprozess aus.<\/p>\n<p>Der Erfolg der Kombination russischer Waffen und Diplomatie wurde in wirtschaftliche Vorteile umgewandelt. 2020 erhielten russische Unternehmen die Erlaubnis, Gold und Diamanten in der Zentralafrikanischen Republik abzubauen. Vor nicht allzu langer Zeit erkl\u00e4rte die Au\u00dfenministerin der Zentralafrikanischen Republik, Sylvie Ba\u00efpo-Temon, offen, dass die &#8220;Fehler Frankreichs&#8221; den Weg f\u00fcr Russland geebnet h\u00e4tten.<\/p>\n<figure class=\"RTImage-root\">\n<div class=\"RTImage-image RTImage-original\"><picture class=\"Picture-root Picture-original\"><!--[if IE 9]><video style=\"display: none;\"><![endif]--><source media=\"(-webkit-min-device-pixel-ratio: 2) and (min-resolution: 120dpi)\" data-srcset=\" \nhttp:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/03\/641b26ad48fbef2600454ee6.jpg 850w,\n                http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/03\/641b26ad48fbef2600454ee6.jpg 1960w,\n            \" ><source data-srcset=\" \nhttp:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/03\/641b26ad48fbef2600454ee6.jpg 460w,\n              http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/03\/641b26ad48fbef2600454ee6.jpg 980w,\n            \" ><!--[if IE 9]><\/video><![endif]--><img decoding=\"async\" data- src=\"data:image\/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAAABAAAAAJCAQAAACRI2S5AAAAEElEQVR42mNkIAAYRxWAAQAG9gAKqv6+AwAAAABJRU5ErkJggg==\" class=\"Picture-root Picture-original lazyload\" data-src=\"http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/03\/641b26ad48fbef2600454ee6.jpg\" alt=\"\"><\/source><\/source><\/picture><!-- noscript pattern --><noscript><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/03\/641b26ad48fbef2600454ee6.jpg\" alt=\"\"><\/noscript><\/div><figcaption class=\"RTImage-footer\"><span class=\"RTImage-caption\"><span class=\"RTImage-captionItem\">Der ivorische Umweltaktivist Andy Costa w\u00e4hrend eines Treffens afrikanischer Jugendlicher mit Frankreichs Pr\u00e4sident Emmanuel Macron (Mitte) am Rande des COP27-Klimagipfels.<\/span><\/span><span class=\"RTImage-source\"><span class=\"RTImage-captionItem\">Ludovic Marin \/ AFP<\/span><span class=\"RTImage-captionItem\"> \/ AFP<\/span><\/span><\/figcaption><\/figure>\n<p>\u00c4hnlich verliefen die Ereignisse in Mali. Seit 2013 k\u00e4mpften dort franz\u00f6sische Truppen auf Ersuchen der \u00f6rtlichen Beh\u00f6rden gegen muslimische Aufst\u00e4ndische. Doch mit der Zeit verschlimmerte sich die Situation. Schlie\u00dflich bat die Milit\u00e4rjunta um russische Hilfe bei der Bek\u00e4mpfung der mit Al-Qaida und dem Islamischen Staat in Verbindung stehenden Aufst\u00e4ndischen. Infolgedessen bildeten russische Milit\u00e4rs die \u00f6rtliche Armee aus und halfen bei der Bek\u00e4mpfung der Militanten.<\/p>\n<p>Generell verliert Frankreich seine milit\u00e4rische und diplomatische Pr\u00e4senz in Afrika. Mali <a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.theguardian.com\/world\/2022\/jan\/31\/mali-expels-french-envoy-ambassador-joel-grey\">wies<\/a> Anfang 2022 den franz\u00f6sischen Botschafter aus, und im August wurden franz\u00f6sische Truppen in den benachbarten Niger <a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.france24.com\/en\/africa\/20220817-france-withdraws-last-soldiers-from-mali-amid-jihadist-resurgence\">abgezogen<\/a>. Im September 2022 kam es in Burkina Faso zu einem Milit\u00e4rputsch, und die neue Regierung forderte die franz\u00f6sischen Truppen schlie\u00dflich auf, das Land zu verlassen. Tausende Demonstranten versammelten sich in Ouagadougou, der Hauptstadt von Burkina Faso, um die neue Regierung zu unterst\u00fctzen, nur wenige Tage nachdem Paris den Abzug seiner Truppen aus dem Land best\u00e4tigt hatte. Berichten zufolge trugen die Demonstranten die Flaggen von Burkina Faso und Russland durch die Stra\u00dfen.<\/p>\n<p>Wie das russische Nachrichtenportal <em>Wsgljad<\/em> berichtete, soll der Putsch in Burkina Faso zu Nigers erstem offiziell genehmigten Protest seit f\u00fcnfzig Jahren gef\u00fchrt haben. Dabei skandierten die Demonstranten die Parolen &#8220;Frankreich raus!&#8221; und &#8220;Lang lebe Putin und Russland!&#8221;<\/p>\n<p><strong>Das Tauziehen<\/strong><\/p>\n<p>Die franz\u00f6sische Publikation <em>Le Point<\/em> hat einen <a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.lepoint.fr\/afrique\/au-burkina-la-porte-pour-la-france-le-tapis-rouge-pour-la-russie-24-01-2023-2505963_3826.php\">Artikel<\/a>, der die Ereignisse in Afrika zusammenfasst, mit einer vielsagenden Schlagzeile versehen:<\/p>\n<blockquote>\n<p><em>&#8220;Frankreich den Weg zur T\u00fcr gezeigt und ein roter Teppich f\u00fcr Russland ausgebreitet.&#8221;<\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Der Artikel stellt fest, dass die Situation durch die \u00f6ffentliche Skepsis in Bezug auf die F\u00e4higkeit und Bereitschaft der franz\u00f6sischen Truppen, die Menschen in Mali und Burkina Faso zu sch\u00fctzen, verursacht wurde. Laut franz\u00f6sischen Medienquellen blieben nur 2.000 franz\u00f6sische Milit\u00e4rs im Niger, 500 im Senegal und weitere 900 in der C\u00f4te d&#8217;Ivoire (Elfenbeink\u00fcste).<\/p>\n<p>W\u00e4hrend seiner Rede in Benin unmittelbar nach\u00a0Lawrows\u00a0Sommertour durch Afrika versuchte Macron Schatten auf Moskau zu werfen, indem er Russland als &#8220;eine der letzten imperialen Kolonialm\u00e4chte&#8221; bezeichnete. Der Hohe Vertreter der EU f\u00fcr Au\u00dfen- und Sicherheitspolitik, Josep Borrell, schloss sich ihm an und \u00e4u\u00dferte sich besorgt \u00fcber die Demonstrationen in Mali. &#8220;Ich habe im Fernsehen diese jungen Afrikaner gesehen, die mit Plakaten durch die Stra\u00dfen von Bamako liefen, auf denen stand: &#8216;Putin, danke! Sie haben den Donbass gerettet und jetzt werden Sie uns retten!&#8217;. Das ist schockierend&#8221;, sagte Borrell.<\/p>\n<figure class=\"RTImage-root\">\n<div class=\"RTImage-image RTImage-original\"><picture class=\"Picture-root Picture-original\"><!--[if IE 9]><video style=\"display: none;\"><![endif]--><source media=\"(-webkit-min-device-pixel-ratio: 2) and (min-resolution: 120dpi)\" data-srcset=\" \nhttp:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/03\/641b2baa48fbef2e66412eca.jpg 850w,\n                http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/03\/641b2baa48fbef2e66412eca.jpg 1960w,\n            \" ><source data-srcset=\" \nhttp:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/03\/641b2baa48fbef2e66412eca.jpg 460w,\n              http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/03\/641b2baa48fbef2e66412eca.jpg 980w,\n            \" ><!--[if IE 9]><\/video><![endif]--><img decoding=\"async\" data- src=\"data:image\/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAAABAAAAAJCAQAAACRI2S5AAAAEElEQVR42mNkIAAYRxWAAQAG9gAKqv6+AwAAAABJRU5ErkJggg==\" class=\"Picture-root Picture-original lazyload\" data-src=\"http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/03\/641b2baa48fbef2e66412eca.jpg\" alt=\"\"><\/source><\/source><\/picture><!-- noscript pattern --><noscript><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/03\/641b2baa48fbef2e66412eca.jpg\" alt=\"\"><\/noscript><\/div><figcaption class=\"RTImage-footer\"><span class=\"RTImage-caption\"><span class=\"RTImage-captionItem\">Unterst\u00fctzer des malischen Interimspr\u00e4sidenten am 13. Mai 2022 in Bamako \u2013 mit einem Plakat, auf dem die Karikatur des russischen Pr\u00e4sidenten Wladimir Putin zu sehen ist, der dem franz\u00f6sischen Pr\u00e4sidenten Emmanuel Macron einen Judo-Fu\u00dftritt verpasst.<\/span><\/span><span class=\"RTImage-source\"><span class=\"RTImage-captionItem\">Ousmane Makaveli \/ AFP<\/span><span class=\"RTImage-captionItem\"> \/ AFP<\/span><\/span><\/figcaption><\/figure>\n<p>Der ehemalige US-Sondergesandte J. Peter Pham sagte gegen\u00fcber der <em>Financial Times,<\/em> dass der kollektive Westen aufgrund seiner fehlenden Kooperationsbereitschaft im milit\u00e4risch-technischen Bereich seinen Einfluss in einigen afrikanischen L\u00e4ndern verloren habe. Insbesondere wies er darauf hin, dass das US-Au\u00dfenministerium gegen den Verkauf eines Airbus-Transportflugzeugs an Mali, das mit einem in den USA hergestellten Transponder ausgestattet war, ein Veto eingelegt hatte. Das malische Au\u00dfenministerium erkl\u00e4rte sich anschlie\u00dfend bereit, sowohl Ausr\u00fcstung als auch milit\u00e4rische Hilfe aus Moskau zu beziehen. <a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.thetimes.co.uk\/article\/why-putin-can-count-on-africa-for-now-qppssrwgp\">Laut<\/a> der britischen <em>Times<\/em> haben die USA und die ehemaligen Kolonialm\u00e4chte Gro\u00dfbritannien und Frankreich ihre Kontrolle \u00fcber Afrika verloren, w\u00e4hrend Moskau und Peking ihre Pr\u00e4senz in der Region ausbauen.<\/p>\n<p>&#8220;Russlands wachsender Einfluss unterstreicht die sich entwickelnden Beziehungen auf dem am schnellsten wachsenden Kontinent der Welt&#8221;, berichtete die Zeitung. Die Autoren behaupteten, Moskau k\u00f6nne sich auf globaler Eben auf die Unterst\u00fctzung Afrikas verlassen, das &#8220;seit langem der Spielplatz der gro\u00dfen Weltm\u00e4chte ist&#8221;\u00a0\u2013 und zwar insbesondere bei der UN. Die <em>Times<\/em> f\u00fcgte hinzu, Ziel des US-Afrika-Gipfels sei es gewesen, &#8220;afrikanische Staatsf\u00fchrer dazu zu bringen, sich der westlichen Seite anzuschlie\u00dfen.&#8221; Aber der erneute Kampf um Afrika &#8220;k\u00f6nnte angesichts der wachsenden Pr\u00e4senz Russlands und Chinas in der Region bereits verloren sein.&#8221;<\/p>\n<p><strong>Gesenkte Erwartungen<\/strong><\/p>\n<p>Russland sch\u00e4tzt im Vergleich zum Westen seine Perspektiven in Afrika deutlich zur\u00fcckhaltender ein. Eine Reihe von Experten glaubt, dass die zunehmende Milit\u00e4rpr\u00e4senz Moskaus dort keine solide Grundlage f\u00fcr erfolgreiche russisch-afrikanische Beziehungen bietet. Der Anthropologe und Moderator des Telegram-Kanals African Behemoth, Artjom Rykow, stellte fest, dass Russland mehr als blo\u00df eine milit\u00e4rische Pr\u00e4senz ben\u00f6tige, um seinen Einfluss in Afrika zu festigen und neue Verb\u00fcndete auf diesem Kontinent zu gewinnen.<\/p>\n<p>Moskau m\u00fcsse gro\u00dfangelegte gemeinsame Kultur- und Wirtschaftsprojekte mit afrikanischen L\u00e4ndern in die Wege leiten, die es derzeit noch nicht gebe.<\/p>\n<blockquote>\n<p><em>&#8220;Es geht um informelle Bindungen. Zum Beispiel zu verstehen, wo lokale Eliten ihre Freizeit verbringen und wo sie ihre Kinder erziehen lassen. Es geht auch um Handel und darum, einen Markt f\u00fcr unsere Waren in einem afrikanischen Land zu finden. Es ist\u00a0zudem wichtig zu verstehen, \u00fcber welche Art von Waren wir sprechen&#8221;, sagte Rykow.<\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n<figure class=\"RTImage-root\">\n<div class=\"RTImage-image RTImage-original\"><picture class=\"Picture-root Picture-original\"><!--[if IE 9]><video style=\"display: none;\"><![endif]--><source media=\"(-webkit-min-device-pixel-ratio: 2) and (min-resolution: 120dpi)\" data-srcset=\" \nhttp:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/03\/641b2d66b480cc242213b61f.jpg 850w,\n                http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/03\/641b2d66b480cc242213b61f.jpg 1960w,\n            \" ><source data-srcset=\" \nhttp:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/03\/641b2d66b480cc242213b61f.jpg 460w,\n              http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/03\/641b2d66b480cc242213b61f.jpg 980w,\n            \" ><!--[if IE 9]><\/video><![endif]--><img decoding=\"async\" data- src=\"data:image\/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAAABAAAAAJCAQAAACRI2S5AAAAEElEQVR42mNkIAAYRxWAAQAG9gAKqv6+AwAAAABJRU5ErkJggg==\" class=\"Picture-root Picture-original lazyload\" data-src=\"http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/03\/641b2d66b480cc242213b61f.jpg\" alt=\"\"><\/source><\/source><\/picture><!-- noscript pattern --><noscript><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2023\/03\/641b2d66b480cc242213b61f.jpg\" alt=\"\"><\/noscript><\/div><figcaption class=\"RTImage-footer\"><span class=\"RTImage-caption\"><span class=\"RTImage-captionItem\">Eine typische Szene am Stadtrand von Nigerias Hauptstadt Abuja.<\/span><\/span><span class=\"RTImage-source\"><span class=\"RTImage-captionItem\">Getty Images \/peeterv<\/span><span class=\"RTImage-captionItem\"> \/ Gettyimages.ru<\/span><\/span><\/figcaption><\/figure>\n<p>Grigori Lukjanow, ein Forscher beim russischen Rat f\u00fcr Internationale Angelegenheiten (RIAC), ist ebenfalls zuversichtlich, dass eine Zusammenarbeit zwischen Russland und Afrika in verschiedenen Bereichen aufgebaut werden kann, um die Partnerschaften zu vertiefen. Seiner Ansicht nach bed\u00fcrfen die bilateralen Beziehungen derzeit konkreter wirtschaftlicher Projekte und eines systematischeren Ansatzes. Afrikas gegenw\u00e4rtige Sympathie f\u00fcr Russland wurzele laut Lukjanow vor allem in antiwestlichen Empfindungen.<\/p>\n<p>&#8220;Die anti-franz\u00f6sische, anti-britische, anti-koloniale Agenda ist in Afrika wieder einmal dominant. Sie hat Unterst\u00fctzer gewonnen, die bereit, f\u00e4hig und willens sind, sie lautstark zu diskutieren und gro\u00dfen politischen Nutzen daraus zu ziehen. Aber bedeutet das wirklich, dass die Region pro-russischer geworden ist?&#8221;, fragt sich Lukjanow. Der Forscher glaubt, dass eine pro-russische Haltung, die auf anti-amerikanischen, anti-europ\u00e4ischen, anti-franz\u00f6sischen und anti-britischen Stimmungen beruhe, nicht als stabiles Modell angesehen werden k\u00f6nne:<\/p>\n<blockquote>\n<p><em>&#8220;Das Fehlen einer konstruktiven Agenda wird sich bald manifestieren. Wenn Frankreich oder die Vereinigten Staaten ein bestimmtes Land verlassen, verlieren die pro-russischen Ansichten ihre Grundlage. Wenn man jemanden nicht gemeinsam hassen kann, warum sollte man dann befreundet bleiben? Warum sollte man sich lieben oder zumindest tolerieren und verstehen?&#8221;<\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Artjom Rykow glaubt, die westlichen Medien und Politiker seien sich dessen bewusst und diskutierten pr\u00e4ventiv \u00fcber eine Bedrohung durch Russland in Afrika. In Wirklichkeit, so stellt Rykow fest, k\u00f6nne man nicht sagen, dass Russland gekommen sei, um den Westen in Afrika zu &#8220;ersetzen&#8221;. Auch Vertreter der afrikanischen Elite \u00e4u\u00dfern \u00e4hnliche Ansichten. In einem Interview mit <em>RT France<\/em>\u00a0mit der Frage &#8220;Will Burkina Faso, dass Russland Frankreich ersetzt?&#8221;, antwortete der Premierminister des Landes:<\/p>\n<blockquote>\n<p><em> &#8220;Unser Ziel ist es, uns mehr M\u00f6glichkeiten zu verschaffen. Es geht nicht darum, dass irgendjemand jemand anderen ersetzt.&#8221;<\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Bemerkenswert ist auch, dass die meisten afrikanischen L\u00e4nder davon absehen, im Konflikt zwischen Russland und dem Westen \u00f6ffentlich Partei zu ergreifen. Dies ist wom\u00f6glich\u00a0der wahre Grund \u2013 und nicht Afrikas angebliche Sympathie f\u00fcr Russland \u2013, warum die Region anti-russische Sanktionen nicht unterst\u00fctzt, wie die <em>Washington Post<\/em> bereits im vergangenen Dezember feststellte.<\/p>\n<p>Lukjanow gibt jedoch zu bedenken, dass &#8220;Russland nicht die Gunst der afrikanischen L\u00e4nder gewinnen muss. Russland braucht Partnerschaften mit den afrikanischen L\u00e4ndern.&#8221;<\/p>\n<p>Er glaubt auch, dass Russland und Afrika gegenseitig vorteilhafte Beziehungen brauchen \u2013 nicht um Ressourcen zu erschlie\u00dfen oder Stimmen in der UN zu gewinnen, sondern um Partnerschaften innerhalb einer neuen und gerechten Weltordnung aufzubauen \u2013 eine, mit der die aktuelle Krise \u00fcberwunden werden k\u00f6nnte. Lukjanow ist zuversichtlich, dass der Verlauf der Ereignisse in Russland, Afrika und der Welt \u2013 sowohl im kommenden Jahrzehnt als auch im 21. Jahrhundert im Allgemeinen \u2013 von der effektiven Erf\u00fcllung dieser Aufgabe abh\u00e4ngen wird.<\/p>\n<p>Nach Ansicht vieler Experten stehen wir derzeit am Anfang einer langen Reise und k\u00f6nnen die Ergebnisse der Aktivit\u00e4ten Russlands in Afrika nur vorwegnehmen. Wie Lukjanow betonte, ist vor allem im Spannungsfeld &#8220;Kirche, Gesellschaft, Staat und Wirtschaft&#8221; noch viel Arbeit n\u00f6tig, bevor man langfristig \u00fcber gro\u00dfe Ergebnisse sprechen kann.<strong><br \/><\/strong><\/p>\n<p><em>\u00dcbersetzt aus dem <a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.rt.com\/africa\/573104-struggle-for-africa\/\">Englischen<\/a><\/em><\/p>\n<p><em>George Trenin ist ein russischer Journalist und Politikwissenschaftler.<\/em><\/p>\n<p><strong>Mehr zum Thema &#8211; <\/strong><a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/test.rtde.tech\/kurzclips\/video\/165845-internationale-parlamentarische-konferenz-russland-afrika\/\">Internationale Parlamentarische Konferenz Russland-Afrika: &#8220;Der Westen predigt den Neokolonialismus&#8221;<\/a><\/p>\n<div class=\"EmbedBlock-root EmbedBlock-externalVideo EmbedBlock-vk\">\n<div class=\"VkEmbed\"><iframe class=\"lazyload\" data-src=\"https:\/\/vk.com\/video_ext.php?oid=-134310637&amp;id=456264999&amp;hash=9dc4e4206c1193b6\" frameborder=\"0\" width=\"853\" height=\"480\" allowfullscreen><\/iframe><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p><br \/>\n<br \/><a href=\"https:\/\/de.rt.com\/afrika\/166003-weshalb-westen-veraergert-ueber-russlands\/\">Source link <\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Kampf um afrikanische Herzen und Seelen: W\u00e4hrend Frankreich in Afrika weiter an Einfluss verliert, konkurrieren Moskau und Washington darum, das Vakuum zu f\u00fcllen, das Paris in seinen ehemaligen Kolonien hinterl\u00e4sst. 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