{"id":25677,"date":"2022-12-17T23:10:00","date_gmt":"2022-12-17T21:10:00","guid":{"rendered":"https:\/\/just-now.news\/de\/deutschland\/dokumentiert-die-vom-westen-geduldeten-kriegsverbrechen-der-ukraine\/"},"modified":"2022-12-17T23:10:00","modified_gmt":"2022-12-17T21:10:00","slug":"dokumentiert-die-vom-westen-geduldeten-kriegsverbrechen-der-ukraine","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/now-news.de\/de\/deutschland\/dokumentiert-die-vom-westen-geduldeten-kriegsverbrechen-der-ukraine\/","title":{"rendered":"Dokumentiert: Die vom Westen geduldeten Kriegsverbrechen der Ukraine"},"content":{"rendered":"<div class=\"Text-root Text-type_1 \">\n                Der Westen ignoriert Belege f\u00fcr ukrainische Kriegsverbrechen, auch wenn er Russland beschuldigt, solche begangen zu haben. Anl\u00e4sslich des Tages der ukrainischen Streitkr\u00e4fte, der am vergangenen 6. Dezember begangen wurde, lohnt es sich, an jene Verbrechen zu erinnern, die Kiew an der Zivilbev\u00f6lkerung begangen hat.\n            <\/div>\n<p><\/p>\n<div class=\"Text-root Text-type_5 ArticleView-text ViewText-root \">\n<p><em>Von Olga Sucharewskaja<\/em><\/p>\n<p>Am 6. Dezember feierte die Ukraine den Tag ihrer Streitkr\u00e4fte. Dieser gesetzliche Feiertag wurde eingef\u00fchrt, um den Tag der Roten Armee zu ersetzen, einen sowjetischen Feiertag. Ironischerweise markiert das Datum auch den Jahrestag der Eroberung von Kiew im Jahr 1240 durch die von Batu Khan angef\u00fchrte mongolische Invasion. Obwohl nicht mit den Eroberungskriegen der Goldenen Horde vergleichbar, hat der Krieg, der seit dem Fr\u00fchjahr 2014 in der Ukraine stattfindet, die globale Ordnung ersch\u00fcttert.<\/p>\n<p><strong>Die zivile Infrastruktur von der Landkarte tilgen<\/strong><\/p>\n<p>Nachdem der damalige selbsternannte Interimspr\u00e4sident Alexander Turtschinow eine gro\u00dfangelegte &#8220;Anti-Terror-Operation&#8221; in der Ostukraine ausgerufen hatte, begannen sowohl die ukrainischen Streitkr\u00e4fte als auch &#8220;freiwillige&#8221; Bataillone der Neonazis, die Zivilbev\u00f6lkerung des Donbass zu terrorisieren und die Infrastruktur zu zerst\u00f6ren.<\/p>\n<p>Schon im Fr\u00fchjahr 2014 gelangten Videos an die \u00d6ffentlichkeit, in denen ukrainische Milit\u00e4rs zu sehen waren, die auf unbewaffnete Zivilisten schossen und mit gepanzerten Fahrzeugen gegen sie\u00a0<a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/politobzor.net\/uploads\/posts\/2019-05\/1558877035_nachalo-voyny-na-donbasse.jpg\">vorgingen<\/a>. Die fr\u00fchesten dieser <a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/ok.ru\/video\/4666623291\">Aufnahmen<\/a> datieren auf Mitte M\u00e4rz 2014, zwei Monate bevor die Volksrepubliken Donezk und Lugansk ihre Unabh\u00e4ngigkeit erkl\u00e4rten.<\/p>\n<p>Im April und Mai 2014 wurden zahlreiche Zivilisten get\u00f6tet. Die ukrainischen Streitkr\u00e4fte und &#8220;Freiwilligen&#8221; schossen gezielt auf unbewaffnete Einheimische im Donbass. Dies geschah zum Beispiel am 9. Mai 2014 in <a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=Mm6VRyXheGw&amp;feature=youtu.be\">Mariupol<\/a> und am 2. Juni 2014 in der Innenstadt von Lugansk, als der zentrale Platz der Stadt von einem Milit\u00e4rflugzeug mit <a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/ok.ru\/video\/337642326624?fromTime=14\">ungelenkten<\/a> Raketen beschossen wurde.<\/p>\n<p>Die Zerst\u00f6rung der zivilen Infrastruktur und die ausgedehnten Artillerieangriffe auf St\u00e4dte und D\u00f6rfer waren keine zuf\u00e4lligen Ereignisse. Sie waren Teil einer bewusst angewendeten Taktik. Am 27. Juli 2014 beschossen die ukrainischen Streitkr\u00e4fte Gorlowka und t\u00f6teten dabei die 27-j\u00e4hrige Kristina Shuk und ihre zehn Monate alte Tochter Kira. An diesem Tag wurden insgesamt 20 Menschen get\u00f6tet. Am 13. August 2014 feuerte das 1. Bataillon der 107. Raketenartillerie-Brigade der ukrainischen Armee unter dem Kommando von Oberst Alexander Kelembet Streumunition aus einem Mehrfachraketenwerfer von Typ Smertsch auf einen Badestrand in Sugres ab.<\/p>\n<p>Alexander, geb\u00fcrtig in Manuilowo in der Region Donezk, erinnerte sich:<\/p>\n<blockquote>\n<p>&#8220;<em>Am 15. Juli 2014 war mein Sohn in unserem Haus im Dorf Manuilowo, w\u00e4hrend seine Frau und sein Sohn in ihrer Wohnung in Sneschnoje waren. Ein Kindergartenlehrer erreichte ihn auf seinem Handy und teilte ihm mit, dass ukrainische Flugzeuge Bomben auf Sneschnoje abgeworfen und das Geb\u00e4ude getroffen haben, in dem mein Enkel und meine Schwiegertochter lebten. Mein Sohn und ich eilten umgehend nach Sneschnoje, das zw\u00f6lf Kilometer von Manuilowo entfernt liegt. Als wir dort ankamen, sahen wir, dass der Teil des Wohnblocks, in dem sich die Wohnung meines Sohnes befand, vollst\u00e4ndig zerst\u00f6rt war. An diesem Tag wurden zwischen acht und 13 Leichen aus den Tr\u00fcmmern geborgen. Mein Enkel Bogdan, geboren 2009, war der einzige \u00dcberlebende. Meine Schwiegertochter starb an ihren Verletzungen. Der Junge war zwischen zwei Betonplatten eingeklemmt und es dauerte \u00fcber drei Stunden, ihn daraus zu befreien. Er war schwer verletzt und hatte mehrere Br\u00fcche im Bereich des Beckens, einen Bruch des linken Oberschenkelknochens und schwere Kompressionen des Muskelgewebes<\/em>.&#8221;<\/p>\n<\/blockquote>\n<figure class=\"RTImage-root\">\n<div class=\"RTImage-image RTImage-original\"><picture class=\"Picture-root Picture-original\"><!--[if IE 9]><video style=\"display: none;\"><![endif]--><source media=\"(-webkit-min-device-pixel-ratio: 2) and (min-resolution: 120dpi)\" data-srcset=\" \nhttp:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/12\/63960b3348fbef1e027db634.jpg 850w,\n                http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/12\/63960b3348fbef1e027db634.jpg 1960w,\n            \" ><source data-srcset=\" \nhttp:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/12\/63960b3348fbef1e027db634.jpg 460w,\n              http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/12\/63960b3348fbef1e027db634.jpg 980w,\n            \" ><!--[if IE 9]><\/video><![endif]--><img decoding=\"async\" data- src=\"data:image\/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAAABAAAAAJCAQAAACRI2S5AAAAEElEQVR42mNkIAAYRxWAAQAG9gAKqv6+AwAAAABJRU5ErkJggg==\" class=\"Picture-root Picture-original lazyload\" data-src=\"http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/12\/63960b3348fbef1e027db634.jpg\" alt=\"\"><\/source><\/source><\/picture><!-- noscript pattern --><noscript><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/12\/63960b3348fbef1e027db634.jpg\" alt=\"\"><\/noscript><\/div><figcaption class=\"RTImage-footer\"><span class=\"RTImage-caption\"><span class=\"RTImage-captionItem\">Die Folgen eines ukrainischen Luftangriffs auf die Stadt Sneschnoje in der Region Donezk.<\/span><\/span><span class=\"RTImage-source\"><span class=\"RTImage-captionItem\">Sputnik \/ Michail Woskresenski<\/span><span class=\"RTImage-captionItem\"> \/ Sputnik<\/span><\/span><\/figcaption><\/figure>\n<p>Wieder war es zivile Infrastruktur, die ins Visier genommen wurde. Bereits zuvor, am 11. Juli 2014, zerst\u00f6rte der Beschuss von Dserschinsk, einer Stadt in der Region Donezk, das Geb\u00e4ude des Exekutivkomitees und besch\u00e4digte ein Bankgeb\u00e4ude, ein Standesamt, das Kaufhaus Moskwa, mehrere Wohnh\u00e4user und eine Kirche. Laut einem Bericht der Sonderbeobachtungsmission der OSZE (SMM) f\u00fcr die Ukraine traf am 4. Februar 2015 eine Salve von Granaten den Bezirk Kirowski in der Stadt Donezk. Sie schlug in der unmittelbaren Umgebung des Kindergartens Nr. 381 ein und traf das Krankenhaus Nr. 27. Bei dem Beschuss des Krankenhauses Nr. 27 wurden sechs Personen get\u00f6tet und 25 verletzt. Im Krankenhaus Nr. 24 sprach die SMM mit einer verwundeten Frau, die erkl\u00e4rte, dass sie w\u00e4hrend des Beschusses bei der Arbeit als Krankenschwester im Krankenhaus Nr. 27 von Granatsplittern getroffen wurde.<\/p>\n<p>Auch die Zerst\u00f6rung von Anlagen zur Wasserversorgung, die Trinkwasser vom Sewerskij Donez nach Donezk f\u00f6rderten, wurde in einem Bericht der UN erw\u00e4hnt, die dies offen als ein von der Ukraine begangenes Kriegsverbrechen bezeichnete.<\/p>\n<p><strong>Verbotene t\u00f6dliche Waffen<\/strong><\/p>\n<p>Die Beh\u00f6rden der Donezker Volksrepublik haben behauptet, dass die ukrainische Armee im Sommer 2014 wiederholt Phosphorbomben gegen Zivilisten eingesetzt habe. Human Rights Watch (HRW) best\u00e4tigte den Einsatz von Brandbomben in der Ukraine. Und obwohl die Organisation nicht im Detail erw\u00e4hnte, um welche Art von Bomben es sich dabei gehandelt hat und den Begriff &#8220;wei\u00dfer Phosphor&#8221; nicht verwendete, wies HRW auf die besondere Grausamkeit des Einsatzes von Brandbomben hin.<\/p>\n<p>In Bodenproben, die Augenzeugen des ukrainischen Beschusses im Dorf Semjonowka bei Slawjansk in der Region Donezk russischen Ermittlern \u00fcbergaben, wurden Spuren des in Minen und Bomben verwendeten Brandgemisches vom Typ N17 gefunden. Die Mischung brennt L\u00f6cher ins menschliche Gewebe und es ist fast unm\u00f6glich, den Brand zu l\u00f6schen. Daher erleiden diejenigen, die von dieser Mischung getroffen werden, unvorstellbare Schmerzen und sterben oft einen qualvollen Tod. Waffen dieser Art sind durch eine internationale UN-Konvention und die Genfer Konvention von 1949 verboten.<\/p>\n<p>Die OSZE dokumentierte ebenfalls den Einsatz von Streubomben. Diese werden h\u00e4ufig in milit\u00e4rischen Konflikten eingesetzt, obwohl viele Nationen sie verboten haben. Der amerikanische Journalist Patrick Lancaster berichtete im vergangenen Juni, Zeuge eines Angriffs mit Streubomben in der Region Cherson gewesen zu sein, bei dem drei Zivilisten get\u00f6tet wurden. Die Splitter einer Streubombe t\u00f6teten den Vater und die Mutter eines Mannes. Ein weiterer Anwohner wurde in seinem eigenen Hinterhof get\u00f6tet. Es steht au\u00dfer Frage, dass es sich um einen ukrainischen Angriff handelte.\u00a0<\/p>\n<p>Nach dem Beginn der russischen Milit\u00e4roperation im Februar 2022 f\u00fchrte die ukrainische Armee im M\u00e4rz einen <a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=wJWqonWKp3Q\">Angriff<\/a> mit Streubomben auf die Innenstadt von Donezk durch, bei dem Dutzende Zivilisten get\u00f6tet wurden. In den Zielgebieten befanden sich keine milit\u00e4rischen Einrichtungen. Der Einsatz dieser brutalen Waffen wurde von der UN zur Kenntnis genommen. Der Untergeneralsekret\u00e4r f\u00fcr humanit\u00e4re Angelegenheiten Martin Griffiths sagte in einer Erkl\u00e4rung, die UN werde den Einsatz von Streumunition bei ukrainischen Angriffen auf Donezk und andere St\u00e4dte des Donbass untersuchen.<\/p>\n<figure class=\"RTImage-root\">\n<div class=\"RTImage-image RTImage-original\"><picture class=\"Picture-root Picture-original\"><!--[if IE 9]><video style=\"display: none;\"><![endif]--><source media=\"(-webkit-min-device-pixel-ratio: 2) and (min-resolution: 120dpi)\" data-srcset=\" \nhttp:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/12\/63960cc5b480cc1f843eca5b.jpg 850w,\n                http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/12\/63960cc5b480cc1f843eca5b.jpg 1960w,\n            \" ><source data-srcset=\" \nhttp:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/12\/63960cc5b480cc1f843eca5b.jpg 460w,\n              http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/12\/63960cc5b480cc1f843eca5b.jpg 980w,\n            \" ><!--[if IE 9]><\/video><![endif]--><img decoding=\"async\" data- src=\"data:image\/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAAABAAAAAJCAQAAACRI2S5AAAAEElEQVR42mNkIAAYRxWAAQAG9gAKqv6+AwAAAABJRU5ErkJggg==\" class=\"Picture-root Picture-original lazyload\" data-src=\"http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/12\/63960cc5b480cc1f843eca5b.jpg\" alt=\"\"><\/source><\/source><\/picture><!-- noscript pattern --><noscript><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/12\/63960cc5b480cc1f843eca5b.jpg\" alt=\"\"><\/noscript><\/div><figcaption class=\"RTImage-footer\"><span class=\"RTImage-caption\"><span class=\"RTImage-captionItem\">Ein besch\u00e4digtes Auto infolge des Beschusses im Zentrum von Donezk.<\/span><\/span><span class=\"RTImage-source\"><span class=\"RTImage-captionItem\">Sputnik \/ Maxim Blinow<\/span><span class=\"RTImage-captionItem\"> \/ Sputnik<\/span><\/span><\/figcaption><\/figure>\n<p>Eine weitere Taktik des ukrainischen Milit\u00e4rs zur T\u00f6tung von Zivilisten ist der Einsatz von <a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=7hxKdrRuvfA\">Antipersonenminen<\/a>. Seit Juli 2022 haben die ukrainischen Streitkr\u00e4fte regelm\u00e4\u00dfig sogenannte &#8220;Schmetterlings&#8221;- oder &#8220;Bl\u00fctenblatt&#8221;-Landminen eingesetzt, die in den zentralen Stra\u00dfen von Donezk und Gorlowka aus der Luft verstreut wurden. Bis zum 7. August wurden in der Republik mindestens 29 F\u00e4lle registriert, in denen Zivilisten, darunter ein Kind, durch PFM-1-Minen verletzt wurden. Einer der Verletzten starb im Krankenhaus an seinen Wunden. Der Reporter Semjon Pegow wurde ebenfalls durch eine solche Mine verletzt. Dabei verbietet das Zweite Protokoll zur Genfer Konvention von 1996 die Verwendung von Landminen in Form von Streumunition, die keinen Mechanismus zur Selbstzerst\u00f6rung haben.<\/p>\n<p>Seit Anfang Mai hat die ukrainische Artillerie die Angriffe auf die zivile Infrastruktur, auf Schulen und Wohnviertel im Donbass mit Mehrfachraketenwerfern und Artillerie erheblich intensiviert. Die Ukrainer setzen aktiv vom Westen gelieferte Waffen ein, um Zivilisten im Kriegsgebiet anzugreifen. Darunter Artillerie des nur von NATO-Staaten verwendeten Kalibers 155 mm, US-Haubitzen vom Typ M777 und franz\u00f6sische Gesch\u00fctze vom Typ Caesar.<\/p>\n<p><strong>Wer sind die Opfer?<\/strong><\/p>\n<p>Trotz Minsker Abkommen h\u00f6rte das T\u00f6ten von Zivilisten in der Konfliktzone seit 2014 nicht einen Tag lang auf. Laut dem 32. Bericht des Hohen Kommissars der Vereinten Nationen f\u00fcr Menschenrechte (OHCHR) \u00fcber die Menschenrechtslage in der Ukraine registrierte das OHCHR w\u00e4hrend des Konfliktzeitraums vom 14. April 2014 bis zum 31. Juli 2021 insgesamt 3.092 konfliktbezogene zivile Todesf\u00e4lle: 1.839 M\u00e4nner, 1.064 Frauen, 102 Jungen, 50 M\u00e4dchen und 37 Erwachsene, deren Geschlecht nicht mehr bestimmt werden konnte. Die Zahl der verletzten Zivilisten wurde damals auf \u00fcber 7.000 gesch\u00e4tzt.<\/p>\n<p>Im November 2020 ver\u00f6ffentlichte die Beobachtungsmission der OSZE in der Ukraine einen Bericht, in dem es hei\u00dft, dass die Zahl der zivilen Todesf\u00e4lle in den Volksrepubliken Donezk und Lugansk dreimal h\u00f6her war als auf ukrainischer Seite. Auch das OHCHR hatte keine Probleme festzustellen, woher der Beschuss kam \u2013 ein Bericht aus dem Jahr 2020 besagte, dass 81 Prozent der durch Artilleriefeuer verletzten Zivilisten au\u00dferhalb der von der Ukraine kontrollierten Gebiete lebten, w\u00e4hrend nur 17 Prozent der Verletzten in den von der Ukraine kontrollierten Gebieten lebten.<\/p>\n<p>Nach Beginn der russischen Milit\u00e4roperation intensivierte das ukrainische Milit\u00e4r seinen Beschuss, der nun auf andere Gebiete ausgeweitet wurden. Die ukrainischen Streitkr\u00e4fte f\u00fchrten einen Angriff mit Raketen vom Typ HIMARS auf eine Fluss\u00fcberquerung in der N\u00e4he der Antonowskij-Br\u00fccke in Cherson durch, die sie bereits zerst\u00f6rt hatten, und t\u00f6teten dabei mehrere Menschen. Wladimir Rogow, ein Mitglied der Verwaltung des Gebiets Saporoschje, sagte, dass die ukrainische Seite auf Fl\u00fcchtlinge aus Cherson ziele:<\/p>\n<blockquote>\n<p>&#8220;<em>Viele Menschen verbrachten die Nacht an der Fluss\u00fcberquerung. Es gab zwar eine Ausgangssperre, aber sie blieben in ihren Autos an der \u00dcberquerung, um nicht gegen die Ausgangssperre zu versto\u00dfen. Niemand von den Beh\u00f6rden hatte etwas dagegen. Jeder verstand, dass die Leute, wenn sie einmal in einer Kolonne festsitzen, ihre Position in der Kolonne halten m\u00fcssen. Es waren viele Leute in dieser Kolonne, weil alle aus Cherson raus wollten<\/em>.&#8221;<\/p>\n<\/blockquote>\n<figure class=\"RTImage-root\">\n<div class=\"RTImage-image RTImage-original\"><picture class=\"Picture-root Picture-original\"><!--[if IE 9]><video style=\"display: none;\"><![endif]--><source media=\"(-webkit-min-device-pixel-ratio: 2) and (min-resolution: 120dpi)\" data-srcset=\" \nhttp:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/12\/63960e2648fbef1e027db639.jpg 850w,\n                http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/12\/63960e2648fbef1e027db639.jpg 1960w,\n            \" ><source data-srcset=\" \nhttp:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/12\/63960e2648fbef1e027db639.jpg 460w,\n              http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/12\/63960e2648fbef1e027db639.jpg 980w,\n            \" ><!--[if IE 9]><\/video><![endif]--><img decoding=\"async\" data- src=\"data:image\/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAAABAAAAAJCAQAAACRI2S5AAAAEElEQVR42mNkIAAYRxWAAQAG9gAKqv6+AwAAAABJRU5ErkJggg==\" class=\"Picture-root Picture-original lazyload\" data-src=\"http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/12\/63960e2648fbef1e027db639.jpg\" alt=\"\"><\/source><\/source><\/picture><!-- noscript pattern --><noscript><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/12\/63960e2648fbef1e027db639.jpg\" alt=\"\"><\/noscript><\/div><figcaption class=\"RTImage-footer\"><span class=\"RTImage-caption\"><span class=\"RTImage-captionItem\">Bewohner von Cherson w\u00e4hrend der Evakuierung zum linken Ufer des Dnjepr.<\/span><\/span><span class=\"RTImage-source\"><span class=\"RTImage-captionItem\">Sputnik \/ Jewgeni Bijatow<\/span><span class=\"RTImage-captionItem\"> \/ Sputnik<\/span><\/span><\/figcaption><\/figure>\n<p><strong><\/strong><strong>Folter, Gr\u00e4ueltaten und die Wiedereinf\u00fchrung von Konzentrationslagern<\/strong><\/p>\n<p>In den vergangenen Monaten gab es mehrere Skandale rund um die Hinrichtung russischer Kriegsgefangener durch das ukrainische Milit\u00e4r. Neonazis wurden dabei <a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/vk.com\/video-172168438_456244612\">gefilmt<\/a>, wie sie russischen Kriegsgefangenen in die Beine schossen, um sie anschlie\u00dfend verbluten zu lassen, w\u00e4hrend ein weiteres, aktuelleres <a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/vk.com\/video-170320622_456249721\">Video<\/a> eine Massenerschie\u00dfung von Kriegsgefangenen in der Region Lugansk zeigt. Selbst die UN konnten diese Gr\u00e4ueltaten nicht ignorieren. Matilda Bogner, die Leiterin der UN-Mission in der Ukraine, schrieb in einer Erkl\u00e4rung:<\/p>\n<blockquote>\n<p>&#8220;<em>Wir haben glaubw\u00fcrdige Informationen \u00fcber Folter, Misshandlung und Isolationshaft von Kriegsgefangenen der russischen Streitkr\u00e4fte erhalten<\/em>.&#8221;<\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Nicht, dass dies irgendwelche Folgen f\u00fcr Kiew gehabt h\u00e4tte, aber was war die Reaktion bei Human Rights Watch? Man forderte lediglich, dass die Folter und Misshandlung von Kriegsgefangenen nicht auf Video aufgezeichnet werden soll. Nach dem Motto: Wo keine Beweise, da keine Kriegsverbrechen.<\/p>\n<p>Die Folter, Misshandlung und rechtswidrige Isolationshaft nicht nur von regul\u00e4ren Streitkr\u00e4ften, sondern auch von Zivilisten begann jedoch bereits 2014. Alexei, der am 26. August 2014 verschleppt wurde, erz\u00e4hlte:<\/p>\n<blockquote>\n<p>&#8220;<em>Sie schlugen uns wahllos mit allen m\u00f6glichen Gegenst\u00e4nden, zerquetschten die Zehen mit dem Stiel einer Schaufel oder einem Vorschlaghammer, schlugen mit einem Hammer auf die Kniescheiben oder sie traten uns mit den F\u00fc\u00dfen \u00fcberall hin. Nachts zogen sie uns bis auf die Unterhosen aus, banden uns an einen Zaun und begossen uns die ganze Nacht \u00fcber mit kaltem Wasser. Am Morgen gingen dann die Schl\u00e4ge wieder los. Mittags wurden wir zum Hauptquartier der Anti-Terror-Operation (ATO) gebracht, um dort erneut zusammengeschlagen zu werden. Auch wurden wir f\u00fcr eine Nacht in eine Grube geworfen.<\/em>&#8220;<\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Laut einem Bericht von Amnesty International entf\u00fchrten ukrainische K\u00e4mpfer am 25. August vier Bergleute aus Nowodruschesk in der Region Lugansk. Einer der M\u00e4nner unterzog sich gerade einer Chemotherapie gegen Lungenkrebs. Er sagte gegen\u00fcber Amnesty International aus, dass die K\u00e4mpfer bewaffnet in sein Haus eingebrochen seien und ihm befohlen h\u00e4tten, sich auf den Boden zu legen. Sie schlugen ihn zusammen und brachen ihm den Kiefer. Dann fesselten sie ihn und brachten ihn in ein provisorisches Gef\u00e4ngnis, das irgendwo in der Stadt eingerichtet worden war, und in dem &#8220;12 bis 15 weitere H\u00e4ftlinge waren&#8221;.<\/p>\n<p>Mit der Zeit wuchs die Zahl dieser illegalen Haftst\u00e4tten. Die ber\u00fcchtigtste unter ihnen war die sogenannte &#8220;Bibliothek&#8221;, die vom neonazistischen Bataillon &#8220;Asow&#8221; organisiert wurde. Ihre Ableger befanden sich am Flughafen von Mariupol, im Hauptquartier des Bataillons, in einer Schule und in einem Haus am Stadtrand.<\/p>\n<figure class=\"RTImage-root\">\n<div class=\"RTImage-image RTImage-original\"><picture class=\"Picture-root Picture-original\"><!--[if IE 9]><video style=\"display: none;\"><![endif]--><source media=\"(-webkit-min-device-pixel-ratio: 2) and (min-resolution: 120dpi)\" data-srcset=\" \nhttp:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/12\/6396107948fbef33c044c062.jpg 850w,\n                http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/12\/6396107948fbef33c044c062.jpg 1960w,\n            \" ><source data-srcset=\" \nhttp:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/12\/6396107948fbef33c044c062.jpg 460w,\n              http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/12\/6396107948fbef33c044c062.jpg 980w,\n            \" ><!--[if IE 9]><\/video><![endif]--><img decoding=\"async\" data- src=\"data:image\/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAAABAAAAAJCAQAAACRI2S5AAAAEElEQVR42mNkIAAYRxWAAQAG9gAKqv6+AwAAAABJRU5ErkJggg==\" class=\"Picture-root Picture-original lazyload\" data-src=\"http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/12\/6396107948fbef33c044c062.jpg\" alt=\"\"><\/source><\/source><\/picture><!-- noscript pattern --><noscript><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/12\/6396107948fbef33c044c062.jpg\" alt=\"\"><\/noscript><\/div><figcaption class=\"RTImage-footer\"><span class=\"RTImage-caption\"><span class=\"RTImage-captionItem\">Eines der Foltergef\u00e4ngnisse wurde vom neonazistischen Asow-Bataillon im Flughafen von Mariupol betrieben<\/span><\/span><span class=\"RTImage-source\"><span class=\"RTImage-captionItem\">RIA Nowosti<\/span><span class=\"RTImage-captionItem\"> \/ Sputnik<\/span><\/span><\/figcaption><\/figure>\n<p>Pawel Karakosow, ein Afghanistan-Veteran und Einwohner von Mariupol, berichtete:<\/p>\n<blockquote>\n<p>&#8220;<em>Sie haben Menschen gefoltert, wie es die Amerikaner im Gef\u00e4ngnis von Guantanamo Bay getan haben. Sie haben mich mit dem Gesicht nach oben an ein Brett gefesselt, mir ein St\u00fcck Stoff \u00fcber den Kopf gezogen und Wasser dar\u00fcber gegossen. Es f\u00fchlte sich an, als w\u00fcrde man ertrinken. Man atmet intensiver, um Luft zu bekommen, aber dabei dringt auch Wasser mit in die Lunge ein und man glaubt, man w\u00fcrde ertrinken. Ich hatte einen kleinen Schlaganfall, w\u00e4hrend ich gefoltert wurde. Es f\u00fchlte sich an, als ob eine Million Nadeln meinen Kopf durchbohrten. <\/em><\/p>\n<p><em>Eine andere Art von Foltermethode, die sie anwendeten, wurde &#8216;Schere&#8217; genannt. Das waren zwei Eisenbahnschienen, von denen eine \u00fcber der anderen hing. Dann wurden die H\u00e4nde der Opfer auf die untere Schiene gebunden und man lie\u00df die andere auf sie fallen, um die Finger des Opfers zu zerquetschen. Mir stach man Nadeln unter die Fingern\u00e4gel. Es verursachte einen entsetzlichen, stechenden Schmerz in meinem ganzen K\u00f6rper. Ja, das habe ich erlebt, sie haben mich gefoltert. Sie schnitten auch Leuten mit einer Motors\u00e4ge die F\u00fc\u00dfe und H\u00e4nde ab, als w\u00e4re nichts weiter dabei<\/em>.&#8221;<\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Pawel hat immer noch eine Narbe von einer S\u00e4ge am Fu\u00df. Er erkl\u00e4rt:<\/p>\n<blockquote>\n<p>&#8220;<em>Sie haben ihn nicht abgeschnitten, sie wollten mir einfach Angst einjagen<\/em>.&#8221;<\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Kirill Filitschkin, ein 33-j\u00e4hriger Einwohner von Mariupol, war einer der ersten H\u00e4ftlinge, die am 7. Mai 2014 in das Geheimgef\u00e4ngnis auf dem Flughafen von Mariupol gebracht wurden. Er schilderte, wie sie &#8220;<em>meine H\u00e4nde auf eine Tischplatte festmachten und sie mit dem Schaft eines Gewehres zertr\u00fcmmert haben. Sie haben mir mit einem Bajonett die Sehnen an meiner Hand durchtrennt, um sicherzustellen, dass ich niemals eine Waffe abfeuern kann. Mositschuk hat mich pers\u00f6nlich mit einem Bajonett ins Bein gestochen<\/em>.&#8221;<\/p>\n<p>Igor Mositschuk war Mitglied des ukrainischen Parlaments f\u00fcr die Radikale Partei von Oleg Liaschko. Er und sein Chef folterten Kirill Filitschkin gemeinsam.<\/p>\n<p>Michail Schubin, der ebenfalls in die &#8220;Bibliothek&#8221; gebracht wurde, erinnert sich, dass er in eine Grube voller Leichen geworfen wurde:<\/p>\n<blockquote>\n<p>&#8220;<em>Sie st\u00fclpten mir einen Sack \u00fcber den Kopf, dann wurde ich geschubst und fiel auf etwas Seltsames, etwas Weiches und Feuchtes. Als ich es abtastete, erkannte ich, dass es sich um menschliche K\u00f6rper handelte, M\u00e4nner- und Frauenk\u00f6rper. Einigen war die Kehle durchgeschnitten oder der Magen aufgeschlitzt worden, anderen wurde das Genick gebrochen, alle waren schwer verst\u00fcmmelt. Dort lagen ungef\u00e4hr sechs oder sieben Leichen<\/em>.&#8221;<\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Schubin sagte, die Elektroschock-Folter sei die schrecklichste Erfahrung gewesen, die er je erlebt habe:<\/p>\n<blockquote>\n<p>&#8220;<em>Sie brachten mich in einen Raum und zwangen mich, mich auszuziehen, dann stie\u00dfen sie mich auf den nassen Boden. Sie platzierten eine Elektrode an meinem Penis und die andere an meiner Ferse. Es war entsetzlich schmerzhaft. Es verursachte schwere Kr\u00e4mpfe in meinem K\u00f6rper und lie\u00df meinen K\u00f6rper sich buchst\u00e4blich vor Schmerzen kr\u00fcmmen<\/em>.&#8221;<\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Mariupol war nicht der einzige Ort, an dem solche Gef\u00e4ngnisse existierten \u2013 man konnte sie \u00fcberall entlang der Kontaktlinie finden, auch in Kramatorsk. Dort landete Konstantin Afontschenko, ein Zivilist aus Jenakijewo, der vom sp\u00e4teren ukrainischen Abgeordneten Andrei Teteruk und Wsewolod Stebliuk, einem angesehenen ukrainischen Arzt, gefoltert wurde.<\/p>\n<figure class=\"RTImage-root\">\n<div class=\"RTImage-image RTImage-original\"><picture class=\"Picture-root Picture-original\"><!--[if IE 9]><video style=\"display: none;\"><![endif]--><source media=\"(-webkit-min-device-pixel-ratio: 2) and (min-resolution: 120dpi)\" data-srcset=\" \nhttp:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/12\/63961c6fb480cc1f300e8935.jpg 850w,\n                http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/12\/63961c6fb480cc1f300e8935.jpg 1960w,\n            \" ><source data-srcset=\" \nhttp:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/12\/63961c6fb480cc1f300e8935.jpg 460w,\n              http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/12\/63961c6fb480cc1f300e8935.jpg 980w,\n            \" ><!--[if IE 9]><\/video><![endif]--><img decoding=\"async\" data- src=\"data:image\/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAAABAAAAAJCAQAAACRI2S5AAAAEElEQVR42mNkIAAYRxWAAQAG9gAKqv6+AwAAAABJRU5ErkJggg==\" class=\"Picture-root Picture-original lazyload\" data-src=\"http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/12\/63961c6fb480cc1f300e8935.jpg\" alt=\"\"><\/source><\/source><\/picture><!-- noscript pattern --><noscript><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/just-now.news\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2022\/12\/63961c6fb480cc1f300e8935.jpg\" alt=\"\"><\/noscript><\/div><figcaption class=\"RTImage-footer\"><span class=\"RTImage-caption\"><span class=\"RTImage-captionItem\">Igor Mositschuk (links) \u00a9 Sputnik; Andrei Teteruk<\/span><\/span><span class=\"RTImage-source\"><span class=\"RTImage-captionItem\">Aleksandr Gusew \/ SOPA Images \/ LightRocket<\/span><span class=\"RTImage-captionItem\"> \/ Gettyimages.ru<\/span><\/span><\/figcaption><\/figure>\n<p><strong><\/strong>Der ehemalige Gefangene erz\u00e4hlt, dass Stebliuk sich &#8220;<em>wie ein Serienm\u00f6rder aus einem Horrorfilm<\/em>&#8221; benommen habe. Menschen wurden Substanzen injiziert, um sie &#8220;zum Sprechen&#8221; zu bringen. Afontschenko erinnert sich, wie er einmal zu der Politikerin Alla Belousowa gebracht und gezwungen wurde, die Ministerin der Donezker Volksrepublik zu vergewaltigen:<\/p>\n<blockquote>\n<p>&#8220;<em>Ich sah Alla, sie war v\u00f6llig au\u00dfer sich und \u00fcberall lagen Pillen. Ich musste meine ganze \u00dcberzeugungskraft aufbringen, um meine Peiniger davon zu \u00fcberzeugen, dass ich es unm\u00f6glich tun k\u00f6nne<\/em>.&#8221;<\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Belousowa sprach sp\u00e4ter dar\u00fcber, wie ihre Peiniger ihren Ehemann direkt vor ihren Augen ermordeten. Die charakteristische Foltermethode in Pokrowsk (ehemals Krasnoarmejsk) war der &#8220;Hammer der Wahrheit&#8221; \u2013 ein Holzhammer, der verwendet wurde, um Gefangene zu Tode zu pr\u00fcgeln.<\/p>\n<p>Die Mission f\u00fcr Menschenrechte der UN identifizierte 184 Personen, die zwischen 2014 und 2016 unrechtm\u00e4\u00dfig in den Einrichtungen des Sicherheitsdienstes der Ukraine (SBU) in Charkow festgehalten wurden. Amnesty International ver\u00f6ffentlichte 2016 einen Bericht mit dem Titel &#8220;Sie existieren nicht&#8221;, in dem festgehalten wurde, dass es spezielle Haftanstalten gab, in denen die H\u00e4ftlinge von jeglicher Kommunikation mit der Au\u00dfenwelt abgeschnitten waren:<\/p>\n<blockquote>\n<p>&#8220;<em>Wir haben rechtswidrige Hafteinrichtungen in Mariupol und anderen Orten vorgefunden, aber das bedeutendste war das Geb\u00e4ude der SBU in Charkow, wo einige Inhaftierte \u00fcber ein Jahr festgehalten wurden<\/em>.&#8221;<\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Internationale Menschenrechtsorganisationen waren schlie\u00dflich in der Lage, die Gef\u00e4ngnisse des SBU zu besuchen, aber sie erhielten keine Zeugenaussagen \u00fcber die Folterverfahren. Ehemalige H\u00e4ftlinge sagten aus, sie h\u00e4tten erst dann Gelegenheit bekommen, Vertreter der NGOs zu sehen, nachdem sie medizinische Versorgung erhalten und &#8220;vorzeigbar&#8221; gemacht worden waren. Internationale Organisationen haben nie gesehen, was wirklich in der &#8220;Bibliothek&#8221; oder in anderen von ukrainischen Nationalisten organisierten Folterkammern geschah.<\/p>\n<p><strong>Menschliche Schutzschilde<\/strong><\/p>\n<p>Kiew wurde beschuldigt, Zivilisten als &#8220;menschliche Schutzschilde&#8221; missbraucht zu haben, nachdem es bereits seit 2014 milit\u00e4rische Technik in Wohngebieten aufstellen lassen hatte. &#8220;Menschliche Schutzschilde&#8221; einzusetzen, ist in diesem Jahr jedoch zur allgegenw\u00e4rtigen Praxis geworden.<\/p>\n<p>Das Schicksal der Zivilbev\u00f6lkerung von Mariupol wurde zu einer echten Trag\u00f6die.<\/p>\n<blockquote>\n<p>&#8220;<em>Diejenigen, die zu fliehen versuchten, wurden bestenfalls angehalten und zur Umkehr gezwungen. Man sagte ihnen, geht zur\u00fcck nach Hause, wir lassen niemanden raus. An den Ausfallstra\u00dfen der Stadt befanden sich Kontrollpunkte der ukrainischen Streitkr\u00e4fte und des Bataillon Asow. Einige fuhren trotzdem los, kamen aber nie zur\u00fcck. Wir haben keine Ahnung, was mit diesen Leuten passiert ist. Es gab Ger\u00fcchte, dass diejenigen, die zu fliehen versuchten, einfach erschossen wurden<\/em>&#8220;,<\/p>\n<\/blockquote>\n<p>sagte Veronika, eine Einwohnerin der Stadt.<\/p>\n<p>Jewgenia, eine andere Einwohnerin und Mutter eines Babys, erz\u00e4hlt:<\/p>\n<blockquote>\n<p>&#8220;<em>Wenn ich versuchte, hinauszugehen, schoss ein Scharfsch\u00fctze in meine Richtung, damit ich mich wieder in den Keller verkroch. So wurden die Menschen in den Kellern gefangen gehalten. Manchmal musste ich zwischen dem Keller, in dem wir uns versteckten, und meinem Haus \u00fcber die Stra\u00dfe laufen und sie feuerten jedes Mal in meine Richtung, als Warnung. Die Soldaten wussten ganz bestimmt, dass ich ein Baby im Keller hatte, weil ich viele Male mit ihnen gesprochen hatte, bevor das Ganze losging<\/em>.&#8221;<\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Dies wurde bei einem Treffen des UN-Sicherheitsrates von der franz\u00f6sischen Journalistin Anne-Laure Bonnel best\u00e4tigt. Bei dieser Sitzung pr\u00e4sentierte sie ein Interview mit einem Bewohner von Mariupol, der versichert hatte:<\/p>\n<blockquote>\n<p>&#8220;<em>Ich wei\u00df mit Sicherheit, dass sie die Leute nicht rauslassen. Sie werden mit Gewehrkolben geschlagen und gezwungen, in den H\u00e4usern zu bleiben. Das Bataillon Asow kontrolliert den gesamten Fu\u00df- und Autoverkehr. Ich kenne pers\u00f6nlich jemanden, der nicht aus der Stadt raus durfte.<\/em>&#8220;<\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Vertreter der UN dokumentierten einen Fall im Dorf Staraja Krasnianka in der Volksrepublik Lugansk, bei dem ukrainische Soldaten ein Pflegeheim besetzten, alle Stra\u00dfen in der Umgebung verminten und den \u00e4lteren Bewohnern nicht erlaubten, das Dorf zu verlassen. Aber diese Praxis beschr\u00e4nkte sich nicht blo\u00df auf Bereiche, in denen aktiv gek\u00e4mpft wurde. In Odessa wurden Panzer und milit\u00e4risches Ger\u00e4t in dicht besiedelten Wohnvierteln und sogar in unmittelbarer N\u00e4he des wundersch\u00f6nen Geb\u00e4udes des Operntheaters <a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/s00.yaplakal.com\/pics\/pics_original\/8\/0\/4\/16495408.jpg\">platziert<\/a>.<\/p>\n<p>Amnesty International ver\u00f6ffentlichte am 4. August 2022 einen <a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.npr.org\/2022\/08\/05\/1115767497\/amnesty-international-ukraine-military-civilians-war-crimes\">Bericht<\/a>, in dem das ukrainische Milit\u00e4r beschuldigt wurde, seine Truppen und Artillerie in der N\u00e4he von Krankenh\u00e4usern, Schulen und Wohngeb\u00e4uden zu stationieren und diese so zu milit\u00e4rischen Zielen zu machen. Damit w\u00fcrden sie Zivilisten gef\u00e4hrden und gegen das humanit\u00e4re V\u00f6lkerrecht und das Kriegsrecht versto\u00dfen, so Amnesty. Nach einem aggressiven Protest der ukrainischen Regierung sah sich Amnesty gezwungen, sich f\u00fcr die &#8220;Emp\u00f6rung und die Wut&#8221; zu entschuldigen, die die Organisation mit ihrem Bericht bei den Ukrainern verursacht habe.<\/p>\n<p><strong>Grausame Rache an Zivilisten<\/strong><\/p>\n<p>In den St\u00e4dten, aus denen sich Russland zur\u00fcckgezogen hat, finden gro\u00dfangelegte S\u00e4uberungsaktionen statt.<\/p>\n<p>Am 17. November 2022 exekutierte das ukrainische Milit\u00e4r aufgrund von Denunziationen lokaler B\u00fcrgerwehren 39 Einwohner von Cherson, w\u00e4hrend 74 Personen an unbekannte Orte verschleppt wurden. Im Internet wurde ein <a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/vk.com\/video-213205757_456244324\">Video<\/a> ver\u00f6ffentlicht, in dem Soldaten der 25. ukrainischen Brigade berichten, sie h\u00e4tten von ihren Kommandeuren den Befehl erhalten, alle Zivilisten in den ehemals von der russischen Armee kontrollierten Gebieten zu erschie\u00dfen.<\/p>\n<p>Mitglieder des Bataillons Asow haben ein <a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/smotrim.ru\/video\/2492119\">Video<\/a> \u00fcber das Massaker an den Einwohnern von Kupjansk ver\u00f6ffentlicht, das sie allerdings anschlie\u00dfend Russland in die Schuhe zu schieben versuchten, nachdem es international einen Aufschrei dar\u00fcber gegeben hatte. Die Metadaten der Videodatei <a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/vk.com\/video-211119676_456239297\">beweisen<\/a> jedoch, dass das Video am 9. November aufgenommen wurde, wohingegen Kupjansk seit Anfang September unter ukrainischer Kontrolle steht.<\/p>\n<p>Selbst diejenigen in den eigenen Reihen, die nicht k\u00e4mpfen wollen, werden nicht besser behandelt als russische Gefangene. Ein ukrainischer Soldat <a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=uH-FPszGS8A\">beklagte<\/a>, seine Kameraden h\u00e4tten ihm ins Bein geschossen.<\/p>\n<p>Am 25. April meldete der stellvertretende Leiter der Polizeiverwaltung der Region Saporoschje, Oberstleutnant Alexei Seliwanow, die Entf\u00fchrung der Tochter des B\u00fcrgermeisters von Kupjansk, Gennadi Matsegora, und zweier Enkelkinder von Valentina Kobelewa, einer \u00f6rtlichen Unternehmerin und Abgeordneten des Stadtrats von Kupjansk f\u00fcr die Oppositionsplattform Partei f\u00fcr das Leben. &#8220;<em>Jetzt l\u00e4sst diese Regierung sogar schon Kinder entf\u00fchren<\/em>&#8220;, beklagte Seliwanow. Dies weckt Erinnerungen an den Mordanschlag auf Darja Dugina, der Tochter des bekannten russischen Politikwissenschaftlers Alexander Dugin, der auf russischem Territorium von einer ukrainischen Agentin ver\u00fcbt wurde, was sogar die USA eingestehen mussten.<\/p>\n<p>Der franz\u00f6sische Pr\u00e4sident Emmanuel Macron hat k\u00fcrzlich Pl\u00e4ne unterst\u00fctzt, ein Sondertribunal zur Untersuchung von &#8220;Russlands Kriegsverbrechen&#8221; einzurichten. Aber angesichts der bewiesenen Tatsache, dass ukrainische Soldaten Kriegsverbrechen begehen, auch mithilfe von Waffen, die von Paris geschickt wurden, sollte Monsieur Macron vielleicht auch mal in diese Richtung schauen.<\/p>\n<p><em><strong>Aus dem <a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.rt.com\/russia\/567697-tortures-prohibited-weapons-concentration-camps\/\">Englischen<\/a><\/strong><\/em><\/p>\n<p><em><strong>Olga Sucharewskaja<\/strong> ist eine ehemalige ukrainische Diplomatin.<\/em><\/p>\n<p><strong>Mehr zum Thema<\/strong> &#8211; <a rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/test.rtde.tech\/europa\/150468-dank-nato-waffen-ist-donezk-kein-sicherer-ort\/\">Dank NATO-Waffen ist Donezk f\u00fcr Zivilisten kein sicherer Ort \u2013 ein Bericht<\/a><\/p>\n<p><em>RT DE bem\u00fcht sich um ein breites Meinungsspektrum. Gastbeitr\u00e4ge und Meinungsartikel m\u00fcssen nicht die Sichtweise der Redaktion widerspiegeln.<\/em><\/p>\n<\/div>\n<p><br \/>\n<br \/><a href=\"https:\/\/de.rt.com\/international\/156921-westen-wirft-russland-kriegsverbrechen-vor\/\">Source link <\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Westen ignoriert Belege f\u00fcr ukrainische Kriegsverbrechen, auch wenn er Russland beschuldigt, solche begangen zu haben. Anl\u00e4sslich des Tages der ukrainischen Streitkr\u00e4fte, der am vergangenen 6. Dezember begangen wurde, lohnt es sich, an jene Verbrechen zu erinnern, die Kiew an der Zivilbev\u00f6lkerung begangen hat. Von Olga Sucharewskaja Am 6. 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