{"id":25763,"date":"2022-12-19T09:06:27","date_gmt":"2022-12-19T07:06:27","guid":{"rendered":"https:\/\/just-now.news\/de\/deutschland\/wirecard-und-der-militaerische-komplex-bundeswehr-vergibt-sensiblen-auftrag-an-marsalek-partner\/"},"modified":"2022-12-19T09:06:27","modified_gmt":"2022-12-19T07:06:27","slug":"wirecard-und-der-militaerische-komplex-bundeswehr-vergibt-sensiblen-auftrag-an-marsalek-partner","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/now-news.de\/de\/deutschland\/wirecard-und-der-militaerische-komplex-bundeswehr-vergibt-sensiblen-auftrag-an-marsalek-partner\/","title":{"rendered":"Wirecard und der milit\u00e4rische Komplex: Bundeswehr vergibt sensiblen Auftrag an Marsalek-Partner"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/12\/639ed846b480cc2a767f9de8.jpg\" \/><\/p>\n<div class=\"Text-root Text-type_1 \">\n                Der Wirecard-Skandal z\u00e4hlt zu den gr\u00f6\u00dften Finanz- und Geheimdienstskandalen der deutschen Nachkriegsgeschichte. Doch nun hat das Verteidigungsministerium einen sensiblen Auftrag an eine Firma vergeben, deren Vorstand \u00fcberwiegend aus Personen besteht, die mit dem fl\u00fcchtigen Ex-Wirecard-Manager Jan Marsalek Projekte in Russland und anderswo verfolgten. Eine Spurensuche.\n            <\/div>\n<p><\/p>\n<div class=\"Text-root Text-type_5 ArticleView-text ViewText-root \">\n<p>Die Bundeswehr hat einen sensiblen\u00a0Millionenauftrag f\u00fcr ein IT-Projekt im Planungsamt der Streitkr\u00e4fte offenbar an fr\u00fchere Gesch\u00e4ftspartner des fl\u00fcchtigen Wirecard-CEOs Jan Marsalek vergeben. Das geht aus Dokumenten\u00a0des Vergabeverfahrens und internen Wirecard-Unterlagen hervor, die dem Wirtschaftsmagazin <em>Capital<\/em> vorliegen. Bei dem beg\u00fcnstigten Unternehmen soll es sich demnach um das 2016 gegr\u00fcndete\u00a0IT-Startup &#8220;4strat&#8221; handeln, an dessen Gr\u00fcndung indirekt auch der Sohn eines Generals beteiligt gewesen sein soll, der im Verteidigungsministerium f\u00fcr entsprechende IT-Projekte verantwortlich war. Ein fr\u00fcherer Zeitsoldat aus dem Planungsamt ist bei dem kleinen Softwareunternehmen gar bis heute als Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer gelistet.\u00a0<\/p>\n<p>Den Zuschlag f\u00fcr den sensiblen Auftrag erhielt das umstrittene Startup demnach bereits im\u00a0Juli 2022 \u2013 f\u00fcr das Projekt &#8220;Future Analysis Cooperation System (FACT)&#8221;, in dessen Rahmen eine IT-Plattform zur Zukunftsanalyse entwickelt werden soll. Von\u00a0dieser Plattform erhofft sich die Bundeswehr, m\u00f6gliche k\u00fcnftige Bedrohungsszenarien analysieren zu k\u00f6nnen, um daraus langfristige Strategien f\u00fcr die Aufstellung der Truppe abzuleiten. Eine erste Version der Software soll nach Informationen, die dem Wirtschaftsmagazin <em>Capital<\/em> vorliegen, bereits im Einsatz sein, und das laut Verteidigungsministerium bisher sogar &#8220;ohne Beanstandungen&#8221;.\u00a0Fast 10 Millionen Euro hat die Bundeswehr bis 2032 f\u00fcr das Projekt veranschlagt. Wie viel davon an 4strat flie\u00dfen soll, bleibt indes unklar.\u00a0<\/p>\n<p>Das Verteidigungsministerium hat den umstrittenen Auftrag inzwischen gegen\u00fcber <em>Capital<\/em>\u00a0best\u00e4tigt. Zu hinterfragen ist dieser jedoch nicht nur wegen der nachweislichen N\u00e4he des Unternehmens zur Truppe, sondern auch wegen der hinter der Gr\u00fcndung des Startups stehenden Personen. Bei diesen soll es sich laut dem <em>Capital<\/em>-Bericht n\u00e4mlich \u00fcberwiegend um fr\u00fchere Gesch\u00e4ftspartner von Jan Marsalek handeln, die gemeinsam mit dem heute fl\u00fcchtigen Ex-Wirecard-Manager auch an etwaigen Projekten in Russland beteiligt gewesen sein sollen. Einfluss auf die kleine IT-Firma \u00fcben laut der <em>Capital<\/em>-Recherche aber auch gewisse \u00d6sterreicher aus, die offenbar langj\u00e4hrige Gesch\u00e4ftskontakte mit dem von Interpol gesuchten Marsalek pflegten.\u00a0In\u00a0diesem Zusammenhang\u00a0waren sie sogar\u00a0bereits Thema im Wirecard-Untersuchungsausschuss des Bundestages.<\/p>\n<p>Laut Angaben des Unternehmens verf\u00fcgt 4strat &#8220;\u00fcber ein gro\u00dfes Netzwerk von Partnerorganisationen, die mit einem breiten Spektrum internationaler Experten zus\u00e4tzliche Expertise und Dienstleistungen anbieten k\u00f6nnen. Mit unserem Gesellschafter RISE und unserem eigenen Think Tank der European School of Governance (EUSG) bieten wir zudem breite Expertise im Bereich Softwareentwicklung und Foresight Coaching an&#8221;.\u00a0Hierbei sei erw\u00e4hnt, dass Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der \u00f6sterreichischen IT-Firma RISE \u00fcber mehrere Jahre hinweg im engen Austausch mit Marsalek standen und den Ex-Wirecard-Chef der <em>Capital<\/em>-Recherche zufolge 2016 sogar zu einem gemeinsamen Gesch\u00e4ftstermin nach Russland begleiteten, bei dem Wirecard den Auftrag f\u00fcr ein Zahlungsprojekt f\u00fcr den \u00d6PNV in Sankt Petersburg an Land ziehen wollte.\u00a0<\/p>\n<p>\u00c4hnlich wie 4strat hierzulande, h\u00e4lt RISE in \u00d6sterreich enge Kontakte zu den Sicherheitsbeh\u00f6rden des Alpenlandes. So soll das Unternehmen einer Recherche des <em>BR<\/em> zufolge von der \u00f6sterreichischen Regierung\u00a0im August 2021\u00a0mit Beratungs- sowie Unterst\u00fctzungsleistungen f\u00fcr den Aufbau und den Betrieb von Hochsicherheitsnetzen beim \u00f6sterreichischen Geheimdienst betraut worden sein \u2013 ein hochsensibler und sicherheitsrelevanter Bereich.\u00a0Den Berichten zufolge erhielt das Unternehmen den Auftrag, obwohl unl\u00e4ngst bekannt war, dass das F\u00fchrungspersonal zuvor enge gesch\u00e4ftliche Beziehungen mit dem Wirecard-CEO Marsalek pflegte. Ebenso muss die \u00f6sterreichische Regierung im August 2021 l\u00e4ngst Kenntnis \u00fcber die engen Kontakte Marsaleks zu russischen Sicherheitskreisen gehabt haben.\u00a0Warum das Unternehmen dennoch mit dem Aufbau des Hochsicherheitsnetzwerkes beauftragt wurde, bleibt unklar.\u00a0\u00a0<\/p>\n<p>RISE bestritt auf Anfrage von <em>Capital<\/em> hingegen, jemals eigne\u00a0Gesch\u00e4ftsbeziehungen nach Russland unterhalten zu haben. &#8220;Es gab und gibt keine Kontrakte mit russischen Unternehmen&#8221;, so eine Sprecherin gegen\u00fcber dem Magazin. Die Firma habe f\u00fcr das Projekt in Sankt Petersburg niemals direkt in Kontakt mit russischen Unternehmen gestanden. Wirecard habe damals lediglich &#8220;Beratung f\u00fcr ein Konzept zugekauft.&#8221; Gegen\u00fcber <em>Capital<\/em> gestand die Sprecherin jedoch ein, dass sich der RISE-Chef im Laufe der Zulieferfunktion f\u00fcr Wirecard &#8220;einige wenige Male&#8221; mit Marsalek &#8220;gesch\u00e4ftlich ausgetauscht&#8221; habe:<\/p>\n<blockquote>\n<p><em> &#8220;Wirecard war damals ein wirtschaftsgepr\u00fcftes und angesehenes Unternehmen.&#8221;<\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Eine\u00a0Rolle bei dem heutigen Bundeswehr-Dienstleister 4strat spielt aber nicht nur die \u00f6sterreichische Firma RISE, sondern auch ein \u00f6sterreichischer Unternehmensberater,\u00a0 der bis Anfang 2022 als Miteigent\u00fcmer bei 4strat gelistet war. Mit seiner damaligen Firma &#8220;Repuco&#8221; habe dieser\u00a0Marsalek laut <em>Capital-<\/em>Informationen \u00fcber Jahre als Berater f\u00fcr Themen mit Bezug zu Russland zur Verf\u00fcgung gestanden.\u00a0 Auch soll er an\u00a0Marsaleks umstrittenen Pl\u00e4nen, eine Privatarmee f\u00fcr Libyen aufzustellen, beteiligt gewesen sein.\u00a0<\/p>\n<p>Doch sind das nicht die einzigen Verbindungen des Unternehmens nach \u00d6sterreich. An der Entwicklung der vom Verteidigungsministerium im Sommer erworbenen Software &#8220;Foresight Strategy Cockpit&#8221; war\u00a0demnach\u00a0auch ein hoher Milit\u00e4r aus dem Verteidigungsministerium in \u00d6sterreich beteiligt, der ebenfalls zum Netzwerk des fl\u00fcchtigen Wirecard-CEOs z\u00e4hlte. Eine Verbindung, die das Bundesverteidigungsministerium gegen\u00fcber <em>Capital<\/em> herunterspielte: Der hohe \u00f6sterreichische Milit\u00e4r sei nur &#8220;einer der vielen Nutzer&#8221; der 4strat-Software, hie\u00df es. &#8220;Wie viele Spezialisten&#8221; mache er lediglich Vorschl\u00e4ge zur Weiterentwicklung des Produkts. An der Entwicklung und Implementierung des Produkts sei er entgegen der Vorw\u00fcrfe aber nicht beteiligt gewesen.\u00a0<\/p>\n<p>&#8220;Das Verteidigungsministerium hat sich viele Jahre engagiert, damit eine Firma aus dem Umfeld von Marsalek einen IT-Auftrag bekommt&#8221;, kritisierte der fr\u00fchere Bundestagsabgeordnete Fabio De Masi im Gespr\u00e4ch mit\u00a0<em>Capital.<\/em>\u00a0De Masi\u00a0(parteilos, fr\u00fcher\u00a0Die Linke) war der erste Politiker in Deutschland, der vor Wirecard gewarnt hatte. In dem sp\u00e4ter eingesetzten Untersuchungsausschuss spielte der Finanzexperte zudem eine f\u00fchrende Rolle. Auch geh\u00f6rt er zu den wenigen, die\u00a0noch immer die Gegebenheiten rund um den Absturz des Wirecard-Konzerns untersuchen.\u00a0<\/p>\n<p>So wundert es nicht, dass es De Masi war, der schon im Januar 2022 \u00f6ffentlich auf die Verbindung von 4strat zu Personen aus dem fr\u00fcheren Netzwerk Marsaleks hinwies. Auf die Verbindung gesto\u00dfen war er demnach w\u00e4hrend seiner Recherchen zu der Cybersecurity-Firma Virtual Solution. Ihre Software namens SecurePIM, eine sogenannte Container-App, wird bei rund 40 deutschen Beh\u00f6rden eingesetzt, um die mobile Kommunikation der Mitarbeiter auf Smartphones und Tablets abzuschirmen. Zu den Kunden z\u00e4hlen etwa das Bundeskanzleramt, das Finanzministerium oder das Ausw\u00e4rtige Amt mit seinen Botschaften. Aber auch Olaf Scholz vertraute in seiner Zeit als Finanzminister auf SecurePIM. Die Cyber-Firma r\u00fchmt sich damit, als einziger deutscher Anbieter \u00fcber eine Zertifizierung des Bundesamts f\u00fcr Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) f\u00fcr den elektronischen Versand als Verschlusssache eingestufter Dokumente zu verf\u00fcgen.<\/p>\n<p>Brisant: Auch der fr\u00fchere Chef der auf den ersten Blick eher unscheinbar wirkenden Firma soll laut De Masi bis kurz vor der Wirecard-Pleite in Kontakt mit Marsalek und dessen engstem Umfeld gestanden haben. Nachdem mehre Medien \u00fcber die Entdeckung des ehemaligen Bundestagsabgeordneten berichtet hatten, wurde Virtual Solution im Februar 2022 schlie\u00dflich verkauft. Lehren scheinen die Beh\u00f6rden aus dem Skandal bisher jedoch immer noch keine zu ziehen. Denn mit dem Bundeswehr-Zuschlag f\u00fcr 4strat sei ein weiterer Auftrag im Sicherheitsbereich an das gesch\u00e4ftliche Umfeld des Wirecard-Managers gegeben worden, bem\u00e4ngelte De Masi:\u00a0<\/p>\n<blockquote>\n<p><em>&#8220;Leider dr\u00e4ngt sich damit der Verdacht auf, dass unsere Sicherheitsbeh\u00f6rden mit dem von Interpol gesuchten Marsalek enger vertraut waren.&#8221;<\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Ein Verdacht, der sich zunehmend zu best\u00e4tigen scheint. Denn\u00a0Marsalek\u00a0hat allem Anschein nach ein Doppelleben gef\u00fchrt,\u00a0in\u00a0dem er auch Kontakte zu Geheimdiensten unterhielt. In Chat-Nachrichten br\u00fcstete er sich zuweilen mit Beziehungen zum US-Geheimdienst CIA, zum israelischen Mossad und anderen Nachrichtendiensten, darunter auch der Bundesnachrichtendienst (BND) sowie die \u00f6sterreichische Direktion f\u00fcr Staatsschutz und Nachrichtendienst (DSN).\u00a0Auch hatte der fl\u00fcchtige Wirecard-CEO vor seiner Flucht wiederholt behauptet, das Ger\u00fccht, Wirecard stelle Kreditkarten f\u00fcr Agenten aus, sei &#8220;nicht ganz falsch&#8221;.<\/p>\n<p><strong>Doch was machte den Zahlungsdienstleister f\u00fcr Sicherheitsbeh\u00f6rden so interessant?<\/strong><\/p>\n<p>Wirecard war ein Unternehmen f\u00fcr Zahlungsverkehrdienstleistungen. Das hei\u00dft, es war das Bindeglied zwischen dem Online-K\u00e4ufer und dem Online-Verk\u00e4ufer und wickelte die Zahlung ab. Dabei ging es ausschlie\u00dflich um elektronische Zahlungen mit Kreditkarten. Wirecard bezahlte hierbei direkt das Geld an den Verk\u00e4ufer und erhielt im Nachhinein das Geld vom Kreditkarteninstitut. Hierbei fuhr\u00a0das Unternehmen\u00a0eine geringe Kommission ein. Schon in der Fr\u00fchphase des Internets gelang es dem sp\u00e4teren DAX-Konzern, sich bei Zahlungsabwicklungen f\u00fcr Online-Gl\u00fccksspiele und Pornographie einen Namen zu machen.\u00a0<\/p>\n<p>Online-Gl\u00fccksspiel-Plattformen werden oftmals f\u00fcr Geldw\u00e4sche verwendet, weil sich Ums\u00e4tze so leicht manipulieren lassen. Genau dieses Prinzip hat Wirecard als Zahlungsdienstleister sp\u00e4ter dann auch f\u00fcr die Nachrichtendienste interessant gemacht. In deren Augen war das Gesch\u00e4ftsmodell von Wirecard n\u00e4mlich ideal, um Zahlungen \u2013 etwa f\u00fcr Aktivit\u00e4ten der Geheimdienste im Ausland \u2013 zu tarnen, wie der BND Anfang 2020 einr\u00e4umen musste. Demnach wickelte der Geheimdienst\u00a0Zahlungen in H\u00f6he von insgesamt 22.000 Euro \u00fcber den skandalgesch\u00fcttelten und insolventen Bezahldienstleister ab. Genauere Details \u00fcber die Art der Zahlungen und die Empf\u00e4nger sind bis heute nicht bekannt.\u00a0<\/p>\n<p>Einen Hinweis darauf, welche Art von Zahlungen die Geheimdienste \u00fcber den insolventen Finanzdienstleister abgewickelt haben m\u00f6gen, k\u00f6nnte vielleicht ein skuriler Rechtsstreit zwischen dem TV-Sender <em>RTL<\/em> und dem Oberlandesgericht M\u00fcnchen vom April 2021 liefern. Was war passiert? Mit dem\u00a090-min\u00fctigen Doku-Thriller &#8220;Der gro\u00dfe Fake \u2013 Die Wirecard-Story&#8221; wollte der Sender seinen Zuschauern Einblicke in einen der gr\u00f6\u00dften Bilanzskandale der deutschen Nachkriegsgeschichte gew\u00e4hren. Wenige Stunden vor Erstausstrahlung des mit Spannung erwarteten Doku-Thrillers\u00a0untersagte das Oberlandesgericht die Ausstrahlung bestimmter Sequenzen jedoch. Der Grund: Der Sender soll mit dem Film Vorverurteilung betrieben haben.<\/p>\n<blockquote>\n<p><em>&#8220;Sie seien der Meinung, so die Richter damals, im Beitrag \u00e4u\u00dfere man den Verdacht, &#8216;dass \u00fcber Wirecard auch Kinderpornographie und Terrorismus mitfinanziert worden seien.'&#8221;<\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Aus diesem Grund erlie\u00dfen die M\u00fcnchner Richter eine einstweilige Verf\u00fcgung und drohten <em>RTL<\/em> mit einer Geldstrafe, sollte der besagte Abschnitt im Film enthalten bleiben. Weil das Oberlandesgericht\u00a0seine Entscheidung derart knapp ver\u00f6ffentlichte, konnte an der Ausstrahlung des Doku-Thrillers allerdings nichts mehr ge\u00e4ndert werden.\u00a0Laut <em>RTL<\/em> seien von dem Verbot insgesamt nur zwei Minuten des Films betroffen gewesen. Auch habe das Landgericht die Sache zuvor noch anders bewertet.\u00a0<\/p>\n<p><strong>Marsalek ist wom\u00f6glich frei, weil er zu viel wei\u00df\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Ist Marsalek f\u00fcr die Beh\u00f6rden vielleicht deshalb bis heute unantastbar, weil er zu viel wei\u00df? Klar ist jedenfalls, dass der fr\u00fchere Wirecard-CEO enge Kontakte zur Geheimdienstbranche aber auch zur Bundesregierung selbst pflegte. Erst im Juni 2022 hatte die Bundesregierung in ihrer <a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/dserver.bundestag.de\/btd\/20\/020\/2002003.pdf\">Antwort<\/a> auf eine kleine Anfrage der Linksfraktion zu dem fl\u00fcchtigen Ex-Wirecard-Manager erkl\u00e4rt, viele Fragen nicht beantworten zu k\u00f6nnen \u2013 weil sie &#8220;in besonders hohem Ma\u00dfe das Staatswohl ber\u00fchren.&#8221;\u00a0Die Linke\u00a0wollte von der Bundesregierung unter anderem wissen, ob der BND das Bundeskanzleramt 2021 \u00fcber den Aufenthaltsort Marsaleks und das russische Angebot einer Kontaktaufnahme mit Marsalek informiert hatte.\u00a0<\/p>\n<p>Doch die Bundesregierung blockte die Anfrage mit Verweis auf Geheimhaltungspflichten weitgehend ab. Das Frage- und Informationsrecht des Deutschen Bundestages gegen\u00fcber der Bundesregierung finde seine Grenzen in den &#8220;schutzw\u00fcrdigen Interessen des Staatswohls&#8221;, schrieb die Regierung \u2013 und um solche handele es sich im Fall Marsalek.\u00a0Eine Offenlegung der angefragten Informationen berge demnach die Gefahr, dass &#8220;Einzelheiten zur konkreten Methodik und zu in hohem Ma\u00dfe schutzw\u00fcrdigen spezifischen F\u00e4higkeiten des Bundesnachrichtendienstes (BND)&#8221; bekannt w\u00fcrden.\u00a0Sowohl staatliche als auch nichtstaatliche Akteure k\u00f6nnten R\u00fcckschl\u00fcsse auf spezifische Vorgehensweisen und F\u00e4higkeiten des BND ziehen. Auch k\u00f6nnten Grundrechte Dritter ber\u00fchrt werden, was &#8220;negative Auswirkungen auf die Kooperationsbereitschaft Dritter dem BND gegen\u00fcber haben k\u00f6nnte.&#8221;<\/p>\n<p>Die von der Linksfraktion angefragten Informationen betr\u00e4fen &#8220;derart schutzbed\u00fcrftige Geheimhaltungsinteressen&#8221;, dass das Staatswohl gegen\u00fcber dem parlamentarischen Informationsrecht &#8220;in diesem besonderen Einzelfall wesentlich \u00fcberwiegt&#8221;, begr\u00fcndete die Bundesregierung ihre Entscheidung. Die Abgeordneten wollten\u00a0zudem wissen, ob es nach dem FSB-Angebot &#8220;Kontakte jeglicher Art zwischen der Bundesregierung bzw. deutschen Bundesbeh\u00f6rden und russischen Stellen&#8221; gab. Und ebendiese Frage ist die einzige, die von der Regierung konkret beantwortet wird:<\/p>\n<blockquote>\n<p><em>&#8220;Auf diplomatischer und konsularischer Ebene hat es hierzu keine Kontakte der Botschaft Moskau und des Ausw\u00e4rtigen Amts mit russischen Stellen gegeben.&#8221;\u00a0<\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n<p><strong>Wirecard und die Sicherheitsbeh\u00f6rden\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Somit steht fest: Das Versteck des des fl\u00fcchtigen Wirecard-CEOs war den deutschen Beh\u00f6rden l\u00e4ngst bekannt. Trotzdem geschah nichts. Dass die Bundeswehr bei sensiblen Projekten nach alledem dennoch weiterhin mit Funktion\u00e4ren aus dem n\u00e4heren Umfeld Marsaleks zusammenarbeitet, wirft einmal mehr ein\u00a0Zwielicht\u00a0auf Regierung und Beh\u00f6rden. Eine Problematik, der sich das Bundesverteidigungsministerium offenbar nicht bewusst ist, wie aus einer Antwort der Beh\u00f6rde auf eine Anfrage von <em>Capital<\/em>\u00a0hervorgeht. Dem Ministerium seien demnach keine Anhaltspunkte bekannt, so ein Sprecher, die &#8220;die Zuverl\u00e4ssigkeit der Firma 4strat als Auftragnehmer der Bundeswehr infrage stellen w\u00fcrden&#8221;. So habe das Unternehmen w\u00e4hrend des Vergabeverfahrens nicht nur alle Referenzen vorgelegt, sondern auch alle Teilnahmeanforderungen &#8220;zweifelsfrei&#8221; erf\u00fcllt.<\/p>\n<p>Laut der\u00a0<em>Capital<\/em>-Recherche soll das vermeintlich normale Vergabeverfahren jedoch erhebliche Auff\u00e4lligkeiten aufweisen. So hatte das Beschaffungsamt der Bundeswehr 2019 den Zuschlag f\u00fcr das ehrgeizige IT-Projekt\u00a0zuvor schon einmal an die Firma 4strat vergeben wollen. Das IT-Unternehmen Itonics, das sich auch auf die Ausschreibung des Ministeriums beworben hatte, bem\u00e4ngelte seinerzeit jedoch, dass den Ausschreibungskriterien eine Vorfestlegung zugunsten von 4strat zu entnehmen sei, und klagte. Das Bundeskartellamt stoppte\u00a0das Verfahren daraufhin. Anfang 2022 schrieb das Amt den Auftrag dann erneut aus. Doch es war wieder das Startup 4strat, das den Auftrag erhielt.<\/p>\n<p>Demnach soll\u00a0Itonics seinen Antrag nach einer Anh\u00f6rung aus formalen Gr\u00fcnden zur\u00fcckgezogen haben. Das Unternehmen habe &#8220;der Auftragsvergabe f\u00fcr ein Instrument der nationalen Sicherheit in schwierigen Zeiten nicht im Wege stehen&#8221; wollen, erkl\u00e4rte 4strat auf Anfrage von<em> Capital.<\/em>\u00a0Daraufhin schloss die Bundeswehr den Vertrag f\u00fcr FACT dann mit 4strat. Die vorgeschriebene obligatorische Bekanntmachung des Auftrags ist bis heute\u00a0ebenfalls\u00a0nicht erfolgt.\u00a0<\/p>\n<p><strong>Worum geht es im Wirecard-Skandal?\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Der ehemalige DAX-Konzern steht unter Verdacht, Ums\u00e4tze in den Bilanzen erfunden haben, um so an Kredite\u00a0bei Banken und anderen Investoren zu kommen. Unter anderem werden den fr\u00fcheren Vorstands-Mitgliedern gewerbsm\u00e4\u00dfiger Bandenbetrug, Untreue, unrichtige Darstellung und Marktmanipulation in mehreren F\u00e4llen vorgeworfen. Doch auch der Bundesanstalt f\u00fcr Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) wird vorgeworfen, trotz zahlreicher Hinweise lange Zeit nicht genau genug hingeschaut zu haben. So hatte die Finanzaufsicht die Deutsche Pr\u00fcfstelle f\u00fcr Rechnungslegung damals zwar mit einer Pr\u00fcfung des Konzerns beauftragt. Dort war \u00fcber 16 Monate hinweg jedoch nur ein einziger Mitarbeiter mit der Pr\u00fcfung betraut. Es folgte ein Schaden in H\u00f6he von rund 30 Milliarden Euro.<\/p>\n<p>Markus Braun, der ehemalige Chef von Wirecard, wurde deshalb bereits am 19. Juni 2020 verhaftet. Als Hauptverantwortlichen hat die Staatsanwaltschaft jedoch Jan Marsalek ausgemacht, der wenige Tage vor der Insolvenz per Privatflugzeug nach\u00a0Wei\u00dfrussland\u00a0ausreiste, und seitdem gesucht wird. Verantwortung tr\u00e4gt aber auch Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD), der bis 2021 Bundesfinanzminister war und in dieser Position die Organisation der Bundesanstalt f\u00fcr Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) zu verantworten hatte. In allen Untersuchungsaussch\u00fcssen dementierte der SPD-Politiker indes jedwede Mitverantwortung an dem Skandal.\u00a0<\/p>\n<p><strong>Mehr zum Thema &#8211; <\/strong><a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/test.rtde.tech\/wirtschaft\/155248-wirecard-skandal-aktionaere-gehen-leer\/\">Wirecard-Skandal: Aktion\u00e4re gehen leer aus<\/a><\/p>\n<\/div>\n<p><br \/>\n<br \/><a href=\"https:\/\/de.rt.com\/inland\/157491-wirecard-und-militaerische-komplex-bundeswehr\/\">Source link <\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Wirecard-Skandal z\u00e4hlt zu den gr\u00f6\u00dften Finanz- und Geheimdienstskandalen der deutschen Nachkriegsgeschichte. Doch nun hat das Verteidigungsministerium einen sensiblen Auftrag an eine Firma vergeben, deren Vorstand \u00fcberwiegend aus Personen besteht, die mit dem fl\u00fcchtigen Ex-Wirecard-Manager Jan Marsalek Projekte in Russland und anderswo verfolgten. Eine Spurensuche. Die Bundeswehr hat einen sensiblen\u00a0Millionenauftrag f\u00fcr ein IT-Projekt im Planungsamt [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":25764,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_yoast_indexnow_last_ping":["1671433700"],"wp_automatic_camp":["217"],"d8d4f82d590b5eb9aee97fd6bd14a1a1":["Wirecard und der milit\u00e4rische Komplex: Bundeswehr vergibt sensiblen Auftrag an Marsalek-Partner"],"original_link":["https:\/\/de.rt.com\/inland\/157491-wirecard-und-militaerische-komplex-bundeswehr\/"],"_thumbnail_id":["25764"],"_wptgpro_p2tg_sent2tg":["a:1:{i:23737;s:19:\"2022-12-19 09:09:35\";}"],"jnews_social_counter_last_update":["1774753862"]},"categories":[19,23],"tags":[1162,12292,82,7550,37695,14415,26538,140,28428,3243],"class_list":["post-25763","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-deutschland","category-russland","tag-auftrag","tag-bundeswehr","tag-der","tag-komplex","tag-marsalekpartner","tag-militaerische","tag-sensiblen","tag-und","tag-vergibt","tag-wirecard"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO Premium plugin v22.7 (Yoast SEO v22.7) - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Wirecard und der milit\u00e4rische Komplex: Bundeswehr vergibt sensiblen Auftrag an Marsalek-Partner - just-now.NEWS Deutschland<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/now-news.de\/de\/deutschland\/wirecard-und-der-militaerische-komplex-bundeswehr-vergibt-sensiblen-auftrag-an-marsalek-partner\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Wirecard und der milit\u00e4rische Komplex: Bundeswehr vergibt sensiblen Auftrag an Marsalek-Partner\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Der Wirecard-Skandal z\u00e4hlt zu den gr\u00f6\u00dften Finanz- und Geheimdienstskandalen der deutschen Nachkriegsgeschichte. Doch nun hat das Verteidigungsministerium einen sensiblen Auftrag an eine Firma vergeben, deren Vorstand \u00fcberwiegend aus Personen besteht, die mit dem fl\u00fcchtigen Ex-Wirecard-Manager Jan Marsalek Projekte in Russland und anderswo verfolgten. Eine Spurensuche. Die Bundeswehr hat einen sensiblen\u00a0Millionenauftrag f\u00fcr ein IT-Projekt im Planungsamt [&hellip;]\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/now-news.de\/de\/deutschland\/wirecard-und-der-militaerische-komplex-bundeswehr-vergibt-sensiblen-auftrag-an-marsalek-partner\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"just-now.NEWS Deutschland\" \/>\n<meta property=\"article:publisher\" content=\"https:\/\/www.facebook.com\/wirmachenauf\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2022-12-19T07:06:27+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/now-news.de\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/12\/Wirecard-und-der-militaerische-Komplex-Bundeswehr-vergibt-sensiblen-Auftrag-an.jpg\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"460\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"259\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/jpeg\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"rtnews\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:creator\" content=\"@WirMachenAuf_de\" \/>\n<meta name=\"twitter:site\" content=\"@WirMachenAuf_de\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Verfasst von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"rtnews\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"12\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"Article\",\"@id\":\"https:\/\/now-news.de\/de\/deutschland\/wirecard-und-der-militaerische-komplex-bundeswehr-vergibt-sensiblen-auftrag-an-marsalek-partner\/#article\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/now-news.de\/de\/deutschland\/wirecard-und-der-militaerische-komplex-bundeswehr-vergibt-sensiblen-auftrag-an-marsalek-partner\/\"},\"author\":{\"name\":\"rtnews\",\"@id\":\"https:\/\/now-news.de\/de\/#\/schema\/person\/fb534a4e865501d8b3285208df34a9b5\"},\"headline\":\"Wirecard und der milit\u00e4rische Komplex: Bundeswehr vergibt sensiblen Auftrag an Marsalek-Partner\",\"datePublished\":\"2022-12-19T07:06:27+00:00\",\"dateModified\":\"2022-12-19T07:06:27+00:00\",\"mainEntityOfPage\":{\"@id\":\"https:\/\/now-news.de\/de\/deutschland\/wirecard-und-der-militaerische-komplex-bundeswehr-vergibt-sensiblen-auftrag-an-marsalek-partner\/\"},\"wordCount\":2507,\"commentCount\":0,\"publisher\":{\"@id\":\"https:\/\/now-news.de\/de\/#organization\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\/\/now-news.de\/de\/deutschland\/wirecard-und-der-militaerische-komplex-bundeswehr-vergibt-sensiblen-auftrag-an-marsalek-partner\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\/\/now-news.de\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/12\/Wirecard-und-der-militaerische-Komplex-Bundeswehr-vergibt-sensiblen-Auftrag-an.jpg\",\"keywords\":[\"Auftrag\",\"Bundeswehr\",\"der\",\"Komplex\",\"MarsalekPartner\",\"Milit\u00e4rische\",\"sensiblen\",\"und\",\"vergibt\",\"Wirecard\"],\"articleSection\":[\"Deutschland\",\"Russland\"],\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"CommentAction\",\"name\":\"Comment\",\"target\":[\"https:\/\/now-news.de\/de\/deutschland\/wirecard-und-der-militaerische-komplex-bundeswehr-vergibt-sensiblen-auftrag-an-marsalek-partner\/#respond\"]}]},{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\/\/now-news.de\/de\/deutschland\/wirecard-und-der-militaerische-komplex-bundeswehr-vergibt-sensiblen-auftrag-an-marsalek-partner\/\",\"url\":\"https:\/\/now-news.de\/de\/deutschland\/wirecard-und-der-militaerische-komplex-bundeswehr-vergibt-sensiblen-auftrag-an-marsalek-partner\/\",\"name\":\"Wirecard und der milit\u00e4rische Komplex: Bundeswehr vergibt sensiblen Auftrag an Marsalek-Partner - just-now.NEWS Deutschland\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/now-news.de\/de\/#website\"},\"primaryImageOfPage\":{\"@id\":\"https:\/\/now-news.de\/de\/deutschland\/wirecard-und-der-militaerische-komplex-bundeswehr-vergibt-sensiblen-auftrag-an-marsalek-partner\/#primaryimage\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\/\/now-news.de\/de\/deutschland\/wirecard-und-der-militaerische-komplex-bundeswehr-vergibt-sensiblen-auftrag-an-marsalek-partner\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\/\/now-news.de\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/12\/Wirecard-und-der-militaerische-Komplex-Bundeswehr-vergibt-sensiblen-Auftrag-an.jpg\",\"datePublished\":\"2022-12-19T07:06:27+00:00\",\"dateModified\":\"2022-12-19T07:06:27+00:00\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\/\/now-news.de\/de\/deutschland\/wirecard-und-der-militaerische-komplex-bundeswehr-vergibt-sensiblen-auftrag-an-marsalek-partner\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\/\/now-news.de\/de\/deutschland\/wirecard-und-der-militaerische-komplex-bundeswehr-vergibt-sensiblen-auftrag-an-marsalek-partner\/\"]}]},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/now-news.de\/de\/deutschland\/wirecard-und-der-militaerische-komplex-bundeswehr-vergibt-sensiblen-auftrag-an-marsalek-partner\/#primaryimage\",\"url\":\"https:\/\/now-news.de\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/12\/Wirecard-und-der-militaerische-Komplex-Bundeswehr-vergibt-sensiblen-Auftrag-an.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\/\/now-news.de\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/12\/Wirecard-und-der-militaerische-Komplex-Bundeswehr-vergibt-sensiblen-Auftrag-an.jpg\",\"width\":460,\"height\":259,\"caption\":\"Wirecard und der milit\u00e4rische Komplex: Bundeswehr vergibt sensiblen Auftrag an Marsalek-Partner\"},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\/\/now-news.de\/de\/deutschland\/wirecard-und-der-militaerische-komplex-bundeswehr-vergibt-sensiblen-auftrag-an-marsalek-partner\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Home\",\"item\":\"https:\/\/now-news.de\/de\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Wirecard und der milit\u00e4rische Komplex: Bundeswehr vergibt sensiblen Auftrag an Marsalek-Partner\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\/\/now-news.de\/de\/#website\",\"url\":\"https:\/\/now-news.de\/de\/\",\"name\":\"just-now.NEWS Deutschland\",\"description\":\"Das Portal f\u00fcr unzensierte Nachrichten aus der Welt\",\"publisher\":{\"@id\":\"https:\/\/now-news.de\/de\/#organization\"},\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\/\/now-news.de\/de\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":\"required name=search_term_string\"}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Organization\",\"@id\":\"https:\/\/now-news.de\/de\/#organization\",\"name\":\"Just Now News\",\"url\":\"https:\/\/now-news.de\/de\/\",\"logo\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/now-news.de\/de\/#\/schema\/logo\/image\/\",\"url\":\"http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/04\/logo500x500.jpg\",\"contentUrl\":\"http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/04\/logo500x500.jpg\",\"width\":500,\"height\":500,\"caption\":\"Just Now News\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\/\/now-news.de\/de\/#\/schema\/logo\/image\/\"},\"sameAs\":[\"https:\/\/www.facebook.com\/wirmachenauf\",\"https:\/\/x.com\/WirMachenAuf_de\"]},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\/\/now-news.de\/de\/#\/schema\/person\/fb534a4e865501d8b3285208df34a9b5\",\"name\":\"rtnews\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/now-news.de\/de\/#\/schema\/person\/image\/\",\"url\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/358fe31b3ab5769fea05376e1953329834cd9912cf9daf607e2af3076a1b982b?s=96&d=mm&r=g\",\"contentUrl\":\"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/358fe31b3ab5769fea05376e1953329834cd9912cf9daf607e2af3076a1b982b?s=96&d=mm&r=g\",\"caption\":\"rtnews\"},\"url\":\"https:\/\/now-news.de\/de\/author\/rnews\/\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO Premium plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Wirecard und der milit\u00e4rische Komplex: Bundeswehr vergibt sensiblen Auftrag an Marsalek-Partner - just-now.NEWS Deutschland","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/now-news.de\/de\/deutschland\/wirecard-und-der-militaerische-komplex-bundeswehr-vergibt-sensiblen-auftrag-an-marsalek-partner\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Wirecard und der milit\u00e4rische Komplex: Bundeswehr vergibt sensiblen Auftrag an Marsalek-Partner","og_description":"Der Wirecard-Skandal z\u00e4hlt zu den gr\u00f6\u00dften Finanz- und Geheimdienstskandalen der deutschen Nachkriegsgeschichte. Doch nun hat das Verteidigungsministerium einen sensiblen Auftrag an eine Firma vergeben, deren Vorstand \u00fcberwiegend aus Personen besteht, die mit dem fl\u00fcchtigen Ex-Wirecard-Manager Jan Marsalek Projekte in Russland und anderswo verfolgten. Eine Spurensuche. Die Bundeswehr hat einen sensiblen\u00a0Millionenauftrag f\u00fcr ein IT-Projekt im Planungsamt [&hellip;]","og_url":"https:\/\/now-news.de\/de\/deutschland\/wirecard-und-der-militaerische-komplex-bundeswehr-vergibt-sensiblen-auftrag-an-marsalek-partner\/","og_site_name":"just-now.NEWS Deutschland","article_publisher":"https:\/\/www.facebook.com\/wirmachenauf","article_published_time":"2022-12-19T07:06:27+00:00","og_image":[{"width":460,"height":259,"url":"https:\/\/now-news.de\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/12\/Wirecard-und-der-militaerische-Komplex-Bundeswehr-vergibt-sensiblen-Auftrag-an.jpg","type":"image\/jpeg"}],"author":"rtnews","twitter_card":"summary_large_image","twitter_creator":"@WirMachenAuf_de","twitter_site":"@WirMachenAuf_de","twitter_misc":{"Verfasst von":"rtnews","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"12\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"Article","@id":"https:\/\/now-news.de\/de\/deutschland\/wirecard-und-der-militaerische-komplex-bundeswehr-vergibt-sensiblen-auftrag-an-marsalek-partner\/#article","isPartOf":{"@id":"https:\/\/now-news.de\/de\/deutschland\/wirecard-und-der-militaerische-komplex-bundeswehr-vergibt-sensiblen-auftrag-an-marsalek-partner\/"},"author":{"name":"rtnews","@id":"https:\/\/now-news.de\/de\/#\/schema\/person\/fb534a4e865501d8b3285208df34a9b5"},"headline":"Wirecard und der milit\u00e4rische Komplex: Bundeswehr vergibt sensiblen Auftrag an Marsalek-Partner","datePublished":"2022-12-19T07:06:27+00:00","dateModified":"2022-12-19T07:06:27+00:00","mainEntityOfPage":{"@id":"https:\/\/now-news.de\/de\/deutschland\/wirecard-und-der-militaerische-komplex-bundeswehr-vergibt-sensiblen-auftrag-an-marsalek-partner\/"},"wordCount":2507,"commentCount":0,"publisher":{"@id":"https:\/\/now-news.de\/de\/#organization"},"image":{"@id":"https:\/\/now-news.de\/de\/deutschland\/wirecard-und-der-militaerische-komplex-bundeswehr-vergibt-sensiblen-auftrag-an-marsalek-partner\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/now-news.de\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/12\/Wirecard-und-der-militaerische-Komplex-Bundeswehr-vergibt-sensiblen-Auftrag-an.jpg","keywords":["Auftrag","Bundeswehr","der","Komplex","MarsalekPartner","Milit\u00e4rische","sensiblen","und","vergibt","Wirecard"],"articleSection":["Deutschland","Russland"],"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"CommentAction","name":"Comment","target":["https:\/\/now-news.de\/de\/deutschland\/wirecard-und-der-militaerische-komplex-bundeswehr-vergibt-sensiblen-auftrag-an-marsalek-partner\/#respond"]}]},{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/now-news.de\/de\/deutschland\/wirecard-und-der-militaerische-komplex-bundeswehr-vergibt-sensiblen-auftrag-an-marsalek-partner\/","url":"https:\/\/now-news.de\/de\/deutschland\/wirecard-und-der-militaerische-komplex-bundeswehr-vergibt-sensiblen-auftrag-an-marsalek-partner\/","name":"Wirecard und der milit\u00e4rische Komplex: Bundeswehr vergibt sensiblen Auftrag an Marsalek-Partner - just-now.NEWS Deutschland","isPartOf":{"@id":"https:\/\/now-news.de\/de\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/now-news.de\/de\/deutschland\/wirecard-und-der-militaerische-komplex-bundeswehr-vergibt-sensiblen-auftrag-an-marsalek-partner\/#primaryimage"},"image":{"@id":"https:\/\/now-news.de\/de\/deutschland\/wirecard-und-der-militaerische-komplex-bundeswehr-vergibt-sensiblen-auftrag-an-marsalek-partner\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/now-news.de\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/12\/Wirecard-und-der-militaerische-Komplex-Bundeswehr-vergibt-sensiblen-Auftrag-an.jpg","datePublished":"2022-12-19T07:06:27+00:00","dateModified":"2022-12-19T07:06:27+00:00","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/now-news.de\/de\/deutschland\/wirecard-und-der-militaerische-komplex-bundeswehr-vergibt-sensiblen-auftrag-an-marsalek-partner\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/now-news.de\/de\/deutschland\/wirecard-und-der-militaerische-komplex-bundeswehr-vergibt-sensiblen-auftrag-an-marsalek-partner\/"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/now-news.de\/de\/deutschland\/wirecard-und-der-militaerische-komplex-bundeswehr-vergibt-sensiblen-auftrag-an-marsalek-partner\/#primaryimage","url":"https:\/\/now-news.de\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/12\/Wirecard-und-der-militaerische-Komplex-Bundeswehr-vergibt-sensiblen-Auftrag-an.jpg","contentUrl":"https:\/\/now-news.de\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/12\/Wirecard-und-der-militaerische-Komplex-Bundeswehr-vergibt-sensiblen-Auftrag-an.jpg","width":460,"height":259,"caption":"Wirecard und der milit\u00e4rische Komplex: Bundeswehr vergibt sensiblen Auftrag an Marsalek-Partner"},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/now-news.de\/de\/deutschland\/wirecard-und-der-militaerische-komplex-bundeswehr-vergibt-sensiblen-auftrag-an-marsalek-partner\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Home","item":"https:\/\/now-news.de\/de\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Wirecard und der milit\u00e4rische Komplex: Bundeswehr vergibt sensiblen Auftrag an Marsalek-Partner"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/now-news.de\/de\/#website","url":"https:\/\/now-news.de\/de\/","name":"just-now.NEWS Deutschland","description":"Das Portal f\u00fcr unzensierte Nachrichten aus der Welt","publisher":{"@id":"https:\/\/now-news.de\/de\/#organization"},"potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/now-news.de\/de\/?s={search_term_string}"},"query-input":"required name=search_term_string"}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Organization","@id":"https:\/\/now-news.de\/de\/#organization","name":"Just Now News","url":"https:\/\/now-news.de\/de\/","logo":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/now-news.de\/de\/#\/schema\/logo\/image\/","url":"http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/04\/logo500x500.jpg","contentUrl":"http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/04\/logo500x500.jpg","width":500,"height":500,"caption":"Just Now News"},"image":{"@id":"https:\/\/now-news.de\/de\/#\/schema\/logo\/image\/"},"sameAs":["https:\/\/www.facebook.com\/wirmachenauf","https:\/\/x.com\/WirMachenAuf_de"]},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/now-news.de\/de\/#\/schema\/person\/fb534a4e865501d8b3285208df34a9b5","name":"rtnews","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/now-news.de\/de\/#\/schema\/person\/image\/","url":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/358fe31b3ab5769fea05376e1953329834cd9912cf9daf607e2af3076a1b982b?s=96&d=mm&r=g","contentUrl":"https:\/\/secure.gravatar.com\/avatar\/358fe31b3ab5769fea05376e1953329834cd9912cf9daf607e2af3076a1b982b?s=96&d=mm&r=g","caption":"rtnews"},"url":"https:\/\/now-news.de\/de\/author\/rnews\/"}]}},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/now-news.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/25763","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/now-news.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/now-news.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/now-news.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/now-news.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=25763"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/now-news.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/25763\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/now-news.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/25764"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/now-news.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=25763"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/now-news.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=25763"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/now-news.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=25763"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}